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Windows Clients · fünf Arbeitsblöcke
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Technische Dokumentation · Windows 11 · Hyper-V

Windows-Clients im Labor: bereitstellen, standardisieren und absichern

Fünf zusammenhängende Arbeitsblöcke führen von der virtuellen Client-Bereitstellung über Updates, Netzwerk und Speicher bis zu Berechtigungen und Basishärtung.

Orientierung

Umgebung und technische Arbeitsfolge

Die Arbeiten entstanden in virtuellen Windows-11-Laborumgebungen auf Hyper-V. Im Mittelpunkt standen nachvollziehbare Entscheidungen, kontrollierte Änderungen und die Prüfung sichtbarer Zustände.

Die Kapitel folgen dem technischen Lebenszyklus eines Clients: Installation, Nachbereitung, Konnektivität und Speicher, Rechtekonzept sowie lokale Sicherheitsmaßnahmen.

Client-Bereitstellung

Windows 11 Pro als virtuelle Arbeitsbasis

Der erste Block dokumentiert Auswahl, Neuinstallation und Ersteinrichtung eines Windows-11-Clients in Hyper-V.

Ziel und Praxisbezug

Eine definierte Neuinstallation schafft eine kontrollierbare Ausgangsbasis für weitere Konfigurations-, Netzwerk- und Sicherheitsaufgaben. Windows 11 Pro wurde gewählt, weil diese Edition besser zu einem verwaltbaren Laborclient passt als eine reine Home-Edition.

Vorgesehen waren eine Generation-2-VM, 4096 MB Arbeitsspeicher, zwei virtuelle Prozessoren, ein Windows-11-Installationsmedium und eine benutzerdefinierte Neuinstallation.

Bereitstellungsweg

  1. Virtuelle Maschine beginnen

    Im Hyper-V-Manager wurde der Assistent für einen neuen virtuellen Computer geöffnet.

    Bild 01Start des VM-Assistenten
    Hyper-V-Manager mit geöffnetem Menü für einen neuen virtuellen Computer
    Im Hyper-V-Manager ist im Aktionsmenü „Virtueller Computer“ für eine neue VM ausgewählt.
  2. Grundkonfiguration festlegen

    Der Assistent zeigt eine Generation-2-VM mit 4096 MB RAM, virtueller Festplatte und eingebundenem ISO. In diesem Zwischenstand heißt die VM noch Win11.

    Bild 02Zusammenfassung der VM-Erstellung
    Hyper-V-Assistent mit VM Win11, Generation 2 und 4096 MB Arbeitsspeicher
    Der Assistent fasst Win11 als Generation-2-VM mit 4096 MB, virtueller Festplatte und Installations-ISO zusammen.
  3. Sicherheitsrelevante VM-Einstellungen prüfen

    Als Konfiguration sind Sicherer Start und TPM festgehalten. Die gezeigte Einstellung nennt Sicherer Start und einen virtuellen Prozessor, enthält aber keinen TPM-Eintrag. Wie sich dieser Stand zu den vorgesehenen zwei virtuellen Prozessoren entwickelt hat, ist nicht festgehalten.

    Bild 03Hyper-V-Einstellungen der VM
    Hyper-V-Einstellungen von Win11 mit aktiviertem Sicherem Start und einem virtuellen Prozessor
    „Sicherer Start“ ist aktiviert; im Navigationsbaum ist ein virtueller Prozessor angegeben. Ein TPM-Eintrag ist nicht zu sehen.
  4. Edition und Installationsweg auswählen

    Im Windows-Setup wurde Windows 11 Pro ausgewählt und als Neuinstallation auf nicht zugewiesenem Speicherplatz vorbereitet.

    Bild 04Windows 11 Pro ausgewählt
    Windows-Setup mit ausgewählter Edition Windows 11 Pro
    Windows 11 Pro ist in der Editionsliste markiert.
    Bild 05Benutzerdefinierte Neuinstallation
    Windows-Setup mit den Optionen Upgrade und benutzerdefinierte Installation
    Der Installationsdialog bietet Upgrade und benutzerdefinierte Neuinstallation.
    Bild 06Leerer Zieldatenträger
    Windows-Setup mit 127 Gigabyte nicht zugewiesenem Speicherplatz
    127,0 GB nicht zugewiesener Speicherplatz stehen als Installationsziel bereit.
  5. Ersteinrichtung durchführen

    Die regionale OOBE-Einrichtung wurde durchlaufen und ein lokales Benutzerkonto angelegt. Sicherheitsfragen und Kennwortdetails sind nicht dargestellt.

    Bild 07Regionale Ersteinrichtung
    Windows-11-Ersteinrichtung mit ausgewählter Region Deutschland
    Deutschland ist im OOBE-Dialog als Region ausgewählt.

System- und Kontokontext

Die Systemansichten nennen später Win11Pro als Gerätenamen, kennzeichnen das System als virtuelle Maschine, zeigen ein lokales Konto und weisen auf die fehlende Windows-Aktivierung hin. Die separate Editionsauswahl enthält Windows 11 Pro. Ob Win11 und Win11Pro durch Umbenennung oder Neuerstellung verbunden sind, bleibt ungeklärt.

Für das System wurden außerdem Version 21H2, Build 22000.194, ein x64-System und ein Workgroup-Kontext festgehalten. Der gezeigte Kontenausschnitt enthält diese Angaben nicht und nennt weder Windows-Version noch Buildnummer.

Die Installation führte zu einem startfähigen Client, der anschließend für Updates sowie Netzwerk-, Rechte- und Sicherheitsübungen verwendet wurde.

Bild 08Systemseite des Laborclients
Windows-11-Systemseite mit Gerätename Win11Pro und Hinweis, dass Windows nicht aktiviert ist
Die Systemseite nennt Win11Pro als Gerätenamen, „Virtual Machine“ als Modell und zeigt, dass Windows nicht aktiviert ist.
Bild 09Lokaler Kontokontext
Ausschnitt der Windows-Einstellungen mit lokalem Benutzerkonto und Systemnavigation
Der Ausschnitt zeigt ein lokales Konto und die Systemnavigation, jedoch weder Windows-Version noch Buildnummer.

Post-Install-Standardisierung

Den frisch installierten Client nachbereiten

Updates, Geräteprüfung, Browser-Setup und eine kleine App-Bereinigung bilden den dokumentierten Grundzustand vor weiteren Laboraufgaben.

Standardisierungsschritte nach der Installation

  • Windows Update und Updateverlauf geprüft
  • virtuelle Geräte und Treiber im Geräte-Manager kontrolliert; dabei wurden keine auffälligen kritischen Warnsymbole festgehalten
  • zentrale Systemeinstellungen gesichtet
  • Mozilla Firefox installiert, gestartet und als Standardbrowser festgelegt
  • Browser-Basiseinstellungen geprüft
  • nicht benötigte Xbox-App entfernt

Diese Nachbereitung ist von späterer Systemhärtung getrennt: Der Block schafft einen nutzbaren Laborzustand, keine vollständige Sicherheitsbaseline.

Bild 10Windows Update mit gemischtem Stand
Windows Update mit Überschrift Sie sind auf dem neuesten Stand und gleichzeitigem Warnhinweis zu wichtigen Sicherheitsupdates
Die Seite zeigt zugleich „Sie sind auf dem neuesten Stand“ und einen Warnhinweis zu wichtigen Sicherheitsupdates.
Bild 11Updateverlauf mit neun Qualitätsupdates
Windows-Updateverlauf mit neun als erfolgreich installiert angezeigten Qualitätsupdates
Neun Qualitätsupdates sind mit Installationsdatum 21.04.2026 als erfolgreich aufgeführt.

Netzwerk und Speicher

Zwei Clients verbinden und Arbeitsdaten absichern

Der Block verbindet ein isoliertes IPv4-Testnetz mit einer getrennten Speicheraufgabe auf einer eigenen VM.

Im Netzwerkteil wurden zwei Windows-11-Clients über den virtuellen Switch Privat1 verbunden, statisch adressiert und in beide Richtungen geprüft. Im Speicherteil wurde eine separate VM mit rund 80 GB bereitgestellt, in System- und Arbeitsdatenbereich aufgeteilt und der Status von BitLocker dokumentiert.

Bild 12Aufgabenstellung für die Speicherübung
Schulungsfolie mit Aufgabe, Windows 11 auf 80 Gigabyte in zwei 40-Gigabyte-Bereiche aufzuteilen und Arbeitsdaten zu verschlüsseln
Die Schulungsfolie fordert zwei 40-GB-Bereiche und eine Verschlüsselung der Arbeitsdaten. Sie zeigt die Aufgabenstellung, nicht das Arbeitsergebnis.

Privates Testnetz und Konnektivität

Für die Client-zu-Client-Kommunikation wurde ein isoliertes virtuelles Netz vorgesehen. Der erste Dialog zeigt noch keinen fertigen privaten Switch; die spätere Adapteransicht weist jedoch die Bindung an Privat1 nach.

Der erste Ping schlug fehl. Nach dem Freigeben eingehender ICMPv4-Echoanfragen antworteten beide Clients. Gateway und DNS waren für die isolierte Direktkommunikation nicht vorgesehen; die beidseitigen Ping-Ergebnisse betreffen ausschließlich dieses Labornetz.

Bild 13Dialog zur Switch-Erstellung
Hyper-V-Dialog zum Erstellen eines virtuellen Switches mit vorausgewähltem Typ Extern
Im Erstellungsdialog ist „Extern“ vorausgewählt; ein fertig angelegter privater Switch ist nicht zu sehen.
Bild 14Netzwerkadapter an Privat1
Hyper-V-Einstellungen von Win11Cl01 mit einer Netzwerkkarte am virtuellen Switch Privat1
Die Netzwerkkarte von Win11Cl01 ist mit dem virtuellen Switch Privat1 verbunden.
Bild 15IPv4-Konfiguration von cl01
Eingabeaufforderung auf cl01 mit ipconfig all und IPv4-Adresse 192.168.50.11
cl01 verwendet 192.168.50.11 mit 255.255.255.0 und ohne Standardgateway.
Bild 16IPv4-Konfiguration von cl02
Eingabeaufforderung auf cl02 mit ipconfig all und IPv4-Adresse 192.168.50.12
cl02 verwendet 192.168.50.12 mit 255.255.255.0 und ohne Standardgateway.
Bild 17ICMPv4-Regel per netsh
Administrative Eingabeaufforderung mit erfolgreichem netsh-Befehl zum Zulassen eingehender ICMPv4-Echoanfragen
Eine eingehende ICMPv4-Regel wird per netsh advfirewall hinzugefügt; die Ausgabe lautet „OK.“
Bild 18Ping von cl02 zu cl01
Ping von cl02 an 192.168.50.11 mit vier Antworten und null Prozent Verlust
Der Ping an 192.168.50.11 liefert vier Antworten ohne Paketverlust.
Bild 19Ping von cl01 zu cl02
Ping von cl01 an 192.168.50.12 mit vier Antworten und null Prozent Verlust
Der Ping an 192.168.50.12 liefert vier Antworten ohne Paketverlust.
ipconfig /all
netsh advfirewall firewall add rule name="ICMPv4 Ping Allow" protocol=icmpv4:8,any dir=in action=allow
ping 192.168.50.11
ping 192.168.50.12

Datenträger und Arbeitsdaten

Eine separate VM Win11DataLab hielt Netzwerk- und Speicheraufgabe sauber getrennt. Der 80-GB-Datenträger wurde im Setup in einen Systembereich von 39,9 GB und 40,0 GB freien Bereich aufgeteilt.

Bild 20Separate VM für die Speicheraufgabe
Hyper-V-Assistent mit der VM Win11DataLab, Generation 2 und 4096 MB Arbeitsspeicher
Der Assistent fasst Win11DataLab als Generation-2-VM mit 4096 MB und Installations-ISO zusammen.
Bild 21Aufteilung im Windows-Setup
Windows-Setup mit 39,9 Gigabyte Primärpartition, 40 Gigabyte nicht zugewiesenem Bereich und Warnung zu 52 Gigabyte Mindestgröße
Windows Setup zeigt 39,9 GB Primärpartition und 40,0 GB nicht zugewiesenen Speicher; zugleich fordert die Warnung mindestens 52 GB für das Systemlaufwerk.
Bild 22Freier Bereich vor der Volume-Erstellung
Windows-Datenträgerverwaltung mit 39,29 Gigabyte Systempartition und 40 Gigabyte nicht zugeordnetem Bereich
Die Datenträgerverwaltung zeigt 40,00 GB nicht zugeordneten Speicher und ein eingebundenes DVD-Laufwerk.
Bild 23Arbeitsdaten-Volume angelegt
Datenträgerverwaltung mit dem 40-Gigabyte-NTFS-Volume Arbeitsdaten D
Arbeitsdaten (D:) ist als NTFS-Volume mit 40,00 GB angelegt.
Bild 24Laufwerksstruktur im Explorer
Windows-Explorer mit lokalem Datenträger C, Arbeitsdaten D und DVD-Laufwerk Z
Explorer zeigt C:, Arbeitsdaten (D:) und das eingebundene DVD-Laufwerk Z:.

BitLocker: Fehlerbild, Zwischenzustand und späterer Status

Die Bildfolge hält drei getrennte Zustände fest: eine BitLocker-Fehlermeldung am Systemlaufwerk, ein weiterhin gemountetes ISO in Hyper-V und einen späteren BitLocker-Stand für das Datenlaufwerk. Das Installationsmedium wurde zur Fehlerbehebung entfernt; die mittlere Ansicht zeigt jedoch noch den Zustand davor.

Bild 25BitLocker-Start wegen Datenträger blockiert
BitLocker-Dialog für C mit Hinweis, dass ein startbarer CD- oder DVD-Datenträger erkannt wurde
BitLocker für C: beanstandet einen erkannten startbaren CD-/DVD-Datenträger.
Bild 26ISO ist in Hyper-V noch eingebunden
Hyper-V-Einstellungen von Win11DataLab mit ausgewähltem DVD-Laufwerk und eingebundener ISO-Datei
Im Hyper-V-DVD-Laufwerk ist die ISO weiterhin eingebunden; der Entfernen-Befehl ist verfügbar, aber noch nicht ausgeführt.
Bild 27BitLocker-Status des Arbeitsdatenlaufwerks
BitLocker-Systemsteuerung mit deaktiviertem BitLocker auf C und aktiviertem BitLocker auf Arbeitsdaten D
BitLocker ist für Arbeitsdaten (D:) aktiviert und für C: deaktiviert.
01

Netzwerk

cl01 und cl02 verwenden statische IPv4-Adressen und antworten in beide Richtungen auf Ping.

02

Speicher

Aus dem freien Bereich entstand das NTFS-Volume Arbeitsdaten (D:).

03

Fehlersuche

Eine ICMP-Regel löste die Ping-Störung; das eingebundene ISO war die Ursache des BitLocker-Fehlers.

Benutzer und Rechte

Freigaben, NTFS und kontrollierter Zugriff

Der Block betrachtet lokale Rollen, UAC, Freigaberechte, NTFS-Berechtigungen und typische Fehler bei Netzwerkanmeldungen.

Auf cl01 wurde unter C:\Freigabe eine einfache Struktur für drei Zugriffsniveaus aufgebaut. Der fachliche Kern ist die Kombination zweier Ebenen: Freigabeberechtigung wirkt beim Netzwerkzugriff, NTFS-Berechtigung auf Dateisystemebene. Die restriktivere effektive Kombination entscheidet.

Für die Tests wurden die lokalen Rollen Admin und User unterschieden. Die Benutzerkontensteuerung blieb auf der üblichen Bestätigungsstufe, sodass administrative Änderungen weiterhin bewusst freigegeben werden mussten.

Freigabestruktur und beabsichtigte Rechte

OrdnerZweckBeabsichtigter Zugriff
Adminadministrativer Bereichnur administrativer Zugriff
Austauschgemeinsamer Arbeitsbereichlesen und schreiben
LesenInformationsbereichlesen, nicht schreiben
Bild 28Freigabeberechtigungen des Admin-Ordners
Windows-Dialog mit Freigabeberechtigungen für den Ordner Admin und zwei Administratorkonten mit Vollzugriff
Zwei Administratorkonten stehen in den Freigabeberechtigungen; für das markierte Konto sind Vollzugriff, Ändern und Lesen zugelassen.
Bild 29NTFS-Berechtigungen des Admin-Ordners
Windows-Sicherheitsdialog für C Freigabe Admin mit lokalen Benutzer- und Administratorprincipals
Die NTFS-Sicherheitsseite von C:\Freigabe\Admin zeigt mehrere lokale Principals und die Rechte des markierten Administrators.

Zugriffstests und Fehlersuche

Geprüft wurden Standard- und Administratorkonto: Austausch sollte beschreibbar, Lesen nur lesbar und Admin für den Standardbenutzer gesperrt sein. Bei Problemen wurden Freigabe, NTFS, verwendetes Konto und vorhandene Netzwerkanmeldungen getrennt kontrolliert.

  • Eine zunächst verlangte Kennwortänderung des Testbenutzers wurde in den lokalen Benutzereigenschaften behandelt.
  • Beim verweigerten Admin-Zugriff wurden Freigabe- und NTFS-Berechtigung gemeinsam statt isoliert geprüft.
  • Ein falscher oder bereits zwischengespeicherter Netzwerkanmeldekontext wurde durch eine ausdrücklich angegebene lokale Admin-Identität eingegrenzt.
net use \\192.168.50.11\Admin /user:CL01\Admin *

Nach diesen Schritten folgten User-, Nur-Lesen-, Admin- und Schreibtests. Das dritte Bild hält noch den vorausgehenden Fehlerzustand fest.

Bild 30Fehlgeschlagene Netzwerkanmeldung
Windows-Sicherheitsdialog mit Netzwerkanmeldung zu 192.168.50.11 und Fehlermeldung, dass Benutzername oder Kennwort falsch ist
Die Anmeldung an 192.168.50.11 ist fehlgeschlagen; Windows meldet einen falschen Benutzernamen oder ein falsches Kennwort. Ein erfolgreicher Zugriff oder Schreibtest ist nicht zu sehen.

Systemhärtung

Windows-Sicherheitsfunktionen und lokale Richtlinien

Der letzte Block umfasst Basisschutz auf einer separaten Windows-11-Pro-VM. Die Einstellungen und Prüfungen sind schriftlich festgehalten; separate Screenshots liegen für diesen Arbeitsblock nicht vor.

Der Arbeitsansatz trennt bewusst zwischen aktiv gesetzten Maßnahmen, geprüften Schutzfunktionen und Optionen, die in einer virtuellen Umgebung nicht ohne weitere Bewertung erzwungen wurden.

Damit wird Hardening nicht als Sammlung grüner Schalter behandelt, sondern als begründete Reduktion von Risiken und unnötiger Angriffsfläche.

  1. Defender und Firewall

    Eine Schnellüberprüfung endete ohne gefundene Bedrohung; Schutzupdates waren vorhanden und die Firewall blieb aktiv. Domänen-, Privat- und Öffentlich-Profil wurden betrachtet.

  2. SmartScreen und unerwünschte Anwendungen

    Aktiviert wurden die Prüfung von Apps und Dateien, SmartScreen für Edge und Store-Apps sowie die Blockierung potenziell unerwünschter Apps und Downloads.

  3. Gerätesicherheit bewerten

    Kernisolierung, Sicherheitschip-Bezug und Sicherer Start wurden geprüft. Speicherintegrität und weitergehende Virtualisierungs- oder Treiberschutzoptionen wurden in der VM nicht pauschal erzwungen, sondern als gesondert zu bewertende Funktionen eingeordnet.

  4. Kennwort- und Sperrrichtlinien

    Kennwortkomplexität wurde aktiviert, die Mindestlänge auf 10 Zeichen gesetzt und eine Kontosperrung nach 5 Fehlversuchen für 15 Minuten eingerichtet; der Zähler wird nach 15 Minuten zurückgesetzt.

  5. Unnötige Zugänge begrenzen

    Remote Desktop und Remoteunterstützung blieben deaktiviert. Gastkonto und integriertes Administratorkonto blieben ebenfalls deaktiviert.

  6. Schutzverlauf und Geräteintegrität lesen

    Schutzverlauf sowie Geräteleistung und -integrität wurden ohne auffällige Basisprobleme geprüft. „Sauberer Start“ wurde als Windows-Funktion eingeordnet und nicht als zusätzlich ausgeführte Maßnahme dargestellt.

BereichArbeitsschrittFachliche Idee
Malware-SchutzDefender prüfen, Schnellüberprüfung ausführenSchutzstatus nicht nur anzeigen, sondern aktiv kontrollieren
NetzwerkFirewall aktiv belassen und Profile prüfenLaborkomfort nicht durch Abschalten des Basisschutzes erkaufen
AnwendungenSmartScreen und PUA-SchutzRisiko unbekannter Downloads reduzieren
KontenKomplexität, Mindestlänge, SperrlogikTriviale Kennwörter und einfaches Durchprobieren erschweren
Remotezugriffnicht benötigte Funktionen deaktiviert lassenunnötige Angriffsfläche vermeiden

Technische Ergebnisse

Ergebnisse aus Bereitstellung, Betrieb und Härtung

01

Client bereitgestellt und nachbereitet

Windows 11 Pro wurde in Hyper-V installiert und anschließend mit Updates, Browser- und App-Schritten standardisiert.

02

Netzwerk, Speicher und Rechte umgesetzt

Statische IPv4-Adressen, ein Arbeitsdaten-Volume, BitLocker sowie Freigabe- und NTFS-Rechte bilden die technischen Kernarbeiten.

03

Fehler systematisch eingegrenzt

ICMP-Firewallregel, eingebundenes Installationsmedium und Netzwerkanmeldung wurden als konkrete Fehlerursachen bearbeitet.