Windows Server 2022 – Administration und Infrastruktur
Die dargestellten Arbeiten umfassen Serverbetrieb, PowerShell, Hyper-V, Speicher, Netzwerkdienste, Active Directory, Gruppenrichtlinien, PKI und standortübergreifende Dienste. Gezeigt werden Konfiguration, Fehlerkorrektur, Ergebnisprüfung und fachliche Grenzen in der Lernumgebung.
Systeme
Windows Server 2022 · Windows 11
Technologien
PowerShell · Hyper-V · DNS/DHCP/RRAS · AD DS/GPO · AD CS · DFS/BranchCache
Einsatzrahmen
Lern- und Laborumgebung; kein heutiger Produktiv- oder Livezustand
01
Technologiebereich
Serveradministration und PowerShell
Systemzustand erfassen, Rollen und Features kontrolliert verwalten sowie PowerShell-Hilfe, Cmdlets und Dateioperationen nachvollziehbar einsetzen.
Praxis und Ergebnis
Serveranalyse und Administrationswerkzeuge
Rollen, Features und Serverzustand mit Server-Manager, PowerShell, DISM, Windows Admin Center und Sicherungswerkzeugen untersuchen.
Ausgangslage
Ausgangspunkt war ein installierter Windows Server 2022 ohne zusätzliche dauerhaft vorausgesetzte Rollen. Server-Manager, PowerShell, DISM und Windows Admin Center wurden für Zustandsprüfung, Rollenverwaltung und Validierung kombiniert.
1. Ziel
Ziel des Blocks war es, einen Windows Server 2022 systematisch zu
analysieren und zentrale Administrationswerkzeuge praktisch einzusetzen.
Ziel war nicht der dauerhafte Betrieb zusätzlicher Dienste, sondern deren kontrollierte Installation, Prüfung und Entfernung.
Konkret wurden folgende Ziele umgesetzt:
lokale Servereigenschaften über den Server-Manager prüfen
Serverrollen und Features über die GUI installieren und
entfernen
Featurezustände mit PowerShell validieren
eine Serverrolle per PowerShell installieren und wieder
entfernen
einen PowerShell-Fehler erkennen und korrigieren
DISM zur Featureverwaltung verwenden
Windows Admin Center installieren und als webbasiertes
Verwaltungswerkzeug nutzen
Windows Server-Sicherung über WAC installieren und wieder
entfernen
3. Ausgangslage / Lab-Kontext
Der geprüfte Server war der Lab-Host [Laborhost] mit
Windows Server 2022 Datacenter. Der Server befand sich noch in der
Arbeitsgruppe WORKGROUP und war zu diesem Zeitpunkt nicht
Mitglied einer Active-Directory-Domäne.
Die Umgebung diente als Schulungs- und Lab-System. Deshalb wurden
einige Einstellungen sichtbar, die in einer produktiven Umgebung anders
bewertet werden müssten, z. B. deaktivierte IE Enhanced Security
Configuration oder DHCP-basierte IP-Zuweisung auf einem Server.
4. Lokale Serveranalyse über den Server-Manager
Im Server-Manager wurde die Ansicht Lokaler Server geöffnet. Diese Ansicht fasst zentrale lokale Servereigenschaften
zusammen und ist ein typischer Einstiegspunkt für die Erstprüfung eines
Windows Servers.
Lokale Serverübersicht im Server-Manager
Aus dem Nachweis gehen folgende relevante Informationen hervor:
Bereich
Beobachtung
Computername
[Laborhost]
Arbeitsgruppe
WORKGROUP
Betriebssystem
Microsoft Windows Server 2022 Datacenter
Umgebung
Microsoft Corporation Virtual Machine
Arbeitsspeicher
24 GB RAM
Firewall
aktiv
Remoteverwaltung
aktiviert
Remotedesktop
aktiviert
NIC-Teaming
deaktiviert
Netzwerkadapter
vEthernet (externer Lab-Switch)
IP-Konfiguration
IPv4-Adresse per DHCP
Defender Antivirus
Echtzeitschutz aktiviert
IE Enhanced Security Configuration
Aus
Technische Bedeutung
Der Server war zum Zeitpunkt der Prüfung noch nicht Teil einer
Domäne. Das ist für diesen frühen Projektstand korrekt, weil Active
Directory erst in einem späteren Block aufgebaut wird.
Remoteverwaltung und Remotedesktop waren aktiviert. In der
Laborumgebung ist das sinnvoll, weil administrative Arbeiten remote
durchgeführt werden können. In einer produktiven Umgebung müssten diese
Einstellungen zusätzlich über Firewallregeln, Zugriffskonzepte und
Sicherheitsrichtlinien kontrolliert werden.
Der vorhandene Netzwerkadapter ist an einen Lab-Switch angebunden,
der ausdrücklich nicht verändert oder gelöscht werden soll. Diese
Beobachtung ist relevant für spätere Hyper-V- und Netzwerkblöcke.
5. Rollen und Features über den Server-Manager verwalten
5.1 Installation über die GUI
Über den Server-Manager wurde der Assistent Rollen und
Features hinzufügen verwendet. Installiert wurden
testweise:
Datendeduplizierung
Internetdruckclient
Die Installation wurde erfolgreich abgeschlossen.
Erfolgreiche Installation von Datendeduplizierung und Internetdruckclient
5.2 Entfernung und Validierung
Anschließend wurden die zuvor installierten Komponenten wieder
entfernt. Nach dem erforderlichen Neustart wurde der Zustand über
PowerShell geprüft.
PowerShell-Validierung nach Entfernung
Der PowerShell-Nachweis zeigt:
Feature
Zustand nach Entfernung
FS-Data-Deduplication / Datendeduplizierung
Available
Internet-Print-Client / Internetdruckclient
Available
Technische Bedeutung
Der wichtige Punkt ist nicht nur die Installation, sondern die
kontrollierte Rücknahme der Änderung. Dadurch bleibt das System nach der
Übung wieder in einem sauberen Zustand. Die PowerShell-Validierung ist
belastbarer als ein reiner GUI-Screenshot, weil der Zielzustand direkt
aus der Rollen-/Featureverwaltung abgefragt wurde.
6. DNS-Rolle über PowerShell installieren und entfernen
6.1 Fehler erkannt und korrigiert
Im PowerShell-Teil wurde testweise die DNS-Serverrolle installiert.
Zunächst wurde ein Befehl mit einem nicht akzeptierten Parameter
ausgeführt. PowerShell meldete, dass der Parameter -IncludeManagementTools in dieser Umgebung nicht gefunden
wurde.
Anschließend wurde der Befehl korrigiert und die DNS-Rolle
erfolgreich installiert.
Weiterer NachweisPowerShell-Fehler, Korrektur und erfolgreiche DNS-InstallationPowerShell-Fehler, Korrektur und erfolgreiche DNS-Installation
Der Nachweis zeigt drei fachlich relevante Punkte:
Der erste Befehl erzeugte einen Parameterfehler.
Der Installationsbefehl wurde korrigiert.
Die DNS-Rolle wurde erfolgreich installiert.
Zusätzlich erschien eine Warnung, dass auf dem Computer keine
statische IP-Adresse gefunden wurde. Diese Warnung ist fachlich wichtig,
weil DNS-Server in einer produktiven Serverumgebung üblicherweise mit
statischer IP-Adresse betrieben werden sollten.
6.2 Entfernung und Endzustand
Nach dem Test wurde die DNS-Rolle wieder entfernt. Der finale Zustand
wurde erneut geprüft.
Weiterer NachweisDNS-Rolle nach Entfernung wieder verfügbarDNS-Rolle nach Entfernung wieder verfügbar
Der finale Zustand zeigt:
DNS-Server / DNS = Available
Technische Bedeutung
Dokumentiert sind ein realer Parameterfehler, seine Ursache, die korrigierte Installation und die anschließende Rücknahme der Änderung.
Der Ablauf umfasste:
Fehler erkannt → Befehl korrigiert → Installation erfolgreich → Rolle geprüft → Rolle entfernt → Endzustand validiert
7. Featureverwaltung mit DISM
Neben Server-Manager und PowerShell wurde DISM verwendet, um
Windows-Features auf Betriebssystemebene zu verwalten. Der Schwerpunkt
lag auf dem DHCP-Feature.
7.1 DHCP-Feature aktiviert und geprüft
Das DHCPServer-Feature wurde mit DISM aktiviert. Anschließend wurde
die Featureinformation ausgegeben.
DISM arbeitet auf einer anderen Ebene als der Server-Manager und
PowerShell-Cmdlets. Windows-Features wurden zusätzlich direkt mit dem Bereitstellungs- und Imageverwaltungstool geprüft, aktiviert und wieder deaktiviert.
Während der Bearbeitung war DHCP im Server-Manager nicht wie erwartet als direkt nutzbares Verwaltungselement sichtbar. Da Aktivierung, Prüfung und Deaktivierung über DISM erfolgreich waren und die Abweichung im Unterrichtskontext als unkritisch eingeordnet wurde, blieb kein offener technischer Fehler.
8. Windows Admin Center installieren und verwenden
8.1 Installation und Zugriff
Das Windows Admin Center wurde über das Installationspaket aus dem
Lab-Verzeichnis installiert:
C:\ISOs\tools\WindowsAdminCenter2211.msi
Nach Abschluss der Installation zeigte der Assistent die
Zugriffsmöglichkeit über HTTPS an.
Weiterer NachweisInstallationsabschluss und URL des Windows Admin CentersInstallationsabschluss und URL des Windows Admin Centers
Die angezeigte URL lautete:
https://[Laborhost]:443
8.2 Verbindung zur Serverübersicht
Nach dem Aufruf der URL im Browser wurde der Server [Laborhost] im Windows Admin Center geöffnet.
Weiterer NachweisServerübersicht in Windows Admin CenterServerübersicht in Windows Admin Center
Die Serverübersicht zeigt zentrale Informationen wie Computername,
Arbeitsgruppe, Betriebssystem, Version, RAM, Prozessoren, Modell und
Defender-Status. Damit wurde nachgewiesen, dass WAC nicht nur
installiert, sondern tatsächlich mit dem Server verbunden wurde.
8.3 Diensteverwaltung über WAC
Anschließend wurde der Bereich Dienste geöffnet.
Weiterer NachweisDiensteübersicht in Windows Admin CenterDiensteübersicht in Windows Admin Center
Der Nachweis zeigt, dass WAC als Verwaltungsoberfläche für klassische
Serververwaltungsaufgaben genutzt werden kann. Sichtbar sind Dienstname,
Anzeigename, Status und Startmodus.
Technische Bedeutung
Windows Admin Center ergänzt den klassischen Server-Manager um eine
browserbasierte Verwaltungsoberfläche. In einer Laborumgebung ist die
Nutzung mit selbstsigniertem Zertifikat vertretbar. In einer produktiven
Umgebung wäre ein vertrauenswürdiges Zertifikat erforderlich.
9. Windows Server-Sicherung über WAC installieren und entfernen
Zusätzlich wurde innerhalb des Windows Admin Centers der Bereich Rollen und Features verwendet, um das Feature Windows Server-Sicherung zu installieren und
anschließend wieder zu entfernen.
9.1 Installation
Nach der Installation war das Feature Windows
Server-Sicherung im WAC als installiert sichtbar.
Weiterer NachweisWindows Server-Sicherung über WAC installiertWindows Server-Sicherung über WAC installiert
9.2 Deinstallation
Anschließend wurde das Feature wieder deinstalliert. Der finale
Status zeigte wieder Verfügbar.
Weiterer NachweisWindows Server-Sicherung über WAC deinstalliertWindows Server-Sicherung über WAC deinstalliert
Technische Bedeutung
WAC wurde nicht nur zur Anzeige verwendet, sondern auch aktiv zur Featureverwaltung eingesetzt.
10. Validierung
Die erfolgreiche Bearbeitung des Blocks wurde durch mehrere Arten von
Nachweisen validiert:
Bereich
Validierung
Server-Manager
lokale Servereigenschaften sichtbar und ausgewertet
Rollen/Features GUI
Installation von Datendeduplizierung und Internetdruckclient
erfolgreich
PowerShell
Entfernung der Features mit Available bestätigt
DNS PowerShell
Fehler korrigiert, DNS installiert und anschließend wieder
entfernt
DISM
DHCPServer aktiviert, geprüft, deaktiviert und erneut geprüft
Windows Admin Center
Installation, Browserzugriff, Serverübersicht und Diensteverwaltung
nachgewiesen
WAC Rollen/Features
Windows Server-Sicherung installiert und wieder entfernt
11. Troubleshooting und Abweichungen
11.1 PowerShell-Parameterfehler
Beim ersten DNS-Installationsversuch wurde ein nicht akzeptierter
Parameter verwendet. Der Fehler wurde anhand der
PowerShell-Fehlermeldung erkannt und der Befehl korrigiert. Die
DNS-Rolle wurde anschließend erfolgreich installiert.
11.2 Warnung zur statischen IP-Adresse
Bei der DNS-Installation erschien eine Warnung, dass keine statische
IP-Adresse gefunden wurde. Diese Warnung wurde fachlich eingeordnet. Für
einen produktiven DNS-Server wäre eine statische IP-Adresse
erforderlich. Im aktuellen Lab-Kontext war die Installation nur ein
temporärer Übungsschritt.
11.3 DHCP nicht wie erwartet im Server-Manager sichtbar
Nach der DISM-Aktivierung war DHCP im Server-Manager nicht wie erwartet als Verwaltungseintrag verfügbar. Da DISM den Featurezustand korrekt zeigte und der Tutor diese Abweichung als unkritisch bewertete, wurde die Übung über DISM abgeschlossen.
Ergebnis
Serverzustand, Rollen und Features wurden mit mehreren Administrationswegen untersucht. Ein fehlerhafter PowerShell-Parameter wurde korrigiert; temporär installierte DNS-, DHCP- und Sicherungskomponenten wurden anschließend wieder entfernt und der Endzustand kontrolliert.
Einsatzrahmen: Die gezeigten Rollenänderungen gehören zur Lernumgebung; daraus wird kein dauerhafter Produktivrollenzustand abgeleitet.
Ziel dieses Blocks war es, PowerShell als zentrales Administrationswerkzeug für Windows Server 2022 praktisch zu verwenden. Im Fokus standen PowerShell-Version, Cmdlet-Struktur, Wildcards, genehmigte Verben, das Hilfesystem, Parameterarten und einfache Dateioperationen.
Ausgangszustand
Die Arbeiten wurden auf dem Server [Laborhost] durchgeführt. Der Server befand sich weiterhin in der Arbeitsgruppe WORKGROUP. In diesem Block wurden keine produktiven Serverrollen eingerichtet; der Schwerpunkt lag auf administrativer Grundlagenarbeit mit PowerShell.
2.1.3 – PowerShell-Version, Cmdlets und IntelliSense
Die Windows PowerShell wurde in der regulären 64-Bit-Variante gestartet. Über $PSVersionTable wurde die installierte PowerShell-Version ausgelesen.
PowerShell-Version
Die Ausgabe zeigt Windows PowerShell 5.1.20348.320, Edition Desktop, Build-Version 10.0.20348.320, CLR-Version 4.0.30319.42000, WSManStackVersion 3.0, PSRemotingProtocolVersion 2.3 und SerializationVersion 1.1.0.1.
Mit Get-Command | Select-Object -First 20 wurde ein kompakter Auszug verfügbarer Befehle angezeigt.
Get-Command Auszug
In der PowerShell ISE wurde IntelliSense geprüft. Nach Eingabe von $PSV wurde $PSVersionTable vorgeschlagen.
PowerShell ISE IntelliSense
2.2.1 – Cmdlet-Aufbau, Wildcards und Dienstfilterung
PowerShell-Cmdlets folgen dem Muster Verb-Substantiv -Parameter. Dienste mit dem Anfangsbuchstaben P wurden über Get-Service -Name "P*" gefiltert.
Weiterer NachweisDienstfilter PDienstfilter P
Die Wildcard * wurde mit Get-Command Get-NetIP* verwendet.
Die Hilfe zu Get-EventLog wurde mit Get-Help -Name Get-EventLog aufgerufen. Da keine vollständigen Hilfedateien installiert waren, wurden reduzierte Basisinformationen angezeigt.
Weiterer NachweisGet-EventLog HilfeGet-EventLog Hilfe
Die Parameterhilfe zu ComputerName wurde gezielt aufgerufen.
2.5.1a – Dienste filtern, ausschließen und Parameterreihenfolge prüfen
WinRM wurde aus einer Win*-Dienstabfrage ausgeschlossen. Die vertauschte Reihenfolge der benannten Parameter führte zum gleichen Ergebnis.
Weiterer NachweisExclude und ParameterreihenfolgeExclude und Parameterreihenfolge
2.5.1b – Positionsparameter und benannte Parameter prüfen
Die Hilfeausgabe zeigt, dass Name Position 0 besitzt, während Exclude als benannter Parameter geführt wird.
Weiterer NachweisParameterartenParameterarten
2.5.1c – Datei mit Copy-Item kopieren und umbenennen
Mit Get-Command *copy* wurde Copy-Item als Kopier-Cmdlet identifiziert. Anschließend wurde die Datei C:\ISOs\Win11-TPM_aktivieren!.jpg nach C:\VM\test.jpg kopiert und validiert.
Mit Get-Help -Name Get-TimeZone wurde die Basishilfe zu Get-TimeZone aufgerufen. Die Ausgabe enthält Syntaxvarianten, Alias gtz und den Hinweis auf fehlende vollständige Hilfedateien.
PowerShell-Version, Cmdlet-Suche, Approved Verbs, Wildcards, Dienstfilter, Parameterformen, Hilfesystem und Dateioperationen wurden anhand konkreter Befehle nachvollzogen.
Einsatzrahmen: Die gezeigten Befehle belegen den jeweiligen Laborlauf, nicht einen heutigen Livezustand.
02
Technologiebereich
Virtualisierung und Lab-Grundumgebung
Hyper-V, virtuelle Datenträger, Netzwerke, Zielsysteme und die wiederverwendbare AD-Labgrundlage aufbauen.
Praxis und Ergebnis
Hyper-V und virtuelle Lab-Infrastruktur
Hyper-V-Rolle, VHDX, virtuelle Switches und die Ziel-VMs über GUI, Windows Admin Center und PowerShell aufbauen.
Ziel
Eine reproduzierbare Hyper-V-Basis mit virtuellen Datenträgern, getrennten Switchtypen und fünf vorbereiteten Zielsystemen aufbauen.
Ausgangslage
Die Hyper-V-Rolle war bereits vorhanden und wurde deshalb geprüft statt erneut installiert. Der geschützte externe Switch blieb unverändert; für die Übungsumgebung wurden ein interner und ein privater Switch verwendet.
Die Zielsysteme DC, Server1, Server2, Server3 und W11 wurden als Generation-2-VMs mit den jeweils vorgesehenen Ressourcen und Datenträgern vorbereitet.
Umsetzung
Technische Arbeitsschritte
1. Hyper-V-Rolle prüfen
Der Rollenstatus wurde mit Get-WindowsFeature -Name Hyper-V geprüft. Ergebnis: Hyper-V war installiert. Dadurch wurde ein unnötiger Installations- oder Neustartvorgang vermieden.
2. VHDX-Dateien erstellen und erweitern
Test1.vhdx wurde über den Hyper-V-Manager erstellt und erweitert,test2.vhdx vollständig per PowerShell. Beide Wege wurden mit Get-VHD validiert.
3. Virtuelle Switches einrichten
Die Switches Intern und Privat wurden erstellt. Der bestehende externe Lab-Switch wurde wegen seines Schutzhinweises nicht verändert.
4. Ziel-VMs bereitstellen
DC und W11 wurden über den Hyper-V-Manager vorbereitet,Server1 über Windows Admin Center und Server2/Server3 per PowerShell.
VM-Zielkonfiguration
VM
Methode
Generation
RAM
Switch
Besonderheit
DC
Hyper-V-Manager
2
2048 MB
Privat
OS später installieren
Server1
Windows Admin Center
2
2048 MB
Privat
2 virtuelle Prozessoren
Server2
PowerShell
2
2048 MB
Privat
dynamische 127-GB-VHDX
Server3
PowerShell
2
2048 MB
Privat
dynamische 127-GB-VHDX
W11
Hyper-V-Manager
2
4096 MB
Privat
Client-VM vorbereitet
Technische Entscheidungen
Begründung der technischen Entscheidungen
Rollenstatus statt Neuinstallation
Die Hyper-V-Rolle war bereits installiert. Die fachlich saubere Entscheidung war daher die Prüfung des vorhandenen Zustands statt einer redundanten Installation.
externer Lab-Switch nicht verändern
Der vorhandene Switch externer Lab-Switch wurde ausdrücklich nicht angepasst. Damit wurde die Host- und Laborumgebung geschützt.
Server1-Konfiguration korrigiert und validiert
Server1 sollte über Windows Admin Center erstellt werden. Eine mögliche Abweichung wurde vor der finalen Umsetzung erkannt, geprüft und sauber korrigiert.
Validierung
Ergebnisvalidierung
Kritische GUI-Ergebnisse wurden zusätzlich per PowerShell validiert.
Hyper-V-Rolle bereits installiertPowerShell-Prüfung mit Get-WindowsFeature bestätigt den vorhandenen Hyper-V-Rollenstatus auf dem Lab-Host.Test1.vhdx über GUI erstelltAssistent für neue virtuelle Festplatten: VHDX, feste Größe, Pfad C:\VM, Größe 1 GB.1-GB-VHDX validiertGet-VHD bestätigt Typ Fixed und Größe 1 GiB für Test1.vhdx.Weiterer NachweisTest1.vhdx erweitertTest1.vhdx erweitertAssistent zum Bearbeiten virtueller Festplatten erweitert Test1.vhdx auf 2 GB.Weiterer Nachweis2-GB-VHDX validiert2-GB-VHDX validiertGet-VHD bestätigt nach der Erweiterung die Zielgröße 2 GiB.Weiterer Nachweistest2.vhdx per PowerShell erstellt und erweiterttest2.vhdx per PowerShell erstellt und erweitertNew-VHD, Get-VHD und Resize-VHD dokumentieren den vollständigen CLI-Workflow.
Bildnachweise
Virtuelle Switches
Weiterer NachweisInterner Switch Intern erstelltInterner Switch Intern erstelltHyper-V-Manager zeigt den neu erstellten Switch vom Typ Internes Netzwerk.Weiterer NachweisPrivater Switch Privat erstelltPrivater Switch Privat erstelltHyper-V-Manager zeigt den neu erstellten privaten Switch für abgeschottete VM-Kommunikation.Weiterer NachweisSwitches per PowerShell validiertSwitches per PowerShell validiertGet-VMSwitch bestätigt External, Internal und Private; der externe Lab-Switch bleibt unverändert.
Bildnachweise
VM-Erstellung und Werkzeugvergleich
Weiterer NachweisVM DC über Hyper-V-Manager vorbereitetVM DC über Hyper-V-Manager vorbereitetAssistent zeigt Generation 2, 2048 MB RAM, Switch Privat und spätere OS-Installation.Weiterer NachweisServer1-Korrektur geprüftServer1-Korrektur geprüftGet-VM -Name Server1 bestätigt, dass Server1 vor der korrekten WAC-Erstellung nicht vorhanden war.Weiterer NachweisWindows Admin Center Inventar vor Server1Windows Admin Center Inventar vor Server1WAC-Inventar zeigt zunächst nur DC und schafft einen nachvollziehbaren Ausgangspunkt.Weiterer NachweisServer1 im Windows Admin Center konfiguriertServer1 im Windows Admin Center konfiguriertWAC-Seitenleiste dokumentiert Name, Generation 2, Pfad C:\VM, 2 virtuelle Prozessoren und 2 GB RAM.Weiterer NachweisServer1-Erstellung erfolgreichServer1-Erstellung erfolgreichWindows Admin Center bestätigt den erfolgreichen Abschluss und zeigt DC sowie Server1 im Inventar.
Bildnachweise
PowerShell-Erstellung und Abschlussvalidierung
Weiterer NachweisServer2 per New-VM erstelltServer2 per New-VM erstelltPowerShell legt Server2 als Generation-2-VM mit 2 GB RAM und Switch Privat an.Weiterer NachweisServer2-VHDX erstellt und angebundenServer2-VHDX erstellt und angebundenVerzeichnisstruktur, dynamische 127-GB-VHDX und Add-VMHardDiskDrive werden belegt.Weiterer NachweisServer2 validiertServer2 validiertGet-VM, Get-VMNetworkAdapter und Get-VMHardDiskDrive bestätigen CPU, Switch und VHDX-Pfad.Weiterer NachweisServer3 per PowerShell erstelltServer3 per PowerShell erstelltNew-VM mit NewVHDPath bereitet Server3 inklusive VHDX direkt in einem Workflow vor.Weiterer NachweisServer3 validiertServer3 validiertPowerShell-Ausgaben bestätigen Generation 2, 2 GB RAM, Switch Privat und VHDX-Pfad.Weiterer NachweisW11 über Hyper-V-Manager vorbereitetW11 über Hyper-V-Manager vorbereitetAssistent zeigt Windows-11-Client-VM mit Generation 2, 4096 MB RAM und Switch Privat.Weiterer NachweisAbschlussvalidierung der Ziel-VMsAbschlussvalidierung der Ziel-VMsGet-VM bestätigt die vollständige Zielstruktur DC, Server1, Server2, Server3 und W11.
Einsatzrahmen: Der geschützte externe virtuelle Switch blieb unverändert. Hyper-V-Rolle, VHDX, interne/private Switches und Ziel-VMs wurden ausschließlich in der Lernumgebung geprüft.
Praxis und Ergebnis
Virtuelle Windows-Systeme installieren und vorbereiten
Windows Server 2022 und Windows 11 installieren, Nested Virtualization, MAC-Spoofing, Speicher und private Adressierung vorbereiten.
5
Ziel-VMs: DC, Server1, Server2, Server3, W11
192.168.1.200–204
korrigierter Projektadressbereich
Basis
finaler Prüfpunkt je Ziel-VM
Ziel
Windows Server 2022 und Windows 11 in den vorbereiteten virtuellen Maschinen installieren, die Nested-Hyper-V-Voraussetzungen einrichten, das private Labornetz adressieren und belastbare Basis-Prüfpunkte anlegen.
2. Verbindlicher Adressplan
Adresskorrektur: Der belegte Endbereich ist 192.168.1.200–204; niedrigere Beispieladressen waren nur Zwischenstände und wurden nicht als Endzustand verwendet.
System
Hostname / Bezeichnung
IPv4
Subnetzmaske
DNS
Gateway
DC
DC
192.168.1.200
255.255.255.0
192.168.1.200
leer
Server1
Server1 / VM-Name
192.168.1.201
255.255.255.0
192.168.1.200
leer
Server2
Server2
192.168.1.202
255.255.255.0
192.168.1.200
leer
Server3
Server3
192.168.1.203
255.255.255.0
192.168.1.200
leer
W11
w11
192.168.1.204
255.255.255.0
192.168.1.200
leer
3. Umsetzung in technischen Schritten
VM-Vorbereitung: ISO-Medien, DVD-Laufwerke, Firmware-Bootreihenfolge und W11-spezifische Hardwareparameter wurden vorbereitet.
Installation: Windows Server 2022 Datacenter auf vier Server-VMs, Windows 11 Enterprise auf W11.
Nested Hyper-V: Server1 wurde hostseitig vorbereitet, Hyper-V wurde temporär installiert und eine Test-VM gestartet.
Netzwerkbasis: Alle Zielsysteme wurden im internen Labnetz statisch adressiert, DNS zeigt auf 192.168.1.200.
Prüfpunkte: Alle Ziel-VMs erhielten einen Prüfpunkt Basis als Rückfallpunkt.
Adresskorrektur: Falsch verwendete Zwischenadressen wurden erkannt und nicht als Endzustand verwendet.
4. Nested-Hyper-V-Konfiguration
Der erste Versuch,ExposeVirtualizationExtensions zu ändern, schlug fehl, weil Server1 noch lief. Danach wurde die VM heruntergefahren und korrekt konfiguriert:
Die Validierung zeigt: Virtualisierungserweiterungen aktiv, MAC-Spoofing aktiv und dynamischer Speicher deaktiviert.
5. Fachliche Grenze
Für DC, Server2, Server3 und W11 liegen klare Endzustandsnachweise mit Hostname und IP-Konfiguration vor. Für Server1 liegt ein Nachweis der IP-/DNS-Konfiguration vor; der sichtbare Windows-Hostname im Screenshot ist jedoch noch der Installationsname. Deshalb wird die Server1-Hostname-Umbenennung in dieser Version nicht als bildlich final validiert behauptet.
VM-Vorbereitung und Installationsmedien
W11-Ressourcen: Generation-2-VM mit aktivem TPM, 4 GB RAM und zwei virtuellen Prozessoren.Windows-11-ISO ist als DVD-Laufwerk eingebunden.Firmware-Startreihenfolge: DVD-Laufwerk vor Festplatte.Weiterer NachweisDC: Windows-Server-2022-ISO als Installationsmedium eingebunden.DC: Windows-Server-2022-ISO als Installationsmedium eingebunden.Weiterer NachweisDC: Startreihenfolge mit DVD-Laufwerk als erstem Bootmedium.DC: Startreihenfolge mit DVD-Laufwerk als erstem Bootmedium.Weiterer NachweisServer1: Windows-Server-2022-ISO eingebunden.Server1: Windows-Server-2022-ISO eingebunden.Weiterer NachweisServer1: Bootreihenfolge auf DVD-Laufwerk vor Festplatte gesetzt.Server1: Bootreihenfolge auf DVD-Laufwerk vor Festplatte gesetzt.Weiterer NachweisServer2: Windows-Server-2022-ISO eingebunden.Server2: Windows-Server-2022-ISO eingebunden.Weiterer NachweisServer2: Bootreihenfolge auf DVD-Laufwerk vor Festplatte gesetzt.Server2: Bootreihenfolge auf DVD-Laufwerk vor Festplatte gesetzt.Weiterer NachweisServer3: Windows-Server-2022-ISO eingebunden.Server3: Windows-Server-2022-ISO eingebunden.Weiterer NachweisServer3: Bootreihenfolge auf DVD-Laufwerk vor Festplatte gesetzt.Server3: Bootreihenfolge auf DVD-Laufwerk vor Festplatte gesetzt.
Betriebssysteminstallation
Weiterer NachweisMehrere Server-VMs sind installiert und über die Hyper-V-Konsole erreichbar.Mehrere Server-VMs sind installiert und über die Hyper-V-Konsole erreichbar.Weiterer NachweisServer2 nach Installation: Server-Manager startet automatisch.Server2 nach Installation: Server-Manager startet automatisch.Weiterer NachweisWindows 11: OOBE-Netzwerkdialog im isolierten Labnetz ohne Internet.Windows 11: OOBE-Netzwerkdialog im isolierten Labnetz ohne Internet.Weiterer NachweisWindows 11 ist installiert und zeigt den Desktop.Windows 11 ist installiert und zeigt den Desktop.
Nested Hyper-V auf Server1
Weiterer NachweisHyper-V-Manager: Ziel-VMs sind vorhanden und mehrere VMs laufen.Hyper-V-Manager: Ziel-VMs sind vorhanden und mehrere VMs laufen.Weiterer NachweisFehlernachweis: Nested-Virtualization-Einstellung kann an einer laufenden VM nicht geändert w…Fehlernachweis: Nested-Virtualization-Einstellung kann an einer laufenden VM nicht geändert werden.Weiterer NachweisServer1: Nested-Virtualization-Einstellungen validiert – Virtualisierungserweiterungen aktiv,…Server1: Nested-Virtualization-Einstellungen validiert – Virtualisierungserweiterungen aktiv, MAC-Spoofing an, dynamischer Speicher aus.Weiterer NachweisServer1: Installation der Hyper-V-Rolle erfolgreich abgeschlossen.Server1: Installation der Hyper-V-Rolle erfolgreich abgeschlossen.Weiterer NachweisServer1: PowerShell-Prüfung zeigt Hyper-V als installiert.Server1: PowerShell-Prüfung zeigt Hyper-V als installiert.Weiterer NachweisNested Hyper-V: Test-VM innerhalb von Server1 erstellt.Nested Hyper-V: Test-VM innerhalb von Server1 erstellt.Weiterer NachweisNested Hyper-V: Test-VM startet und erreicht PXE-Boot.Nested Hyper-V: Test-VM startet und erreicht PXE-Boot.Weiterer NachweisNach Rücksetzung: Hyper-V ist in Server1 wieder nur verfügbar, nicht installiert.Nach Rücksetzung: Hyper-V ist in Server1 wieder nur verfügbar, nicht installiert.
IP-Konfiguration und Namensprüfung
Weiterer NachweisDC: Hostname DC, IPv4 192.168.1.200, DNS 192.168.1.200, DHCP deaktiviert.DC: Hostname DC, IPv4 192.168.1.200, DNS 192.168.1.200, DHCP deaktiviert.Weiterer NachweisServer1-VM: IPv4 192.168.1.201 und DNS 192.168.1.200 gesetzt; sichtbarer Windows-Hostname im …Server1-VM: IPv4 192.168.1.201 und DNS 192.168.1.200 gesetzt; sichtbarer Windows-Hostname im Screenshot noch Installationsname.Weiterer NachweisServer2: Hostname Server2, IPv4 192.168.1.202, DNS 192.168.1.200, DHCP deaktiviert.Server2: Hostname Server2, IPv4 192.168.1.202, DNS 192.168.1.200, DHCP deaktiviert.Weiterer NachweisServer3: Hostname Server3, IPv4 192.168.1.203, DNS 192.168.1.200, DHCP deaktiviert.Server3: Hostname Server3, IPv4 192.168.1.203, DNS 192.168.1.200, DHCP deaktiviert.Weiterer NachweisW11: Gerätename auf w11 gesetzt, Windows 11 Enterprise installiert.W11: Gerätename auf w11 gesetzt, Windows 11 Enterprise installiert.Weiterer NachweisW11: Hostname w11, IPv4 192.168.1.204, DNS 192.168.1.200, DHCP deaktiviert.W11: Hostname w11, IPv4 192.168.1.204, DNS 192.168.1.200, DHCP deaktiviert.
Basis-Prüfpunkte
Weiterer NachweisAufgabenhinweis: Basis-Prüfpunkte für alle VMs erstellen und umbenennen.Aufgabenhinweis: Basis-Prüfpunkte für alle VMs erstellen und umbenennen.Weiterer NachweisDC: Prüfpunkt in Basis umbenannt.DC: Prüfpunkt in Basis umbenannt.Weiterer NachweisServer1: Basis-Prüfpunkt sichtbar.Server1: Basis-Prüfpunkt sichtbar.Weiterer NachweisServer2: Basis-Prüfpunkt sichtbar.Server2: Basis-Prüfpunkt sichtbar.Weiterer NachweisServer3: Basis-Prüfpunkt sichtbar.Server3: Basis-Prüfpunkt sichtbar.Weiterer NachweisW11: Basis-Prüfpunkt sichtbar.W11: Basis-Prüfpunkt sichtbar.
Ergebnis
Vier Server-VMs und der Windows-11-Client wurden installiert, die Nested-Hyper-V-Konfiguration auf Server1 erprobt und die privaten IP-/DNS-Werte kontrolliert. Für Server1 ist die IP-/DNS-Konfiguration sichtbar; der finale Betriebssystem-Hostname ist im vorhandenen Bildbestand nicht eindeutig zu erkennen.
Der bearbeitete Arbeitsumfang beginnt in der Aufgabenbeschreibung ab Abschnitt 16.3.5. Die bereits vorkonfigurierten Abschnitte 16.1.1 bis 16.2.6 gehören nicht dazu. Ausgangspunkt war der Prüfpunkt Basis-AD; für den Neuaufbau wurde auf Basis zurückgegangen, der bisherige Basis-AD-Prüfpunkt entfernt und nach Abschluss neu erstellt.
Windows-11-Client neu aufbauen
Die vorhandene W11-VM und ihr Ablageordner wurden entfernt, weil eine andere Windows-Edition benötigt wurde. Anschließend wurde die VM per PowerShell neu angelegt: Ordnerstruktur, dynamische 127-GB-VHDX mit New-VHD, Generation-2-VM mit New-VM, DVD-Laufwerk und vorbereitete ISO, Secure Boot, zwei virtuelle Prozessoren sowie ein virtueller TPM über Guardian und Key Protector.
Die Installation verwendete eine vorbereitete autounattend.xml. Danach wurden für den Client die statische Laboradresse und der DNS-Server mit New-NetIPAddress und Set-DnsClientServerAddress gesetzt.
Ersten Domänencontroller und DNS bereitstellen
Auf der VM DC wurden AD DS und DNS installiert und eine neue Gesamtstruktur gfnlab.test eingerichtet. Die Domänen- und Gesamtstrukturfunktionsebene blieb bei Windows Server 2016. DSRM wurde konfiguriert; das verwendete Labkennwort bleibt aus Sicherheitsgründen ungenannt. Nach der Heraufstufung wurden Netzwerkprofil und DNS-Einstellungen geprüft; bei Bedarf wurde der Adapter neu gestartet.
Server1 als zusätzlichen Domänencontroller einbinden
Server1 erhielt AD DS und wurde als zusätzlicher Domänencontroller in die vorhandene Domäne aufgenommen. Der globale Katalog wurde zunächst für den demonstrierten Installationsschritt abgewählt und anschließend über die NTDS-Einstellungen wieder aktiviert. DNS- und Netzwerkprofilwerte wurden danach kontrolliert und angepasst.
Mitgliedssysteme der Domäne hinzufügen
Server2 wurde über die Systemeigenschaften, Server3 per Add-Computer und der neu aufgebaute Windows-11-Client über die Windows-Systemeinstellungen der Domäne hinzugefügt. Neustart und Anmeldung im Domänenkontext gehörten zum Ablauf. Zugangsdaten werden nicht angezeigt.
Organisationseinheiten, Übungskonten und SYSVOL-Basis
Auf DC wurden die OUs Arbeit und Administratoren angelegt. Ein reguläres Übungskonto wurde der OU Arbeit zugeordnet; ein administratives Übungskonto wurde per PowerShell erstellt und der Gruppe Domänen-Admins hinzugefügt. Die Anmeldung des regulären Übungskontos auf W11 gehörte zur Vorbereitung der späteren Richtlinienarbeit.
Danach wurde das bereitgestellte SysvolFix-Skript auf dem Hyper-V-Host geprüft und ausgeführt. Es kopiert den Reparaturbaustein auf den Domänencontroller und richtet die geplante Ausführung ein. Spätere SYSVOL- und Richtlinienzustände zeigen die Nutzung beziehungsweise erneute Stabilisierung dieser Basis indirekt.
Geordneter Abschluss und neue Basis-AD-Prüfpunkte
Für einen konsistenten AD-Zustand wurden zunächst Mitgliedsserver und Client, danach der zusätzliche und schließlich der erste Domänencontroller geordnet heruntergefahren. Anschließend wurden für alle VMs neue Prüfpunkte Basis-AD erstellt und die alten Basis-Prüfpunkte kontrolliert entfernt beziehungsweise zusammengeführt.
Fachliche Grenze: Der beschriebene Arbeitsumfang wurde bearbeitet. Eine direkte Bildkette für die einzelnen Schritte fehlt; spätere Laborzustände zeigen wesentliche Voraussetzungen nur indirekt.
03
Technologiebereich
Speicher, Freigaben und Datenschutz
Lokalen Speicher, Freigaben, Berechtigungen, FSRM, Datendeduplizierung und BitLocker im Lab administrieren.
Praxis und Ergebnis
Lokaler Speicher und Hyper-V-Ablage
VHDX, GPT-Volumes, Mountpoints, dynamische Datenträger, Spiegelung, RAID-5 und die Verschiebung der VM-Ablage bearbeiten.
Ziel
Virtuelle Datenträger innerhalb von Server3 mit mehreren Administrationswerkzeugen verwalten und anschließend den Hyper-V-Host so strukturieren, dass die VM-Ablagen getrennt vom Systemvolume liegen.
2. Ausgangslage / Lab-Kontext
Gearbeitet wurde in der Laborumgebung auf dem Hyper-V-Host [Laborhost]. Die Zielumgebung bestand aus den virtuellen Maschinen DC,Server1,Server2,Server3 und W11. Für die Storage-Übungen wurde hauptsächlich Server3 verwendet.
System
Rolle im Block
Bemerkung
Server3
Übungsserver für Datenträger- und Volumeverwaltung
Zusätzliche virtuelle Festplatten wurden angebunden und anschließend nach der Aufgabenstellung über den Prüfpunkt zurückgesetzt.
[Laborhost]
Hyper-V-Host
Hostlaufwerk wurde für Hyper-V-Dateien neu aufgeteilt.
DC, Server1, Server2, Server3, W11
Zu verschiebende VMs
Wurden nach H:\VM\%VMName% verschoben.
3. Übung 5.1.1 - Virtuelle Festplatten für Server3
Im ersten Abschnitt wurden über den Hyper-V-Manager drei zusätzliche virtuelle Festplatten für Server3 erstellt und an den SCSI-Controller angebunden:
Server3_HDD_02.vhdx
Server3_HDD_03.vhdx
Server3_HDD_04.vhdx
Gemäß Aufgabenstellung wurden dynamisch erweiterbare VHDX-Dateien erstellt. Anschließend wurde in Server3 die Datenträgerverwaltung verwendet, um den zusätzlichen Speicher im Gastbetriebssystem sichtbar zu machen.
Fachlich wichtig ist hier die Trennung zwischen Host-Storage und Gast-Storage: Das Erstellen und Anhängen der VHDX-Dateien erfolgt auf dem Hyper-V-Host, während Online-Schalten, Initialisierung und Partitionierung innerhalb des Gastbetriebssystems stattfinden.
VHDX-Erstellung für Server3 – Server3_HDD_02.vhdx Der Hyper-V-Assistent zeigt die erste zusätzliche dynamisch erweiterbare VHDX-Datei für Server3 mit 127 GB Zielgröße.Server3 mit drei zusätzlichen VHDX-Dateien am SCSI-Controller Die Einstellungen von Server3 zeigen die zusätzlich angebundenen virtuellen Festplatten Server3_HDD_02, Server3_HDD_03 und Server3_HDD_04.Datenträger 1 in Server3 initialisiert Die Datenträgerverwaltung zeigt Datenträger 1 als Basisdatenträger mit nicht zugeordnetem Speicher nach der Initialisierung.
4. Übung 5.1.2 - Volumes mit verschiedenen Werkzeugen erstellen
Der zweite Abschnitt diente dazu, denselben Grundprozess mit verschiedenen Administrationswerkzeugen umzusetzen. Dadurch wurde nicht nur eine GUI-Aufgabe erledigt, sondern gezeigt, dass Speicherverwaltung über mehrere Werkzeuge nachvollzogen werden kann.
Volume
Werkzeug
Größe
Dateisystem
Zweck
E: / Volume1
Datenträgerverwaltung
10 MB
NTFS
GUI-Weg über klassische MMC
F: / Volume2
diskpart
10 MB
NTFS
CLI-Weg über Eingabeaufforderung
G: / Volume3
PowerShell
10 MB
NTFS
Automatisierbarer Weg per Cmdlet
H: / Volume4
Server-Manager
10 MB
NTFS
Server-Manager-Datei-/Speicherdienste
C:\Mount / Volume5
Datenträgerverwaltung
10 MB
NTFS
Bereitstellung in leerem NTFS-Ordner statt Laufwerksbuchstabe
C: verkleinert
Datenträgerverwaltung
10 MB
-
Freien Speicher durch Volume-Verkleinerung erzeugen
Im Arbeitsverlauf wurden unter anderem diskpart,New-Partition,Format-Volume und Get-Volume eingesetzt. Damit wurde die Aufgabe nicht nur grafisch, sondern auch über administrative Shell-Werkzeuge nachvollzogen.
Weiterer NachweisVolume2 per diskpart erstelltVolume2 per diskpart erstellt Der Konsolennachweis zeigt die Erstellung einer 10-MB-Partition, NTFS-Formatierung mit Label Volume2 und Zuweisung des Laufwerksbuchstabens F.Weiterer NachweisVolume3 per PowerShell erstellt und validiertVolume3 per PowerShell erstellt und validiert PowerShell erstellt Volume3 mit Laufwerksbuchstabe G und validiert die Volumes E, F und G über Get-Volume und Get-Partition.Weiterer NachweisServer-Manager-Ansicht der Storage-VerwaltungServer-Manager-Ansicht der Storage-Verwaltung Der Server-Manager zeigt die Datenträger- und Volume-Übersicht von Server3 als ergänzende Verwaltungsoberfläche.Weiterer NachweisVolumes 1 bis 4 auf Datenträger 1 vorhandenVolumes 1 bis 4 auf Datenträger 1 vorhanden Die Datenträgerverwaltung zeigt die mit unterschiedlichen Werkzeugen erzeugten 10-MB-Volumes E, F, G und H auf Datenträger 1.Weiterer NachweisBereitstellungsordner C:\Mount angelegtBereitstellungsordner C:\Mount angelegt Der Explorer zeigt den Ordner C:\Mount als Ziel für die spätere Volume-Bereitstellung ohne Laufwerksbuchstaben.Weiterer NachweisVolume5 als Mountpoint C:\Mount erstelltVolume5 als Mountpoint C:\Mount erstellt Die Datenträgerverwaltung zeigt Volume5 als weiteres 10-MB-NTFS-Volume, eingebunden über den Bereitstellungspfad C:\Mount.Weiterer NachweisC: in Server3 um 10 MB verkleinertC: in Server3 um 10 MB verkleinert Der Screenshot zeigt den neu entstandenen nicht zugeordneten 10-MB-Bereich nach der Volume-Verkleinerung.
5. Übung 5.1.3 - Dynamischer Datenträger, Spiegelung und RAID-5
Im nächsten Abschnitt wurde Datenträger 1 in einen dynamischen Datenträger konvertiert. Zusätzlich wurden Datenträger 2 und Datenträger 3 online geschaltet, initialisiert und für gespiegelte sowie RAID-5-Volumes verwendet.
Konzept
Umsetzung im Lab
Einordnung
Dynamischer Datenträger
Konvertierung von Datenträger 1
Voraussetzung für dynamische Volume-Typen wie Spiegelung und RAID-5 in der Windows-Datenträgerverwaltung.
Gespiegeltes Volume
Volume6 / I: über Datenträger 2 und 3
Redundanzkonzept: identische Daten auf zwei Datenträgern.
RAID-5-Volume
Volume7 / J: über Datenträger 1, 2 und 3
Paritätsbasierter Verbund im Labkontext. Geeignet zur Demonstration, nicht als moderne Produktivempfehlung.
Technischer Zusammenhang: Dynamische Datenträger und softwarebasierte RAID-5-Volumes sind im Windows-Server-Lab didaktisch sinnvoll. Für moderne Produktivumgebungen würde man abhängig vom Szenario eher Storage Spaces, Hardware-RAID, SAN/NAS, Cluster Storage oder hypervisornahe Storage-Konzepte prüfen.
Weiterer NachweisDatenträger 1 in dynamischen Datenträger konvertiertDatenträger 1 in dynamischen Datenträger konvertiert Die Datenträgerverwaltung zeigt Datenträger 1 nach der Konvertierung als dynamischen Datenträger mit den vorhandenen einfachen Volumes.Weiterer NachweisGespiegeltes Volume6 / I: erstelltGespiegeltes Volume6 / I: erstellt Das rote gespiegelte Volume6 liegt auf Datenträger 2 und Datenträger 3 und demonstriert ein Windows-Spiegelvolume.Weiterer NachweisRAID-5-Volume7 / J: erstelltRAID-5-Volume7 / J: erstellt Das RAID-5-Volume7 wird über Datenträger 1, 2 und 3 angezeigt und ergänzt die Storage-Übung um einen paritätsbasierten dynamischen Volume-Typ.
Rücksetzung auf Prüfpunkt Basis
Nach Abschluss der Zusatzspeicherübungen sah die Aufgabenstellung vor,Server3 auf den Prüfpunkt Basis zurückzusetzen und die zusätzlich erzeugten VHDX-Dateien zu löschen. Im Arbeitsverlauf wurde dabei bewusst nachvollzogen, dass die Rücksetzung nicht nur den Gastzustand, sondern auch die VM-Konfiguration auf den Stand des Prüfpunkts zurückführt.
Weiterer NachweisServer3 mit Prüfpunkt Basis vor RücksetzungServer3 mit Prüfpunkt Basis vor Rücksetzung Der Hyper-V-Manager zeigt Server3 und den vorhandenen Prüfpunkt Basis, der nach Abschluss der Zusatzspeicherübungen verwendet wurde.Weiterer NachweisWarnung beim Anwenden des PrüfpunktsWarnung beim Anwenden des Prüfpunkts Die Warnung dokumentiert, dass beim Anwenden des Prüfpunkts der aktuelle Status der VM verloren geht.Weiterer NachweisServer3-Einstellungen nach Rücksetzung auf BasisServer3-Einstellungen nach Rücksetzung auf Basis Nach der Rücksetzung ist nur noch die zum Prüfpunkt gehörende AVHDX-Konfiguration aktiv sichtbar; die zuvor erzeugten Zusatz-VHDX-Dateien sind nicht mehr eingebunden.Weiterer NachweisServer3 nach Rücksetzung auf den BasiszustandServer3 nach Rücksetzung auf den Basiszustand Die Datenträgerverwaltung innerhalb von Server3 zeigt nach der Rücksetzung wieder den Basiszustand ohne die zusätzlichen Übungsdatenträger.
Saubere Fehlerbehandlung: Die nach dem Prüfpunktsprung verbliebenen, aber nicht mehr angebundenen VHDX-Dateien wurden nicht blind weiterverwendet. Sie wurden in einen ergänzende Quelldateien verschoben, damit keine veralteten Übungsartefakte die weitere Arbeit verfälschen.
6. Übung 5.1.4 - Hostlaufwerk für Hyper-V vorbereiten
Für die eigentliche Speicherumstellung der Labumgebung wurde auf dem Host [Laborhost] das Systemvolume verkleinert und der freigewordene Speicher als separates Laufwerk H: eingerichtet. Das Laufwerk wurde als Hyper-V-Datenspeicher genutzt.
Element
Zielzustand
Nachweis / Beobachtung
C:
ca. 250 GB
Datenträgerverwaltung zeigt C: mit 250,86 GB.
H:
separates NTFS-Volume für Hyper-V
Datenträgerverwaltung zeigt Hyper-V (H:) mit ca. 249 GB.
Ordnerstruktur
H:\VM mit Unterordnern je VM
Per PowerShell erstellt und geprüft.
Hyper-V-Standardpfade
H:\VM für virtuelle Festplatten und virtuelle Computer
Per Hyper-V-Einstellungen gesetzt und später per PowerShell validiert.
Weiterer NachweisHost-Datenträger vor AufteilungHost-Datenträger vor Aufteilung Auf dem Host ist C: zunächst nahezu der gesamte Datenträger. Dieser Zustand dient als Ausgangspunkt für die spätere Trennung von System- und Hyper-V-Daten.Weiterer NachweisHostlaufwerk C: verkleinertHostlaufwerk C: verkleinert Die Datenträgerverwaltung zeigt C: nach der Verkleinerung sowie ca. 249 GB nicht zugeordneten Speicher für das spätere Hyper-V-Volume.Weiterer NachweisNeues Host-Volume H: im Assistenten vorbereitetNeues Host-Volume H: im Assistenten vorbereitet Der Assistent zeigt das neue einfache Volume mit 255000 MB und Laufwerksbuchstabe H.Weiterer NachweisHyper-V-Volume H: erstelltHyper-V-Volume H: erstellt Die Datenträgerverwaltung zeigt das neue NTFS-Volume Hyper-V (H:) mit ca. 249 GB als separaten Speicherbereich.Weiterer NachweisH:\VM-Ordnerstruktur erstelltH:\VM-Ordnerstruktur erstellt PowerShell zeigt die angelegte Zielstruktur H:\VM mit Unterordnern für DC, Server1, Server2, Server3 und W11.Weiterer NachweisHyper-V-Standardpfade auf H:\VM gesetztHyper-V-Standardpfade auf H:\VM gesetzt Die Hyper-V-Einstellungen zeigen H:\VM als Standardspeicherort für virtuelle Festplatten und virtuelle Computer.
7. VM-Speicherorte nach H:\VM verschieben
Im Anschluss wurden die Hyper-V-Standardspeicherorte auf H:\VM geändert. Danach wurden die virtuellen Maschinen heruntergefahren beziehungsweise verschoben und mit dem Hyper-V-Verschiebe-Assistenten in die neue Zielstruktur überführt.
Die folgenden Screenshots zeigen die Zusammenfassungen des Verschiebe-Assistenten für die relevanten virtuellen Maschinen.
Weiterer NachweisDC nach H:\VM\DC verschiebenDC nach H:\VM\DC verschieben Der Verschiebe-Assistent zeigt die Zielpfade für DC unter H:\VM\DC.Weiterer NachweisServer1 nach H:\VM\Server1 verschiebenServer1 nach H:\VM\Server1 verschieben Der Verschiebe-Assistent zeigt die Zielstruktur für Server1 inklusive Virtual-Hard-Disks-Unterordner.Weiterer NachweisServer2 nach H:\VM\Server2 verschiebenServer2 nach H:\VM\Server2 verschieben Der Verschiebe-Assistent zeigt den geplanten Speicherortwechsel für Server2.Weiterer NachweisServer3 nach H:\VM\Server3 verschiebenServer3 nach H:\VM\Server3 verschieben Der Verschiebe-Assistent zeigt den neuen Speicherort für Server3 unter H:\VM\Server3.Weiterer NachweisW11 nach H:\VM\W11 verschiebenW11 nach H:\VM\W11 verschieben Der Verschiebe-Assistent zeigt den neuen Speicherort für den Windows-11-Client W11.
Finale PowerShell-Validierung
Nachgereicht wurden die zuvor fehlenden PowerShell-Screenshots. Damit ist der finale Zielzustand nicht mehr nur textlich beschrieben, sondern zusätzlich bildlich nachgewiesen.
VM
Status
VM-Pfad
DC
Running
H:\VM\DC
Server1
Running
H:\VM\Server1
Server2
Running
H:\VM\Server2
Server3
Running
H:\VM\Server3
W11
Running
H:\VM\W11
Weiterer NachweisFinalvalidierung: VM-Pfade und aktive virtuelle FestplattenFinalvalidierung: VM-Pfade und aktive virtuelle Festplatten PowerShell bestätigt die Zielpfade der VMs unter H:\VM sowie die aktiven AVHDX-Dateien in den jeweiligen Virtual-Hard-Disks-Ordnern.Weiterer NachweisFinalvalidierung: Ordnerstruktur H:\VMFinalvalidierung: Ordnerstruktur H:\VM PowerShell listet die VM-Unterordner DC, Server1, Server2, Server3 und W11 unter H:\VM.Weiterer NachweisFinalvalidierung: Hyper-V-HostpfadeFinalvalidierung: Hyper-V-Hostpfade Der Konsolennachweis bestätigt die relevanten Hyper-V-Hostpfade und ergänzt die grafische Kontrolle der Hyper-V-Einstellungen.
Hinweis zu AVHDX-Dateien: Die sichtbaren aktiven Datenträgerpfade enden auf .avhdx. Das passt zu einer Umgebung mit vorhandenem Prüfpunkt. Die AVHDX-Datei ist in diesem Fall die aktive Differenzdatei; die Basiskette gehört weiterhin zur VM.
Ergebnis
VHDX-Dateien wurden angebunden, initialisiert und als Volumes über Datenträgerverwaltung,diskpart, PowerShell und Server-Manager eingerichtet. Spiegelung und RAID-5 wurden als Laborkonzepte nachvollzogen. Auf dem Host entstand das separate Hyper-V-Volume H:; die fünf VM-Ablagen wurden nach H:\VM verschoben und anschließend per PowerShell kontrolliert.
Erkenntnisse aus der Umsetzung
Ein Prüfpunktwechsel kann virtuelle Datenträger aus der VM-Konfiguration lösen, obwohl die VHDX-Dateien noch vorhanden sind.
Nicht mehr aktive Datenträger wurden vor weiteren Änderungen isoliert, statt sie vorschnell zu löschen.
Get-VM,Get-VMHardDiskDrive,Get-VMHost und Get-ChildItem dienten zur abschließenden Pfad- und Zustandskontrolle.
Praxis und Ergebnis
Freigaben, Berechtigungen und FSRM
Freigabe- und NTFS-Rechte, effektiven Zugriff, versteckte Freigaben, Quotas, Dateiscreening und Dateiverwaltungsaufgaben umsetzen.
Ziel
SMB- und NTFS-Berechtigungen, effektiven Zugriff, eine versteckte Freigabe sowie FSRM-Kontingent, Dateiscreening und eine Dateiverwaltungsaufgabe praktisch umsetzen.
2. Ausgangslage / Lab-Kontext
Gearbeitet wurde in der Laborumgebung mit den virtuellen Maschinen Server3 und W11.Server3 ist in diesem Block der Dateiserver.W11 dient als Client für die UNC-Zugriffstests.
System
Rolle im Block
Verwendung
Server3
Dateiserver / Administrationsziel
Lokale Benutzer, Ordner, Freigaben, NTFS-Berechtigungen und FSRM werden hier eingerichtet.
W11
Client
Zugriffstests über \\server3,\\server3\Daten und \\server3\Tools$.
C:\Freigaben
Arbeitsverzeichnis
Enthält die Ordner Daten,Tools und Backup.
3. Übung 6.1.2 - Ordner, Benutzer und Datenfreigabe
3.1 Ordnerstruktur unter C:\Freigaben
Auf Server3 wurden im Ordner C:\Freigaben die drei vorgesehenen Ordner Backup,Daten und Tools erstellt. Der Ablauf wurde gemäß Aufgabenstellung über mehrere Werkzeuge nachvollzogen: Explorer, CMD und PowerShell.
Der temporäre Ordner Notizen wurde nach dem PowerShell-Test wieder entfernt. Der relevante Zielzustand bestand aus Backup, Daten und Tools.
Ordnerstruktur C:\Freigaben per CMD validiert CMD zeigt die drei relevanten Ordner Backup, Daten und Tools unter C:\Freigaben. Damit ist die Ausgangsstruktur für Freigaben, Berechtigungen und FSRM vorbereitet.
3.2 Lokale Benutzer mit drei Methoden
Die lokalen Benutzer wurden nicht mit nur einer Methode erstellt, sondern entsprechend der Aufgabenstellung über drei verschiedene Wege. Dadurch werden grafische Verwaltung, PowerShell und klassische CMD-Befehle abgedeckt.
Benutzer
Methode
Zweck im Block
User1
Computerverwaltung / Lokale Benutzer und Gruppen
Lesender Zugriff auf Daten.
User2
PowerShell New-LocalUser
Ändernder Zugriff auf Daten.
User3
CMD net user
Ändernder Zugriff auf die versteckte Freigabe Tools$.
User1 über Computerverwaltung erstellt Die lokale Benutzerliste zeigt User1 nach Erstellung über die grafische MMC Computerverwaltung.User2 per PowerShell erstellt PowerShell erstellt User2 und validiert den Benutzer anschließend. Dies belegt den zweiten geforderten Administrationsweg.Weiterer NachweisUser1, User2 und User3 final validiertUser1, User2 und User3 final validiert Die PowerShell-Ausgabe zeigt alle drei lokalen Benutzer als aktiv. User3 wurde dabei über CMD erstellt und anschließend gemeinsam mit den anderen Benutzern geprüft.
3.3 Freigabe Daten und NTFS-Berechtigungen
Für den Ordner C:\Freigaben\Daten wurde zunächst die Freigabe Daten eingerichtet. Die Freigabeberechtigung wurde für Jeder auf Ändern gesetzt. Danach wurden die NTFS-Berechtigungen separat gehärtet: Vererbung deaktivieren, vererbte Berechtigungen in explizite Berechtigungen konvertieren, die allgemeinen Benutzer-Einträge entfernen und gezielt User1 sowie User2 hinzufügen.
Technischer Zusammenhang: Bei SMB-Freigaben gilt effektiv die restriktivere Kombination aus Freigabe- und NTFS-Berechtigung. Eine Freigabe mit „Jeder: Ändern“ bedeutet also nicht automatisch, dass jeder Benutzer schreiben darf, wenn NTFS dies verhindert.
Weiterer NachweisFreigabe Daten aktiviertFreigabe Daten aktiviert Die Eigenschaften des Ordners Daten zeigen die aktive Freigabe und den Netzwerkpfad \\SERVER3\Daten.Weiterer NachweisNTFS-Vererbung für Daten deaktiviertNTFS-Vererbung für Daten deaktiviert Die erweiterten Sicherheitseinstellungen zeigen den bereinigten Zustand nach Deaktivierung der Vererbung und Entfernung der Standard-Benutzerrechte.Weiterer NachweisUser1 und User2 als explizite NTFS-BerechtigungenUser1 und User2 als explizite NTFS-Berechtigungen User1 und User2 wurden gezielt auf dem Ordner Daten berechtigt. User1 bleibt auf Lesezugriff, User2 erhält Änderungsrechte.
3.4 Zugriffstests von W11
Die Zugriffstests wurden von W11 aus durchgeführt. Zuerst wurde gezeigt, dass eine sichtbare Freigabe ohne passende NTFS-Berechtigung nicht nutzbar ist. Danach wurden die Zielrechte geprüft.
Test
Erwartung
Ergebnis
User1 vor expliziter NTFS-Berechtigung
Freigabe sichtbar, Zugriff nicht möglich
Erfüllt
User1 nach NTFS-Berechtigung
Ordner öffnen möglich, Datei erstellen nicht möglich
Erfüllt
User2 nach NTFS-Berechtigung
Ordner öffnen und Datei erstellen möglich
Erfüllt
Weiterer NachweisUser1: Zugriff zunächst verweigertUser1: Zugriff zunächst verweigert W11 zeigt die Freigabe Daten, aber der Zugriff wird verweigert. Das belegt die Wirkung der NTFS-Berechtigungen gegenüber der Freigabeberechtigung.Weiterer NachweisUser1: Datei erstellen wird verweigertUser1: Datei erstellen wird verweigert Nach lesender Berechtigung kann User1 den Ordner öffnen, aber kein neues Textdokument anlegen. Erwartetes Ergebnis für Lesezugriff.Weiterer NachweisUser2: Datei erstellen erfolgreichUser2: Datei erstellen erfolgreich User2 kann im Ordner Daten ein Textdokument erstellen. Erwartetes Ergebnis für Änderungsrechte.
4. Übung 6.1.4 - Versteckte Freigabe Tools$
Der Ordner C:\Freigaben\Tools wurde über die Computerverwaltung als versteckte Freigabe Tools$ eingerichtet. Das Dollarzeichen am Ende bewirkt, dass die Freigabe bei normaler Auflistung über \\server3 nicht sichtbar erscheint. Der Zugriff funktioniert nur, wenn der Pfad direkt angegeben wird.
Element
Konfiguration
Ergebnis
Freigabename
Tools$
Versteckte Freigabe
Freigabepfad
C:\Freigaben\Tools
Freigabeziel auf Server3
Berechtigter Benutzer
User3
Ändern auf Freigabe- und NTFS-Ebene
Client-Test
\\server3\Tools$
Zugriff über direkte UNC-Eingabe
Weiterer NachweisFreigabe Tools$ erfolgreich erstelltFreigabe Tools$ erfolgreich erstellt Der Assistent bestätigt die Freigabe \\SERVER3\Tools$ auf C:\Freigaben\Tools.Weiterer NachweisFreigabenliste mit Daten und Tools$Freigabenliste mit Daten und Tools$ Die Computerverwaltung zeigt Daten und Tools$. Die Dollar-Freigabe ist administrativ/versteckt, aber in der lokalen Verwaltung sichtbar.Weiterer NachweisNTFS-Berechtigung für User3 auf ToolsNTFS-Berechtigung für User3 auf Tools User3 wurde auf dem Ordner Tools mit Änderungsrechten berechtigt. Damit ist der Zugriff auf Tools$ funktional vom Datenordner getrennt.Weiterer NachweisW11 fordert Anmeldung für Tools$ anW11 fordert Anmeldung für Tools$ an Der Client adressiert die versteckte Freigabe direkt über \\server3\Tools$ und meldet sich mit User3 an.Weiterer NachweisUser3 kann in Tools$ eine Datei erstellenUser3 kann in Tools$ eine Datei erstellen Der erfolgreiche Schreibtest in Tools$ bestätigt die konfigurierte Berechtigung für User3.
5. Übung 6.2 - Effektiven Zugriff prüfen
Im nächsten Abschnitt wurde der effektive Zugriff auf den Ordner Daten geprüft. Diese Ansicht ist wichtig, weil sie die tatsächlich wirksamen Rechte eines Benutzers unter Berücksichtigung von NTFS-Berechtigungen, Gruppenmitgliedschaften und Freigabeeinschränkungen zusammenfasst.
Benutzer
Effektiver Zugriff auf Daten
Interpretation
User1
Lesen / Ausführen, Ordner auflisten, Attribute lesen; kein Schreiben, kein Löschen
Lesender Benutzer für Daten.
User2
Lesen und Schreiben möglich; Löschen eingeschränkt; Besitzübernahme nicht erlaubt
Benutzer mit Änderungsrechten im Datenordner.
User3
Kein effektiver Zugriff auf Daten
User3 ist bewusst auf Tools$ beschränkt.
Weiterer NachweisEffektiver Zugriff User1Effektiver Zugriff User1 User1 hat Lesezugriff, aber keine effektiven Schreib- oder Löschrechte. Das bestätigt die geplante Berechtigung.Weiterer NachweisEffektiver Zugriff User2Effektiver Zugriff User2 User2 darf Inhalte lesen und schreiben. Das bestätigt die geplanten Änderungsrechte auf Daten.Weiterer NachweisEffektiver Zugriff User3Effektiver Zugriff User3 User3 hat auf Daten keinen Zugriff. Die Rechte sind sauber vom Tools$-Szenario getrennt.
6. Übung 6.3.2 - Ressourcen-Manager für Dateiserver und Kontingent
Für die FSRM-Aufgaben wurde die Rolle Ressourcen-Manager für Dateiserver installiert. Anschließend wurde auf C:\Freigaben\Backup ein hartes 100-MB-Kontingent erstellt.
Hartes Kontingent: Bei einem harten Kontingent wird das Überschreiten der Grenze verhindert. Im Lab wurde das durch einen Kopiertest mit C:\Windows\Fonts geprüft.
Weiterer NachweisFSRM-Rolle erfolgreich installiertFSRM-Rolle erfolgreich installiert Der Server-Manager bestätigt die erfolgreiche Installation des Ressourcen-Managers für Dateiserver.Weiterer NachweisHartes 100-MB-Kontingent für BackupHartes 100-MB-Kontingent für Backup Der FSRM zeigt ein hartes Kontingent von 100 MB auf C:\Freigaben\Backup.Weiterer NachweisKontingenttest: Fonts-Ordner überschreitet LimitKontingenttest: Fonts-Ordner überschreitet Limit Beim Kopieren des Fonts-Ordners nach Backup meldet Windows, dass nicht genügend Speicherplatz vorhanden ist. Das ist der erwartete Effekt des harten Kontingents.
7. Übung 6.3.3 - Dateiprüfung für Bilddateien
In diesem Abschnitt wurde eine Dateiprüfung konfiguriert, die Bilddateien im Backup-Ordner blockiert. Damit der Effekt eindeutig nachweisbar ist, wurde die Dateigruppe Bilddateien um die künstliche Endung *.bild erweitert.
FSRM-Element
Konfiguration
Zweck
Dateigruppe
Bilddateien +*.bild
Testdateien mit eindeutiger Endung blockieren.
Dateiprüfungspfad
C:\Freigaben\Backup
Backup-Ordner vor unerwünschten Dateitypen schützen.
Prüfungstyp
Aktiv / blockierend
Speichern der definierten Dateitypen verhindern.
Weiterer NachweisDateigruppe Bilddateien um *.bild erweitertDateigruppe Bilddateien um *.bild erweitert Die Dateigruppe Bilddateien enthält zusätzlich das Muster *.bild. Damit ist ein klarer Test der Dateiprüfung möglich.Weiterer NachweisDateiprüfung Bilddateien blockieren aktivDateiprüfung Bilddateien blockieren aktiv FSRM zeigt die aktive Dateiprüfung für C:\Freigaben\Backup mit der Vorlage „Bilddateien blockieren“.Weiterer NachweisDateiprüfung blockiert TestdateiDateiprüfung blockiert Testdatei Das Umbenennen beziehungsweise Speichern einer Datei mit blockierter Endung wird verweigert. Die Dateiprüfung wirkt wie vorgesehen.
Die Dateiverwaltungsaufgabe verschiebt Dateien mit entsprechend altem Zeitstempel aus C:\Freigaben\Daten nach C:\Freigaben\Backup. Entscheidend sind die Konfiguration, die vorbereiteten Testdateien und die anschließende Ergebniskontrolle.
Korrekturhinweis: Das bloße Anlegen der Aufgabe reicht als Nachweis nicht aus. Der fachlich wichtige Teil ist der Test mit künstlich alten Dateien und die anschließende Prüfung, dass genau die alte Datei verschoben wurde.
8.1 Aufgabe anlegen
Register
Einstellung
Allgemein
Aufgabenname Alte Daten, aktiviert, Beschreibung: 100 Tage alte Daten werden nach Backup verschoben.
Bereich
C:\Freigaben\Daten
Aktion
Dateiablauf nach C:\Freigaben\Backup
Zeitplan
Wöchentlich Freitag, 23:00 Uhr
Weiterer NachweisDateiverwaltungsaufgabe „Alte Daten“ - AllgemeinDateiverwaltungsaufgabe „Alte Daten“ - Allgemein Die Aufgabe ist aktiviert und mit einer Beschreibung versehen, die das Verschieben alter Daten nach Backup dokumentiert.Weiterer NachweisBereich der DateiverwaltungsaufgabeBereich der Dateiverwaltungsaufgabe Als Verzeichnisbereich wurde C:\Freigaben\Daten eingetragen.Weiterer NachweisZeitplan der DateiverwaltungsaufgabeZeitplan der Dateiverwaltungsaufgabe Die Aufgabe ist für Freitag 23:00 Uhr geplant. Für den Labnachweis wird sie manuell ausgeführt.Weiterer NachweisAktion Dateiablauf nach BackupAktion Dateiablauf nach Backup Der Zielpfad C:\Freigaben\Backup wurde als Ablaufverzeichnis gesetzt. Ohne diesen Pfad meldet FSRM die Aufgabe als ungültig.Weiterer NachweisDateiverwaltungsaufgabe angelegtDateiverwaltungsaufgabe angelegt FSRM listet die Aufgabe Alte Daten mit Bereich C:\Freigaben\Daten und Aktion Ablauf.
8.2 Testdateien erstellen und Zeitstempel ändern
Für den Funktionstest wurden drei Dateien erstellt. Anschließend wurden nur die Zeitstempel von Datei1.txt auf den 08.08.2018 gesetzt. Damit ist Datei1.txt die einzige Datei, die die Ablaufbedingung erfüllt.
Weiterer NachweisTestdateien Datei1 bis Datei3 erstelltTestdateien Datei1 bis Datei3 erstellt PowerShell erstellt die drei Testdateien und zeigt sie anschließend im Verzeichnis C:\Freigaben\Daten an.Weiterer NachweisZeitstempel von Datei1.txt auf 08.08.2018 gesetztZeitstempel von Datei1.txt auf 08.08.2018 gesetzt CreationTime, LastAccessTime und LastWriteTime von Datei1.txt wurden auf den alten Prüfwert gesetzt und validiert.
8.3 Aufgabe manuell ausführen und Ergebnis prüfen
Die Aufgabe wurde anschließend im FSRM manuell über Dateiverwaltungsaufgabe jetzt ausführen gestartet. Danach wurde geprüft, ob Datei1.txt aus dem Datenordner entfernt und im Backup-Pfad abgelegt wurde.
Weiterer NachweisDateiverwaltungsaufgabe manuell gestartetDateiverwaltungsaufgabe manuell gestartet Die Aufgabe wird im Hintergrund ausgeführt, sodass der Verschiebeeffekt sofort überprüft werden kann.Weiterer NachweisDatenordner nach AusführungDatenordner nach Ausführung Nach der Ausführung sind nur noch Datei2.txt und Datei3.txt im Datenordner. Datei1.txt wurde aufgrund des alten Zeitstempels verschoben.Weiterer NachweisFSRM erzeugt Ablagepfad im BackupFSRM erzeugt Ablagepfad im Backup Im Backup wurde eine Server- und Zeitstempelstruktur erzeugt. Damit ist der Zielpfad belegt, in den abgelaufene Dateien verschoben werden.
Ergebnis
Die Freigaben Backup,Daten,Tools und Tools$ wurden eingerichtet und mit getrennten Freigabe-/NTFS-Rechten geprüft. Das harte 100-MB-Kontingent, das Dateiscreening und die Dateiverwaltungsaufgabe wurden konfiguriert und anhand der vorhandenen Resultate ausgewertet.
Fachliche Grenze: Soll-Beschreibungen ohne eigenes Ergebnisbild werden nicht als Bildnachweise gewertet. Auch der spätere Rücksprung auf den Ausgangsprüfpunkt ist nicht separat belegt.
10. Fachliche Erkenntnisse
Freigabe ≠ NTFS: Eine großzügige Freigabeberechtigung ersetzt keine NTFS-Berechtigung.
Vererbte Standardrechte wurden bewusst deaktiviert und Zielbenutzer explizit gesetzt; dadurch waren die Berechtigungen gezielt prüfbar.
Versteckte Freigaben sind nicht unsichtbar sicher:Tools$ wird nicht normal angezeigt, ist aber bei bekanntem UNC-Pfad erreichbar. Sicherheit entsteht durch Rechte, nicht durch das Dollarzeichen.
Kontingent, Dateiscreening und Dateiablauf wurden mit Positiv- und Negativtests geprüft.
Für die Dateiverwaltungsaufgabe reichte das Erstellen allein nicht aus; erforderlich waren ein Altdatei-Test und die anschließende Ergebniskontrolle.
Praxis und Ergebnis
Datendeduplizierung und BitLocker-Recovery
VHDX und Deduplizierung messen, BitLocker ohne TPM sowie mit TPM/PIN umsetzen und AD-gestützte Wiederherstellung einordnen.
Kurzfassung
Der Arbeitsblock verbindet Speichererweiterung und Datendeduplizierung mit BitLocker auf einem Server ohne TPM sowie auf einem Windows-11-Client mit TPM und PIN.
Der Ablauf enthält die Wiederherstellung der Domänenkommunikation, die Erweiterung des Datenlaufwerks, den messbaren Deduplizierungstest, die BitLocker-Richtlinien sowie die Recovery- und ISO-Zwischenfehler.
Diagnose- und Arbeitsverlauf
Nach der Rückkehr auf den Basiszustand wurden Secure Channel, DNS und Replikation geprüft und korrigiert.
Das Datenlaufwerk wurde erweitert und als Grundlage für die Deduplizierung vorbereitet.
Der Deduplizierungstest mit zehn BMP-Dateien ergab im Laborlauf rund 457 MB beziehungsweise 99 Prozent Einsparung.
BitLocker wurde auf Server2 ohne TPM und auf W11 mit TPM/PIN konfiguriert; Richtlinien-, Start- und Wiederherstellungszustände wurden getrennt ausgewertet.
Eine ISO-bedingte Startblockade wurde erkannt und korrigiert. Wiederherstellungswerte werden nicht angezeigt.
5. Infrastruktur-Preflight nach Checkpoint-Rücksetzung
Ziel
Vor der Arbeit an Datendeduplizierung und BitLocker musste die AD-Labumgebung nach Rücksetzung auf den geeigneten Prüfpunkt validiert werden. Relevant waren DC-/Server1-Replikation, SYSVOL/NETLOGON, DNS/Forward-Auflösung, Secure Channel der Domänenmitglieder und Erreichbarkeit der beteiligten Systeme.
Technischer Zusammenhang
In einer Hyper-V-Labumgebung können Checkpoints AD-bezogene Folgeprobleme erzeugen: Replikationsstände, Computerkonto-Kennwörter und Secure Channels können inkonsistent werden. Deshalb wurde nicht direkt mit der Deduplizierungs- und BitLocker-Konfiguration begonnen, sondern zuerst ein kontrollierter Infrastruktur-Preflight durchgeführt.
Umsetzung und Nachweise
Zunächst waren SYSVOL und NETLOGON auf DC vorhanden. Danach zeigte repadmin /replsummary erneut den bekannten Fehler 8524 zwischen DC und Server1. Die Replikation wurde über beidseitige repadmin /syncall-Läufe stabilisiert.
Nachweis 2: Belegt, dass DC nach dem Rücksprung grundsätzlich erreichbar ist und SYSVOL/NETLOGON vorhanden sind.Nachweis 3: Zeigt den nach Prüfpunkt-Rücksetzung aufgetretenen Replikationsfehler 8524 und belegt den Ausgangspunkt der Reparatur.
Nachweis 4: Belegt den ersten Reparaturschritt zur Stabilisierung der AD-Replikation aus Sicht von DC.Weiterer NachweisBelegt den zweiten Reparaturschritt zur Stabilisierung der AD-Replikation aus Sicht von SERVER1.Nachweis 5: Belegt den zweiten Reparaturschritt zur Stabilisierung der AD-Replikation aus Sicht von SERVER1.
Weiterer NachweisBelegt die erfolgreich stabilisierte AD-Replikation nach dem SyncAll-Lauf.Nachweis 6: Belegt die erfolgreich stabilisierte AD-Replikation nach dem SyncAll-Lauf.
Server2 zeigte anschließend einen gebrochenen Secure Channel zur Domäne. Netzwerk und Ping zu DC funktionierten, aber der sichere Kanal war unterbrochen. Die Reparatur erfolgte lokal auf Server2 über Domänenadmin-Credentials und Reset-ComputerMachinePassword, danach Neustart und erneute Domänenanmeldung.
Weiterer NachweisZeigt das Checkpoint-Folgeproblem: Server2 konnte zunächst keine Vertrauensstellung zur Domän…Nachweis 11: Zeigt das Checkpoint-Folgeproblem: Server2 konnte zunächst keine Vertrauensstellung zur Domäne herstellen.Weiterer NachweisBelegt, dass Netzwerk und DNS-Ziel grundsätzlich erreichbar waren, obwohl die Domänenvertraue…Nachweis 12: Belegt, dass Netzwerk und DNS-Ziel grundsätzlich erreichbar waren, obwohl die Domänenvertrauensstellung defekt war.
Weiterer NachweisBelegt den unterbrochenen Secure Channel von Server2 zur Domäne vor der Reparatur.Nachweis 14: Belegt den unterbrochenen Secure Channel von Server2 zur Domäne vor der Reparatur.Weiterer NachweisBelegt die technische Reparatur des Server2-Computerkonto-/Secure-Channel-Problems.Nachweis 15: Belegt die technische Reparatur des Server2-Computerkonto-/Secure-Channel-Problems.
Weiterer NachweisBelegt, dass die Anmeldung mit Domänenkonto nach dem Fix wieder möglich war.Nachweis 17: Belegt, dass die Anmeldung mit Domänenkonto nach dem Fix wieder möglich war.Weiterer NachweisBelegt den erfolgreich reparierten Secure Channel und funktionierende Domänenkommunikation.Nachweis 18: Belegt den erfolgreich reparierten Secure Channel und funktionierende Domänenkommunikation.
Zusätzlich wurden Server3 und W11 geprüft. Beide Systeme waren im Domänenkontext bzw. Netzwerk erreichbar und lieferten die erforderliche Grundlage für die späteren BitLocker- und Client-Tests.
Weiterer NachweisBelegt, dass Server3 im Domänenkontext korrekt funktioniert.Nachweis 22: Belegt, dass Server3 im Domänenkontext korrekt funktioniert.Weiterer NachweisBelegt Netzwerkkonfiguration und DC-Erreichbarkeit von Server3.Nachweis 23: Belegt Netzwerkkonfiguration und DC-Erreichbarkeit von Server3.
Weiterer NachweisBelegt Netzwerkkonfiguration und DC-Erreichbarkeit des Windows-11-Clients.Nachweis 24: Belegt Netzwerkkonfiguration und DC-Erreichbarkeit des Windows-11-Clients.
Interpretation
Der Preflight ist als eigenständige technische Leistung zu bewerten. Ohne stabile AD-/DNS-/Secure-Channel-Basis wären die späteren BitLocker-AD-Backups, Recovery-Viewer-Tests und Domänenanmeldungen nicht belastbar gewesen.
6. Storage-Erweiterung und Deduplizierungsbasis
Ziel
Server2 sollte eine zusätzliche virtuelle Festplatte erhalten. Im Gastbetriebssystem wurde daraus das NTFS-Volume E: erstellt. Auf diesem Volume wurde Datendeduplizierung als allgemeiner Dateiserver mit Mindestalter 0 Tage aktiviert.
Technischer Zusammenhang
Datendeduplizierung reduziert Speicherverbrauch, indem identische Datenblöcke nur einmal physisch abgelegt und Dateien logisch über Metadaten referenziert werden. Für dieses Lab wurde eine bewusst einfache Testmethode gewählt: mehrere nahezu identische BMP-Dateien mit hoher Rohgröße.
Weiterer NachweisDeduplizierungslogik: neues Volume, Feature-Aktivierung, große Testdateien, manueller Optimie…Deduplizierungslogik: neues Volume, Feature-Aktivierung, große Testdateien, manueller Optimierungsjob und Ergebnisprüfung.
Umsetzung: VHDX und Volume E:
Die virtuelle Festplatte wurde als dynamisch erweiterbare VHDX mit 127 GB erstellt und an Server2 angebunden. Im Betriebssystem wurde der neue Datenträger initialisiert und als NTFS-Volume E: formatiert.
Weiterer NachweisBelegt die Erstellung und Zuordnung der zusätzlichen virtuellen Festplatte zu Server2.Nachweis 25: Belegt die Erstellung und Zuordnung der zusätzlichen virtuellen Festplatte zu Server2.Weiterer NachweisBelegt, dass die neue virtuelle Festplatte im Gastbetriebssystem erkannt wurde.Nachweis 27: Belegt, dass die neue virtuelle Festplatte im Gastbetriebssystem erkannt wurde.
Weiterer NachweisBelegt die GPT-Initialisierung des neuen Datenträgers.Nachweis 29: Belegt die GPT-Initialisierung des neuen Datenträgers.Weiterer NachweisBelegt die Erstellung des NTFS-Volumes E: auf Datenträger 1.Nachweis 31: Belegt die Erstellung des NTFS-Volumes E: auf Datenträger 1.
Weiterer NachweisBelegt das erfolgreich eingerichtete Datenvolume E: für die Deduplizierungsaufgabe.Nachweis 32: Belegt das erfolgreich eingerichtete Datenvolume E: für die Deduplizierungsaufgabe.
Umsetzung: Deduplizierung aktivieren
Die Rolle/Feature-Komponente für Datendeduplizierung wurde installiert. Danach wurde das Volume E: im Server-Manager ausgewählt und für Datendeduplizierung konfiguriert. Das Mindestalter wurde auf 0 Tage gesetzt, damit die erzeugten Testdateien sofort in die Deduplizierungsrichtlinie fallen.
Weiterer NachweisBelegt die ausgewählten Datei-/Speicherdienste inklusive Datendeduplizierung auf Server2.Nachweis 33: Belegt die ausgewählten Datei-/Speicherdienste inklusive Datendeduplizierung auf Server2.Weiterer NachweisBelegt die erfolgreiche Installation der Datendeduplizierung auf Server2.Nachweis 34: Belegt die erfolgreiche Installation der Datendeduplizierung auf Server2.
Weiterer NachweisBelegt, dass Volume E: im Server-Manager als verwaltbares Volume erkannt wurde.Nachweis 35: Belegt, dass Volume E: im Server-Manager als verwaltbares Volume erkannt wurde.Weiterer NachweisBelegt die Aktivierung der Datendeduplizierung für Volume E: mit einer für den sofortigen Labortest gewählten Dateialter-EinstellungNachweis 36: Belegt die Aktivierung der Datendeduplizierung für Volume E: mit einer für den sofortigen Labortest gewählten Dateialter-Einstellung.
Weiterer NachweisBelegt die aktivierte Hintergrundoptimierung und die geplanten Deduplizierungsjobs.Nachweis 37: Belegt die aktivierte Hintergrundoptimierung und die geplanten Deduplizierungsjobs.
26.1.1: PowerShell-Basisprüfung
Vor den Testdaten wurden die Deduplizierungsinformationen über PowerShell betrachtet. Die Ausgabe zeigte den aktivierten Dedupe-Kontext, aber noch keine optimierten Dateien und keine Einsparung.
Weiterer NachweisBelegt den Ausgangszustand der Deduplizierung: aktiviert, aber noch keine optimierten Dateien.Nachweis 38: Belegt den Ausgangszustand der Deduplizierung: aktiviert, aber noch keine optimierten Dateien.
26.1.2: Testdaten und manueller Optimierungsjob
Für den Test wurde eine 4000×4000-Pixel-BMP-Datei erzeugt und anschließend neunmal kopiert. Damit lagen zehn BMP-Dateien auf E: vor. Jede Datei war etwa 45,78 MB groß.
Weiterer NachweisBelegt die Speicherung der Testdatei auf dem Deduplizierungsvolume E:.Nachweis 41: Belegt die Speicherung der Testdatei auf dem Deduplizierungsvolume E:.Weiterer NachweisBelegt die erzeugte große BMP-Datei vor der Vervielfältigung.Nachweis 42: Belegt die erzeugte große BMP-Datei vor der Vervielfältigung.
Weiterer NachweisBelegt die Erzeugung von zehn großen, identischen BMP-Testdateien.Nachweis 43: Belegt die Erzeugung von zehn großen, identischen BMP-Testdateien.
Vor dem Job zeigten Get-DedupStatus und Get-DedupProperties noch keine optimierten Dateien. Danach wurde der manuelle Optimierungsjob gestartet.
Weiterer NachweisBelegt den Vorher-Zustand der Deduplizierung direkt vor dem manuellen Job.Nachweis 44: Belegt den Vorher-Zustand der Deduplizierung direkt vor dem manuellen Job.Weiterer NachweisBelegt, dass die Dateien noch nicht dedupliziert waren und als unoptimiert erkannt wurden.Nachweis 45: Belegt, dass die Dateien noch nicht dedupliziert waren und als unoptimiert erkannt wurden.
Weiterer NachweisBelegt den Start der manuellen Deduplizierungsoptimierung.Nachweis 48: Belegt den Start der manuellen Deduplizierungsoptimierung.
Der Nachher-Zustand belegt die eigentliche Wirkung: zehn Dateien wurden optimiert, die Dateiersparnis lag bei 99 %, und die sichtbare Dateigröße blieb logisch erhalten, während die Größe auf Datenträger für die ausgewählte Datei 0 Bytes zeigte.
Weiterer NachweisBelegt das erfolgreiche Deduplizierungsergebnis anhand konkreter PowerShell-Kennzahlen.Nachweis 49: Belegt das erfolgreiche Deduplizierungsergebnis anhand konkreter PowerShell-Kennzahlen.Weiterer NachweisBelegt den praktischen Effekt der Deduplizierung aus Dateisystem-/Explorer-Sicht.Nachweis 50: Belegt den praktischen Effekt der Deduplizierung aus Dateisystem-/Explorer-Sicht.
Interpretation
Die Deduplizierung wurde nicht nur installiert, sondern anhand eines bewusst redundanten Dateisets praktisch validiert. Der Unterschied zwischen logischer Dateigröße und physischer Belegung wurde sichtbar und fachlich nachvollziehbar.
8. Serverseitige BitLocker-Absicherung ohne TPM
Ziel
Server2 sollte als System ohne nutzbares TPM über BitLocker geschützt werden. Dazu musste eine lokale BitLocker-Richtlinie gesetzt werden, die Wiederherstellungsinformationen in Active Directory speichert und BitLocker ohne kompatibles TPM zulässt.
Technischer Zusammenhang
Ohne TPM benötigt BitLocker eine alternative Startauthentifizierung, hier ein Kennwort. Zusätzlich ist die AD-Sicherung des Wiederherstellungskennworts zentral, damit das System nach Fehlversuchen oder vergessenen Startkennwörtern kontrolliert wiederhergestellt werden kann.
Weiterer NachweisBitLocker-Schutzlogik: Server2 ohne TPM nutzt Kennwortschutz und AD-Recovery; W11 nutzt TPM/PIN.BitLocker-Schutzlogik: Server2 ohne TPM nutzt Kennwortschutz und AD-Recovery; W11 nutzt TPM/PIN.
Richtlinien und Featureinstallation
Die Recovery-Richtlinie wurde aktiviert: Wiederherstellungskennwort/-schlüssel zulassen, Wiederherstellungsoptionen im Assistenten unterdrücken, Informationen in AD DS speichern und BitLocker erst nach AD-Sicherung aktivieren. Danach wurde zusätzliche Authentifizierung beim Start aktiviert und BitLocker ohne kompatibles TPM zugelassen.
Weiterer NachweisBelegt, dass Wiederherstellungsinformationen vor der Verschlüsselung in AD …Nachweis 52: Belegt, dass Wiederherstellungsinformationen vor der Verschlüsselung in AD DS gespeichert werden sollen.Weiterer NachweisBelegt die Richtlinie für den TPM-losen Server2-BitLocker-Betrieb mit Kennwort/USB-Option.Nachweis 53: Belegt die Richtlinie für den TPM-losen Server2-BitLocker-Betrieb mit Kennwort/USB-Option.
Weiterer NachweisBelegt die Installation der BitLocker-Komponenten und Verwaltungstools auf Server2.Nachweis 54: Belegt die Installation der BitLocker-Komponenten und Verwaltungstools auf Server2.Weiterer NachweisBelegt die erfolgreiche Installation der BitLocker-Funktion mit notwendigem Neustart.Nachweis 55: Belegt die erfolgreiche Installation der BitLocker-Funktion mit notwendigem Neustart.
Verschlüsselung von C:
Für Laufwerk C: wurde Kennwortschutz eingerichtet, nur der verwendete Speicherplatz verschlüsselt, der neue Verschlüsselungsmodus gewählt und die Systemprüfung bewusst abgewählt. Die Verschlüsselung wurde abgeschlossen.
Weiterer NachweisBelegt die Auswahl eines Kennwortschutzes für das Betriebssystemlaufwerk oh…Nachweis 56: Belegt die Auswahl eines Kennwortschutzes für das Betriebssystemlaufwerk ohne TPM.Weiterer NachweisBelegt die gewählte Verschlüsselungsstrategie für das OS-Laufwerk.Nachweis 57: Belegt die gewählte Verschlüsselungsstrategie für das OS-Laufwerk.
Weiterer NachweisBelegt die Auswahl des aktuellen XTS-AES-basierten Verschlüsselungsmodus.Nachweis 58: Belegt die Auswahl des aktuellen XTS-AES-basierten Verschlüsselungsmodus.Weiterer NachweisBelegt die bewusste Deaktivierung der BitLocker-Systemprüfung vor dem Start.Nachweis 59: Belegt die bewusste Deaktivierung der BitLocker-Systemprüfung vor dem Start.
Weiterer NachweisBelegt den erfolgreichen Abschluss der BitLocker-Verschlüsselung auf Server2.Nachweis 62: Belegt den erfolgreichen Abschluss der BitLocker-Verschlüsselung auf Server2.Wiederherstellungswerte und zugehörige Kennungen werden nicht angezeigt.Nachweis 63: Belegt 100% Verschlüsselung, aktiven Schutz, XTS-AES 128 und vorhandene Kennwort-/Recovery-Protektoren.
Recovery-Test
Nach der Verschlüsselung wurde der Pre-Boot-Schutz geprüft. Ein falsches Kennwort führte in den Wiederherstellungsmodus. Auf dem DC wurde der BitLocker-Wiederherstellungskennwort-Viewer installiert und der Recovery-Key über das Computerobjekt von SERVER2 im AD ausgelesen. Der sensible Wiederherstellungswert wird nicht angezeigt.
Weiterer NachweisBelegt, dass Server2 beim Start durch BitLocker-Kennwort geschützt ist.Nachweis 64: Belegt, dass Server2 beim Start durch BitLocker-Kennwort geschützt ist.Weiterer NachweisBelegt den in der Aufgabenstellung geforderten Test mit falschem Kennwort.Nachweis 65: Belegt den in der Aufgabenstellung geforderten Test mit falschem Kennwort.
Wiederherstellungswerte und zugehörige Kennungen werden nicht angezeigt.Nachweis 66: Belegt den Wechsel in die BitLocker-Wiederherstellung nach Fehlversuch.Weiterer NachweisBelegt die erfolgreiche Installation des BitLocker-Recovery-Viewer-Features auf dem DC.Nachweis 68: Belegt die erfolgreiche Installation des BitLocker-Recovery-Viewer-Features auf dem DC.
Wiederherstellungswerte und zugehörige Kennungen werden nicht angezeigt.Nachweis 69: Belegt, dass der Server2-BitLocker-Recovery-Key im Active Directory gespeichert wurde.
Fachliche Grenze: AD-Abruf des Wiederherstellungskennworts sowie Eingabe- und Fehlerkontext sind belegt. Der konkrete Moment der erfolgreichen Recovery-Key-Eingabe wurde nicht separat fotografiert. Die spätere Nutzbarkeit von Server2 und das Abschalten von BitLocker per PowerShell machen die Wiedererreichbarkeit plausibel, ersetzen aber kein eigenes Recovery-Erfolgsbild.
Wiederherstellungswerte und zugehörige Kennungen werden nicht angezeigt.Nachweis 70: Dokumentiert einen fehlgeschlagenen Eingabeversuch im Recovery-Modus und unterstützt die Troubleshooting-Erzählung.
Interpretation
Die Server2-Konfiguration zeigt den vollständigen Schutzpfad ohne TPM: lokale Richtlinie, AD-Recovery-Pflicht, Verschlüsselung, Pre-Boot-Abfrage, falsches Kennwort und Recovery-Key-Abruf über ADUC. Das ist fachlich deutlich mehr als eine reine GUI-Aktivierung von BitLocker.
9. Clientseitige BitLocker-Absicherung mit TPM/PIN
Ziel
W11 sollte mit TPM-basierter BitLocker-Startauthentifizierung und PIN geschützt werden. Im Gegensatz zu Server2 durfte die Option „BitLocker ohne kompatibles TPM zulassen“ nicht aktiviert werden.
Technischer Zusammenhang
Beim TPM-/PIN-Szenario wird die Vertrauensbasis des Geräts durch TPM-Messungen ergänzt; die PIN stellt eine zusätzliche Benutzerinteraktion vor dem Boot dar. Dadurch unterscheidet sich der Schutzmechanismus deutlich vom reinen Kennwortschutz ohne TPM.
Richtlinien
Auf W11 wurden Recovery-Informationen für AD DS konfiguriert und die zusätzliche Authentifizierung beim Start so gesetzt, dass TPM und PIN verwendet werden können, ohne den TPM-losen Modus zu aktivieren.
Weiterer NachweisBelegt, dass auch W11 Recovery-Informationen vor Aktivierung im AD speichern soll.Nachweis 72: Belegt, dass auch W11 Recovery-Informationen vor Aktivierung im AD speichern soll.Weiterer NachweisBelegt den TPM-/PIN-basierten BitLocker-Startschutz für W11.Nachweis 73: Belegt den TPM-/PIN-basierten BitLocker-Startschutz für W11.
ISO-Blockade und Korrektur
Beim Start der BitLocker-Konfiguration meldete W11 einen startbaren Datenträger im DVD-Laufwerk. Das war kein BitLocker-Fehler, sondern eine Sicherheitsprüfung. Die ISO wurde über Hyper-V ausgeworfen, anschließend konnte die BitLocker-Konfiguration fortgesetzt werden.
Weiterer NachweisBelegt die Abweichung, dass eine eingelegte Windows-ISO BitLocker-Konfiguration zunächst bloc…Nachweis 74: Belegt die Abweichung, dass eine eingelegte Windows-ISO BitLocker-Konfiguration zunächst blockierte.Weiterer NachweisBelegt die Korrekturmaßnahme zur Beseitigung der BitLocker-Blockade durch startbares Medium.Nachweis 75: Belegt die Korrekturmaßnahme zur Beseitigung der BitLocker-Blockade durch startbares Medium.
PIN, Verschlüsselung und Boot-Test
Der Assistent wurde mit PIN-Eingabe durchgeführt. Danach wurden nur der verwendete Speicherplatz und der neue Verschlüsselungsmodus ausgewählt. Auch hier wurde die Systemprüfung abgewählt. Der Abschluss der Verschlüsselung und die spätere PIN-Abfrage beim Boot sind nachgewiesen.
Weiterer NachweisBelegt die Auswahl des PIN-basierten TPM-Startschutzes.Nachweis 76: Belegt die Auswahl des PIN-basierten TPM-Startschutzes.Weiterer NachweisBelegt die Einrichtung einer BitLocker-Start-PIN auf W11.Nachweis 77: Belegt die Einrichtung einer BitLocker-Start-PIN auf W11.
Weiterer NachweisBelegt die gewählte Verschlüsselungsstrategie für den Client.Nachweis 78: Belegt die gewählte Verschlüsselungsstrategie für den Client.Weiterer NachweisBelegt die Auswahl des aktuellen Verschlüsselungsmodus für W11.Nachweis 79: Belegt die Auswahl des aktuellen Verschlüsselungsmodus für W11.
Weiterer NachweisBelegt die gewählte Startentscheidung vor der Verschlüsselung.Nachweis 80: Belegt die gewählte Startentscheidung vor der Verschlüsselung.Weiterer NachweisBelegt den erfolgreichen Abschluss der BitLocker-Verschlüsselung auf W11.Nachweis 82: Belegt den erfolgreichen Abschluss der BitLocker-Verschlüsselung auf W11.
Weiterer NachweisBelegt, dass W11 nach Neustart eine BitLocker-PIN zur Entsperrung verlangt.Nachweis 83: Belegt, dass W11 nach Neustart eine BitLocker-PIN zur Entsperrung verlangt.
Interpretation
W11 wurde korrekt als TPM-/PIN-Szenario behandelt. Der ISO-Zwischenfall ist als nützlicher Troubleshooting-Nachweis zu werten, weil BitLocker startbare Medien vor der Aktivierung als Risiko betrachtet.
10. Kommandozeilenverwaltung und kontrollierter Cleanup
Ziel
Zum Abschluss wurde die BitLocker-Verwaltung bewusst über Kommandozeile und PowerShell geprüft. Der Fokus lag auf Statusabfragen, Protectoren, Syntaxhilfe, sicherem Löschen freien Speicherplatzes und kontrollierter Deaktivierung/Entschlüsselung.
CMD / manage-bde
Die CMD-Seite ist gut nachgewiesen. Zunächst wurde die Hilfe von manage-bde aufgerufen. Danach folgten Statusprüfung, ein bewusst fehlerhafter Protector-Aufruf ohne Volume, Syntaxermittlung über manage-bde -protectors -?, Protector-Anzeige, WipeFreeSpace und Deaktivierung auf W11.
Weiterer NachweisBelegt den Einstieg in die Kommandozeilenverwaltung mit manage-bde.Nachweis 85: Belegt den Einstieg in die Kommandozeilenverwaltung mit manage-bde.Weiterer NachweisBelegt Statusprüfung und Syntaxermittlung bei fehlerhafter protectors-Verwendung.Nachweis 86: Belegt Statusprüfung und Syntaxermittlung bei fehlerhafter protectors-Verwendung.
Auf Server2 wurde die Deaktivierung/Entschlüsselung über PowerShell gestartet. Damit ist der PowerShell-Cleanup nachgewiesen. Die in der Aufgabenstellung zusätzlich vorgesehenen PowerShell-Ausgabe-Cmdlets, etwa Get-Command -Module Bitlocker oder vollständige Get-BitLockerVolume-KeyProtector-Ausgaben, sind nicht in gleicher Tiefe als einzelne Screenshots vorhanden.
Weiterer NachweisBelegt die Deaktivierung/Entschlüsselung von BitLocker auf Server2 per PowerShell.Nachweis 89: Belegt die Deaktivierung/Entschlüsselung von BitLocker auf Server2 per PowerShell.
Fachliche Grenze: Die Kommandozeilenverwaltung mit manage-bde ist direkt belegt. Die PowerShell-Verwaltung ist über den ausgeführten Deaktivierungsbefehl auf Server2 belegt, jedoch nicht vollständig für jede in der Aufgabenstellung genannte PowerShell-Abfrage einzeln nachgewiesen.
11. Troubleshooting-Casebook und Abweichungen
Die folgenden Fälle zeigen zentrale Diagnose-, Korrektur- und Ergebniszusammenhänge aus dem Arbeitsverlauf.
Fall
Symptom
Diagnose
Lösung
Fachliche Erkenntnisse
AD-Replikation nach Checkpoint
repadmin /replsummary meldete Fehler 8524 zwischen DC und Server1.
Checkpoint-Rücksetzung hatte erneut einen AD-Replikations-/DNS-bezogenen Folgefehler ausgelöst.
repadmin /syncall DC /AdeP und repadmin /syncall SERVER1 /AdeP; danach 0/5 Fehler.
Vor jedem neuen Arbeitsblock zuerst Replikation und SYSVOL/NETLOGON absichern.
Server2-Vertrauensstellung
Domänenanmeldung auf Server2 schlug mit Vertrauensstellungsfehler fehl.
Netzwerk und DNS/Ping funktionierten, aber der Secure Channel war defekt.
Lokale Anmeldung,Test-ComputerSecureChannel,Reset-ComputerMachinePassword, Neustart,nltest /sc_verify.
Erreichbarkeit beweist keine funktionierende Domänenvertrauensstellung.
DNS-Anzeige „Server: Unknown“
nslookup zeigte Timeouts/Unknown, löste aber Namen wie dc.gfnlab.test korrekt auf.
Vorwärtsauflösung funktionierte; Anzeige deutet eher auf Reverse-DNS/PTR-Thema hin.
Nicht als blockierenden Fehler behandelt, solange Forward Lookup und Domänenkommunikation funktionieren.
Get-Help Start-DedupJob -ShowWindow löste Update-Help-Frage/Wartezustand aus.
Hilfefenster war für die praktische Aufgabe nicht erforderlich.
Direkte Nutzung des bekannten Cmdlets Start-DedupJob -Volume "E:" -Type Optimization -Memory 50 -Cores 75.
Ein blockierender Hilfewartezustand wurde beendet und der technische Ablauf fortgesetzt.
BitLocker-Recovery-Eingabe
Im Recovery-Prompt wurden Buchstaben nicht akzeptiert; Zahlen wurden angenommen.
Das abgefragte Recovery-Kennwort ist ein numerischer 48-stelliger Schlüssel, kein alphanumerisches Passwort.
Recovery-Konzept korrekt eingeordnet; ADUC-BitLocker-Tab zur Identifikation des passenden Recovery-Keys genutzt.
BitLocker unterscheidet zwischen Kennwort/PIN und numerischem Wiederherstellungsschlüssel.
W11-ISO blockiert BitLocker
BitLocker meldete einen startbaren Datenträger im DVD-Laufwerk.
Die eingelegte Windows-Installations-ISO wurde als bootfähiges Medium erkannt.
ISO über Hyper-V-Medienmenü ausgeworfen; danach BitLocker-Konfiguration erneut gestartet.
Vor BitLocker-Aktivierung Bootmedien entfernen, sonst kann die Systemprüfung blockieren.
manage-bde -protectors Syntaxfehler
Aufruf ohne Volume führte zu „Ein Volumebuchstabe ist erforderlich“.
Das Tool erwartet bei Protector-Verwaltung ein konkretes Volume, z. B.C:.
Hilfe mit manage-bde -protectors -? geprüft; danach manage-bde -protectors -get C: verwendet.
Der CLI-Syntaxfehler führte zur korrekten Befehlsform.
Sensible Recovery-Daten
Screenshots enthielten Recovery-Keys, Key-IDs und Protector-Informationen.
Wiederherstellungsdaten sind sicherheitsrelevant und werden nicht angezeigt.
Wiederherstellungswerte und zugehörige Kennungen werden nicht angezeigt.
Recovery-Werte werden aus Sicherheitsgründen nicht angezeigt.
Bewertung: Die Diagnose- und Korrekturkette belegt den technischen Ablauf über den Endzustand hinaus.
Ergebnis und fachliche Grenzen
Das zusätzliche Volume E: wurde eingerichtet; der Deduplizierungstest mit zehn BMP-Dateien ergab im Labor rund 457 MB beziehungsweise 99 Prozent Einsparung. BitLocker wurde auf Server2 ohne TPM sowie auf W11 mit TPM/PIN konfiguriert. Secure-Channel-, Replikations- und ISO-Probleme wurden vor beziehungsweise während der Umsetzung behoben.
Fachliche Grenze: Die konkrete erfolgreiche Eingabe des Server2-Wiederherstellungsschlüssels, jeder einzelne PowerShell-Befehl und die vollständig abgeschlossenen Entschlüsselungszustände sind nicht jeweils separat fotografiert. Wiederherstellungsschlüssel und zugehörige Kennungen werden nicht angezeigt.
04
Technologiebereich
Netzwerk-, Namens- und Bereitstellungsdienste
Routing, NAT, DNS, DHCP, VPN sowie MDT/WDS für vernetzte Windows-Systeme konfigurieren und prüfen.
Praxis und Ergebnis
IP-Adressierung, Routing und NAT
Private Hyper-V-Netze, statische IPv4-Konfiguration, ICMP-Regeln, RRAS-LAN-Routing und NAT nachvollziehbar verbinden.
1. Ziel des Blocks
In diesem Block wurde die IP-Adressierung des Windows-Server-Labs aufgebaut und geprüft. Der Schwerpunkt lag nicht nur auf dem Eintragen statischer IP-Adressen, sondern auf dem vollständigen Zusammenhang aus virtueller Netzsegmentierung, Routing zwischen Subnetzen und NAT für den Internetzugriff.
Netzsegmentierung Zwei private Hyper-V-Switches Berlin und Hamburg wurden erstellt. Der vorhandene externe Lab-Switch wurde unverändert weiterverwendet.
IPv4-Adressierung DC, Server1 und Server2 wurden statisch adressiert. Server1 übernimmt die Routerrolle zwischen Berlin, Hamburg und Extern.
Routing Server1 wurde mit Routing und RAS für LAN-Routing vorbereitet und als Gateway zwischen den internen Netzen verwendet.
NAT Nach NAT-Aktivierung auf der externen Schnittstelle konnte der DC 8.8.8.8 erreichen.
2. Zieltopologie und Adressplan
Die Übung verwendet mehrere virtuelle Netzsegmente. In der tatsächlichen Laborumgebung weichen einzelne IP-Adressen von der Aufgabenstellung ab. Maßgeblich ist daher die tatsächlich konfigurierte Umgebung.
System
Schnittstelle / Switch
IPv4-Adresse
Rolle
DC
Berlin
192.168.1.200/24
Domain Controller / DNS, Testsystem für Routing und NAT
Server1
Berlin
192.168.1.201/24
Router-Schnittstelle im Berlin-Netz
Server1
Hamburg
172.16.1.1/24
Router-Schnittstelle im Hamburg-Netz
Server1
Extern / Labornetz
10.100.24.24/24 per DHCP
Öffentliche NAT-Schnittstelle ins Lab-/Internetnetz
Server2
Hamburg
172.16.1.2/24
Server im zweiten internen Subnetz
Wichtige Abweichung zur Aufgabenstellung: in der Aufgabenstellung wird an einer Stelle mit 192.168.1.1 gearbeitet. In dieser konkreten Umgebung ist die Router-Schnittstelle von Server1 im Berlin-Netz aber 192.168.1.201. Deshalb muss der Standardgateway des DC auf 192.168.1.201 zeigen.
3. Vorbereitung: Rücksetzen und Start der VMs
Vor Beginn des eigentlichen IP-Adressierungsblocks wurden die relevanten virtuellen Maschinen auf den vorhandenen Prüfpunkt zurückgesetzt. Dadurch wurde ein sauberer Ausgangszustand hergestellt.
Hyper-V-Ausgangszustand vor dem Rücksetzen Server3 und W11 sind sichtbar; der vorhandene Prüfpunkt dient als Ausgangspunkt für den nächsten Übungsstand.Server3 auf Prüfpunkt zurücksetzen Die Rückfrage im Hyper-V-Manager bestätigt das Zurücksetzen von Server3 auf den vorherigen Prüfpunkt.W11 auf Prüfpunkt zurücksetzen Die Rückfrage im Hyper-V-Manager bestätigt das Zurücksetzen von W11 auf den vorherigen Prüfpunkt.Weiterer NachweisVMs nach dem Zurücksetzen gestartetVMs nach dem Zurücksetzen gestartet Nach dem Zurücksetzen wurden die virtuellen Maschinen wieder gestartet, sodass der Block mit einem definierten Zustand fortgesetzt werden konnte.
4. Virtuelle Switches erstellen
Im Hyper-V-Manager wurden die privaten Switches Berlin und Hamburg erstellt. Der vorhandene externe Lab-Switch wurde nicht umbenannt und nicht verändert.
Switch
Typ
Verwendung
Berlin
Privat
Internes Netz für DC und Server1-Berlin-Schnittstelle.
Hamburg
Privat
Internes Netz für Server1-Hamburg-Schnittstelle und Server2.
externer Lab-Switch
Extern
Vorgegebener externer Lab-Switch für Internet/NAT. Dieser Switch bleibt unverändert.
Weiterer NachweisVirtual Switch Manager geöffnetVirtual Switch Manager geöffnet Ausgangspunkt für die Erstellung der virtuellen Netzsegmente im Hyper-V-Manager.Weiterer NachweisPrivater Switch Berlin erstelltPrivater Switch Berlin erstellt Der Switch Berlin ist als privater virtueller Switch konfiguriert.Weiterer NachweisPrivater Switch Hamburg erstelltPrivater Switch Hamburg erstellt Der Switch Hamburg ist ebenfalls als privater virtueller Switch konfiguriert.Weiterer NachweisSwitch-Übersicht mit Berlin und HamburgSwitch-Übersicht mit Berlin und Hamburg Die erstellten privaten Switches sind vorhanden; der externe Lab-Switch bleibt bestehen und wird nicht verändert.
5. VMs mit Switches verbinden
Im ersten Zuordnungsschritt erhält keine VM mehrere neue Switches gleichzeitig. Die Aufgabe sieht zunächst eine klare Segmentierung vor: DC und Server1 werden mit Berlin verbunden, Server2 mit Hamburg. Weitere Server1-Schnittstellen für Hamburg und Extern werden im Routing-/NAT-Kontext ergänzt beziehungsweise verwendet.
VM
Zugeordneter Switch
Begründung
DC
Berlin
DC befindet sich im Berlin-Netz und testet später Routing sowie NAT.
Server1
Berlin
Server1 ist im Berlin-Netz erreichbar und wird später als Router genutzt.
Server2
Hamburg
Server2 befindet sich im zweiten internen Netz.
Weiterer NachweisDC mit Switch Berlin verbundenDC mit Switch Berlin verbunden Die Netzwerkkarte der VM DC ist dem virtuellen Switch Berlin zugeordnet.Weiterer NachweisServer1 mit Switch Berlin verbundenServer1 mit Switch Berlin verbunden Server1 ist auf seiner Berlin-Schnittstelle mit dem Switch Berlin verbunden.Weiterer NachweisServer2 mit Switch Hamburg verbundenServer2 mit Switch Hamburg verbunden Server2 ist mit dem Switch Hamburg verbunden und bildet damit das zweite interne Subnetz.
6. IPv4-Konfiguration und ICMP-Freigabe
Die Systeme wurden mit statischen IPv4-Adressen versehen. Zusätzlich wurde die eingehende Firewallregel für ICMPv4-Echoanforderungen aktiviert, damit Ping-Tests als Nachweis verwendet werden können.
System
Adapter
IP-Adresse
DNS / Gateway
DC
Berlin
192.168.1.200/24
DNS:192.168.1.200; Gateway später:192.168.1.201
Server1
Berlin
192.168.1.201/24
DNS:192.168.1.200
Server1
Hamburg
172.16.1.1/24
Routing-Schnittstelle für Hamburg
Server1
Extern
10.100.24.24/24
Gateway:10.100.24.254; DNS:10.100.0.1
Server2
Hamburg
172.16.1.2/24
Gateway im Zielbetrieb:172.16.1.1
Weiterer NachweisDC: IPv4-Adresse im Berlin-NetzDC: IPv4-Adresse im Berlin-Netz Die IPv4-Eigenschaften zeigen den DC mit statischer Adresse 192.168.1.200 im Berlin-Netz.Weiterer NachweisDC: Netzwerkadapter BerlinDC: Netzwerkadapter Berlin Die Netzwerkverbindungen zeigen den Adapter Berlin auf dem DC.Weiterer NachweisDC: ICMPv4-Firewallregel aktiviertDC: ICMPv4-Firewallregel aktiviert Die Regel für Datei- und Druckerfreigabe / Echoanforderung ICMPv4 ist aktiviert.Weiterer NachweisServer2: IPv4-Adresse im Hamburg-NetzServer2: IPv4-Adresse im Hamburg-Netz Server2 erhält die Adresse 172.16.1.2 im Hamburg-Netz.Weiterer NachweisServer2: ICMPv4-Firewallregel aktiviertServer2: ICMPv4-Firewallregel aktiviert Auch Server2 erlaubt ICMPv4-Echoanforderungen für die spätere Erreichbarkeitsprüfung.
7. Routing und RAS / LAN-Routing
Vor der Routerkonfiguration sind nur Systeme im gleichen Subnetz erreichbar. Der DC konnte den Weg in das Hamburg-Netz zunächst nicht vollständig nutzen. Anschließend wurde auf Server1 Routing und RAS eingerichtet und LAN-Routing aktiviert.
Vor Routing/Gateway-Korrektur:
ping 192.168.1.201 - erfolgreich, gleiches Berlin-Netz
ping 172.16.1.1 - zunächst nicht erfolgreich
ping 172.16.1.2 - zunächst nicht erfolgreich
Weiterer NachweisVortest: Hamburg-Netz vor Routing nicht erreichbarVortest: Hamburg-Netz vor Routing nicht erreichbar Der Vortest zeigt, dass das zweite Subnetz vor korrekter Router-/Gateway-Konfiguration noch nicht erreichbar ist.Weiterer NachweisRouting-/RAS-Rolleninstallation erfolgreichRouting-/RAS-Rolleninstallation erfolgreich Der Server-Manager bestätigt die erfolgreiche Installation der erforderlichen Routing-/RAS-Komponenten.Weiterer NachweisRouting und RAS konfigurieren und aktivierenRouting und RAS konfigurieren und aktivieren Im Routing-und-RAS-Tool wird Server1 über das Kontextmenü konfiguriert und aktiviert.Weiterer NachweisRRAS-Assistent: LAN-RoutingRRAS-Assistent: LAN-Routing Der Assistent wird mit LAN-Routing abgeschlossen. Server1 kann danach zwischen internen Netzen routen.Weiterer NachweisServer1: drei relevante NetzwerkadapterServer1: drei relevante Netzwerkadapter Server1 besitzt die Berlin-Schnittstelle 192.168.1.201, die Hamburg-Schnittstelle 172.16.1.1 und die externe Laborschnittstelle 10.100.24.24.
Gateway-Korrektur: Der DC muss als Standardgateway die Berlin-Schnittstelle von Server1 verwenden. In dieser Laborumgebung ist das 192.168.1.201, nicht 192.168.1.1.
Weiterer NachweisDC-Gateway auf 192.168.1.201 korrigiertDC-Gateway auf 192.168.1.201 korrigiert Die IPv4-Eigenschaften des DC zeigen den korrigierten Standardgateway auf die tatsächliche Router-Schnittstelle von Server1.Weiterer NachweisNachtest: Routing zwischen Berlin und Hamburg erfolgreichNachtest: Routing zwischen Berlin und Hamburg erfolgreich Nach Gateway-Korrektur und RRAS-Routing sind Server1-Berlin, Server1-Hamburg und Server2-Hamburg vom DC aus erreichbar.
Ping vom DC
Ziel
Erwartung nach Routing
Ergebnis
ping 192.168.1.201
Server1 / Berlin
Erfolgreich
Erfolgreich
ping 172.16.1.1
Server1 / Hamburg
Erfolgreich
Erfolgreich
ping 172.16.1.2
Server2 / Hamburg
Erfolgreich
Erfolgreich
8. NAT und Internetzugriff
Nach dem reinen LAN-Routing wurde NAT eingerichtet, damit interne Systeme über Server1 das externe Netz erreichen können. Der Test erfolgte bewusst vor und nach NAT mit ping 8.8.8.8.
Weiterer NachweisVortest: Internet-Ping vor NAT fehlgeschlagenVortest: Internet-Ping vor NAT fehlgeschlagen Vor der NAT-Konfiguration schlägt der Ping auf 8.8.8.8 vom DC fehl. Das ist der erwartete Ausgangszustand.Weiterer NachweisNAT als Routingprotokoll hinzufügenNAT als Routingprotokoll hinzufügen NAT wird im RRAS-Dialog als neues Routingprotokoll unter IPv4 ausgewählt.Weiterer NachweisNAT-Knoten unter IPv4 vorhandenNAT-Knoten unter IPv4 vorhanden Nach dem Hinzufügen erscheint NAT als eigener Knoten unter IPv4.Weiterer NachweisNAT-Schnittstelle Extern auswählenNAT-Schnittstelle Extern auswählen Die Schnittstelle Extern wird für NAT ausgewählt. In der Laborumgebung hängt diese am externen Lab-Switch.Weiterer NachweisExtern als öffentliche NAT-Schnittstelle aktiviertExtern als öffentliche NAT-Schnittstelle aktiviert Die Schnittstelle Extern ist als an das Internet angeschlossene öffentliche Schnittstelle konfiguriert; NAT ist aktiviert.Weiterer NachweisNachtest: Internet-Ping nach NAT erfolgreichNachtest: Internet-Ping nach NAT erfolgreich Nach NAT-Konfiguration antwortet 8.8.8.8 vom DC aus. Damit ist der Internetzugriff über Server1 nachgewiesen.
Test
Vor NAT
Nach NAT
Bewertung
ping 8.8.8.8 vom DC
100 % Verlust
0 % Verlust
NAT funktioniert
9. Fachliche Erkenntnisse
Beobachtung
Auswirkung
Saubere Schlussfolgerung
vorgegebene Adressen können von der tatsächlichen Laborumgebung abweichen.
Ein Standardgateway aus der Aufgabenstellung führte zunächst nicht zum tatsächlichen Router.
Vor Routingtests immer ipconfig /all auf dem Router prüfen und den Gateway aus der Ist-Konfiguration ableiten.
Server1 hat mehrere Rollen gleichzeitig.
Server1 ist zusätzlich Router mit mehreren Schnittstellen.
Adapter sauber benennen:Berlin,Hamburg,Extern. Das reduziert Verwechslungen.
Ping-Tests sind nur sinnvoll, wenn ICMP erlaubt ist.
Ohne aktivierte ICMPv4-Firewallregel kann ein korrekter Netzwerkpfad scheinbar fehlschlagen.
Vor Ping-Validierungen die eingehende Regel „Datei- und Druckerfreigabe (Echoanforderung - ICMPv4 eingehend)“ aktivieren.
NAT ist nicht identisch mit LAN-Routing.
Nach LAN-Routing sind interne Netze erreichbar, Internetzugriff funktioniert erst mit NAT.
Routing und NAT getrennt prüfen: erst interne Subnetze, dann externe Ziele wie 8.8.8.8.
Zwischenstände: Screenshots mit falschen Zieladressen oder temporären Fehlannahmen werden nicht als Ergebnisnachweise gewertet.
Ergebnis
Die privaten Netze Berlin und Hamburg wurden angelegt, die Zielsysteme statisch adressiert und ICMP für die Diagnose freigegeben. Server1 übernahm das Routing zwischen beiden Segmenten; nach dem zunächst fehlgeschlagenen Test ermöglichte die korrigierte NAT-Konfiguration den externen Zugriff aus dem internen Netz.
Praxis und Ergebnis
DNS, IIS und bedingte Weiterleitung
Forward-/Reverse-Zonen, DNS-Registrierung, IIS-Namen, sekundäre Zonen, Zonentransfer und bedingte Weiterleitung prüfen.
1. Ziel und Ergebnis
In Block 9 wurde die interne Namensauflösung des Labs aufgebaut. DC wurde als primärer DNS-Server für gfnlab.test verwendet und stellte zusätzlich den IIS-Webserver bereit. W11 diente als Client zur Validierung. Server1 wurde als sekundärer DNS-Server und später als DNS-Server für example.test eingesetzt.
DC192.168.1.200 Primärer DNS + IIS
Server1192.168.1.201 Sekundäre Zone +example.test
W11192.168.1.204 Client für DNS- und Browsertests
Nachweis Forward-/Reverse-Lookup, CNAME, Subdomain, Zonenübertragung und bedingte Weiterleitung erfolgreich validiert.
Die Fehleranalyse umfasste IP-Konfiguration, Port 53, DNS-Dienst, Zone, Zonenübertragung und Hyper-V-Prüfpunktzustand.
2. Kontexttreuer Adressplan
Die Vorgabewerte wurden nicht blind übernommen. Maßgeblich war die tatsächliche Laborumgebung.
System
Rolle
Adresse
Hinweis
DC
Primärer DNS, IIS
192.168.1.200/24
Zone gfnlab.test
Server1
Sekundärer DNS, Zone example.test
192.168.1.201/24
Berlin-Schnittstelle; Ziel der Zonenübertragung und Weiterleitung
W11
Client
192.168.1.204/24
DNS-Server 192.168.1.200
DC-Ausgangszustand DC ist mit 192.168.1.200 konfiguriert und nutzt sich selbst als DNS-Server.
3. DNS auf DC
Die DNS-Rolle wurde per PowerShell installiert, anschließend wurden die Forward-Zone gfnlab.test und die Reverse-Zone 1.168.192.in-addr.arpa angelegt.
Install-WindowsFeature -Name DNS -IncludeManagementTools
Get-WindowsFeature DNS
DNS-Rolle per PowerShell Installation erfolgreich;Get-WindowsFeature DNS zeigt Installed.Forward-Lookupzonegfnlab.test ist als primäre Zone vorhanden.
Weiterer NachweisReverse-LookupzoneReverse-Lookupzone Reverse-Zone für 192.168.1.0/24 wurde erstellt.Weiterer NachweisReverse-Zone sichtbarReverse-Zone sichtbar Die Reverse-Zone ist im DNS-Manager vorhanden.
4. DNS-Suffix und automatische Registrierung
Auf DC und W11 wurde das primäre DNS-Suffix gfnlab.test gesetzt. Wichtig: Das ist kein Active-Directory-Domänenbeitritt. Die Systeme bleiben in WORKGROUP, erhalten aber vollständige DNS-Namen wie dc.gfnlab.test und w11.gfnlab.test.
Technischer Zusammenhang: Für diese Aufgabe ist das DNS-Suffix ausreichend. Ein Domänenbeitritt wäre eine andere Zielsetzung und war nicht nötig.
Weiterer NachweisDC DNS-SuffixDC DNS-Suffix Windows fordert nach dem Setzen des DNS-Suffixes einen Neustart.Weiterer NachweisW11 DNS-SuffixW11 DNS-Suffix W11 erhält ebenfalls das primäre DNS-Suffix gfnlab.test.
Weiterer NachweisA-Record DCA-Record DCdc.gfnlab.test zeigt auf 192.168.1.200.Weiterer NachweisClientprüfungClientprüfung Forward- und Reverse-Lookup für W11 funktionieren.
5. DNS-Records und IIS-Test
Für die praktische Webserverprüfung wurden ein A-Record, ein CNAME und eine Subdomain erstellt. Danach wurde die IIS-Rolle installiert und vom Client getestet.
Name
Typ
Ziel
www.gfnlab.test
A
192.168.1.200
intranet.gfnlab.test
CNAME
dc.gfnlab.test
www.sub.gfnlab.test
A in Subdomain
192.168.1.200
Weiterer NachweisA-Record wwwA-Record wwwwww.gfnlab.test zeigt auf DC/IIS.Weiterer NachweisCNAME intranetCNAME intranet Alias intranet verweist auf dc.gfnlab.test.
Weiterer NachweisSubdomainSubdomainwww.sub.gfnlab.test wurde in der untergeordneten DNS-Domäne erstellt.Weiterer NachweisIIS installiertIIS installiert Die Rolle Web-Server ist installiert.
Weiterer NachweisCNAME-AuflösungCNAME-Auflösungintranet.gfnlab.test wird über dc.gfnlab.test zur IP aufgelöst.Weiterer NachweisBrowserprüfungBrowserprüfung IIS-Standardseite über www.gfnlab.test.
Weiterer NachweisSubdomain im BrowserSubdomain im Browser Auch www.sub.gfnlab.test erreicht den IIS-Webserver.
6. Server1 als sekundärer DNS
Server1 wurde als zweiter DNS-Server vorbereitet. Die Zone gfnlab.test wurde dort als sekundäre Zone eingerichtet. Eine sekundäre Zone ist eine Kopie der primären Zone und wird nicht direkt auf dem sekundären Server bearbeitet.
Install-WindowsFeature -Name DNS -IncludeManagementTools
Get-WindowsFeature DNS
Weiterer NachweisDNS-Rolle auf Server1DNS-Rolle auf Server1 Server1 wurde als zusätzlicher DNS-Server vorbereitet.Weiterer NachweisSekundäre ZoneSekundäre Zonegfnlab.test wurde als sekundäre Zone auf Server1 angelegt.
Wichtig: Neue Einträge werden in dieser Zone auf Server1 nicht direkt erstellt. Änderungen gehören auf den Masterserver DC und werden anschließend per Zonenübertragung repliziert.
7. Fehleranalyse und Korrektur
Beim ersten Versuch konnte Server1 die sekundäre Zone nicht laden. Die Analyse zeigte, dass der Masterserver 192.168.1.200 nicht erreichbar war. Die Ursache war kein falscher DNS-Eintrag, sondern der falsche Hyper-V-Prüfpunkt beziehungsweise der dadurch falsche Netzwerkzustand.
Root Cause: Der allgemeine Prüfpunkt Basis enthielt für Server1 nicht die benötigte Netzwerkkartenstruktur. Für diesen Block musste der spezifische Server1-Prüfpunkt mit den Adaptern Berlin,Hamburg und Extern verwendet werden.
Weiterer NachweisZone nicht geladenZone nicht geladen Die sekundäre Zone konnte zunächst nicht vom Masterserver geladen werden.Weiterer NachweisMasterserver nicht erreichbarMasterserver nicht erreichbar Ping und Port-53-Test gegen 192.168.1.200 schlagen fehl.
Weiterer NachweisServer1 mit drei AdapternServer1 mit drei Adaptern Der korrekte Server1-Zustand zeigt die Adapter Berlin, Hamburg und Extern.Weiterer NachweisHyper-V-PrüfpunktHyper-V-Prüfpunkt Die korrekte Server1-Struktur ist am spezifischen Prüfpunkt mit mehreren Netzwerkkarten erkennbar.
Nach Korrektur wurde die Zonenübertragung auf dem DC für Server1 unter der tatsächlichen IP 192.168.1.201 erlaubt.
Weiterer NachweisVerbindung zu DC wieder möglichVerbindung zu DC wieder möglich Port 53 und DNS-Auflösung gegen den DC funktionieren.Weiterer NachweisZonenübertragung erlaubtZonenübertragung erlaubt DC erlaubt die Übertragung der Zone an 192.168.1.201.
Weiterer NachweisSekundäre Zone geladenSekundäre Zone geladen Server1 zeigt die replizierten Einträge aus gfnlab.test.Weiterer NachweisValidierung per PowerShellValidierung per PowerShellGet-DnsServerZone und Resolve-DnsName bestätigen die funktionierende Kopie.
8. example.test und bedingte Weiterleitung
Auf Server1 wurde zusätzlich eine primäre Zone example.test erstellt. DC erhielt danach eine bedingte Weiterleitung für genau diesen Namensraum auf Server1. Dadurch beantwortet DC Anfragen für gfnlab.test selbst und leitet Anfragen für example.test gezielt an Server1 weiter.
Weiterer NachweisZone example.testZone example.test Server1 erstellt example.test als primäre Zone.Weiterer Nachweiswww.example.testwww.example.test Der A-Record zeigt auf 192.168.1.200.
Weiterer NachweisBedingte WeiterleitungBedingte Weiterleitung DC leitet example.test an Server1 weiter.Weiterer NachweisDC löst example.test aufDC löst example.test auf Die Weiterleitung liefert www.example.test -> 192.168.1.200.
Weiterer NachweisClienttest nslookupClienttest nslookup W11 fragt DC und erhält die Antwort für www.example.test.Weiterer NachweisBrowser-FinaltestBrowser-Finaltest IIS ist über www.example.test erreichbar.
9. Fachliche Erkenntnisse
Erkenntnis
Auswirkung
Regel für Folgeblöcke
vorgegebene IP-Adressen nicht ungeprüft übernehmen.
Für Server1 war 192.168.1.201 relevant.
Vor DNS-/Routing-Konfiguration immer ipconfig /all prüfen.
Primäres DNS-Suffix ist kein Domänenbeitritt.
FQDNs funktionieren, obwohl die Systeme in WORKGROUP bleiben.
DNS-Suffix, AD-Domäne und Arbeitsgruppe getrennt prüfen.
Sekundäre Zonen sind nicht direkt beschreibbar.
Neue Einträge gehören in die primäre Zone auf DC.
Änderungen am Master durchführen und per Zonenübertragung replizieren lassen.
Prüfpunkte sind Teil der Ausgangskonfiguration.
Der falsche Basis-Prüfpunkt verursachte fehlende Server1-Netzwerkkarten.
Vor jedem Tag prüfen, welcher Prüfpunkt den fachlich benötigten Zustand enthält.
DNS-Fehler systematisch eingrenzen.
Der Fehler sah zunächst wie DNS aus, war aber ein Netzwerk-/Prüfpunktproblem.
Reihenfolge: IP -> Ping -> Port 53 -> DNS-Dienst -> Zone -> Lookup.
Forward- und Reverse-Zonen, DNS-Suffixe, Host-/Alias-Einträge, IIS-Auflösung, sekundäre Zone und Zonentransfer wurden eingerichtet. Ein falscher Prüfpunkt und fehlende Netzwerkkarten auf Server1 wurden erkannt und korrigiert; anschließend funktionierte die bedingte Weiterleitung für example.test.
Praxis und Ergebnis
DHCP und IP-Adressverwaltung
DHCP-Bereiche, Ausschlüsse, Reservierung, MAC-Filter, Multicast und PowerShell-Konfiguration praktisch verwalten.
1. Ziel und Ergebnis
In Block 10 wurde der Server DC als DHCP-Server aufgebaut und für mehrere Szenarien der IP-Adressvergabe verwendet. Die Übung deckt den Kern der IPv4-Adressverwaltung ab: dynamische Adresspools, Ausschlüsse, Reservierungen, Server- und Bereichsoptionen, Multicastbereiche, DHCP-Filter sowie die Verwaltung per PowerShell.
DHCP-ServerDC / 192.168.1.200 Rolle installiert, Dienst geprüft, Konsole validiert.
ClientW11 / MAC 00-15-5D-18-08-05 DHCP-Lease, Reservierung und Filterverhalten getestet.
Bereiche192.168.1.0/24,192.168.2.0/24,192.168.3.0/24 Bereiche erstellt, aktiviert und geprüft.
Nachweis GUI-Konfiguration, PowerShell-Prüfung und Client-Ergebnis sind dokumentiert.
DHCP wurde als Administrationsprozess mit Validierung, Fehlerwirkung und Prüfung der tatsächlichen IP-Umgebung bearbeitet.
2. Ausgangslage und Prüfpunktlogik
Vor Tag 10 wurden die virtuellen Maschinen auf den Prüfpunkt Basis zurückgesetzt. Dadurch gingen die Konfigurationen aus Tag 9 planmäßig verloren. Für diese Aufgabe war das korrekt, weil Tag 10 mit einem definierten Ausgangszustand beginnt.
Ausgangszustand: Die Netzwerkkarten wurden nach dem Rücksprung geprüft. Bei Server1 war erkennbar, dass die Netzwerkkarte wieder auf Privat steht. Für Block 10 ist primär DC und W11 relevant; die DHCP-Konfiguration wurde auf DC durchgeführt.
Vorbereitung / Prüfpunkt Hyper-V-Ausgangslage: alle fünf VMs (DC, Server1, Server2, Server3, W11) laufen; der Prüfpunkt Basis ist sichtbar.Vorbereitung / Prüfpunkt Warnhinweis beim Anwenden des Prüfpunkts Basis; der aktuelle VM-Status geht verloren.
Vorbereitung / Netzwerkadapter Kontrolle der Hyper-V-Einstellungen von Server1 nach dem Basiszustand: Netzwerkkarte steht auf Privat.Weiterer NachweisDC-Ausgangszustand nach Basis: statische IPv4-Adresse 192.168.1.200/24 und DNS-Server 192.168…Ausgangszustand DC-Ausgangszustand nach Basis: statische IPv4-Adresse 192.168.1.200/24 und DNS-Server 192.168.1.200.
System
Funktion in Block 10
Relevante Adresse / Information
DC
DHCP-Server, DNS-Server für W11
192.168.1.200/24
W11
DHCP-Client und Testsystem
MAC 00-15-5D-18-08-05; Lease 192.168.1.50; Reservierung 192.168.1.70
Server1/2/3
Für Block 10 nicht zentral
Nach Basis-Rücksprung geprüft, aber nicht Hauptgegenstand dieser DHCP-Übung.
3. DHCP-Rolle installieren und nachkonfigurieren
Die DHCP-Rolle wurde über den Server-Manager installiert. Danach wurde die Post-Install-Konfiguration ausgeführt, wodurch die DHCP-Verwaltungsgruppen angelegt wurden. Anschließend wurde der Dienstzustand geprüft.
Weiterer NachweisInstallation der Rolle DHCP-Server über den Server-Manager; Installationsauswahl wird bestätigt.10.2 DHCP-Rolle Installation der Rolle DHCP-Server über den Server-Manager; Installationsauswahl wird bestätigt.Weiterer NachweisDHCP-Server-Rolle wurde erfolgreich installiert; Nachkonfiguration ist erforderlich.10.2 DHCP-Rolle DHCP-Server-Rolle wurde erfolgreich installiert; Nachkonfiguration ist erforderlich.
Weiterer NachweisDHCP-Konfigurations-Assistent nach der Installation: Beschreibung der anzulegenden Sicherheit…10.2 DHCP-Nachkonfiguration DHCP-Konfigurations-Assistent nach der Installation: Beschreibung der anzulegenden Sicherheitsgruppen.Weiterer NachweisDHCP-Nachkonfiguration abgeschlossen; DHCP-Sicherheitsgruppen wurden erstellt.10.2 DHCP-Nachkonfiguration DHCP-Nachkonfiguration abgeschlossen; DHCP-Sicherheitsgruppen wurden erstellt.
Get-Service DHCPServer
Weiterer NachweisPowerShell-Prüfung: Dienst DHCPServer läuft.10.2 Validierung PowerShell-Prüfung: Dienst DHCPServer läuft.Weiterer NachweisDHCP-Konsole geöffnet; IPv4-Struktur auf dem Server dc ist vorhanden.10.2 Validierung DHCP-Konsole geöffnet; IPv4-Struktur auf dem Server dc ist vorhanden.
4. IPv4-Bereiche, Ausschlüsse und Gruppierung
4.1 Bereich 1
Bereich 1 stellt Adressen im Netz 192.168.1.0/24 bereit. Der Pool wurde auf 192.168.1.50 bis 192.168.1.120 begrenzt. Der Ausschluss 192.168.1.80 bis 192.168.1.90 verhindert, dass diese Adressen automatisch vergeben werden. Die Leasedauer wurde auf 7 Tage gesetzt.
Weiterer NachweisBereichserstellungs-Assistent: Bereich 1 wird benannt.10.3.1a Bereich 1 Bereichserstellungs-Assistent: Bereich 1 wird benannt.Weiterer NachweisBereich 1: Adresspool 192.168.1.50 bis 192.168.1.120 mit /24-Netzmaske.10.3.1a Bereich 1 Bereich 1: Adresspool 192.168.1.50 bis 192.168.1.120 mit /24-Netzmaske.
Weiterer NachweisBereich 1: Ausschlussbereich 192.168.1.80 bis 192.168.1.90 wird eingetragen.10.3.1a Bereich 1 Bereich 1: Ausschlussbereich 192.168.1.80 bis 192.168.1.90 wird eingetragen.Weiterer NachweisBereich 1: Leasedauer auf 7 Tage gesetzt.10.3.1a Bereich 1 Bereich 1: Leasedauer auf 7 Tage gesetzt.
Weiterer NachweisBereich 1: DHCP-Optionen werden bewusst später konfiguriert.10.3.1a Bereich 1 Bereich 1: DHCP-Optionen werden bewusst später konfiguriert.Weiterer NachweisBereich 1 ist in der DHCP-Konsole angelegt; Struktur mit Adresspool, Adressleases, Reservieru…10.3.1a Bereich 1 Bereich 1 ist in der DHCP-Konsole angelegt; Struktur mit Adresspool, Adressleases, Reservierungen und Optionen sichtbar.
Weiterer NachweisPowerShell-Kontrolle: Bereich 1 existiert zunächst im Status Inactive mit Pool 192.168.1.50-1…10.3.1a Validierung PowerShell-Kontrolle: Bereich 1 existiert zunächst im Status Inactive mit Pool 192.168.1.50-192.168.1.120.
4.2 Bereich 2
Bereich 2 wurde für das Netz 192.168.2.0/24 angelegt. Der Pool umfasst 192.168.2.20 bis 192.168.2.30. Es wurden keine Ausschlüsse gesetzt und die Leasedauer blieb im Standard.
Weiterer NachweisBereichserstellungs-Assistent: Bereich 2 wird benannt.10.3.1b Bereich 2 Bereichserstellungs-Assistent: Bereich 2 wird benannt.Weiterer NachweisBereich 2: Adresspool 192.168.2.20 bis 192.168.2.30 mit /24-Netzmaske.10.3.1b Bereich 2 Bereich 2: Adresspool 192.168.2.20 bis 192.168.2.30 mit /24-Netzmaske.
Weiterer NachweisBereich 2: keine Ausschlüsse konfiguriert, Standardeinstellung übernommen.10.3.1b Bereich 2 Bereich 2: keine Ausschlüsse konfiguriert, Standardeinstellung übernommen.Weiterer NachweisBereich 2: DHCP-Optionen werden bewusst später konfiguriert.10.3.1b Bereich 2 Bereich 2: DHCP-Optionen werden bewusst später konfiguriert.
Weiterer NachweisDHCP-Konsole zeigt Bereich 1 und Bereich 2 unter IPv4.10.3.1b Bereich 2 DHCP-Konsole zeigt Bereich 1 und Bereich 2 unter IPv4.Weiterer NachweisPowerShell-Kontrolle: Bereich 1 und Bereich 2 sind aktiv; Bereich 2 nutzt die Standard-Leased…10.3.1b Validierung PowerShell-Kontrolle: Bereich 1 und Bereich 2 sind aktiv; Bereich 2 nutzt die Standard-Leasedauer von 8 Tagen.
4.3 Bereichsgruppierung Gruppe 1
Beide Bereiche wurden testweise zur Bereichsgruppierung Gruppe 1 zusammengeführt und anschließend wieder aus der Gruppierung entfernt. Damit wurde die Verwaltung von Superscopes/Bereichsgruppierungen praktisch nachvollzogen, ohne die Bereiche selbst zu löschen.
Weiterer NachweisAssistent zur Bereichsgruppierung: Gruppe 1 wird benannt.10.3.1b Bereichsgruppierung Assistent zur Bereichsgruppierung: Gruppe 1 wird benannt.Weiterer NachweisFertigstellen der Bereichsgruppierung Gruppe 1 mit Bereich 1 und Bereich 2.10.3.1b Bereichsgruppierung Fertigstellen der Bereichsgruppierung Gruppe 1 mit Bereich 1 und Bereich 2.
Weiterer NachweisDHCP-Konsole: Gruppe 1 enthält Bereich 1 und Bereich 2.10.3.1b Bereichsgruppierung DHCP-Konsole: Gruppe 1 enthält Bereich 1 und Bereich 2.Weiterer NachweisWarnmeldung beim Entfernen eines Bereichs aus Gruppe 1; der Bereich wird nicht gelöscht, sond…10.3.1b Bereichsgruppierung Warnmeldung beim Entfernen eines Bereichs aus Gruppe 1; der Bereich wird nicht gelöscht, sondern nur aus der Gruppierung entfernt.
Weiterer NachweisGruppe 1 nach Entfernen eines Bereichs; mindestens ein Bereich ist noch enthalten.10.3.1b Bereichsgruppierung Gruppe 1 nach Entfernen eines Bereichs; mindestens ein Bereich ist noch enthalten.Weiterer NachweisBereich 1 und Bereich 2 sind wieder auf IPv4-Ebene sichtbar und aktiv.10.3.1b Abschluss Bereich 1 und Bereich 2 sind wieder auf IPv4-Ebene sichtbar und aktiv.
5. Multicastbereich
Für Übung 10.3.1c wurde ein Multicastbereich mit dem Namen Multicast 1 erstellt. Der Bereich nutzt die Adressen 224.1.1.1 bis 224.1.1.9 und eine TTL von 30. Der Bereich wurde aktiviert.
Weiterer NachweisAssistent für Multicastbereiche: Multicastbereich Multicast 1 wird benannt.10.3.1c Multicast Assistent für Multicastbereiche: Multicastbereich Multicast 1 wird benannt.Weiterer NachweisMulticastbereich: Adressbereich 224.1.1.1 bis 224.1.1.9 mit TTL 30.10.3.1c Multicast Multicastbereich: Adressbereich 224.1.1.1 bis 224.1.1.9 mit TTL 30.
Weiterer NachweisMulticastbereich wird im Assistenten aktiviert.10.3.1c Multicast Multicastbereich wird im Assistenten aktiviert.Weiterer NachweisDHCP-Konsole zeigt Multicastbereich Multicast 1 aktiv neben Bereich 1 und Bereich 2.10.3.1c Abschluss DHCP-Konsole zeigt Multicastbereich Multicast 1 aktiv neben Bereich 1 und Bereich 2.
Einordnung: Multicastbereiche unterscheiden sich von normalen IPv4-DHCP-Bereichen. Sie dienen nicht der normalen Client-IP-Vergabe, sondern der Verwaltung von Multicastadressen.
6. Serveroptionen und W11 als DHCP-Client
Auf Serverebene wurde Option 006 DNS-Server mit dem Wert 192.168.1.200 gesetzt. Diese Option wird an Clients übergeben, sofern sie nicht durch Bereichsoptionen überschrieben wird.
Weiterer NachweisServeroption 006 DNS-Server wird mit 192.168.1.200 gesetzt; dies ist die tatsächliche DNS-/DH…10.3.2 Serveroptionen Serveroption 006 DNS-Server wird mit 192.168.1.200 gesetzt; dies ist die tatsächliche DNS-/DHCP-Adresse des DC.Weiterer NachweisDHCP-Konsole: Serveroption 006 DNS-Server ist mit dem Wert 192.168.1.200 eingetragen.10.3.2 Serveroptionen DHCP-Konsole: Serveroption 006 DNS-Server ist mit dem Wert 192.168.1.200 eingetragen.
W11 wurde anschließend von statischer IP-Konfiguration auf automatische DHCP-Konfiguration umgestellt. Der erste Lease aus Bereich 1 war 192.168.1.50. Dabei wurden DHCP-Server und DNS-Server korrekt als 192.168.1.200 angezeigt.
Weiterer NachweisW11-Netzwerkeinstellungen: IP- und DNS-Zuweisung erfolgen automatisch per DHCP; Lease 192.168…10.3.2 W11 DHCP W11-Netzwerkeinstellungen: IP- und DNS-Zuweisung erfolgen automatisch per DHCP; Lease 192.168.1.50 und DNS 192.168.1.200 sichtbar.Weiterer NachweisW11 ipconfig /all: DHCP-Lease 192.168.1.50, DHCP-Server 192.168.1.200, DNS-Server 192.168.1.2…10.3.2 W11 Validierung W11 ipconfig /all: DHCP-Lease 192.168.1.50, DHCP-Server 192.168.1.200, DNS-Server 192.168.1.200 und MAC 00-15-5D-18-08-05.
Parameter
Ergebnis auf W11
Bedeutung
IPv4-Adresse
192.168.1.50
Erster gültiger Lease aus Bereich 1.
DHCP-Server
192.168.1.200
DC vergibt die Adresse.
DNS-Server
192.168.1.200
Serveroption 006 wurde an W11 übertragen.
MAC-Adresse
00-15-5D-18-08-05
Für Reservierung und Filter verwendet.
7. Reservierung für W11
Für W11 wurde in Bereich 1 eine Reservierung angelegt. Die MAC-Adresse 00-15-5D-18-08-05 wurde an die Adresse 192.168.1.70 gebunden. Nach ipconfig /release und ipconfig /renew erhielt W11 die reservierte Adresse.
Weiterer NachweisReservierung für W11 wird in Bereich 1 vorbereitet: IP 192.168.1.70 und MAC 00-15-5D-18-08-05.10.3.2 Reservierung Reservierung für W11 wird in Bereich 1 vorbereitet: IP 192.168.1.70 und MAC 00-15-5D-18-08-05.Weiterer NachweisDHCP-Konsole: Reservierung 1 für 192.168.1.70 wurde angelegt.10.3.2 Reservierung DHCP-Konsole: Reservierung 1 für 192.168.1.70 wurde angelegt.
Weiterer NachweisDHCP-Konsole: Reservierung 1 ist unter Reservierungen sichtbar und bindet 192.168.1.70 an W11.10.3.2 Reservierung DHCP-Konsole: Reservierung 1 ist unter Reservierungen sichtbar und bindet 192.168.1.70 an W11.Weiterer NachweisW11 nach ipconfig /release und ipconfig /renew: reservierte Adresse 192.168.1.70 wird bezogen.10.3.2 Reservierungstest W11 nach ipconfig /release und ipconfig /renew: reservierte Adresse 192.168.1.70 wird bezogen.
ipconfig /release
ipconfig /renew
ipconfig
Validierung: Der Wechsel von 192.168.1.50 auf 192.168.1.70 bestätigt, dass die DHCP-Reservierung korrekt greift.
8. DHCP-Verweigern-Filter
Für Übung 10.4 wurde die MAC-Adresse von W11 in den DHCP-Filter Verweigern eingetragen. Danach konnte W11 keinen gültigen DHCP-Lease mehr erhalten und fiel auf eine APIPA-Adresse zurück.
Weiterer NachweisFilter Verweigern: MAC-Adresse 00-15-5D-18-08-05 von W11 wurde mit Beschreibung W11 verweiger…10.4 Filter Filter Verweigern: MAC-Adresse 00-15-5D-18-08-05 von W11 wurde mit Beschreibung W11 verweigern eingetragen.Weiterer NachweisW11 nach DHCP-Verweigerung: APIPA-Adresse 169.254.253.209 zeigt, dass kein gültiger DHCP-Leas…10.4 Filtertest W11 nach DHCP-Verweigerung: APIPA-Adresse 169.254.253.209 zeigt, dass kein gültiger DHCP-Lease vergeben wurde.
Nachweis
Bedeutung
Filter Verweigern mit MAC 00-15-5D-18-08-05
W11 wird gezielt blockiert.
ipconfig /release/ipconfig /renew auf W11
Client versucht, eine neue DHCP-Adresse zu beziehen.
Ergebnis 169.254.253.209
DHCP wurde verweigert; Windows nutzt APIPA.
Betriebsrelevanter Hinweis: Ein Verweigern-Filter muss vor weiteren DHCP-Tests entfernt/deaktiviert werden, sofern W11 wieder regulär eine Adresse erhalten soll. In diesem Block wurde der Zustand später durch das Zurücksetzen auf Basis bereinigt.
9. PowerShell-Aufgabe 10.6.4
Die letzte Aufgabe wurde per PowerShell umgesetzt. Dabei wurde ein dritter Bereich im separaten Netz 192.168.3.0/24 erstellt. Die Adresse 192.168.3.200 kollidiert nicht mit 192.168.1.200, weil sie in einem anderen Subnetz liegt.
Weiterer NachweisPowerShell-Umsetzung 10.6.4: Bereich 3 erstellt, erweitert, Ausschluss gesetzt und Bereichsop…10.6.4 PowerShell PowerShell-Umsetzung 10.6.4: Bereich 3 erstellt, erweitert, Ausschluss gesetzt und Bereichsoptionen für Router/DNS validiert.
Weiterer NachweisDHCP-Konsole: Bereich 3 ist sichtbar und aktiv neben Bereich 1, Bereich 2 und Multicastbereich.10.6.4 GUI-Validierung DHCP-Konsole: Bereich 3 ist sichtbar und aktiv neben Bereich 1, Bereich 2 und Multicastbereich.Weiterer NachweisAbschlussansicht der DHCP-Konsole nach Bereich 3: DHCP-Konfigurationen sind in der MMC sichtbar.10.6.4 Abschluss Abschlussansicht der DHCP-Konsole nach Bereich 3: DHCP-Konfigurationen sind in der MMC sichtbar.
Element
Konfiguration
Nachweis
Bereich 3
192.168.3.200 bis 192.168.3.230, Maske 255.255.255.0
PowerShell und DHCP-Konsole
Ausschluss
192.168.3.222
Get-DhcpServerv4ExclusionRange
Option 003 Router
192.168.3.254
Get-DhcpServerv4OptionValue
Option 006 DNS-Server
8.8.8.8
Get-DhcpServerv4OptionValue
Wichtige Unterscheidung: Die DNS-Serveroption 192.168.1.200 aus Übung 10.3.2 ist eine Serveroption. Die Werte 8.8.8.8 und 192.168.3.254 aus 10.6.4 sind Bereichsoptionen für 192.168.3.0/24.
10. Fachliche Erkenntnisse
Erkenntnis
Auswirkung
Regel für Folgeblöcke
Prüfpunkte verändern den technischen Zustand vollständig.
Tag-9-Konfigurationen gingen durch Rücksprung auf Basis planmäßig verloren.
Vor jedem Arbeitsblock Ausgangszustand, VM-Prüfpunkt und Netzwerkkarten prüfen.
DHCP-Bereiche müssen aktiv sein.
Ein erstellter Bereich kann zunächst Inactive sein und vergibt dann keine Adressen.
Nach Erstellung immer Get-DhcpServerv4Scope oder GUI-Status prüfen.
Ausschluss ist nicht Reservierung.
Ausschlüsse verhindern Vergabe; Reservierungen binden eine IP an eine MAC.
Begriffe fachlich trennen und die zugehörigen Funktionen getrennt testen.
Serveroptionen und Bereichsoptionen wirken unterschiedlich.
Serveroptionen gelten global; Bereichsoptionen überschreiben gezielt in einem Scope.
Bei DHCP-Optionen immer Ebene und ScopeId angeben.
APIPA ist ein Fehlersignal, keine normale Labor-IP.
169.254.x.x zeigte korrekt, dass der DHCP-Filter W11 blockiert.
APIPA nur als Fehler-/Testnachweis verwenden, nicht als gültige Lab-Adresse.
Vorgabewerte müssen mit dem realen Lab abgeglichen werden.
192.168.3.200 war unkritisch, weil es nicht im gleichen Subnetz wie 192.168.1.200 liegt.
Vor IP-Änderungen immer Subnetz, bestehende Hosts und Zweck der Adresse prüfen.
Ergebnis
DHCP-Rolle, Bereiche, Ausschlüsse, Reservierung, Multicast, Serveroptionen und MAC-Verweigern-Filter wurden eingerichtet und mit dem Windows-11-Client geprüft. Das erwartete APIPA-Verhalten nach der Sperre und ein zusätzlicher Bereich per PowerShell sind im Ablauf enthalten; danach wurde auf den Basiszustand zurückgesetzt.
Praxis und Ergebnis
VPN und Remotezugriff
RRAS-VPN, Benutzerfreigaben, Netzadapter, Port/GRE-Abhängigkeiten, Adresspool und UNC-Zugriff prüfen.
1. Ziel, Ergebnis und Laborkontext
Block 14 bildet ein typisches Remotezugriffsszenario ab: Ein Windows-11-Client befindet sich logisch außerhalb des Unternehmensnetzes und verbindet sich per VPN mit Server1. Nach erfolgreicher Einwahl soll der Client auf eine Freigabe im Unternehmensnetz zugreifen können.
VPN-ServerServer1 mit zwei Netzwerkkarten:Privat und VPN.
Externe SimulationW11 mit 172.16.0.11/16 am Switch VPN.
ZugriffssteuerungBenutzer1 erlaubt,Benutzer2 nicht erlaubt.
Ergebnis\\DC\Druckvorlagen über VPN erreichbar.
Gesamtergebnis: Die VPN-Verbindung mit GFNLAB\benutzer1 wurde erfolgreich hergestellt. Der Client erhielt nach Korrektur des RRAS-Adresspools die VPN-Adresse 192.168.1.101 und konnte auf die Freigabe \\DC\Druckvorlagen zugreifen. Der Negativtest mit benutzer2 schlug erwartungsgemäß fehl.
Diagnoseeinordnung: Der Ablauf enthält bewusste Fehleranalyse. Der zunächst fehlgeschlagene Zugriff, der nicht erreichbare Port 1723 und die anfängliche APIPA-Adresse werden als fachlich relevante Diagnosepunkte dokumentiert.
2. 14.1 - Netzwerk- und Server1-Vorbereitung
Zu Beginn wurde Server1 netzwerktechnisch für die spätere VPN-Serverrolle vorbereitet. Die vorhandene Verbindung zum internen Domänennetz blieb über den Switch Privat bestehen. Zusätzlich wurde auf dem Hyper-V-Host ein privater Switch VPN erstellt und Server1 über eine zweite Netzwerkkarte daran angeschlossen.
Bestehende Netzwerkkarte auf Server1 als Privat geführt.
Privaten Hyper-V-Switch VPN erstellt.
Zweite Netzwerkkarte an Server1 hinzugefügt und mit VPN verbunden.
VPN-Adapter auf Server1 mit 172.16.0.1 und 255.255.0.0 konfiguriert.
Per ipconfig geprüft, dass Server1 intern und extern getrennte Schnittstellen besitzt.
14.1Server1: interner Adapter Privat Server1: vorhandene Netzwerkkarte Privat im Domänennetz.14.1Hyper-V: privater Switch VPN Hyper-V: privater virtueller Switch VPN angelegt.14.1Server1: zweite Netzwerkkarte am VPN-Switch Server1: zweite Netzwerkkarte mit virtuellem Switch VPN.Weiterer NachweisServer1: beide Adapter sichtbar14.1Server1: beide Adapter sichtbar Server1: Netzwerkadapter Privat und VPN sichtbar.Weiterer NachweisServer1: VPN-Adapter 172.16.0.1/1614.1Server1: VPN-Adapter 172.16.0.1/16 Server1: externe VPN-Schnittstelle mit 172.16.0.1/16.Weiterer NachweisServer1: ipconfig-Prüfung14.1Server1: ipconfig-Prüfung Server1: ipconfig bestätigt Privat- und VPN-Adapter.
3. Server1: Rollenbereinigung und RRAS-Installation
Server1 war vor Block 14 noch als zusätzlicher Domänencontroller eingebunden. Gemäß Aufgabenstellung wurde Server1 zum normalen Mitgliedsserver zurückgestuft. Anschließend wurden die nicht mehr benötigten Rollen AD-Domain-Services und DNS entfernt. Danach wurden die Rollen für Remotezugriff und Routing installiert.
Einordnung: Die Rückstufung verhindert, dass Server1 gleichzeitig als Domänencontroller und VPN-/RRAS-Server in einem unklaren Rollenmix weiterläuft. Für die Übung soll Server1 als Mitgliedsserver den Remotezugriff bereitstellen.
Weiterer NachweisServer1: Rückstufung per PowerShell ISE14.1Server1: Rückstufung per PowerShell ISE Server1: Tieferstufung des DC per PowerShell ISE.Weiterer NachweisServer1: AD DS und DNS entfernt14.1Server1: AD DS und DNS entfernt Server1: Deinstallation von AD DS und DNS per PowerShell.Weiterer NachweisServer1: Rollenprüfung nach Entfernung14.1Server1: Rollenprüfung nach Entfernung Server1: AD DS und DNS nicht mehr in installierten Features.Weiterer NachweisServer1: RemoteAccess und Routing installiert14.1Server1: RemoteAccess und Routing installiert Server1: RemoteAccess und Routing erfolgreich installiert.
4. 14.2 - RRAS als VPN-Server konfigurieren
In der Routing-und-RAS-Konsole wurde Server1 als VPN-Server aktiviert. Verwendet wurde eine benutzerdefinierte Konfiguration mit dem Dienst VPN-Zugriff. Nach Abschluss des Assistenten wurde der Dienst gestartet.
rrasmgmt.msc geöffnet.
Server1 über „Routing und RAS konfigurieren und aktivieren“ eingerichtet.
Konfigurationsmodus Benutzerdefinierte Konfiguration gewählt.
Option VPN-Zugriff aktiviert.
Dienst Routing und Remotezugriff gestartet.
Beobachtung: Während der RRAS-Aktivierung erschienen Hinweise zur AD-Registrierung und zu Firewallports. Diese wurden im Verlauf durch Dienst-, Port- und Firewallprüfungen aufgegriffen.
Auf dem Domänencontroller wurden zwei OUs erstellt:VPN-Erlauben und VPN-Verboten. Darin wurden Benutzer1 und Benutzer2 angelegt. Nur Benutzer1 erhielt in den AD-Kontoeigenschaften unter „Einwählen“ die Berechtigung Zugriff gestatten.
Zusätzlich wurde auf DC eine neue Datenpartition vorbereitet, der Ordner F:\Druckvorlagen erstellt und als SMB-Freigabe bereitgestellt. Benutzer1 und Benutzer2 erhielten Leserechte auf die Freigabe; die NTFS-Grundrechte über die Domänenbenutzer wurden geprüft.
Weiterer NachweisDC: OUs und Benutzer per PowerShell14.2 / AD & FreigabeDC: OUs und Benutzer per PowerShell DC: OUs VPN-Erlauben/VPN-Verboten und Benutzer1/Benutzer2 per PowerShell erstellt.Weiterer NachweisAD: Benutzer1 erhält Einwahlrecht14.2 / AD & FreigabeAD: Benutzer1 erhält Einwahlrecht AD: Benutzer1 erhält Einwahlberechtigung Zugriff gestatten.Weiterer NachweisDC: Partition, Ordner und SMB-Freigabe14.2 / AD & FreigabeDC: Partition, Ordner und SMB-Freigabe DC: F-Partition, Ordner Druckvorlagen und SMB-Freigabe per PowerShell erstellt.Weiterer NachweisDC: Datei in Druckvorlagen14.2 / AD & FreigabeDC: Datei in Druckvorlagen DC: Datei Druckvorlage_Word in der Freigabe vorhanden.Weiterer NachweisDC: Freigabeberechtigungen14.2 / AD & FreigabeDC: Freigabeberechtigungen DC: Freigabeberechtigungen für Benutzer1 und Benutzer2.Weiterer NachweisDC: NTFS-Berechtigungen14.2 / AD & FreigabeDC: NTFS-Berechtigungen DC: NTFS-Berechtigungen für GFNLAB\Benutzer.
6. W11 als externer VPN-Client
Der Client W11 wurde zunächst im Unternehmensnetz mit Benutzer1 und Benutzer2 angemeldet, damit die Domänenprofile lokal zwischengespeichert wurden. Anschließend wurde W11 logisch nach außen verlegt, indem der virtuelle Switch auf VPN gesetzt und die IP-Konfiguration 172.16.0.11/16 ohne Gateway und ohne DNS eingetragen wurde.
GFNLAB\benutzer1 an W11 angemeldet und wieder abgemeldet.
GFNLAB\benutzer2 an W11 angemeldet und wieder abgemeldet.
W11 auf die externe IP 172.16.0.11/255.255.0.0 gesetzt.
VPN02 für Benutzer2 mit Zielserver 172.16.0.1 eingerichtet.
VPN01 für Benutzer1 mit Zielserver 172.16.0.1 eingerichtet.
Negativtest: Der fehlgeschlagene VPN-Aufbau mit Benutzer2 ist kein Projektfehler. Er bestätigt, dass die Einwahlberechtigung aus dem AD greift und nicht jeder Domänenbenutzer automatisch VPN-Zugriff erhält.
Weiterer NachweisW11: Benutzer1 zwischengespeichert14.2 / W11 & VPNW11: Benutzer1 zwischengespeichert W11: Anmeldung Benutzer1 zum Zwischenspeichern des Profils.Weiterer NachweisW11: Benutzer2 zwischengespeichert14.2 / W11 & VPNW11: Benutzer2 zwischengespeichert W11: Anmeldung Benutzer2 zum Zwischenspeichern des Profils.Weiterer NachweisW11: externe IP-Konfiguration14.2 / W11 & VPNW11: externe IP-Konfiguration W11: externe Client-IP 172.16.0.11/16 gesetzt.Weiterer NachweisW11: VPN02 für Benutzer214.2 / W11 & VPNW11: VPN02 für Benutzer2 W11: VPN02 für Benutzer2 mit Ziel 172.16.0.1 eingerichtet.Weiterer NachweisW11: Benutzer2-Verbindung schlägt fehl14.2 / W11 & VPNW11: Benutzer2-Verbindung schlägt fehl W11: VPN02 mit Benutzer2 schlägt erwartungsgemäß fehl.Weiterer NachweisW11: VPN01 für Benutzer114.2 / W11 & VPNW11: VPN01 für Benutzer1 W11: VPN01 für Benutzer1 mit Ziel 172.16.0.1 eingerichtet.Weiterer NachweisW11: erster Benutzer1-Versuch fehlerhaft14.2 / W11 & VPNW11: erster Benutzer1-Versuch fehlerhaft W11: erster VPN01-Verbindungsversuch nicht erfolgreich.
7. Troubleshooting und Korrekturen
Der erste Verbindungsaufbau mit Benutzer1 war nicht sofort vollständig funktionsfähig. Deshalb wurde die Fehleranalyse in mehreren Schichten durchgeführt: ICMP-Erreichbarkeit, TCP-Port 1723, RRAS-Dienststatus, Firewallregeln und IP-Adressvergabe für VPN-Clients.
7.1 Port 1723 und Firewallregeln
W11 konnte Server1 unter 172.16.0.1 per Ping erreichen, der TCP-Test auf Port 1723 schlug zunächst fehl. Auf Server1 lief der RemoteAccess-Dienst und Port 1723 lauschte. Danach wurden explizite Firewallregeln für PPTP und GRE gesetzt.
Nach dem ersten erfolgreichen VPN-Aufbau erhielt der Client zunächst eine APIPA-Adresse 169.254.x.x. Das zeigte, dass der Tunnel grundsätzlich zustande kam, aber keine passende RAS-Clientadresse bereitgestellt wurde. Danach wurde im RRAS-Server ein statischer IPv4-Adresspool 192.168.1.100 bis 192.168.1.149 eingetragen und der interne Adapter Privat ausgewählt.
Abweichung im Ablauf: Der statische RRAS-Adresspool wurde nachträglich ergänzt, weil im PDF-Ablauf eine Seite zunächst übersprungen wurde. Nach dem Nachholen dieses Schritts erhielt der VPN-Client eine gültige Adresse aus dem Pool.
Weiterer NachweisW11: Port 1723 zunächst nicht erreichbarTroubleshootingW11: Port 1723 zunächst nicht erreichbar W11: Test-NetConnection zeigt Port 1723 zunächst nicht erreichbar.Weiterer NachweisServer1: RemoteAccess läuft und Port 1723 lauschtTroubleshootingServer1: RemoteAccess läuft und Port 1723 lauscht Server1: RemoteAccess läuft, Port 1723 lauscht.Weiterer NachweisServer1: Firewallregeln für PPTP/GRETroubleshootingServer1: Firewallregeln für PPTP/GRE Server1: Firewallregeln für PPTP TCP 1723 und GRE 47 angelegt.Weiterer NachweisW11: Port 1723 nach Korrektur erreichbarTroubleshootingW11: Port 1723 nach Korrektur erreichbar W11: Port 1723 nach Firewallregel erreichbar.Weiterer NachweisW11: VPN01 verbindet sichTroubleshootingW11: VPN01 verbindet sich W11: VPN01 verbindet sich, später Adresspool-Prüfung erforderlich.Weiterer NachweisW11: APIPA-Adresse als DiagnosehinweisTroubleshootingW11: APIPA-Adresse als Diagnosehinweis W11: VPN-Verbindung erhält zunächst APIPA-Adresse 169.254.x.x.Weiterer NachweisRRAS: statischen IPv4-Pool hinzufügenTroubleshootingRRAS: statischen IPv4-Pool hinzufügen RRAS: statischer IPv4-Adresspool 192.168.1.100-149 wird hinzugefügt.Weiterer NachweisRRAS: Adresspool und Adapter PrivatTroubleshootingRRAS: Adresspool und Adapter Privat RRAS: statischer Adresspool eingetragen und Adapter Privat ausgewählt.
8. Erfolgsnachweis
Nach Trennen und erneutem Verbinden der VPN-Verbindung erhielt GFNLAB\benutzer1 die Adresse 192.168.1.101 aus dem RRAS-Pool. Anschließend gelang der Zugriff auf die zuvor eingerichtete Freigabe \\DC\Druckvorlagen. In der RRAS-Konsole war der verbundene RAS-Client sichtbar.
Technischer Abschluss: Der Remotezugriff funktionierte nicht nur auf Verbindungsebene, sondern auch anwendungsnah über SMB-Zugriff auf eine interne Unternehmensfreigabe.
Weiterer NachweisW11: VPN-IP aus RRAS-PoolTroubleshootingW11: VPN-IP aus RRAS-Pool W11: VPN01 erhält nach Korrektur die Adresse 192.168.1.101.Weiterer NachweisW11: Zugriff auf \\DC\DruckvorlagenErfolgstestW11: Zugriff auf \\DC\Druckvorlagen W11: Zugriff auf \\DC\Druckvorlagen über VPN erfolgreich.Weiterer NachweisServer1: RAS-Client sichtbarErfolgstestServer1: RAS-Client sichtbar Server1: RAS-Client GFNLAB\benutzer1 mit VPN-IP sichtbar.
9. Prüfpunkte und Rücksetzung
Nach Abschluss der Übung wurde die Laborumgebung gemäß Aufgabenstellung zurückgesetzt. Alle VMs wurden auf Basis-AD zurückgesetzt. Für Server1 wurde im Anschluss der funktionierende Server1-Prüfpunkt verwendet, weil Server1 nicht auf einen ungeeigneten älteren Basiszustand zurückgesetzt werden durfte.
Prüfpunktwahl: Wenn eine Aufgabenstellung verlangt, alle Maschinen auf Basis-AD zurückzusetzen, wird Server1 anschließend auf den geprüften Server1-Stand gesetzt. Dadurch bleibt die Umgebung für die späteren Arbeitsschritte konsistent.
Einsatzgrenze: PPTP ist hier ein historisches Lernprotokoll und keine aktuelle Sicherheitsempfehlung. Fehlgeschlagene Benutzer- und APIPA-Zwischenstände bleiben als Diagnoseverlauf erkennbar; Erfolg wird nur für den belegten UNC-Zugriff behauptet.
Praxis und Ergebnis
MDT/WDS und PXE-Bereitstellung
Deployment Share, Bootstrap-Konfiguration, ISO, WDS-Bootimage und DHCP-Optionen bis zum PXE-/MDT-Lauf bearbeiten.
Ziel
Provisioning, Microsoft Deployment Toolkit und Windows Deployment Services bis zu einem nachvollziehbaren LiteTouch-/PXE-Ablauf verbinden.
Ergebnis und Grenze
Der manuelle LiteTouch-Lauf endete erfolgreich. Nach der Korrektur der Bootstrap-Zugangsdaten erreichte der automatisierte Ablauf Task Sequence, Partitionierung, Domänenbeitrittsdaten und die laufende Installation. PXE startete über WDS bis in MDT; ein separat fotografierter, vollständig installierter PXE-Endclient liegt nicht vor.
Windows Configuration Designer / Projekt1 und Projekt2
Test-VM
Zielsystem für PPKG-, MDT- und PXE-Tests
gfnlab.test
Active-Directory-Domäne
Private
Hyper-V-Switch
15.1.1 - Vorbereitung, DHCP, Software-Freigabe und ADK
Zuerst wurde der erweiterte Sitzungsmodus in Hyper-V vorbereitet, damit Dateien komfortabler zwischen Host und VMs übertragen werden können. Auf DC wurde DHCP installiert und ein Bereich für das Labornetz vorbereitet. Anschließend wurde der Ordner C:\Software als \\DC\Software freigegeben und mit den Installationsquellen für 7-Zip, Chrome Enterprise und Firefox befüllt.
Auf W11 wurde das Windows Assessment and Deployment Kit installiert, damit der Windows Configuration Designer für Provisioning Packages verfügbar ist.
Hyper-V: Richtlinie für den erweiterten Sitzungsmodus auf dem LAB-Host vorbereitet.DC: DHCP-Rolle und Bereichskonfiguration per PowerShell vorbereitet.DC: Freigabe- und Sicherheitsberechtigungen für den Ordner Software konfiguriert.Weiterer NachweisDC: Software-Ordner mit 7zip, Chrome Enterprise und Firefox als Paketquellen.DC: Software-Ordner mit 7zip, Chrome Enterprise und Firefox als Paketquellen.Weiterer NachweisW11: Windows ADK-Features für Windows Configuration Designer ausgewählt.W11: Windows ADK-Features für Windows Configuration Designer ausgewählt.Weiterer NachweisW11: Ordnerstruktur C:\ICD mit Projektordnern für WCD/ICD.W11: Ordnerstruktur C:\ICD mit Projektordnern für WCD/ICD.
15.1.2 - Windows Configuration Designer und Provisioning Packages
Mit dem Windows Configuration Designer wurde Projekt1 erstellt. Das Paket sollte Clients nach dem Schema CLIENT-%RAND:2% benennen, WLAN nicht konfigurieren, den Active-Directory-Beitritt zur Domäne gfnlab.test vorbereiten und Anwendungen aus \\DC\Software installieren.
Wichtig:Project1.ppkg wurde nicht nur kopiert, sondern auf der Test-VM aktiv angewendet. Erst dadurch wurde die Provisionierung ausgeführt. Nach dem Vorgang waren die Anwendungen sichtbar und der Client erschien im AD-Kontext. Danach wurde Projekt2 als erweiterte Bereitstellung erstellt und exportiert.
Weiterer NachweisWCD: Projekt1 mit Gerätenamensschema CLIENT-%RAND:2% vorbereitet.WCD: Projekt1 mit Gerätenamensschema CLIENT-%RAND:2% vorbereitet.Weiterer NachweisWCD: Projekt1 mit Active-Directory-Beitritt zur Domäne gfnlab.test und lokalem Admin-Konto.WCD: Projekt1 mit Active-Directory-Beitritt zur Domäne gfnlab.test und lokalem Admin-Konto.Weiterer NachweisWCD: Projekt1 enthält die drei vorgesehenen Anwendungen aus der Software-Freigabe.WCD: Projekt1 enthält die drei vorgesehenen Anwendungen aus der Software-Freigabe.Weiterer NachweisWCD: Zusammenfassung vor Erstellung des Bereitstellungspakets Project1.ppkg.WCD: Zusammenfassung vor Erstellung des Bereitstellungspakets Project1.ppkg.Weiterer NachweisDC: Project1.ppkg wurde in der Software-Freigabe abgelegt.DC: Project1.ppkg wurde in der Software-Freigabe abgelegt.Weiterer NachweisTest-VM: Project1.ppkg wird aktiv angewendet; reines Kopieren reicht nicht aus.Test-VM: Project1.ppkg wird aktiv angewendet; reines Kopieren reicht nicht aus.Weiterer NachweisTest-VM: Nach Anwendung des PPKG sind die bereitgestellten Anwendungen sichtbar.Test-VM: Nach Anwendung des PPKG sind die bereitgestellten Anwendungen sichtbar.Weiterer NachweisDC: Active Directory-Benutzer und -Computer mit Clientobjekt nach Provisionierung.DC: Active Directory-Benutzer und -Computer mit Clientobjekt nach Provisionierung.Weiterer NachweisWCD: Projekt2 als erweiterte Bereitstellung für alle Windows-Editionen.WCD: Projekt2 als erweiterte Bereitstellung für alle Windows-Editionen.Weiterer NachweisWCD: Projekt2 wird als Bereitstellungspaket exportiert.WCD: Projekt2 wird als Bereitstellungspaket exportiert.
15.2.2 - Server2 für MDT vorbereiten
Server2 erhielt eine zusätzliche virtuelle Festplatte für MDT-Daten. Danach wurden Microsoft Deployment Toolkit, Windows ADK und die Windows PE Add-ons installiert. Diese Kombination ist notwendig, damit MDT Deployment Shares verwalten und LiteTouch-Bootmedien erzeugen kann.
Weiterer NachweisHyper-V: Server2 erhält eine zusätzliche 100-GB-VHDX für MDT-Daten.Hyper-V: Server2 erhält eine zusätzliche 100-GB-VHDX für MDT-Daten.Weiterer NachweisServer2: Microsoft Deployment Toolkit-Setup erfolgreich abgeschlossen.Server2: Microsoft Deployment Toolkit-Setup erfolgreich abgeschlossen.Weiterer NachweisServer2: Windows ADK-Features für Deployment-Arbeiten ausgewählt.Server2: Windows ADK-Features für Deployment-Arbeiten ausgewählt.Weiterer NachweisServer2: Windows Assessment and Deployment Kit-Installation abgeschlossen.Server2: Windows Assessment and Deployment Kit-Installation abgeschlossen.Weiterer NachweisServer2: Windows PE Add-ons werden installiert, damit MDT Bootmedien erzeugen kann.Server2: Windows PE Add-ons werden installiert, damit MDT Bootmedien erzeugen kann.
15.2.3 - MDT-Datenvolume und Deployment Share
Die neue Festplatte wurde in Windows als GPT-Datenträger initialisiert, formatiert und als Laufwerk M: mit Label MDT bereitgestellt. In der Deployment Workbench wurde darauf der Deployment Share M:\Deployment Share erstellt. Der dazugehörige UNC-Pfad lautet \\SERVER2\DeploymentShare$.
Weiterer NachweisServer2: Datenträger 1 ist als Volume M: mit Label MDT vorbereitet.Server2: Datenträger 1 ist als Volume M: mit Label MDT vorbereitet.Weiterer NachweisDeployment Workbench: Neuer Deployment Share auf M:\Deployment Share.Deployment Workbench: Neuer Deployment Share auf M:\Deployment Share.Weiterer NachweisDeployment Workbench: Zusammenfassung für den Deployment Share DeploymentShare$.Deployment Workbench: Zusammenfassung für den Deployment Share DeploymentShare$.Weiterer NachweisDeployment Workbench: Deployment Share erfolgreich erstellt.Deployment Workbench: Deployment Share erfolgreich erstellt.
15.2.4 - Windows 11 in MDT importieren
Die Windows-11-ISO wurde auf Server2 eingebunden und in MDT als vollständige Quelldateien importiert. Im Ergebnis waren mehrere Windows-11-Editionen aus der install.wim sichtbar. Für die spätere Task Sequence wurde Windows 11 Pro verwendet.
Weiterer NachweisMDT: Windows-11-Quelle wird als Full set of source files importiert.MDT: Windows-11-Quelle wird als Full set of source files importiert.Weiterer NachweisMDT: Import des Windows-11-Betriebssystems abgeschlossen.MDT: Import des Windows-11-Betriebssystems abgeschlossen.Weiterer NachweisMDT: Mehrere Windows-11-Editionen aus der install.wim sind im Ordner Windows11 sichtbar.MDT: Mehrere Windows-11-Editionen aus der install.wim sind im Ordner Windows11 sichtbar.
15.2.6 - Task Sequence Clients und manuelle LiteTouch-Bereitstellung
Die x86-Unterstützung im Deployment Share wurde entfernt; x64 blieb aktiv. Anschließend wurde die Task Sequence Clients auf Basis der Standard Client Task Sequence erstellt. Nach dem Update des Deployment Share wurden LiteTouch-Bootmedien erzeugt. Die LiteTouchPE_x64.iso wurde auf den Host kopiert, in die Test-VM eingebunden und für eine manuelle MDT-Bereitstellung genutzt.
Der manuelle MDT-LiteTouch-Ablauf wurde erfolgreich abgeschlossen. Diese Aussage ist durch die Deployment-Summary mit Operating system deployment completed successfully belegt.
Weiterer NachweisMDT Deployment Share: x86-Unterstützung entfernt, x64 bleibt aktiv.MDT Deployment Share: x86-Unterstützung entfernt, x64 bleibt aktiv.Weiterer NachweisMDT: Task Sequence Clients wurde erfolgreich erstellt.MDT: Task Sequence Clients wurde erfolgreich erstellt.Weiterer NachweisMDT: Deployment Share wurde aktualisiert und Bootmedien wurden erzeugt.MDT: Deployment Share wurde aktualisiert und Bootmedien wurden erzeugt.Weiterer NachweisLab-Host: LiteTouchPE_x64.iso wurde für den Teststart in MDT-ISOs abgelegt.Lab-Host: LiteTouchPE_x64.iso wurde für den Teststart in MDT-ISOs abgelegt.Weiterer NachweisHyper-V: Test-VM bootet von der LiteTouchPE_x64.iso.Hyper-V: Test-VM bootet von der LiteTouchPE_x64.iso.Weiterer NachweisTest-VM: MDT Deployment Wizard startet aus dem LiteTouch-Bootmedium.Test-VM: MDT Deployment Wizard startet aus dem LiteTouch-Bootmedium.Weiterer NachweisTest-VM: Windows-11-Bereitstellung über MDT manuell erfolgreich abgeschlossen.Test-VM: Windows-11-Bereitstellung über MDT manuell erfolgreich abgeschlossen.
15.2.7 - Angepasste Bootstrap.ini/CustomSettings.ini und automatisierter MDT-Test
Im ersten Durchlauf trat beim automatisierten MDT-Start ein Credential-Fehler auf. Die Fehlermeldung lautete sinngemäß, dass der Zugriff auf \\SERVER2\DeploymentShare$ zwar grundsätzlich erreichbar sei, aber wahrscheinlich ungültige Anmeldeinformationen verwendet wurden. Die Ursache wurde im Nachgang eingegrenzt: In den MDT-Automatisierungsdateien war versehentlich ein falsches Kennwort hinterlegt.
Zur Korrektur wurden Bootstrap.ini und CustomSettings.ini erneut geprüft und die Anmeldeinformationen angepasst. Anschließend wurde der vorhandene Deployment Share M:\Deployment Share in der Deployment Workbench wieder geöffnet, der Deployment Share aktualisiert und ein neues LiteTouch-Bootmedium erzeugt. Wichtig ist dabei: Nach Änderungen an Bootstrap.ini oder CustomSettings.ini reicht das reine Speichern der Datei nicht aus. Das Bootmedium muss über Update Deployment Share neu erzeugt und danach in der Test-VM verwendet werden.
Die erneute Validierung war erfolgreich: Die Test-VM startete vom aktualisierten LiteTouchPE_x64.iso, erreichte den MDT Deployment Wizard, bot die Task Sequence Clients an und startete die LiteTouch-Installation bis in die Phase Format and Partition Disk (UEFI). Damit wurde der zuvor offene Teil 15.2.7 nach Credential-Korrektur erfolgreich abgeschlossen.
Weiterer NachweisServer2: Bootstrap.ini mit korrigierten Zugangsdaten für den Deployment Share. Kennwortwerte…Server2: Bootstrap.ini mit DeployRoot zum MDT-Deployment-Share und den konfigurierten Anmeldeparametern.Weiterer NachweisServer2: CustomSettings.ini mit korrigierter Automatisierungs- und Domain-Join-Konfiguration.…Server2: CustomSettings.ini mit automatisierter Task-Sequence-Auswahl und konfiguriertem Domänenbeitritt.Weiterer NachweisDeployment Workbench: Der vorhandene Deployment Share wurde wieder geöffnet.Deployment Workbench: Der vorhandene Deployment Share wurde wieder geöffnet.Weiterer NachweisMDT: Deployment Share nach Korrektur der INI-Dateien erfolgreich aktualisiert.MDT: Deployment Share nach Korrektur der INI-Dateien erfolgreich aktualisiert.Weiterer NachweisServer2: Aktualisierte LiteTouch-Bootmedien im Boot-Ordner des Deployment Shares.Server2: Aktualisierte LiteTouch-Bootmedien im Boot-Ordner des Deployment Shares.Weiterer NachweisLab-Host: Aktualisierte LiteTouchPE_x64.iso wurde für den Hyper-V-Test lokal ber…Lab-Host: Aktualisierte LiteTouchPE_x64.iso wurde für den Hyper-V-Test lokal bereitgestellt.Weiterer NachweisHyper-V: Test-VM verwendet die aktualisierte LiteTouchPE_x64.iso als DVD-Bootmedium.Hyper-V: Test-VM verwendet die aktualisierte LiteTouchPE_x64.iso als DVD-Bootmedium.Weiterer NachweisHyper-V: Firmware-Startreihenfolge der Test-VM mit DVD/LiteTouch als bevorzugtem Startmedium.Hyper-V: Firmware-Startreihenfolge der Test-VM mit DVD/LiteTouch als bevorzugtem Startmedium.Weiterer NachweisTest-VM: Die Task Sequence Clients ist im MDT Deployment Wizard erreichbar.Test-VM: Die Task Sequence Clients ist im MDT Deployment Wizard erreichbar.Weiterer NachweisTest-VM: Der LiteTouch-Ablauf erreicht die Installationsphase Format and Partition Disk (UEFI).Test-VM: Der LiteTouch-Ablauf erreicht die Installationsphase Format and Partition Disk (UEFI).
15.2.8 - WDS/PXE-Bereitstellung nach DHCP-/PXE-Korrektur
Im ersten PXE-Test der Test-VM erschien die Meldung A boot image was not found. Das vorhandene WDS-Startabbild allein reichte also nicht aus; die PXE-Kette war noch nicht vollständig korrekt abgestimmt. Fachlich relevant waren hier vor allem WDS, DHCP, die Generation-2-/UEFI-Firmware der Test-VM und die richtige Bootdatei.
Zur Korrektur wurden die DHCP-Bereichsoptionen für PXE/WDS angepasst. Für den Startserver wurde Option 066 Hostname des Startservers verwendet. Für die Bootdatei wurde Option 067 Name der Startdatei auf die UEFI-kompatible WDS-Bootdatei boot\x64\wdsmgfw.efi gesetzt. Diese Bootdatei passt zur Hyper-V-Test-VM mit Generation 2 / UEFI. Danach wurde der Netzwerkstart erneut getestet.
Der erneute PXE-Test war erfolgreich: Die Test-VM erreichte über Netzwerkstart den MDT/LiteTouch-Ablauf, zeigte die Task Sequence Clients an, nahm die Computer- und Domain-Join-Daten entgegen und startete die LiteTouch-Installation. Damit wurde auch der zuvor offene Teil 15.2.8 erfolgreich abgeschlossen.
Weiterer NachweisDHCP: Option 066 für den PXE-/WDS-Startserver wurde gesetzt.DHCP: Option 066 für den PXE-/WDS-Startserver wurde gesetzt.Weiterer NachweisDHCP: Option 067 mit UEFI-Bootdatei boot\x64\wdsmgfw.efi für Generation-2-VMs.DHCP: Option 067 mit UEFI-Bootdatei boot\x64\wdsmgfw.efi für Generation-2-VMs.Weiterer NachweisDHCP: Bereichsoptionen 066 und 067 im kontrollierten Endzustand.DHCP: Bereichsoptionen 066 und 067 im kontrollierten Endzustand.Weiterer NachweisPXE-Test: Die Task Sequence Clients ist nach dem Netzwerkstart erreichbar.PXE-Test: Die Task Sequence Clients ist nach dem Netzwerkstart erreichbar.Weiterer NachweisPXE/MDT: Computer Details mit Clientname und Domain Join im Deployment Wizard.PXE/MDT: Computer Details mit Clientname und Domain Join im Deployment Wizard.Weiterer NachweisPXE/MDT: Die LiteTouch-Installation läuft nach erfolgreichem Netzwerkstart.PXE/MDT: Die LiteTouch-Installation läuft nach erfolgreichem Netzwerkstart.
Troubleshooting-Zusammenfassung
Credential-Fehler bei automatisiertem MDT - gelöst
A connection to the deployment share (\\SERVER2\DeploymentShare$) could not be made.
Connection OK. Possible cause: invalid credentials.
Die Formulierung Connection OK war der entscheidende Hinweis: Netzwerkpfad und grundsätzliche Erreichbarkeit waren nicht das Hauptproblem. Die Ursache lag in den hinterlegten MDT-Anmeldeinformationen. Nach Korrektur der Kennwortwerte in Bootstrap.ini und CustomSettings.ini, erneutem Update Deployment Share und Verwendung des neu erzeugten LiteTouch-Bootmediums erreichte die Test-VM die Task Sequence Clients und startete den Deployment-Ablauf.
Fehlerursache und Korrektur: Ursache war ein versehentlich falsch gesetztes Kennwort. Die Korrektur erfolgte über die INI-Anpassung, die Aktualisierung des Deployment Shares und ein neu erzeugtes Bootmedium.
PXE-Fehler bei WDS - gelöst
Network Adapter
A boot image was not found.
Obwohl das WDS-Startabbild vorhanden und online war, war die PXE-Kette noch nicht korrekt abgestimmt. Für die Hyper-V-Test-VM mit Generation 2 / UEFI musste die DHCP-/PXE-Konfiguration auf die passende UEFI-Bootdatei zeigen. Nach Anpassung der Optionen 066 und 067, insbesondere mit boot\x64\wdsmgfw.efi, führte der Netzwerkstart in den MDT/LiteTouch-Ablauf.
Zentrale Fachliche Erkenntnisse aus den Fehlern
MDT-Automatisierung ist stark von exakt korrekten Anmeldeinformationen abhängig.
Nach Änderungen an Bootstrap.ini oder CustomSettings.ini muss der Deployment Share aktualisiert und das neue Bootmedium verwendet werden.
Bei WDS/PXE muss die Bootdatei zur Firmware der Ziel-VM passen: Generation 2 / UEFI benötigt eine UEFI-kompatible Bootdatei.
Ein online sichtbares WDS-Startabbild allein garantiert noch keinen erfolgreichen PXE-Start; DHCP, WDS, Bootdatei und VM-Firmware müssen zusammenpassen.
Fachliche Grenze
Der letzte PXE-Installationslauf ist bis Task Sequence und laufender Installation belegt. Ein eigenständiger Endnachweis des fertig installierten PXE-Clients fehlt.
05
Technologiebereich
Active Directory, Identitäten und Wiederherstellung
Domänen, Domänencontroller, Objekte, Dienstkonten, Sicherung, Wiederherstellung, Vertrauensstellungen und Standorte bearbeiten.
Praxis und Ergebnis
Active-Directory-Gesamtstruktur und DNS-Basis
Stammdomäne, zusätzlicher Domänencontroller, Domänenbeitritte, untergeordnete Domäne, zweite Strukturdomäne und DNS-Verknüpfung aufbauen.
1. Ziel und Ergebnis
Block 11 bildet den zentralen Übergang von einer reinen Windows-Server-Labumgebung zu einer Active-Directory-basierten Unternehmensstruktur. Die Aufgabe wurde nicht nur als Rolleninstallation betrachtet, sondern als nachvollziehbarer Aufbau einer Gesamtstruktur mit mehreren Domänen, DNS-Abhängigkeiten und Hyper-V-Prüfpunktstrategie.
Stammdomänegfnlab.test Neue AD-Gesamtstruktur auf DC eingerichtet.
DomänencontrollerDC+Server1 Server1 als zusätzlicher/replizierender DC ohne globalen Katalog gemäß Aufgabenstellung.
Weitere Domänensub.gfnlab.test+it.pro Server2 als DC der Subdomain, Server3 als DC der Strukturdomäne.
AbschlusszustandBasis-AD Für alle VMs wurde ein Prüfpunkt erstellt; kein Rollback am Ende von Tag 11.
Ergebnis: Die Laborumgebung besitzt nach diesem Arbeitsabschnitt eine belastbare AD-Basis für die anschließenden Arbeitsschritte.
2. Ausgangslage, IP-Kontext und Prüfpunktlogik
Die gezeigten Zustände stammen aus dem isolierten Neuaufbau der Lern- und Laborumgebung. Frühere Vorlagen und Sicherungs-VMs gehören nicht zum belegten Arbeitsumfang. Die Screenshots zeigen Hyper-V, mehrere Windows-Server-VMs und eine Windows-11-Client-VM.
System
Rolle nach Block 11
Nachweisbare Adresse / Hinweis
DC
erster Domänencontroller der Stammdomäne gfnlab.test, DNS
192.168.1.200
Server1
zusätzlicher/replizierender Domänencontroller für gfnlab.test
192.168.1.201 laut DNS-Auflösung
Server2
Domänencontroller der untergeordneten Domäne sub.gfnlab.test
192.168.1.202
Server3
Domänencontroller der zusätzlichen Strukturdomäne it.pro
192.168.1.203
W11
Domänenclient in gfnlab.test
192.168.1.204 in der DNS-Zone sichtbar
IP-Abweichung von der Aufgabenstellung: Die Aufgabenstellung nennt für die bedingte Weiterleitung zu it.pro beispielhaft 192.168.1.3. In dieser Labumgebung wurde korrekt die tatsächliche IP von Server3 verwendet:192.168.1.203.
Prüfpunktentscheidung: Block 11 endet nicht mit einem Rücksprung. Der finale Zustand wird als neuer Hyper-V-Prüfpunkt Basis-AD gesichert. Dieser Zustand ist die Grundlage für die anschließenden Aufgabenstellung.
3. Zielarchitektur nach Block 11
Nach Abschluss des Blocks existiert eine Gesamtstruktur mit der Stammdomäne gfnlab.test, einer untergeordneten Domäne sub.gfnlab.test und einer zusätzlichen Strukturdomäne it.pro. DNS ist zentraler Bestandteil der Validierung, weil Domänencontroller, Domänenbeitritte, Vertrauensstellungen und spätere AD-Aufgaben auf funktionierender Namensauflösung aufbauen.
Auf DC wurden die Rollen Active-Directory-Domänendienste und DNS-Server installiert. Anschließend wurde der Server zur ersten Gesamtstruktur gfnlab.test heraufgestuft. Die Funktionsebene wurde gemäß Aufgabenstellung auf Windows Server 2016 gesetzt;DC übernimmt DNS und globalen Katalog.
11.3.1 DC als erster Domänencontroller DC: Installationsauswahl mit Active-Directory-Domänendiensten, DNS-Server und AD-Verwaltungstools.11.3.1 DC als erster Domänencontroller DC: Rolleninstallation erfolgreich; Heraufstufung zum Domänencontroller wird als nächster Schritt angeboten.
11.3.1 DC als erster Domänencontroller DC: Bereitstellungskonfiguration für eine neue Gesamtstruktur mit Stammdomäne gfnlab.test.Weiterer NachweisDC: Funktionsebenen Windows Server 2016, DNS-Server, globaler Katalog und DSRM-Kennwort.11.3.1 DC als erster Domänencontroller DC: Funktionsebenen Windows Server 2016, DNS-Server, globaler Katalog und DSRM-Kennwort.
Weiterer NachweisDC: automatisch ermittelter NetBIOS-Domänenname GFNLAB.11.3.1 DC als erster Domänencontroller DC: automatisch ermittelter NetBIOS-Domänenname GFNLAB.Weiterer NachweisDC: Voraussetzungsprüfung für die ADDS-Installation vor Start der Installation.11.3.1 DC als erster Domänencontroller DC: Voraussetzungsprüfung für die ADDS-Installation vor Start der Installation.
Einordnung: Der erste Domänencontroller ist nicht nur ein weiterer Serverdienst. Mit ihm entstehen AD-Datenbank, Domänenkontext, DNS-Struktur, Kerberos-/LDAP-bezogene SRV-Einträge und die Basis für zentrale Identitätsverwaltung.
5. Server1 als zusätzlicher Domänencontroller
Server1 wurde als zusätzlicher Domänencontroller zur bestehenden Domäne gfnlab.test hinzugefügt. Laut Aufgabenstellung sollte er kein globaler Katalogserver werden. Damit wurde der Unterschied zwischen erstem DC und replizierendem DC praktisch nachvollzogen.
Weiterer NachweisServer1: Installation der Active-Directory-Domänendienste als Vorbereitung für zusätzlichen DC.11.3.2 Server1 als replizierender Domänencontroller Server1: Installation der Active-Directory-Domänendienste als Vorbereitung für zusätzlichen DC.Weiterer NachweisServer1: Hinzufügen als Domänencontroller zu der vorhandenen Domäne gfnlab.test.11.3.2 Server1 als replizierender Domänencontroller Server1: Hinzufügen als Domänencontroller zu der vorhandenen Domäne gfnlab.test.
Weiterer NachweisServer1: Domänencontrolleroptionen; gemäß Aufgabenstellung kein globaler Katalogserver.11.3.2 Server1 als replizierender Domänencontroller Server1: Domänencontrolleroptionen; gemäß Aufgabenstellung kein globaler Katalogserver.Weiterer NachweisServer1: Voraussetzungsprüfung vor Heraufstufung.11.3.2 Server1 als replizierender Domänencontroller Server1: Voraussetzungsprüfung vor Heraufstufung.
Weiterer NachweisServer1: Ergebnisnachweis der erfolgreichen Heraufstufung.11.3.2 Server1 als replizierender Domänencontroller Server1: Ergebnisnachweis der erfolgreichen Heraufstufung.Weiterer NachweisServer1: Anmeldung/Validierung nach Einrichtung als zusätzlicher Domänencontroller.11.3.2 Server1 als replizierender Domänencontroller Server1: Anmeldung/Validierung nach Einrichtung als zusätzlicher Domänencontroller.
Aspekt
Umsetzung
Bedeutung
Domäne
gfnlab.test
Server1 wird nicht neue Domäne, sondern zusätzlicher DC der bestehenden Domäne.
Globaler Katalog
nicht aktiviert
Gemäß Aufgabenstellung, um die Rolle eines replizierenden DCs differenziert zu betrachten.
DNS
beibehalten
DNS bleibt wichtig für Domänencontroller-Lokalisierung und AD-Funktion.
6. Domänenbeitritt von Server2, Server3 und W11
Server2, Server3 und W11 wurden zunächst der Domäne gfnlab.test hinzugefügt. Dabei wurden unterschiedliche Wege verwendet: Server2 und W11 über die grafische Oberfläche, Server3 per PowerShell. Anschließend wurden die Computerobjekte in AD und die Hosteinträge im DNS geprüft.
Weiterer NachweisServer2: grafischer Domänenbeitritt zu gfnlab.test.11.4 Domänenbeitritt und erste AD-/DNS-Prüfung Server2: grafischer Domänenbeitritt zu gfnlab.test.Weiterer NachweisServer3: Domänenbeitritt per PowerShell gemäß Aufgabenstellung.11.4 Domänenbeitritt und erste AD-/DNS-Prüfung Server3: Domänenbeitritt per PowerShell gemäß Aufgabenstellung.
Weiterer NachweisW11: grafischer Domänenbeitritt zu gfnlab.test.11.4 Domänenbeitritt und erste AD-/DNS-Prüfung W11: grafischer Domänenbeitritt zu gfnlab.test.Weiterer NachweisDC: Active Directory-Benutzer und -Computer mit Server2, Server3 und W11 im Container Computers.11.4 Domänenbeitritt und erste AD-/DNS-Prüfung DC: Active Directory-Benutzer und -Computer mit Server2, Server3 und W11 im Container Computers.
Weiterer NachweisDC: Organisationseinheit Domain Controllers mit DC und Server1.11.4 Domänenbeitritt und erste AD-/DNS-Prüfung DC: Organisationseinheit Domain Controllers mit DC und Server1.Weiterer NachweisDC: Forward-Lookupzone gfnlab.test nach Domänenbeitritten.11.4 Domänenbeitritt und erste AD-/DNS-Prüfung DC: Forward-Lookupzone gfnlab.test nach Domänenbeitritten.
Validierung: Die Nachweise zeigen sowohl die AD-Seite mit Computerobjekten als auch die DNS-Seite mit Namensauflösung. Genau diese Kombination ist für spätere Domänen- und Gruppenrichtlinienaufgaben entscheidend.
7. AD-Verwaltungstools, erweiterte Features und Dienste
In der nächsten Phase wurden die zentralen AD-Verwaltungskonsolen geprüft. Besonders wichtig war die Aktivierung der erweiterten Features in Active Directory-Benutzer und -Computer, weil dadurch zusätzliche Container und Registerkarten sichtbar werden. Zusätzlich wurden AD-Domänen und -Vertrauensstellungen, AD-Standorte und -Dienste, das AD-PowerShell-Modul, der ADSI-Editor und die DNS-SRV-Struktur betrachtet.
Weiterer NachweisDC: Benutzer Administrator in ADUC vor bzw. während der Prüfung der erweiterten Features.11.5 AD-Verwaltungskonsolen, Dienste und SRV-Einträge DC: Benutzer Administrator in ADUC vor bzw. während der Prüfung der erweiterten Features.Weiterer NachweisDC: Aktivierung der erweiterten Features in Active Directory-Benutzer und -Computer.11.5 AD-Verwaltungskonsolen, Dienste und SRV-Einträge DC: Aktivierung der erweiterten Features in Active Directory-Benutzer und -Computer.
Weiterer NachweisDC: Active Directory-Domänen und -Vertrauensstellungen mit gfnlab.test.11.5 AD-Verwaltungskonsolen, Dienste und SRV-Einträge DC: Active Directory-Domänen und -Vertrauensstellungen mit gfnlab.test.Weiterer NachweisDC: Active Directory-Standorte und -Dienste.11.5 AD-Verwaltungskonsolen, Dienste und SRV-Einträge DC: Active Directory-Standorte und -Dienste.
Weiterer NachweisDC: ADSI-Editor mit Standardnamenskontext für LDAP-/Attributansicht.11.5 AD-Verwaltungskonsolen, Dienste und SRV-Einträge DC: ADSI-Editor mit Standardnamenskontext für LDAP-/Attributansicht.Weiterer NachweisDC: Prüfung von AD-Domänendiensten und DNS-SRV-Struktur (_msdcs).11.5 AD-Verwaltungskonsolen, Dienste und SRV-Einträge DC: Prüfung von AD-Domänendiensten und DNS-SRV-Struktur (_msdcs).
Technischer Zusammenhang: Der ADSI-Editor wurde als Administrations- und Analysewerkzeug für direkte LDAP- und Attributprüfungen eingesetzt, nicht als Routinewerkzeug für einfache Benutzerkonten.
8. Server2/Server3 austreten lassen, Subdomain und Strukturdomäne erstellen
Für Übung 11.7 mussten Server2 und Server3 zunächst wieder aus gfnlab.test austreten. Danach wurde Server2 als Domänencontroller der untergeordneten Domäne sub.gfnlab.test und Server3 als Domänencontroller der zusätzlichen Strukturdomäne it.pro aufgebaut.
Weiterer NachweisServer2: Austritt aus gfnlab.test zurück in WORKGROUP als Vorbereitung für sub.gfnlab.test.11.7 Austritt Server2/Server3 und Vorbereitung weiterer Domänen Server2: Austritt aus gfnlab.test zurück in WORKGROUP als Vorbereitung für sub.gfnlab.test.Weiterer NachweisServer3: Austritt aus gfnlab.test zurück in WORKGROUP als Vorbereitung für it.pro.11.7 Austritt Server2/Server3 und Vorbereitung weiterer Domänen Server3: Austritt aus gfnlab.test zurück in WORKGROUP als Vorbereitung für it.pro.
8.1 Untergeordnete Domäne sub.gfnlab.test
Bei sub.gfnlab.test handelt es sich um eine untergeordnete Domäne innerhalb desselben zusammenhängenden DNS-Namensraums. Dadurch kann automatisch eine passende Delegierung im bestehenden Namespace entstehen.
Weiterer NachweisServer2: ADDS-Rolle für die neue untergeordnete Domäne.11.7 Austritt Server2/Server3 und Vorbereitung weiterer Domänen Server2: ADDS-Rolle für die neue untergeordnete Domäne.Weiterer NachweisServer2: neue Domäne zu vorhandener Gesamtstruktur, Domänentyp untergeordnete Domäne.11.7 Austritt Server2/Server3 und Vorbereitung weiterer Domänen Server2: neue Domäne zu vorhandener Gesamtstruktur, Domänentyp untergeordnete Domäne.
Weiterer NachweisServer2: erfolgreiche Konfiguration als Domänencontroller der untergeordneten Domäne.11.7 Untergeordnete Domäne sub.gfnlab.test Server2: erfolgreiche Konfiguration als Domänencontroller der untergeordneten Domäne.Weiterer NachweisServer2: DNS-Zone sub.gfnlab.test mit Server2-Hosteintrag.11.7 Untergeordnete Domäne sub.gfnlab.test Server2: DNS-Zone sub.gfnlab.test mit Server2-Hosteintrag.
8.2 Strukturdomäne it.pro
it.pro ist eine zusätzliche Strukturdomäne innerhalb der Gesamtstruktur, aber kein untergeordneter DNS-Namespace von gfnlab.test. Deshalb kann DC diese Zone nicht automatisch wie eine Subdomain delegieren. Genau dieser Unterschied wird später bei der DNS-Prüfung sichtbar.
Weiterer NachweisServer3: ADDS-Rolle als Vorbereitung für die zusätzliche Strukturdomäne it.pro.11.7 Untergeordnete Domäne sub.gfnlab.test Server3: ADDS-Rolle als Vorbereitung für die zusätzliche Strukturdomäne it.pro.Weiterer NachweisServer3: neue Strukturdomäne it.pro in vorhandener Gesamtstruktur.11.7 Untergeordnete Domäne sub.gfnlab.test Server3: neue Strukturdomäne it.pro in vorhandener Gesamtstruktur.
Weiterer NachweisServer3: Voraussetzungsprüfung für die neue Strukturdomäne it.pro.11.7 Untergeordnete Domäne sub.gfnlab.test Server3: Voraussetzungsprüfung für die neue Strukturdomäne it.pro.Weiterer NachweisServer3: IP- und DNS-Konfiguration für sub.gfnlab.test11.7 Untergeordnete Domäne sub.gfnlab.test Server3: IP-/DNS-Prüfung; IP 192.168.1.203, DNS zunächst 192.168.1.200.
9. Gesamtstruktur-, DNS- und Namensauflösungsprüfung
Die abschließenden DNS-Tests zeigen den wichtigsten Lernpunkt von Block 11: Active Directory hängt funktional an korrekter Namensauflösung. Die Ergebnisse sind nicht alle „grün“, sondern teilweise absichtlich unterschiedlich.server2.gfnlab.test und server3.gfnlab.test sind nach dem Umzug in andere Domänen unter dem alten Namen nicht mehr auflösbar. Das ist erwartetes Verhalten, kein Fehler.
Weiterer NachweisDC: Gesamtstrukturansicht mit gfnlab.test, sub.gfnlab.test und it.pro.11.7 Strukturdomäne it.pro DC: Gesamtstrukturansicht mit gfnlab.test, sub.gfnlab.test und it.pro.Weiterer NachweisDC: _msdcs.gfnlab.test / domains mit Einträgen der Domänen.11.7 Strukturdomäne it.pro DC: _msdcs.gfnlab.test / domains mit Einträgen der Domänen.
Weiterer NachweisDC: Zone gfnlab.test nach Austritt von Server2/Server3; Host-A-Einträge für DC, Server1 und W…11.7 Gesamtstruktur-, DNS- und Namensauflösungsprüfung DC: Zone gfnlab.test nach Austritt von Server2/Server3; Host-A-Einträge für DC, Server1 und W11 bleiben sichtbar.Weiterer NachweisDC: Namensauflösung für dc/server1 erfolgreich; server2/server3 unter gfnlab.test erwartungsg…11.7 Gesamtstruktur-, DNS- und Namensauflösungsprüfung DC: Namensauflösung für dc/server1 erfolgreich; server2/server3 unter gfnlab.test erwartungsgemäß nicht auflösbar.
Test
Erwartung
Ergebnis / Interpretation
Resolve-DnsName dc.gfnlab.test
erfolgreich
DC wird als Domänencontroller der Stammdomäne aufgelöst.
Resolve-DnsName server1.gfnlab.test
erfolgreich
Server1 wird als zusätzlicher DC in gfnlab.test aufgelöst.
Resolve-DnsName server2.gfnlab.test
nicht erfolgreich
Erwartet, da Server2 jetzt zu sub.gfnlab.test gehört.
Resolve-DnsName server3.gfnlab.test
nicht erfolgreich
Erwartet, da Server3 jetzt zu it.pro gehört.
Resolve-DnsName server2.sub.gfnlab.test
erfolgreich
Subdomain-Auflösung funktioniert über Delegierung/Namensraum.
Resolve-DnsName server3.it.pro vor Weiterleitung
nicht erfolgreich
Erwartet, da it.pro kein untergeordneter Namespace von gfnlab.test ist.
Resolve-DnsName server3.it.pro nach Weiterleitung
erfolgreich
Erfolgreich über bedingte Weiterleitung auf 192.168.1.203.
Weiterer NachweisServer2: DNS-Prüfung der Forward-Lookupzone sub.gfnlab.test mit Server2-Hosteintrag 192.168.1…11.7 Gesamtstruktur-, DNS- und Namensauflösungsprüfung Server2: DNS-Prüfung der Forward-Lookupzone sub.gfnlab.test mit Server2-Hosteintrag 192.168.1.202.Weiterer NachweisServer3: DNS-Prüfung der Forward-Lookupzone it.pro.11.7 Gesamtstruktur-, DNS- und Namensauflösungsprüfung Server3: DNS-Prüfung der Forward-Lookupzone it.pro.
Weiterer NachweisDC: server2.sub.gfnlab.test erfolgreich; server3.it.pro vor bedingter Weiterleitung nicht erf…11.7 Gesamtstruktur-, DNS- und Namensauflösungsprüfung DC: server2.sub.gfnlab.test erfolgreich; server3.it.pro vor bedingter Weiterleitung nicht erfolgreich.Weiterer NachweisDC: neue bedingte Weiterleitung für it.pro wird vorbereitet.11.7 Gesamtstruktur-, DNS- und Namensauflösungsprüfung DC: neue bedingte Weiterleitung für it.pro wird vorbereitet.
Weiterer NachweisDC: bedingte Weiterleitung für it.pro mit tatsächlicher Server3-IP 192.168.1.203 statt Handou…11.7 Gesamtstruktur-, DNS- und Namensauflösungsprüfung DC: bedingte Weiterleitung für it.pro mit tatsächlicher Server3-IP 192.168.1.203 statt Beispielwert aus der Aufgabenstellung 192.168.1.3.Weiterer NachweisDC: server3.it.pro ist nach bedingter Weiterleitung erfolgreich auflösbar (192.168.1.203).11.7 Gesamtstruktur-, DNS- und Namensauflösungsprüfung DC: server3.it.pro ist nach bedingter Weiterleitung erfolgreich auflösbar (192.168.1.203).
Bei der bedingten Weiterleitung wurde nicht der Beispielwert 192.168.1.3 verwendet, sondern die tatsächliche IP von Server3: 192.168.1.203.
10. Abschlusszustand: Prüfpunkt Basis-AD
Am Ende von Block 11 wurde für alle relevanten VMs ein Hyper-V-Prüfpunkt mit dem Namen Basis-AD erstellt. Dieser Prüfpunkt bildet den definierten AD-Grundzustand für die Folgeaufgaben. Im Unterschied zu mehreren späteren Aufgabenstellung wird hier nicht zurückgesetzt; der Tag endet mit diesem Zustand.
Weiterer NachweisHost: Start der Prüfpunkt-Erstellung im Hyper-V-Manager.Abschluss: Hyper-V-Prüfpunkte Basis-AD Host: Start der Prüfpunkt-Erstellung im Hyper-V-Manager.Weiterer NachweisHost: Prüfpunkt Basis-AD für DC sichtbar/benannt.Abschluss: Hyper-V-Prüfpunkte Basis-AD Host: Prüfpunkt Basis-AD für DC sichtbar/benannt.
Weiterer NachweisHost: Prüfpunkt Basis-AD für Server1 bzw. weitere VM sichtbar.Abschluss: Hyper-V-Prüfpunkte Basis-AD Host: Prüfpunkt Basis-AD für Server1 bzw. weitere VM sichtbar.Weiterer NachweisHost: Prüfpunkt Basis-AD für Server2 sichtbar.Abschluss: Hyper-V-Prüfpunkte Basis-AD Host: Prüfpunkt Basis-AD für Server2 sichtbar.
Weiterer NachweisHost: Prüfpunkt Basis-AD für Server3 sichtbar.Abschluss: Hyper-V-Prüfpunkte Basis-AD Host: Prüfpunkt Basis-AD für Server3 sichtbar.Weiterer NachweisHost: Abschlussnachweis der Prüfpunkte Basis-AD, inklusive W11.Abschluss: Hyper-V-Prüfpunkte Basis-AD Host: Abschlussnachweis der Prüfpunkte Basis-AD, inklusive W11.
VM
Abschlussfunktion
Prüfpunkt
DC
Stammdomänen-DC / DNS
Basis-AD
Server1
zusätzlicher DC in gfnlab.test
Basis-AD
Server2
DC für sub.gfnlab.test
Basis-AD
Server3
DC für it.pro
Basis-AD
W11
Domänenclient
Basis-AD
11. Fachliche Erkenntnisse und offene Risiken
Lerngewinn: Block 11 macht sichtbar, dass AD nicht nur aus Benutzerkonten besteht. Domänencontroller, DNS-Zonen, SRV-Einträge, Vertrauensstellungen, Namensräume und Replikation bilden zusammen die technische Identitätsinfrastruktur.
DNS-Fehler können in Active Directory als Domänen- oder Anmeldeprobleme erscheinen; deshalb wurden DNS-Zonen, Delegierungen und Weiterleitungen als getrennte technische Ebenen geprüft.
Kontexttreue IP-Werte: Die tatsächlichen Laboradressen wurden gegenüber den Beispielwerten aus der Aufgabenstellung priorisiert.
Erwartete Abweichungen: Nicht erfolgreiche Auflösungen wurden nicht als Fehler bewertet, wenn sie logisch aus dem Domänenwechsel folgten.
Prüfpunktlogik sauber getrennt: Block 10 endete mit Basis; Block 11 endet mit Basis-AD.
Ausgangsbasis für Folgeaufgaben: Aufgabenstellung 12 bis 15 können auf diesem Zustand aufbauen.
11.3.1 DC als erster Domänencontroller DC: Funktionsebenen Windows Server 2016, DNS-Server, globaler Katalog und DSRM-Kennwort.Weiterer NachweisDC: DNS-Optionen im Heraufstufungsassistenten; Delegierungshinweis im Lab-Kontext.11.3.1 DC als erster Domänencontroller DC: DNS-Optionen im Heraufstufungsassistenten; Delegierungshinweis im Lab-Kontext.
11.3.1 DC als erster Domänencontroller DC: automatisch ermittelter NetBIOS-Domänenname GFNLAB.Weiterer NachweisDC: Standardpfade, Optionen und Übergang zur Voraussetzungsprüfung.11.3.1 DC als erster Domänencontroller DC: Standardpfade, Optionen und Übergang zur Voraussetzungsprüfung.
11.3.1 DC als erster Domänencontroller DC: Voraussetzungsprüfung für die ADDS-Installation vor Start der Installation.Weiterer NachweisDC: Abschluss der Heraufstufung; Neustart/Neuanmeldung in der Domäne vorbereitet.11.3.1 DC als erster Domänencontroller DC: Abschluss der Heraufstufung; Neustart/Neuanmeldung in der Domäne vorbereitet.Weiterer NachweisDC: Anmeldung als Domänenadministrator nach Einrichtung von gfnlab.test.11.3.1 DC als erster Domänencontroller DC: Anmeldung als Domänenadministrator nach Einrichtung von gfnlab.test.Weiterer NachweisDC: Server-Manager nach der ADDS-Bereitstellung als Domänencontroller.11.3.1 DC als erster Domänencontroller DC: Server-Manager nach der ADDS-Bereitstellung als Domänencontroller.Weiterer NachweisDC: Nachweis des funktionsfähigen Basiszustands nach der Heraufstufung.11.3.1 DC als erster Domänencontroller DC: Nachweis des funktionsfähigen Basiszustands nach der Heraufstufung.
11.3.2 Server1 als replizierender Domänencontroller Server1: Domänencontrolleroptionen; gemäß Aufgabenstellung kein globaler Katalogserver.Weiterer NachweisServer1: DSRM-/DNS-Optionen im Assistenten.11.3.2 Server1 als replizierender Domänencontroller Server1: DSRM-/DNS-Optionen im Assistenten.Weiterer NachweisServer1: zusätzliche Optionen/Replikationsquelle für den replizierenden Domänencontroller.11.3.2 Server1 als replizierender Domänencontroller Server1: zusätzliche Optionen/Replikationsquelle für den replizierenden Domänencontroller.
11.3.2 Server1 als replizierender Domänencontroller Server1: Voraussetzungsprüfung vor Heraufstufung.Weiterer NachweisServer1: Installation/Heraufstufung zum zusätzlichen Domänencontroller.11.3.2 Server1 als replizierender Domänencontroller Server1: Installation/Heraufstufung zum zusätzlichen Domänencontroller.
11.4 Domänenbeitritt und erste AD-/DNS-Prüfung Server2: grafischer Domänenbeitritt zu gfnlab.test.Weiterer NachweisServer2: Bestätigung/Neustart nach Domänenbeitritt.11.4 Domänenbeitritt und erste AD-/DNS-Prüfung Server2: Bestätigung/Neustart nach Domänenbeitritt.
11.4 Domänenbeitritt und erste AD-/DNS-Prüfung Server3: Domänenbeitritt per PowerShell gemäß Aufgabenstellung.Weiterer NachweisServer3: Neustart/Anmeldung nach PowerShell-basiertem Domänenbeitritt.11.4 Domänenbeitritt und erste AD-/DNS-Prüfung Server3: Neustart/Anmeldung nach PowerShell-basiertem Domänenbeitritt.
11.4 Domänenbeitritt und erste AD-/DNS-Prüfung W11: grafischer Domänenbeitritt zu gfnlab.test.Weiterer NachweisW11: Bestätigung des Domänenbeitritts und Neustartaufforderung.11.4 Domänenbeitritt und erste AD-/DNS-Prüfung W11: Bestätigung des Domänenbeitritts und Neustartaufforderung.
11.5 AD-Verwaltungskonsolen, Dienste und SRV-Einträge DC: Aktivierung der erweiterten Features in Active Directory-Benutzer und -Computer.Weiterer NachweisDC: zusätzliche Registerkarten nach Aktivierung der erweiterten Features.11.5 AD-Verwaltungskonsolen, Dienste und SRV-Einträge DC: zusätzliche Registerkarten nach Aktivierung der erweiterten Features.
11.5 AD-Verwaltungskonsolen, Dienste und SRV-Einträge DC: Active Directory-Domänen und -Vertrauensstellungen mit gfnlab.test.Weiterer NachweisDC: Active Directory-Modul für Windows PowerShell als Administrationskonsole.11.5 AD-Verwaltungskonsolen, Dienste und SRV-Einträge DC: Active Directory-Modul für Windows PowerShell als Administrationskonsole.
11.7 Austritt Server2/Server3 und Vorbereitung weiterer Domänen Server2: Austritt aus gfnlab.test zurück in WORKGROUP als Vorbereitung für sub.gfnlab.test.Weiterer NachweisServer2: Neustart/Anmeldung nach Austritt aus der Domäne.11.7 Austritt Server2/Server3 und Vorbereitung weiterer Domänen Server2: Neustart/Anmeldung nach Austritt aus der Domäne.
11.7 Austritt Server2/Server3 und Vorbereitung weiterer Domänen Server3: Austritt aus gfnlab.test zurück in WORKGROUP als Vorbereitung für it.pro.Weiterer NachweisServer3: Neustart/Anmeldung nach Austritt aus der Domäne.11.7 Austritt Server2/Server3 und Vorbereitung weiterer Domänen Server3: Neustart/Anmeldung nach Austritt aus der Domäne.
11.7 Austritt Server2/Server3 und Vorbereitung weiterer Domänen Server2: neue Domäne zu vorhandener Gesamtstruktur, Domänentyp untergeordnete Domäne.Weiterer NachweisServer2: Optionen für den Domänencontroller der Subdomain sub.gfnlab.test.11.7 Austritt Server2/Server3 und Vorbereitung weiterer Domänen Server2: Optionen für den Domänencontroller der Subdomain sub.gfnlab.test.Weiterer NachweisServer2: Voraussetzungsprüfung/Installation für sub.gfnlab.test.11.7 Austritt Server2/Server3 und Vorbereitung weiterer Domänen Server2: Voraussetzungsprüfung/Installation für sub.gfnlab.test.
11.7 Untergeordnete Domäne sub.gfnlab.test Server2: erfolgreiche Konfiguration als Domänencontroller der untergeordneten Domäne.Weiterer NachweisServer2: Anmeldung in der Domäne SUB nach Neustart.11.7 Untergeordnete Domäne sub.gfnlab.test Server2: Anmeldung in der Domäne SUB nach Neustart.
11.7 Untergeordnete Domäne sub.gfnlab.test Server3: Voraussetzungsprüfung für die neue Strukturdomäne it.pro.Weiterer NachweisServer3: Ergebnis der Heraufstufung zum Domänencontroller von it.pro.11.7 Untergeordnete Domäne sub.gfnlab.test Server3: Ergebnis der Heraufstufung zum Domänencontroller von it.pro.
11.7 Untergeordnete Domäne sub.gfnlab.test Server3: IP-/DNS-Prüfung; IP 192.168.1.203, DNS zunächst 192.168.1.200.Weiterer NachweisServer3: weiterer Nachweis aus der Einrichtung der Strukturdomäne it.pro.11.7 Strukturdomäne it.pro Server3: weiterer Nachweis aus der Einrichtung der Strukturdomäne it.pro.Weiterer Nachweisaus der Prüfung bzw. Einrichtung der Strukturdomäne it.pro.11.7 Strukturdomäne it.pro Nachweis aus der Prüfung bzw. Einrichtung der Strukturdomäne it.pro.Weiterer NachweisServer3: IP- und DNS-Konfiguration für it.pro11.7 Strukturdomäne it.pro Server3: IP-/DNS-Prüfung; IP 192.168.1.203, DNS zunächst 192.168.1.200.Weiterer NachweisWeiterer Nachweis aus der Einrichtung bzw. Prüfung der Strukturdomäne it.pro.11.7 Strukturdomäne it.pro Weiterer Nachweis aus der Einrichtung bzw. Prüfung der Strukturdomäne it.pro.
11.7 Strukturdomäne it.pro DC: _msdcs.gfnlab.test / domains mit Einträgen der Domänen.Weiterer NachweisDC: weiterer DNS-Nachweis zur Gesamtstrukturprüfung.11.7 Strukturdomäne it.pro DC: weiterer DNS-Nachweis zur Gesamtstrukturprüfung.Weiterer NachweisDC: DNS-Prüfung im Bereich gfnlab.test/sub.gfnlab.test.11.7 Gesamtstruktur-, DNS- und Namensauflösungsprüfung DC: DNS-Prüfung im Bereich gfnlab.test/sub.gfnlab.test.Weiterer NachweisDC: Delegierung bzw. DNS-Einträge für die untergeordnete Domäne sub.gfnlab.test.11.7 Gesamtstruktur-, DNS- und Namensauflösungsprüfung DC: Delegierung bzw. DNS-Einträge für die untergeordnete Domäne sub.gfnlab.test.
11.7 Gesamtstruktur-, DNS- und Namensauflösungsprüfung DC: Zone gfnlab.test nach Austritt von Server2/Server3; Host-A-Einträge für DC, Server1 und W11 bleiben sichtbar.
11.7 Gesamtstruktur-, DNS- und Namensauflösungsprüfung DC: Namensauflösung für dc/server1 erfolgreich; server2/server3 unter gfnlab.test erwartungsgemäß nicht auflösbar.
11.7 Gesamtstruktur-, DNS- und Namensauflösungsprüfung Server2: DNS-Prüfung der Forward-Lookupzone sub.gfnlab.test mit Server2-Hosteintrag 192.168.1.202.
11.7 Gesamtstruktur-, DNS- und Namensauflösungsprüfung DC: server2.sub.gfnlab.test erfolgreich; server3.it.pro vor bedingter Weiterleitung nicht erfolgreich.
11.7 Gesamtstruktur-, DNS- und Namensauflösungsprüfung DC: bedingte Weiterleitung für it.pro mit tatsächlicher Server3-IP 192.168.1.203 statt Beispielwert aus der Aufgabenstellung 192.168.1.3.
Abschluss: Hyper-V-Prüfpunkte Basis-AD Host: Abschlussnachweis der Prüfpunkte Basis-AD, inklusive W11.
Einsatzrahmen: Die gezeigte Topologie ist eine Lernumgebung; sie wird nicht als heutiger aktiver Verzeichnisdienst dargestellt.
Praxis und Ergebnis
FSMO-Rollen, RODC und Kennwortreplikation
FSMO-Rollen übertragen, Server1 als RODC neu aufbauen, delegierte Administration, PRP und DHCP-Rollback bearbeiten.
1. Ziel, Ergebnis und Zusammenhang zu Block 11
Block 12 baut direkt auf dem in Block 11 erstellten Prüfpunkt Basis-AD auf. Während Block 11 die Active-Directory-Grundstruktur erzeugt hat, behandelt Block 12 administrative Eingriffe an dieser Infrastruktur: Betriebsmasterrollen, Rückbau und Neuaufbau eines Domänencontrollers als RODC, delegierte Verwaltung, RODC-Kennwortreplikationsrichtlinien und DHCP als zentralen Infrastrukturdienst.
FSMO-RollenSchemaMaster auf Server2.sub.gfnlab.test DomainNamingMaster auf Server3.it.pro.
RODC-ÜbungServer1 wurde zunächst herabgestuft, bereinigt und anschließend als schreibgeschützter Domänencontroller neu bereitgestellt.
Delegierte Verwaltungrodc-admin wurde zur lokalen RODC-Verwaltung verwendet, ohne vollständige AD-Schreibrechte zu besitzen.
DHCP-TestW11 erhielt im tatsächlichen Verlauf eine DHCP-Adresse aus dem Bereich 192.168.1.40-50.
Gesamtergebnis: Die wesentlichen Aufgaben aus Arbeitsblock wurden technisch durchgeführt und über Screenshots nachvollziehbar belegt. Am Ende wurden die VMs wieder auf Basis-AD zurückgesetzt.
2. Ausgangslage und Laborkontext
Die Übung startet aus einer Active-Directory-Umgebung mit mehreren Domänencontrollern und Domänen aus Block 11. Die spätere Rücksetzung auf Basis-AD zeigt, dass Block 12 bewusst als Labor- und Lernsequenz durchgeführt wurde und nicht als dauerhaft beizubehaltender Zielzustand.
System
Rolle im Kontext von Block 12
Nachweisbare Werte / Funktion
DC
Hauptverwaltungsserver der Stammdomäne
gfnlab.test, DNS, später DHCP, IP 192.168.1.200
Server1
zunächst Domänencontroller, anschließend herabgestuft und als RODC neu bereitgestellt
RODC für gfnlab.test, IP 192.168.1.201
Server2
Domänencontroller der Subdomain
sub.gfnlab.test, neuer Schema-Master
Server3
Domänencontroller der Strukturdomäne
it.pro, neuer Domänennamen-Master
W11
Client für DHCP-Test
vorher statisch 192.168.1.204, nach DHCP 192.168.1.40
3. FSMO-Rollen prüfen und übertragen
Zu Beginn wurden die FSMO-Rollen mit netdom query fsmo geprüft. Der Schema-Master wurde auf Server2.sub.gfnlab.test übertragen. Anschließend wurde der Domänennamen-Master per PowerShell auf Server3.it.pro verschoben und mit Get-ADForest sowie erneut mit netdom query fsmo kontrolliert.
12.1 FSMO-RollenFSMO-Zwischenstand Schema-Master bereits auf Server2, Domänennamen-Master noch auf DC.12.1 FSMO-RollenFSMO-Endzustand SchemaMaster liegt auf Server2.sub.gfnlab.test; DomainNamingMaster liegt auf Server3.it.pro.
Technischer Zusammenhang: Der Schema-Master ist forestweit für Schemaänderungen zuständig. Der Domänennamen-Master kontrolliert Änderungen am Domänennamensraum der Gesamtstruktur. Die Verteilung auf Server2 und Server3 ist im Labor didaktisch sinnvoll, weil sie die forestweite Rolle dieser Betriebsmaster sichtbar macht.
4. Server1 als Domänencontroller herabstufen
Server1 wurde zunächst aus der Rolle als Domänencontroller entfernt. Der Server-Manager verhindert das reine Entfernen der AD-DS-Rolle, solange der Server noch Domänencontroller ist. Daher musste zuerst der Herabstufungsassistent ausgeführt werden. Anschließend wurde Server1 aus der Domäne genommen und in WORKGROUP verschoben.
12.2.2 HerabstufungValidierung: Tieferstufung erforderlich AD DS kann nicht entfernt werden, bevor der Domänencontroller tiefergestuft wurde.Weiterer NachweisHerabstufungsassistent12.2.2 HerabstufungHerabstufungsassistent Der Vorgang wird mit GFNLAB\Administrator vorbereitet.
Weiterer NachweisWarnung zu DNS und AD DS12.2.2 HerabstufungWarnung zu DNS und AD DS Die Entfernung wird im Labor bewusst fortgesetzt, obwohl Server1 aktuell DNS/AD-DS-bezogene Rollen hostet.Weiterer NachweisHerabstufung erfolgreich12.2.2 HerabstufungHerabstufung erfolgreich Server1 wurde erfolgreich tiefergestuft und automatisch zum Neustart vorgesehen.
Weiterer NachweisAustritt aus der Domäne12.2.2 HerabstufungAustritt aus der Domäne Server1 wird nach der Herabstufung in WORKGROUP verschoben.Weiterer NachweisDomain Controllers bereinigt12.2.2 BereinigungDomain Controllers bereinigt In der OU Domain Controllers ist Server1 nicht mehr als aktiver Domänencontroller sichtbar.
Weiterer NachweisServerobjekt in Sites löschen12.2.2 BereinigungServerobjekt in Sites löschen Das frühere Server1-Objekt wird aus Active Directory-Standorte und -Dienste entfernt.Weiterer NachweisDNS-/SRV-Prüfung12.2.2 BereinigungDNS-/SRV-Prüfung Die DC-bezogenen DNS-Einträge werden kontrolliert; Server1 ist nicht mehr als DC-Ziel dokumentiert.
5. RODC-Admin und RODC-Konto vorbereiten
Für die RODC-Übung wurde zunächst der Benutzer rodc-admin erstellt. Danach wurde auf DC ein Konto für einen schreibgeschützten Domänencontroller mit dem Namen Server1 vorbereitet. Die spätere Installation und lokale Verwaltung wurde an den Benutzer RODC Admin delegiert.
Hinweis zur Laborsicherheit: Die Aufgabenstellung verwendet [Laborkennwort nicht angezeigt] und teils nicht produktive Kennworteinstellungen. Das ist für die Laborübung zulässig, aber keine Best Practice für produktive Umgebungen.
Weiterer NachweisBenutzer rodc-admin12.2.2 RODC-VorbereitungBenutzer rodc-admin Der Benutzer RODC Admin wird im Container Users erstellt.Weiterer NachweisRODC-Konto Server112.2.2 RODC-VorbereitungRODC-Konto Server1 Der Assistent bereitet ein RODC-Konto mit Computername Server1 vor.
Weiterer NachweisDelegierung an RODC Admin12.2.2 RODC-VorbereitungDelegierung an RODC Admin RODC Admin wird für Installation und lokale Verwaltung des RODC ausgewählt.Weiterer NachweisZusammenfassung RODC-Konto12.2.2 RODC-VorbereitungZusammenfassung RODC-Konto Das vorbereitete Konto bindet Server1.gfnlab.test an die spätere RODC-Bereitstellung.
Weiterer NachweisServer1 nicht mehr im Computers-Container12.2.2 RODC-VorbereitungServer1 nicht mehr im Computers-Container Server1 ist nach der Vorbereitung nicht mehr als normales Computerobjekt im Computers-Container sichtbar.Weiterer NachweisNetzwerkkontext Server112.2.3 RODC-BereitstellungNetzwerkkontext Server1 Server1 nutzt 192.168.1.201 und DNS 192.168.1.200 als Voraussetzung für die erneute Domänencontroller-Bereitstellung.
6. Server1 als RODC bereitstellen
Nach der Vorbereitung wurde Server1 erneut als Domänencontroller in gfnlab.test eingerichtet. Entscheidend ist hier, dass nicht ein normaler schreibbarer Domänencontroller installiert wurde, sondern das zuvor vorbereitete RODC-Konto verwendet wurde.
Weiterer NachweisBereitstellung in vorhandener Domäne12.2.3 RODC-BereitstellungBereitstellung in vorhandener Domäne Server1 wird als Domänencontroller zu gfnlab.test hinzugefügt; Domänen-Anmeldeinformationen werden verwendet.Weiterer NachweisVorhandenes RODC-Konto12.2.3 RODC-BereitstellungVorhandenes RODC-Konto Der Assistent erkennt und verwendet das vorbereitete RODC-Konto für Server1.
Weiterer NachweisRODC-Bereitstellung erfolgreich12.2.3 RODC-BereitstellungRODC-Bereitstellung erfolgreich Server1 wurde erfolgreich als Domänencontroller konfiguriert und wird neu gestartet.Weiterer NachweisAnmeldung mit rodc-admin12.2.3 RechteprüfungAnmeldung mit rodc-admin Nach der Installation wird Server1 mit dem delegierten Konto gfnlab\rodc-admin geprüft.
Technischer Zusammenhang: Ein RODC speichert eine schreibgeschützte Kopie von Active Directory. Er ist für Standorte geeignet, an denen ein Domänencontroller benötigt wird, aber kein vollständiger schreibender DC betrieben werden soll.
7. Berechtigungsprüfung mit rodc-admin
Die Rechteprüfung zeigt den Unterschied zwischen lokaler RODC-Verwaltung und vollständiger AD-Administration.rodc-admin kann Server1 lokal verwalten, erhält dadurch aber keine allgemeinen Schreibrechte in Active Directory oder DNS.
ADUC Reguläre Objektanlage im AD ist nicht als vollwertige Domänenverwaltung möglich.
DNS DNS-Schreiboperationen sind im RODC-/Delegationskontext eingeschränkt.
Dienste Lokale Dienstverwaltung auf Server1 ist möglich, z. B. Neustart von AD DS.
Weiterer NachweisADUC: eingeschränkte Rechte12.2.3 RechteprüfungADUC: eingeschränkte Rechte Der Kontext zeigt, dass rodc-admin keine vollständigen AD-Schreibrechte besitzt.Weiterer NachweisDNS: eingeschränkte Rechte12.2.3 RechteprüfungDNS: eingeschränkte Rechte DNS-Manager auf Server1 zeigt den eingeschränkten Verwaltungsrahmen des delegierten Kontos.
Weiterer NachweisDienstverwaltung möglich12.2.3 RechteprüfungDienstverwaltung möglich Der Neustart des AD-DS-Dienstes wird durch rodc-admin lokal angestoßen.
12.2.3 RechteprüfungRODC-Kontext als Ursache Die eingeschränkten Rechte passen zur Bereitstellung über ein vorhandenes RODC-Konto.
8. Kennwortreplikationsrichtlinie des RODC
Für den Test der Password Replication Policy wurden in OU1 zwei Benutzer erstellt:Übungskonto A(as) und Übungskonto B(dw). Danach wurde auf dem RODC Server1 festgelegt, dass Übungskonto A zugelassen und Übungskonto B explizit verweigert wird.
Weiterer NachweisOU1 als Testcontainer12.2.3 KennwortreplikationOU1 als Testcontainer OU1 wird als organisatorischer Container für die RODC-Testbenutzer erstellt.Weiterer NachweisTestbenutzer in OU112.2.3 KennwortreplikationTestbenutzer in OU1 Übungskonto A und Übungskonto B sind als Testkonten in OU1 sichtbar.
Weiterer NachweisRODC-spezifische Registerkarte12.2.3 KennwortreplikationRODC-spezifische Registerkarte Server1 besitzt als RODC die Registerkarte Kennwortreplikationsrichtlinie.Personenbezogene Kontodaten werden nicht angezeigt.12.2.3 KennwortreplikationZulassen/Verweigern konfiguriert Übungskonto A ist zugelassen, Übungskonto B ist explizit verweigert.
Personenbezogene Kontodaten werden nicht angezeigt.12.2.3 KennwortreplikationFehler beim Kennwortauffüllen Der Versuch, ein nicht zugelassenes bzw. verweigertes Kennwort aufzufüllen, wird durch die Richtlinie blockiert.Weiterer NachweisPowerShell-Prüfung12.2.3 KennwortreplikationPowerShell-Prüfung Die Richtlinie und die Policy-Usage werden per PowerShell geprüft.
Bewertung: Die Richtlinie selbst ist sauber belegbar: Übungskonto A ist zugelassen, Übungskonto B wird verweigert. Der vorhandene PowerShell-Nachweis zeigt jedoch nicht eindeutig, dass das Kennwort von Übungskonto A bereits erfolgreich auf Server1 aufgefüllt wurde. Deshalb wird nur die konfigurierte Richtlinie und der geprüfte Policy-Status dokumentiert, nicht eine eindeutig abgeschlossene Kennwortvorab-Replikation für Übungskonto A.
Hinweis zu krbtgt_676: Das im Screenshot sichtbare Konto krbtgt_676 ist kein von dir manuell angelegter Benutzer. In RODC-Kontexten können spezielle Kerberos-/RODC-bezogene Konten sichtbar werden. Es wird deshalb nicht als eigener Arbeitsschritt dokumentiert.
9. DHCP auf DC installieren und konfigurieren
In Übung 12.3 wurde auf DC die Rolle DHCP-Server installiert. Anschließend wurde die Postinstallationskonfiguration durchgeführt, wobei die AD-Autorisierung zunächst gemäß Aufgabenstellung übersprungen wurde. Danach wurde ein IPv4-Bereich für Client-Leases erstellt.
Weiterer NachweisDHCP-Rolle auswählen12.3 DHCPDHCP-Rolle auswählen Der DHCP-Server wird inklusive Verwaltungstools auf DC installiert.Weiterer NachweisDHCP-Installation erfolgreich12.3 DHCPDHCP-Installation erfolgreich Die Rolle ist installiert; der Server-Manager fordert die Nachkonfiguration an.
Weiterer NachweisAD-Autorisierung überspringen12.3 DHCPAD-Autorisierung überspringen Im Postinstallationsassistenten wird die AD-Autorisierung zunächst übersprungen.Weiterer NachweisPostinstallationsschritte abgeschlossen12.3 DHCPPostinstallationsschritte abgeschlossen Sicherheitsgruppen wurden erstellt; der Dienst soll neu gestartet werden.
DHCP-Konfiguration
Wert
Einordnung
Bereichsname
Bereich-1
DHCP-Scope für W11-Test
Adresspool
192.168.1.40 bis 192.168.1.50
11 mögliche Client-Adressen
Subnetz
255.255.255.0//24
Netz 192.168.1.0/24
Router/Gateway
192.168.1.254
DHCP-Option 003
DNS-Server
192.168.1.200
DC/DNS der Stammdomäne
DNS-Suffix
gfnlab.test
Domänensuffix für Clients
Weiterer NachweisBereich-112.3 DHCPBereich-1 Der Scope wird als Bereich-1 angelegt.Weiterer NachweisAdresspool12.3 DHCPAdresspool Der DHCP-Adressbereich 192.168.1.40 bis 192.168.1.50 wird gesetzt.
Weiterer NachweisRouter-Option12.3 DHCPRouter-Option 192.168.1.254 wird als Standardgateway verteilt.Weiterer NachweisDNS-Option12.3 DHCPDNS-Option gfnlab.test und DNS-Server 192.168.1.200 werden als DHCP-Optionen gesetzt.
Weiterer NachweisBereich aktivieren12.3 DHCPBereich aktivieren Der DHCP-Bereich wird aktiviert.Weiterer NachweisDHCP-Konsole nutzbar12.3 DHCPDHCP-Konsole nutzbar Die DHCP-Konsole zeigt einen grünen Zustand für IPv4/IPv6.
10. DHCP-Test mit W11 und beobachtete Abweichung
Auf W11 wurde die zuvor manuelle IP-Konfiguration auf Automatisch (DHCP) umgestellt. Danach erhielt der Client im tatsächlichen Laborverlauf eine Adresse aus dem konfigurierten DHCP-Bereich.
Weiterer NachweisW11 vor DHCP12.3 W11-TestW11 vor DHCP Manuelle IP 192.168.1.204 und DNS 192.168.1.200 sind vor der Umstellung sichtbar.Weiterer NachweisUmstellung auf DHCP12.3 W11-TestUmstellung auf DHCP Die IP-Zuweisung wird auf Automatisch (DHCP) geändert.
Weiterer NachweisDHCP-Lease sichtbar12.3 W11-TestDHCP-Lease sichtbar W11 erhält 192.168.1.40, DNS 192.168.1.200 und DNS-Suffix gfnlab.test.Weiterer Nachweisipconfig /renew12.3 W11-Testipconfig /renew Die Kommandozeile bestätigt die DHCP-Adresse 192.168.1.40 und Gateway 192.168.1.254.
Beobachtete Laborabweichung: Die Aufgabenstellung erwartet zunächst einen DHCP-Fehlschlag. Im vorhandenen Nachweis erhielt W11 bereits eine gültige Lease; ein nicht belegter Fehlschlag wird daher nicht behauptet.
Mögliche technische Erklärung: Der Server wurde im tatsächlichen Verlauf offenbar rechtzeitig autorisiert/aktualisiert oder die Konsole zeigte bereits den nutzbaren Zustand, bevor der W11-Test dokumentiert wurde. Entscheidend ist: Der Nachweis belegt eine funktionierende DHCP-Vergabe, nicht den von der Aufgabenstellung erwarteten Zwischenfehler.
11. Rollback auf Basis-AD
Nach Abschluss der DHCP-Übung wurden alle VMs auf den Prüfpunkt Basis-AD zurückgesetzt. Damit war der Laborzustand aus dem vorherigen Arbeitsabschnitt wiederhergestellt; die Übung hinterließ keine dauerhafte Änderung der Basisumgebung.
12.3 RollbackVorheriger Übungszustand Die Übung hatte zuvor FSMO- und Rollenänderungen erzeugt, die durch den Rollback nicht als dauerhafte Zielkonfiguration bestehen bleiben.
Ergebniszustand: Der Arbeitsblock war ein Labordurchlauf. Nach dem Rollback war Basis-AD wieder der technische Endzustand.
12. Fazit, Risiken und Fachliche Erkenntnisse
Bearbeitete Technologien und Aufgaben FSMO-Rollen, AD DS, RODC, delegierte Verwaltung, DNS-Prüfung und DHCP-Konfiguration wurden praktisch bearbeitet.
Wichtige Systemunterscheidung Normaler Domänencontroller, herabgestufter Server, vorbereitetes RODC-Konto und tatsächlich bereitgestellter RODC wurden klar voneinander getrennt.
Laborabweichung: Der DHCP-Test wird entsprechend dem tatsächlich beobachteten Ergebnis bewertet.
Wesentliche Erkenntnisse
FSMO-Rollen wurden nach der Assistentenmeldung zusätzlich explizit geprüft.
Ein Domänencontroller kann nicht einfach durch Entfernen der AD-DS-Rolle zurückgebaut werden; er muss zuerst sauber tiefergestuft werden.
Ein RODC trennt lokale Verwaltung von vollständiger Domänenadministration.
Die Kennwortreplikationsrichtlinie ist ein Sicherheitsmechanismus: Nur zugelassene Konten können ihre Kennwörter auf dem RODC zwischenspeichern.
DHCP ist in AD-Umgebungen nicht nur eine Adresspool-Frage; Autorisierung, Scope-Optionen, DNS-Suffix und Client-Test gehören zusammen.
Nach dem Rollback war Basis-AD wieder der Endzustand; die vorherigen Schritte bleiben Labor-Zwischenstände.
Fachliche Grenzen
DHCP-Zwischenfehler: Der erwartete APIPA-/Fehlschlagzustand ist nicht belegt; belegt ist die erfolgreiche Lease-Vergabe.
Kennwortauffüllen: Die PRP-Konfiguration ist belegt. Eine erfolgreiche Vorab-Replikation des Kennworts von Übungskonto A ist anhand des PowerShell-Screenshots nicht eindeutig belegt.
Fachliche Grenze: Kennwörter und einzelne Einstellungen sind labortypisch und keine produktive Best Practice.
12.1 FSMO-RollenFSMO-Übersicht mit bereits übertragenem Schema-Master CMD-Ausgabe auf DC: Schema-Master liegt bereits auf Server2.sub.gfnlab.test; Domänennamen-Master liegt zu diesem Zeitpunkt noch auf DC.gfnlab.test.
12.1 FSMO-RollenEndnachweis der übertragenen FSMO-Rollen PowerShell/CMD-Nachweis: SchemaMaster = Server2.sub.gfnlab.test und DomainNamingMaster = Server3.it.pro; PDC, RID-Pool-Manager und Infrastrukturmaster verbleiben auf DC.gfnlab.test.
12.2.2 Server1 herabstufenAD-DS-Rolle kann erst nach Herabstufung entfernt werden Server-Manager meldet erwartungsgemäß, dass vor dem Entfernen der AD-DS-Rolle der Domänencontroller tiefergestuft werden muss.
12.2.2 Server1 herabstufenAssistent zur Herabstufung von Server1 Konfigurations-Assistent für Active-Directory-Domänendienste auf Server1; Zielserver Server1.gfnlab.test, Anmeldekontext GFNLAB\Administrator.
12.2.2 Server1 herabstufenWarnung beim Entfernen der DC-Rolle Server1 hostet zu diesem Zeitpunkt noch DNS; die Entfernung wird bewusst fortgesetzt, da der Server im Laborablauf vom Domänencontroller zum Mitglieds-/Workgroup-System zurückgeführt werden soll.Weiterer NachweisTieferstufung wird ausgeführt12.2.2 Server1 herabstufenTieferstufung wird ausgeführt Optionen prüfen: Active-Directory-Domänendienste werden von Server1 entfernt; anschließend gehört Server1 nur noch zur Domäne gfnlab.test bzw. wird danach aus der Domäne genommen.
12.2.2 Server1 herabstufenServer1 erfolgreich tiefergestuft Ergebnisfenster: Der Domänencontroller wurde erfolgreich tiefergestuft; Windows meldet den folgenden automatischen Neustart.
12.2.2 Server1 herabstufenServer1 tritt aus der Domäne in WORKGROUP aus Systemeigenschaften auf Server1: Nach der Herabstufung wird die Domänenmitgliedschaft beendet und Server1 in WORKGROUP verschoben.
12.2.2 BereinigungServer1 nicht mehr in Domain Controllers sichtbar ADUC auf DC: In der OU Domain Controllers ist nach Aktualisierung nur noch DC sichtbar; Server1 ist nicht mehr als aktiver Domänencontroller vorhanden.Weiterer NachweisComputerobjekte im Container Computers12.2.2 BereinigungComputerobjekte im Container Computers ADUC auf DC: Server1, Server2, Server3 und W11 sind im Container Computers sichtbar. Server1 ist hier nach der Herabstufung als Computerobjekt einzuordnen.
12.2.2 BereinigungServer1 aus Active Directory-Standorte und -Dienste entfernt AD-Standorte und -Dienste: Das Serverobjekt SERVER1 wird aus Default-First-Site-Name/Servers gelöscht, um die frühere DC-Repräsentation zu bereinigen.
12.2.2 BereinigungDNS-Prüfung nach Entfernung von Server1 DNS-Manager auf DC: Die _msdcs-Zone zeigt DC, Server2 und Server3 als Nameserver-/SRV-Kontext; Server1 ist nicht mehr als DC-SRV-Ziel enthalten.
12.2.2 RODC-VorbereitungRODC-Konto für Server1 vorbereiten Assistent zum Vorbereiten eines schreibgeschützten Domänencontrollers: Computername Server1, FQDN Server1.gfnlab.test.
12.2.2 RODC-VorbereitungDelegierung an RODC Admin RODC-Assistent: Für Installation und lokale Verwaltung des RODC wird das Konto RODC Admin ausgewählt.
12.2.2 RODC-VorbereitungServer1 nach vorbereiteter RODC-Kontoanlage nicht mehr im Computers-Container ADUC: Im Computers-Container sind Server2, Server3 und W11 sichtbar; Server1 wurde in den Domain-Controllers-Kontext vorbereitet.
12.2.3 RODC-BereitstellungServer1-Netzwerkkontext vor RODC-Bereitstellung CMD auf Server1: IP-Konfiguration mit 192.168.1.201 und DNS-Server 192.168.1.200; Grundlage für die anschließende RODC-Bereitstellung.
12.2.3 RODC-BereitstellungServer1 wird zur vorhandenen Domäne hinzugefügt AD-DS-Konfigurationsassistent auf Server1: Domänencontroller zu vorhandener Domäne gfnlab.test hinzufügen; Anmeldeinformationen werden angegeben.
12.2.3 RechteprüfungAnmeldung als gfnlab\rodc-admin Anmeldebildschirm auf Server1: Der delegierte Benutzer rodc-admin wird zur Prüfung der RODC-Verwaltungsrechte verwendet.
12.2.3 RechteprüfungEingeschränkte ADUC-Rechte als RODC Admin ADUC auf Server1: Der Benutzer rodc-admin kann keine normalen AD-Verwaltungsaktionen wie das Erstellen neuer Objekte im erwarteten Umfang durchführen.
12.2.3 RechteprüfungEingeschränkte DNS-Verwaltung als RODC Admin DNS-Manager auf Server1: Kontextmenü zeigt eingeschränkte bzw. nicht verfügbare Zonenaktionen; ein neuer Host-A-Eintrag ist im RODC-Kontext nicht als reguläre DNS-Schreiboperation vorgesehen.
12.2.3 RechteprüfungNeustart des AD-DS-Dienstes durch RODC Admin möglich Dienstekonsole auf Server1: Neustart von Active Directory-Domänendienste wird angestoßen; abhängige Dienste werden mit neu gestartet.
12.2.3 KennwortreplikationOU1 wird erstellt ADUC auf DC: Neue Organisationseinheit OU1 als Arbeitsbereich für Testbenutzer der RODC-Kennwortreplikation.
Weiterer NachweisBenutzer Übungskonto B wird angelegt12.2.3 KennwortreplikationBenutzer Übungskonto B wird angelegt ADUC: Benutzer Übungskonto B mit Anmeldename dw wird in OU1 erstellt.Weiterer NachweisBenutzer Übungskonto A wird angelegt12.2.3 KennwortreplikationBenutzer Übungskonto A wird angelegt ADUC: Benutzer Übungskonto A mit Anmeldename as wird in OU1 erstellt.
12.2.3 KennwortreplikationTestbenutzer in OU1 angelegt ADUC: Übungskonto A und Übungskonto B sind in OU1 sichtbar und dienen als Testkonten für unterschiedliche Kennwortreplikationsrichtlinien.
12.2.3 KennwortreplikationServer1 besitzt RODC-spezifische Registerkarte Eigenschaften von SERVER1: Registerkarte Kennwortreplikationsrichtlinie ist vorhanden; dies unterscheidet den RODC von einem normalen schreibbaren Domänencontroller.
Personenbezogene Kontodaten werden nicht angezeigt.12.2.3 KennwortreplikationKennwortreplikationsrichtlinie mit Zulassen/Verweigern RODC-Kennwortreplikationsrichtlinie: Übungskonto A wird zugelassen; Übungskonto B wird explizit verweigert.Personenbezogene Kontodaten werden nicht angezeigt.12.2.3 KennwortreplikationFehler beim Auffüllen eines nicht zugelassenen Kennworts Erwartbare Schutzwirkung der Richtlinie: Für ein nicht zugelassenes bzw. explizit verweigertes Konto kann das Kennwort nicht auf dem RODC aufgefüllt werden.
12.2.3 KennwortreplikationPowerShell-Prüfung der RODC-PRP PowerShell: Get-ADDomainControllerPasswordReplicationPolicy und Get-ADDomainControllerPasswordReplicationPolicyUsage für Server1. Die Richtlinie ist sichtbar; die tatsächlich aufgefüllten Konten sind nur teilweise eindeutig nachgewiesen.
12.3 DHCPDHCP-Installation erfolgreich Installationsstatus: DHCP-Server und Verwaltungstools wurden erfolgreich installiert; Konfiguration ist noch erforderlich.
12.3 DHCPDHCP-Postinstallationsassistent: AD-Autorisierung überspringen DHCP-Konfigurations-Assistent: AD-Autorisierung wird gemäß Aufgabenstellung zunächst übersprungen, um die spätere Wirkung der Autorisierung zu demonstrieren.
12.3 DHCPDHCP-Postinstallationsschritte abgeschlossen Zusammenfassung: Sicherheitsgruppen wurden erstellt; DHCP-Dienst muss neu gestartet werden, damit die Gruppen wirksam werden.
12.3 DHCPDHCP-Bereich aktivieren Bereichserstellungs-Assistent: Der Bereich wird direkt aktiviert, damit Clients Leases aus dem definierten Pool erhalten können.
Weiterer NachweisDHCP-Konsole fordert Autorisierung12.3 DHCPDHCP-Konsole fordert Autorisierung DHCP-Konsole auf DC: Hinweistext zur DHCP-Autorisierung in Active Directory; dieser Punkt ist laut Aufgabenstellung didaktisch relevant.
12.3 DHCPDHCP-Konsole nach Autorisierung/Aktualisierung DHCP-Konsole: IPv4/IPv6 zeigen grüne Statussymbole; der Server ist für den weiteren Test nutzbar.
12.3 W11-TestW11 erhält DHCP-Adresse 192.168.1.40 Windows 11: Nach der Umstellung erhält der Client per DHCP 192.168.1.40, Gateway 192.168.1.254, DNS 192.168.1.200 und DNS-Suffix gfnlab.test.
12.3 W11-Testipconfig /renew bestätigt DHCP-Lease CMD auf W11: ipconfig und ipconfig /renew bestätigen die DHCP-Adresse 192.168.1.40 und das Standardgateway 192.168.1.254.
12.3 RollbackAlle VMs auf Prüfpunkt Basis-AD zurückgesetzt Lab-Host: Get-VM | Restore-VMCheckpoint -Name Basis-AD -Confirm:$false setzt alle VMs auf den Abschlusszustand aus Block 11 zurück.
Fachliche Grenze: PRP-Einstellungen sind sichtbar; tatsächliche Kennwortvorhaltung und der erwartete DHCP-Zwischenfehler sind nicht eindeutig bildlich belegt.
Praxis und Ergebnis
Active-Directory-Objektverwaltung und Delegation
OUs, Benutzer, Computer, Importwege, Gruppenverschachtelung, Freigaben, Delegation und RSAT anwenden.
1. Ziel, Ergebnis und Laborkontext
Block 13 erweitert die in den vorherigen Blöcken aufgebaute Active-Directory-Umgebung um typische Verwaltungsaufgaben eines Windows-Administrators. Der Fokus liegt nicht nur auf dem Erstellen von Objekten, sondern auf nachvollziehbarer Verwaltung: objektbezogene Berechtigungen, sichere Strukturierung durch OUs, Gruppenverschachtelung nach dem I-G-DL-P-Prinzip und gezielte Delegation von Verwaltungsrechten.
AD-Struktur OUs in gfnlab.test,sub.gfnlab.test und it.pro erstellt bzw. importiert.
Benutzerverwaltung Benutzer per GUI, PowerShell und CSV angelegt; Konten geprüft, deaktiviert und abgefragt.
Berechtigungen Freigabe \\dc\Freigabe-Produktion mit Share- und NTFS-Rechten umgesetzt und getestet.
DelegationÜbungskonto F erhielt OU-begrenzte Rechte für Benutzerverwaltung und Passwortreset.
Gesamtergebnis: Die Aufgaben 13.1 bis 13.4 wurden abgeschlossen. Die Nachweise zeigen die Objekterstellung, Funktionsprüfungen, Berechtigungswirkung und abschließende Sicherung über den Prüfpunkt Tag_13_AD_Objekte.
2. Ausgangslage und beteiligte Systeme
Die Übung wurde in der Windows-Server-2022-Laborumgebung auf dem Hyper-V-Host [Laborhost] durchgeführt. Die Domänenstruktur aus den vorherigen Blöcken war die Voraussetzung für die domänenübergreifenden Gruppen- und Freigabetests.
System / Domäne
Rolle in Block 13
Wichtige Nachweise
DC/gfnlab.test
Zentrale Verwaltung der Stammdomäne, ADUC, Freigabe C:\Freigabe-Produktion
Weitere Domäne für CSVDE-Import und globale IT-Gruppe
Stella Inter,Theo Logie,G_IT-Mitarbeiter-IT-PRO
W11
Client für Anmelde-, Zugriff- und RSAT-Tests
Zeitbeschränkung, Freigabezugriff, RSAT/MMC
Maßgeblich ist der tatsächlich ausgeführte Verlauf; Fehler und Abweichungen bleiben als technische Zwischenzustände erkennbar.
3. 13.1 - AD-Objekte erstellen
In Aufgabe 13.1 wurden AD-Objekte auf drei verschiedene Arten erstellt: grafisch über ADUC, automatisiert per PowerShell und importiert über CSVDE bzw. CSV/PowerShell. Dadurch wird derselbe administrative Grundvorgang aus mehreren praxisrelevanten Perspektiven abgedeckt.
Durchgeführte Schritte
OU-Struktur Abteilungen / IT, Marketing, Produktion / Benutzer, Computer, Gruppen in gfnlab.test per GUI erstellt.
Gleiche OU-Struktur in sub.gfnlab.test per PowerShell erstellt.
OU-Struktur für it.pro über CSVDE exportiert, angepasst und importiert.
Benutzer Übungskonto A und Übungskonto B per GUI in IT/Benutzer angelegt.
Justin Time per New-ADUser in Marketing/Benutzer erstellt.
Mehrere Marketing-Benutzer über C:\temp\Benutzer.csv und PowerShell-ISE importiert.
Computerkonto Client1 in Produktion/Computer angelegt.
Beobachtung aus dem Verlauf: Beim erneuten Ausführen des CSV-Imports meldete PowerShell IdentityAlreadyExistsException. Das war in diesem Fall kein Grundfehler der Umgebung, sondern die erwartbare Folge davon, dass die Benutzer bereits erfolgreich angelegt waren.
13.1OU-Struktur in gfnlab.test Die Domäne gfnlab.test enthält die OU-Struktur Abteilungen mit IT, Marketing und Produktion sowie den Unter-OUs Benutzer, Computer und Gruppen.13.1OU-Struktur in sub.gfnlab.test per PowerShell Die OUs für die Subdomäne wurden per New-ADOrganizationalUnit vorbereitet.13.1GUI-Prüfung der Subdomain-OUs Die über PowerShell erzeugte Struktur ist in Active Directory-Benutzer und -Computer sichtbar.Weiterer NachweisCSVDE-Export der OU-Struktur13.1CSVDE-Export der OU-Struktur Die OU-Struktur aus gfnlab.test wurde als CSV exportiert und als Vorlage für it.pro verwendet.Weiterer NachweisCSVDE-Import in it.pro13.1CSVDE-Import in it.pro Die angepasste OU-Struktur wurde in die Domäne it.pro importiert.Weiterer NachweisOU-Struktur in it.pro geprüft13.1OU-Struktur in it.pro geprüft Die importierte Struktur ist in der GUI unter it.pro nachvollziehbar.Weiterer NachweisBenutzer Übungskonto A per GUI13.1Benutzer Übungskonto A per GUI Übungskonto A wurde in der OU Abteilungen/IT/Benutzer angelegt.Weiterer NachweisÜbungskonto A und Übungskonto B sichtbar13.1Übungskonto A und Übungskonto B sichtbar Beide GUI-Benutzerkonten sind in der Ziel-OU vorhanden.Weiterer NachweisGet-ADUser-Prüfung der Abteilungen13.1Get-ADUser-Prüfung der Abteilungen Die vorhandenen Benutzer unterhalb der OU Abteilungen wurden per PowerShell abgefragt.Weiterer NachweisJustin Time per PowerShell13.1Justin Time per PowerShell Justin Time wurde mit New-ADUser in der OU Marketing/Benutzer angelegt und anschließend abgefragt.Weiterer NachweisCSV-Datei Benutzer.csv13.1CSV-Datei Benutzer.csv Die CSV-Datei enthält mehrere Benutzerobjekte mit Name, SamAccountName und UserPrincipalName.Weiterer NachweisCSV-Import per PowerShell ISE13.1CSV-Import per PowerShell ISE Die Benutzer wurden über Import-Csv und New-ADUser automatisiert erzeugt. Wiederholtes Ausführen erzeugte erwartungsgemäß AlreadyExists-Meldungen.Weiterer NachweisMarketing-Benutzer nach CSV-Import13.1Marketing-Benutzer nach CSV-Import Die per CSV erzeugten Benutzer sind in der OU Marketing/Benutzer sichtbar.Weiterer NachweisComputerkonto Client1 anlegen13.1Computerkonto Client1 anlegen Das Computerkonto Client1 wurde in der OU Produktion/Computer erstellt.Weiterer NachweisComputerkonto Client1 geprüft13.1Computerkonto Client1 geprüft Client1 ist als Computerobjekt in der vorgesehenen OU sichtbar.
4. 13.2 - Konten bearbeiten und prüfen
In Aufgabe 13.2 wurde gezeigt, dass Benutzerobjekte nicht nur erstellt, sondern auch administrativ gesteuert werden müssen. Dazu gehörten zeitbasierte Anmeldebeschränkungen, Gruppenmitgliedschaften mit Administrationswirkung, Konto-Deaktivierung und gespeicherte Suchabfragen.
Durchgeführte Prüfungen
Für Übungskonto A wurden Anmeldezeiten konfiguriert und auf W11 getestet.
Übungskonto B wurde von einem normalen Benutzerkonto zur Domänen-Admin-Berechtigung hochgestuft.
Mike Rosoft wurde zuerst erfolgreich angemeldet, danach deaktiviert und erneut getestet.
Eine gespeicherte AD-Abfrage Deaktivierte Konten wurde erstellt und zur Kontrolle genutzt.
Technischer Zusammenhang: Authentifizierung, Autorisierung und Kontoobjektstatus wurden voneinander abgegrenzt. Ein existierendes Konto ist nicht automatisch anmeldbar; Zeitfenster, Deaktivierung und Gruppenmitgliedschaften beeinflussen das Ergebnis.
Weiterer NachweisAnmeldezeiten für Übungskonto A13.2Anmeldezeiten für Übungskonto A Für Übungskonto A wurden Anmeldezeiten im Konto-Tab konfiguriert.Weiterer NachweisZeitbeschränkung auf W11 geprüft13.2Zeitbeschränkung auf W11 geprüft Die Anmeldung wird wegen geltender Zeitbeschränkung verweigert.Weiterer NachweisÜbungskonto B vor Admin-Rechten13.2Übungskonto B vor Admin-Rechten Die Anmeldung/Verwaltung ist vor der Gruppenmitgliedschaft nicht möglich.Weiterer NachweisÜbungskonto B als Domänen-Admin13.2Übungskonto B als Domänen-Admin Übungskonto B wurde der Gruppe Domänen-Admins hinzugefügt.Weiterer NachweisÜbungskonto B mit Administratorrechten13.2Übungskonto B mit Administratorrechten Nach der Gruppenmitgliedschaft kann Übungskonto B administrative Aufgaben ausführen.Weiterer NachweisMike Rosoft vor Deaktivierung13.2Mike Rosoft vor Deaktivierung Vor der Deaktivierung ist eine Anmeldung als Mike Rosoft möglich.Weiterer NachweisMike Rosoft deaktiviert13.2Mike Rosoft deaktiviert Das Konto Mike Rosoft wurde in ADUC deaktiviert.Weiterer NachweisLogin als Mike Rosoft verweigert13.2Login als Mike Rosoft verweigert Die Anmeldung scheitert, weil das Konto deaktiviert ist.Weiterer NachweisGespeicherte Abfrage: Deaktivierte Konten13.2Gespeicherte Abfrage: Deaktivierte Konten Die Abfrage zeigt deaktivierte Konten, darunter Mike Rosoft.
5. 13.3 - Berechtigungsmodell, Freigabe und Zugriffstests
Aufgabe 13.3 bildet den fachlich stärksten Teil des Blocks, weil hier AD-Gruppen, Freigabeberechtigungen und NTFS-Berechtigungen zusammenwirken. Die Übung folgt dem Prinzip I-G-DL-P: Identitäten werden in globale Gruppen aufgenommen, globale Gruppen werden in domänenlokale Gruppen verschachtelt, und die domänenlokalen Gruppen erhalten Berechtigungen auf Ressourcen.
Ebene
Umsetzung im Labor
Zweck
Identitäten
Übungskonto A, Übungskonto B, Hacke Peter, Roman Held, Stella Inter, Theo Logie
Rechtekorrektur: Nach dem Deaktivieren der Vererbung fehlten erforderliche explizite Rechte. Die Berechtigungskette wurde durch Besitzübernahme und icacls repariert.
Nachweise zu Gruppen, Freigabe, ACL und Zugriffstests
Weiterer NachweisDomänenlokale Gruppe RW erstellen13.3Domänenlokale Gruppe RW erstellen DL_Produktion-Freigabe-RW wurde in Produktion/Gruppen als lokale Sicherheitsgruppe angelegt.Weiterer NachweisDL-Gruppen R und RW geprüft13.3DL-Gruppen R und RW geprüft Die Gruppen DL_Produktion-Freigabe-R und DL_Produktion-Freigabe-RW sind vorhanden.Weiterer NachweisGlobale Gruppe G_IT-Mitarbeiter-GFNLAB13.3Globale Gruppe G_IT-Mitarbeiter-GFNLAB Die globale Sicherheitsgruppe für die IT-Mitarbeiter der Stammdomäne wurde erstellt.Weiterer NachweisMitglieder der GFNLAB-IT-Gruppe13.3Mitglieder der GFNLAB-IT-Gruppe Übungskonto A und Übungskonto B sind Mitglieder von G_IT-Mitarbeiter-GFNLAB.Weiterer NachweisSUB-Benutzer Hacke Peter und Roman Held13.3SUB-Benutzer Hacke Peter und Roman Held Die Benutzer der Subdomäne wurden in der OU IT/Benutzer angelegt.Weiterer NachweisSUB-Gruppe mit Mitgliedern13.3SUB-Gruppe mit Mitgliedern Hacke Peter und Roman Held sind Mitglied der globalen SUB-Gruppe.Weiterer Nachweisit.pro-Benutzer per PowerShell13.3it.pro-Benutzer per PowerShell Stella Inter und Theo Logie wurden in it.pro per New-ADUser erstellt.Weiterer Nachweisit.pro-Gruppe mit Mitgliedern13.3it.pro-Gruppe mit Mitgliedern Stella Inter und Theo Logie sind Mitglieder von G_IT-Mitarbeiter-IT-PRO.Weiterer NachweisOrdner und Datei für Freigabe13.3Ordner und Datei für Freigabe C:\Freigabe-Produktion und Datei1.txt wurden für den Zugriffstest vorbereitet.Weiterer NachweisFreigabe und Share-Berechtigungen13.3Freigabe und Share-Berechtigungen Der Ordner wurde freigegeben; die Freigabeberechtigung ist die äußere Zugriffsebene.Weiterer NachweisNTFS-Vererbung entfernt - Stolperstelle13.3NTFS-Vererbung entfernt - Stolperstelle Nach Entfernen vererbter Berechtigungen muss geprüft werden, ob Administratoren/System und benötigte Gruppen weiterhin Zugriff haben.Weiterer NachweisNTFS-Berechtigung für R-Gruppe13.3NTFS-Berechtigung für R-Gruppe DL_Produktion-Freigabe-R erhält lesende Rechte.Weiterer NachweisNTFS-Berechtigung für RW-Gruppe13.3NTFS-Berechtigung für RW-Gruppe DL_Produktion-Freigabe-RW erhält zusätzlich Schreibrechte.Weiterer NachweisFinale ACL am Ordner13.3Finale ACL am Ordner Die NTFS-Berechtigungen enthalten die vorgesehenen R- und RW-Gruppen.Weiterer Nachweisicacls-Validierung und Reparatur13.3icacls-Validierung und Reparatur Die finale ACL wurde per icacls sichtbar gemacht und nach dem Vererbungsfehler sauber gesetzt.Weiterer NachweisGFNLAB-Gruppe in DL-RW13.3GFNLAB-Gruppe in DL-RW G_IT-Mitarbeiter-GFNLAB wurde in die domänenlokale RW-Gruppe verschachtelt.Weiterer NachweisSUB-Gruppe in DL-RW13.3SUB-Gruppe in DL-RW G_IT-Mitarbeiter-SUB-GFNLAB wurde über den Suchpfad sub.gfnlab.test zur RW-Gruppe hinzugefügt.Weiterer NachweisIT-PRO-Gruppe in DL-R13.3IT-PRO-Gruppe in DL-R G_IT-Mitarbeiter-IT-PRO wurde der Read-Gruppe zugeordnet.Weiterer NachweisÜbungskonto B Schreibtest13.3Übungskonto B Schreibtest Übungskonto B kann die Datei bearbeiten und speichern, weil sie über die verschachtelte RW-Gruppe berechtigt ist.Weiterer NachweisHacke Peter Schreibtest13.3Hacke Peter Schreibtest Hacke Peter aus sub.gfnlab.test kann ebenfalls schreiben, weil die SUB-Gruppe in DL-RW verschachtelt ist.Weiterer NachweisCory Ander Zugriff verweigert13.3Cory Ander Zugriff verweigert Cory Ander besitzt keine passende Gruppenmitgliedschaft und erhält keinen Zugriff auf die Freigabe.
Ergebnis der Zugriffstests: Übungskonto B und Hacke Peter konnten schreiben, weil ihre globalen Gruppen in der domänenlokalen RW-Gruppe verschachtelt waren. Die it.pro-Gruppe wurde der R-Gruppe zugeordnet. Cory Ander erhielt keinen Zugriff, da er keine passende Gruppenmitgliedschaft für die Freigabe hatte.
6. 13.4 - Delegation und RSAT-Prüfung mit Übungskonto F
In Aufgabe 13.4 wurde die Verwaltung der OU Abteilungen / Marketing / Benutzer an Übungskonto F delegiert. Ziel war nicht, Übungskonto F allgemein zur Administratorin zu machen, sondern ihr begrenzte Rechte für eine konkrete OU zu geben: Benutzerkonten erstellen, entfernen und verwalten sowie Kennwörter zurücksetzen.
Delegierte Rechte und praktische Prüfung
Die Delegation wurde über den Assistenten Objektverwaltung zuweisen in ADUC vorgenommen.
Die erweiterten Features wurden aktiviert, um die Sicherheitsberechtigungen sichtbar zu prüfen.
Auf W11 wurden die AD DS-/LDS-RSAT-Tools installiert.
Übungskonto F öffnete ADUC über MMC auf W11 und konnte das Passwort von Übungskonto E in der delegierten OU zurücksetzen.
Der Passwortreset für Übungskonto B in einer anderen OU wurde verweigert.
In anderen OUs konnte Übungskonto F keine Benutzer erstellen; das Kontextmenü bot dafür keine passende Aktion an.
Technischer Zusammenhang: Delegation wirkt objekt- und containerbezogen. Übungskonto F erhielt Rechte für Marketing/Benutzer, aber keine domänenweiten Administratorrechte. Genau diese Begrenzung wurde durch erfolgreiche und fehlgeschlagene Aktionen nachgewiesen.
Weiterer NachweisDelegation: Übungskonto F auswählen13.4Delegation: Übungskonto F auswählen Übungskonto F wurde als Zielkonto für die delegierte Objektverwaltung ausgewählt.Weiterer NachweisDelegation: Aufgaben auswählen13.4Delegation: Aufgaben auswählen Es wurden Benutzerverwaltung und Passwortzurücksetzung für die Ziel-OU delegiert.Weiterer NachweisAD-Berechtigungen von Übungskonto F prüfen13.4AD-Berechtigungen von Übungskonto F prüfen Die erweiterten Sicherheitsberechtigungen zeigen die delegierten Rechte auf der OU Marketing/Benutzer.Weiterer NachweisW11 mit Internetzugriff für RSAT13.4W11 mit Internetzugriff für RSAT Die Internetverbindung wurde vor der RSAT-Installation geprüft.Weiterer NachweisUAC mit Administrator für RSAT13.4UAC mit Administrator für RSAT Die RSAT-Installation wurde mit administrativen Anmeldeinformationen freigegeben.Weiterer NachweisRSAT-Installation erfolgreich13.4RSAT-Installation erfolgreich Add-WindowsCapability installierte die AD DS-/LDS-Tools ohne Neustartanforderung.Weiterer NachweisADUC-Snap-In in MMC hinzufügen13.4ADUC-Snap-In in MMC hinzufügen Nach RSAT ist das Snap-In Active Directory-Benutzer und -Computer verfügbar.Weiterer NachweisADUC über MMC auf W11 geöffnet13.4ADUC über MMC auf W11 geöffnet Übungskonto F kann die AD-Struktur über das MMC-Snap-In einsehen.Personenbezogene Kontonamen und lokale Benutzerdaten werden nicht angezeigt.13.4Übungskonto E Passwort zurücksetzen Übungskonto F setzt innerhalb der delegierten OU das Kennwort für Übungskonto E zurück.Personenbezogene Kontonamen und lokale Benutzerdaten werden nicht angezeigt.13.4Passwortänderung für Übungskonto E erfolgreich Die Berechtigung wirkt innerhalb der OU Marketing/Benutzer.Personenbezogene Kontonamen und lokale Benutzerdaten werden nicht angezeigt.13.4Übungskonto B Passwortversuch Übungskonto F versucht ein Passwort außerhalb der delegierten OU zurückzusetzen.Weiterer NachweisZugriff verweigert bei Übungskonto B13.4Zugriff verweigert bei Übungskonto B Der Passwortreset außerhalb der delegierten OU wird abgelehnt.Weiterer NachweisAndere OU: Benutzer erstellen nicht möglich13.4Andere OU: Benutzer erstellen nicht möglich In anderen OUs fehlen Übungskonto F die Rechte zum Erstellen neuer Benutzerobjekte.
7. Prüfpunkt und Rücksetzung
Nach Abschluss von Arbeitsblock wurde ein Prüfpunkt mit dem Namen Tag_13_AD_Objekte erstellt. Das entspricht dem optionalen Hinweis in der Aufgabenstellung. Anschließend wurde die Umgebung für die nächsten Aufgaben wieder auf den passenden Ausgangszustand gebracht.
Wichtige Prüfpunktgrenze für Server1: Wenn eine spätere Aufgabenstellung verlangt, auf Basis-AD zurückzugehen, darf Server1 nicht blind auf einen älteren fehlerhaften Prüfpunkt gesetzt werden. Für Server1 ist der funktionierende Prüfpunkt Server1 - (01.05.2026 - 23:43:24) beziehungsweise der als funktionsfähig geprüfte Server1-Stand zu verwenden.
Weiterer NachweisCheckpoint per PowerShellabschlussCheckpoint per PowerShell Der Prüfpunkt Tag_13_AD_Objekte wurde über Get-VM | Checkpoint-VM erzeugt.Weiterer NachweisCheckpoint im Hyper-V-Manager sichtbarabschlussCheckpoint im Hyper-V-Manager sichtbar Der Prüfpunkt Tag_13_AD_Objekte ist unter Basis-AD sichtbar.Weiterer NachweisRücksetzung auf Basis-ADabschlussRücksetzung auf Basis-AD Nach Abschluss wurde die Umgebung wieder auf den vorgesehenen Ausgangszustand zurückgeführt.
8. Fazit und Fachliche Erkenntnisse
Bearbeitete Administrationsaufgaben AD-Strukturierung, Benutzerverwaltung, Gruppenmodellierung, Freigabe-/NTFS-Rechte und Delegation.
Fehleranalyse Der CSV-Import-Fehler und die NTFS-Vererbungsfalle wurden nicht geglättet, sondern als nachvollziehbare Lernpunkte aufgenommen.
Ergebnis: Die Berechtigungsketten und ihre gezielte Begrenzung wurden technisch nachvollzogen.
Wesentliche Erkenntnisse
OU-Strukturen sollten konsistent über Domänen hinweg aufgebaut werden, damit spätere Automatisierung und Delegation sauber funktionieren.
PowerShell- und CSV-Importe sind effizient, müssen aber idempotent gedacht werden: existierende Objekte führen bei erneutem Import zu erwartbaren Fehlern.
Anmeldezeiten, Kontodeaktivierung und Gruppenmitgliedschaft wirken direkt auf Benutzererfahrung und Administrationsrechte.
Share-Berechtigungen und NTFS-Berechtigungen sind getrennte Schichten; der restriktivere effektive Zugriff entscheidet.
Bei NTFS-Vererbung muss vor dem Entfernen geerbter Rechte klar sein, welche expliziten Rechte bestehen bleiben sollen.
Das Gruppenmodell I-G-DL-P reduziert direkte Benutzerberechtigungen und macht Zugriffe nachvollziehbarer.
Delegation ist kein Ersatz für Domänen-Admin-Rechte, sondern eine kontrollierte Rechtevergabe auf definierte OUs.
RSAT auf einem Client ist ein praxisnaher Weg, administrative Aufgaben auszuführen, ohne direkt auf dem Server arbeiten zu müssen.
Einsatzgrenzen
Die verwendeten Kennwörter sind Laborwerte und keine produktive Sicherheitsvorgabe.
Die Freigabe- und NTFS-Rechte wurden für den Übungszweck gesetzt, nicht als vollständiges produktives Berechtigungskonzept.
Die finale Rücksetzung bedeutet: Der belegte Zustand ist ein abgeschlossener Labordurchlauf, nicht zwingend der dauerhaft aktuelle Ist-Zustand der Umgebung.
Fehlerkontext: Ein fehlerhafter Server1-Prüfpunkt führte zu WORKGROUP-/RID-Problemen; nach Wiederherstellung des korrekten Zustands wurden DC-Dienste und Replikation geprüft und die Objektarbeit fortgesetzt.
Praxis und Ergebnis
Benutzerverwaltung, Dienstkonten und AD-Wiederherstellung
PowerShell-Benutzermethoden, MSA/gMSA, System-State-Sicherung, DSRM-Restore und AD-Datenbankwartung bearbeiten.
Überblick
PowerShell-Verfahren zur Benutzeranlage, drei Dienstkontenmodelle, Systemstatussicherung und DSRM-Wiederherstellung sowie Wartung der Active-Directory-Datenbank wurden als zusammenhängende Administrationsaufgaben bearbeitet.
Die Aufgabe zeigt drei typische Arbeitsweisen mit Cmdlets, die viele Parameter besitzen. Der Einzeiler ist schnell, aber bei vielen Parametern unübersichtlich. Die Backtick-Variante verbessert die Lesbarkeit, ist aber empfindlich, weil nach dem Backtick kein Leerzeichen stehen darf. Splatting trennt Parameterdaten vom Cmdlet und eignet sich am besten für wiederverwendbare Skripte, Templates und Automatisierung.
Fehler, Abweichungen oder Entscheidungen
Beim ersten `New-ADUser`-Versuch trat der Fehler „Der Verzeichnisdienst kann keinen relativen Bezeichner zuweisen“ auf. Laut dokumentierter Arbeitsverlauf war Server1 nicht gestartet. Nach dem Start von Server1 konnte der Benutzer angelegt werden. Der Fehler wurde als RID-/FSMO-/AD-Infrastrukturthema und nicht als reiner Syntaxfehler bewertet.
Fachliche Erkenntnisse
PowerShell-Syntax ist nur eine Ebene; AD-Objekterstellung hängt zusätzlich von RID-Master, Domänencontroller-Verfügbarkeit, DNS und Replikation ab.
Splatting ist für wiederholbare Administration die sauberste Schreibweise.
Nach jedem administrativen Eingriff sollte eine technische Prüfung erfolgen, nicht nur eine fehlende Fehlermeldung.
Nachweise
RID-Zuweisungsfehler beim ersten New-ADUser-Versuch Fehler/Korrektur Server1 war nicht gestartet; AD konnte keinen relativen Bezeichner zuweisen.Prüfung der OU Arbeit vor Benutzeranlage Prüfung OU Arbeit existiert unter OU=Arbeit,DC=gfnlab,DC=test.Benutzer Theo Retisch per Einzeiler erstellt Konfiguration Einzeilige New-ADUser-Variante erneut erfolgreich ausgeführt.Weiterer NachweisTheo Retisch per Get-ADUser geprüftTheo Retisch per Get-ADUser geprüft Prüfung Benutzer tr ist aktiviert und besitzt UPN tr@gfnlab.test.Weiterer NachweisJustin Time per Backtick-Mehrzeiler erstellt und geprüftJustin Time per Backtick-Mehrzeiler erstellt und geprüft Konfiguration Mehrzeiler mittels Backtick/Graviszeichen erfolgreich umgesetzt.Weiterer NachweisCory Ander per Splatting erstellt und geprüftCory Ander per Splatting erstellt und geprüft Konfiguration Hashtable/Splatting als strukturierte Parameterübergabe erfolgreich umgesetzt.
20.0.1 – Dienstkonten, MSA und gMSA – Konzeptvergleich
Ziel: Die Unterschiede zwischen klassischen Dienstkonten, verwalteten Dienstkonten (MSA/sMSA) und gruppenverwalteten Dienstkonten (gMSA) wurden fachlich eingeordnet.
Umsetzung
Klassische Dienstkonten wurden als normale AD-Benutzerkonten für Dienste/Applikationen eingeordnet.
MSA/sMSA wurde als automatisch verwaltetes Dienstkonto für genau einen Computer verstanden.
gMSA wurde als mehrserverfähiges verwaltetes Dienstkonto für Webfarmen, Cluster und geplante Aufgaben eingeordnet.
SPN/Kerberos, KDS-Root-Key, Passwortrotation und Einsatzgrenzen wurden besprochen.
Technischer Zusammenhang
Dienstkonten sind technische Identitäten für Dienste. Klassische Dienstkonten funktionieren breit, erfordern aber manuelle Kennwortpflege und häufig SPN-Pflege. MSA/gMSA reduzieren diese Risiken, weil Active Directory das Kennwort verwaltet und die Nutzung technisch kontrollierbarer wird. Ein sMSA ist auf einen Server beschränkt; ein gMSA darf von mehreren berechtigten Computern verwendet werden.
Fehler, Abweichungen oder Entscheidungen
Keine technische Fehlersituation; es handelt sich um eine Recherche- und Verständnisaufgabe.
Fachliche Erkenntnisse
Klassische Dienstkonten sind kompatibel, aber nicht ideal: manuelle Passwortpflege, „Kennwort läuft nie ab“ und überhöhte Rechte sind typische Risiken.
MSA/gMSA sind sicherer, weil Kennwörter durch AD verwaltet und nicht administrativ bekannt sind.
Das Wissen ist für das spätere eigene Homelab relevant, zum Beispiel für Webdienste, Monitoring, Backup-Jobs, geplante Tasks oder Automatisierungsdienste.
Nachweise
Für diese Recherche- und Konzeptaufgabe liegt kein separater Screenshot vor; der technische Zusammenhang ist als Text beschrieben.
20.1.1 – Verwaltetes Dienstkonto / sMSA `iis_MSA` für IIS
Ziel: IIS und RSAT-AD-PowerShell wurden remote auf Server2 und Server3 installiert. Anschließend wurde ein MSA `iis_MSA` erstellt und auf Server2 für den IIS-DefaultAppPool verwendet. Der Versuch auf Server3 wurde nach der erwarteten Warnung abgebrochen.
Umsetzung
Remote-Installation von `Web-Server` und `RSAT-AD-PowerShell` auf Server2 und Server3.
`iis_MSA` wurde mit `New-ADServiceAccount -RestrictToSingleComputer` erstellt.
Das Konto wurde im Container `Managed Service Accounts` geprüft.
Server2 wurde per `Add-ADComputerServiceAccount` berechtigt, das Konto wurde lokal installiert und mit `Test-ADServiceAccount = True` validiert.
Der IIS `DefaultAppPool` auf Server2 wurde auf `gfnlab\iis_MSA$` umgestellt und neu gestartet.
Auf Server3 wurde der MSA-Einsatz bewusst getestet; die Doppelter-Backlink-Warnung wurde mit `N` abgebrochen.
Ein standalone Managed Service Account wird durch AD mit einem verwalteten Kennwort ausgestattet. Das Dollarzeichen am Ende (`iis_MSA$`) signalisiert dem System ein verwaltetes Konto. Deshalb werden im IIS keine Kennwörter eingetragen. Ein sMSA ist jedoch nur für einen Computer geeignet; genau diese Grenze wurde durch den Test auf Server3 sichtbar.
Fehler, Abweichungen oder Entscheidungen
Der erste Remote-Installationsversuch wurde in der PowerShell ISE (x86) ausgeführt. Dort war `Install-WindowsFeature` nicht verfügbar. Nach Wechsel zur normalen 64-Bit PowerShell ISE lief die Installation erfolgreich. Zusätzlich wurde auf Server3 die Doppelter-Backlink-Warnung als erwarteter Lernnachweis erkannt und nicht als Fehler missinterpretiert.
Fachliche Erkenntnisse
Der PowerShell-Host ist relevant; x86-ISE kann ServerManager-Cmdlets nicht wie erwartet bereitstellen.
MSA/sMSA eignet sich für einen einzelnen Server, nicht für Webserverfarmen.
Warnmeldungen sind fachlich zu lesen: Die Server3-Warnung war der Beweis für die sMSA-Einsatzgrenze.
Nachweise
Weiterer NachweisPowerShell ISE x86: Install-WindowsFeature nicht verfügbarPowerShell ISE x86: Install-WindowsFeature nicht verfügbar Fehler/Korrektur Fehler entstand durch falschen PowerShell-Host; später Wechsel zur 64-Bit-ISE.Weiterer NachweisRemote-Installation auf Server2 und Server3 läuftRemote-Installation auf Server2 und Server3 läuft Kontext Zwischenstand/Progress der Installation.Weiterer NachweisRemote-Installation IIS und RSAT-AD-PowerShell erfolgreichRemote-Installation IIS und RSAT-AD-PowerShell erfolgreich Prüfung Installationsergebnis zeigt Success für Server2 und Server3.Weiterer Nachweisiis_MSA erstellt und per ADServiceAccount-Abfrage geprüftiis_MSA erstellt und per ADServiceAccount-Abfrage geprüft Konfiguration Erste direkte Abfrage mit Identity scheiterte, Filter-Abfrage zeigte das Konto korrekt.Weiterer Nachweisiis_MSA im Container Managed Service Accounts sichtbariis_MSA im Container Managed Service Accounts sichtbar Prüfung ADUC zeigt Typ msDS-ManagedServiceAccount.Weiterer Nachweisiis_MSA auf Server2 installiert und Test ergibt Trueiis_MSA auf Server2 installiert und Test ergibt True Prüfung Add-ADComputerServiceAccount, Install-ADServiceAccount und Test-ADServiceAccount erfolgreich.Weiterer NachweisServer2 MSA-Test nochmals sichtbarServer2 MSA-Test nochmals sichtbar Prüfung Duplikat/weiterer Nachweis zu Test-ADServiceAccount True.Weiterer NachweisIIS DefaultAppPool Identität wird vorbereitetIIS DefaultAppPool Identität wird vorbereitet Konfiguration Wechsel von ApplicationPoolIdentity zu benutzerdefiniertem Konto.Weiterer Nachweisiis_MSA im IIS-Anmeldedialog eingetrageniis_MSA im IIS-Anmeldedialog eingetragen Konfiguration gfnlab\iis_MSA$ ohne Kennwort; Kennwortfelder leer/ausgegraut.Weiterer NachweisDefaultAppPool-Identität zeigt iis_MSADefaultAppPool-Identität zeigt iis_MSA Prüfung IIS-Erweiterte Einstellungen zeigen gfnlab\iis_MSA$.Weiterer NachweisDefaultAppPool mit iis_MSA beendetDefaultAppPool mit iis_MSA beendet Konfiguration Zwischenschritt zum Neustart des Anwendungspools.Weiterer NachweisDefaultAppPool mit iis_MSA gestartetDefaultAppPool mit iis_MSA gestartet Prüfung AppPool läuft wieder mit iis_MSA.Weiterer NachweisDefaultAppPool mit iis_MSA final sichtbarDefaultAppPool mit iis_MSA final sichtbar Prüfung Duplikat/finaler Sichtnachweis.Weiterer NachweisMSA-Installation auf Server3 wegen doppeltem Backlink abgebrochenMSA-Installation auf Server3 wegen doppeltem Backlink abgebrochen Prüfung Gewünschter Lernnachweis: sMSA/MSA nur auf einem Computer; Abbruch mit N.
Ein gMSA erweitert das MSA-Konzept auf mehrere Computer. Die berechtigten Computer werden über eine Sicherheitsgruppe gesteuert. Nur diese Systeme dürfen das verwaltete Kennwort abrufen. Der KDS-Root-Key ist Voraussetzung, damit Domänencontroller gMSA-Kennwörter berechnen und bereitstellen können.
Fehler, Abweichungen oder Entscheidungen
Der Server-Manager zeigte beim Neustart von Server2 und Server3 die irreführende Meldung „Möchten Sie diese Server wirklich löschen?“. Der Dialogtext ist irreführend: Tatsächlich wird der Neustart durchgeführt, nicht die Server gelöscht.
Fachliche Erkenntnisse
gMSA ist die richtige Lösung, wenn ein Dienstkonto auf mehreren Servern genutzt werden soll.
`Add-KDSRootKey -EffectiveTime ((Get-Date).AddHours(-10))` ist nur eine Laborverkürzung; produktiv muss die Replikationswartezeit berücksichtigt werden.
Die Sicherheitsgruppe ist der zentrale Kontrollpunkt dafür, welche Computer das gMSA nutzen dürfen.
Nachweise
Weiterer NachweisGlobale Sicherheitsgruppe WebServerFarmGruppe erstelltGlobale Sicherheitsgruppe WebServerFarmGruppe erstellt Konfiguration Gruppe als Global/Sicherheit im Container Computers.Weiterer NachweisWebServerFarmGruppe im Container Computers sichtbarWebServerFarmGruppe im Container Computers sichtbar Prüfung Gruppe ist neben Server2/Server3 sichtbar.Weiterer NachweisServer2 und Server3 der WebServerFarmGruppe hinzugefügtServer2 und Server3 der WebServerFarmGruppe hinzugefügt Konfiguration Computerobjekte werden der Gruppe hinzugefügt.Weiterer NachweisGruppenmitgliedschaft erfolgreich abgeschlossenGruppenmitgliedschaft erfolgreich abgeschlossen Prüfung ADUC bestätigt Mitglied hinzufügen.Weiterer NachweisServer2 und Server3 im Server-Manager ausgewähltServer2 und Server3 im Server-Manager ausgewählt Konfiguration Server hinzufügen Dialog mit Server2 und Server3.Weiterer NachweisServer-Manager zeigt DC, Server2 und Server3Server-Manager zeigt DC, Server2 und Server3 Prüfung Alle drei Server sind sichtbar/online.Weiterer NachweisIrreführende Server-Manager-Warnung beim NeustartIrreführende Server-Manager-Warnung beim Neustart Konfigurationswarnung Hinweis in der Aufgabenstellung: Dialog spricht von Löschen, tatsächlich Neustart.Weiterer NachweisKDS-Root-Key mit Laborverkürzung erstelltKDS-Root-Key mit Laborverkürzung erstellt Konfiguration Add-KDSRootKey -EffectiveTime ((Get-Date).AddHours(-10)) mit GUID.Weiterer Nachweisiis_gMSA erstellt und Eigenschaften geprüftiis_gMSA erstellt und Eigenschaften geprüft Konfiguration DNSHostName und PrincipalsAllowedToRetrieveManagedPassword zeigen WebServerFarmGruppe.Weiterer Nachweisiis_gMSA in ADUC sichtbariis_gMSA in ADUC sichtbar Prüfung Container Managed Service Accounts zeigt iis_gMSA und iis_MSA.Weiterer Nachweisiis_gMSA auf Server2 getestet und installiertiis_gMSA auf Server2 getestet und installiert Prüfung Test-ADServiceAccount True und Installation auf Server2.Weiterer Nachweisiis_gMSA auf Server3 getestet und installiertiis_gMSA auf Server3 getestet und installiert Prüfung Test-ADServiceAccount True und Installation auf Server3, ohne MSA-Warnung.Weiterer NachweisServer3 DefaultAppPool auf iis_gMSA vorbereitenServer3 DefaultAppPool auf iis_gMSA vorbereiten Konfiguration IIS-Anmeldedialog für gfnlab\iis_gMSA$.Weiterer NachweisServer3 DefaultAppPool mit iis_gMSA gesetztServer3 DefaultAppPool mit iis_gMSA gesetzt Prüfung Erweiterte Einstellungen zeigen gfnlab\iis_gMSA$.Weiterer NachweisServer2 DefaultAppPool auf iis_gMSA vorbereitenServer2 DefaultAppPool auf iis_gMSA vorbereiten Konfiguration IIS-Anmeldedialog für Server2.Weiterer NachweisServer2 DefaultAppPool mit iis_gMSA gesetztServer2 DefaultAppPool mit iis_gMSA gesetzt Prüfung Erweiterte Einstellungen zeigen gfnlab\iis_gMSA$.
20.1.3 – Klassisches Domänenbenutzerkonto `iis_SVC` als Dienstkonto
Ziel: Ein normales AD-Benutzerkonto wurde als klassisches Dienstkonto für IIS verwendet und damit mit MSA/gMSA verglichen.
Umsetzung
Der AD-Benutzer `iis_SVC` wurde im Container `Users` erstellt.
Kennwortoptionen wie „Benutzer kann Kennwort nicht ändern“ und „Kennwort läuft nie ab“ wurden gemäß Laborvorgabe gesetzt.
Die Gruppe `ServiceAccounts` wurde erstellt; `iis_SVC` wurde aufgenommen und als primäre Gruppe gesetzt.
`Domänen-Benutzer` wurde aus den Mitgliedschaften entfernt.
`iis_SVC` wurde auf Server2 in die lokale Administratorengruppe aufgenommen.
Der SPN `http/Server2.gfnlab.test` wurde auf `gfnlab\iis_SVC` gesetzt.
Der IIS `DefaultAppPool` wurde auf `gfnlab\iis_SVC` mit manuellem Kennwort umgestellt und per `localhost` getestet.
Ein klassisches Dienstkonto ist ein normales Benutzerkonto, das von einem Dienst verwendet wird. Es ist sehr kompatibel, aber administrativ und sicherheitlich ungünstiger als MSA/gMSA. Kennwörter müssen manuell gepflegt werden, und Kerberos benötigt in diesem Szenario einen manuell gesetzten SPN.
Fehler, Abweichungen oder Entscheidungen
Die Aufgabenstellung nennt „Server2Service“, die Lösung verwendet jedoch `iis_SVC`. Die Umsetzung folgt der Lösung, weil alle späteren Schritte, SPN und IIS-Konfiguration auf `iis_SVC` verweisen.
Fachliche Erkenntnisse
Klassische Dienstkonten funktionieren technisch, sind aber nicht Best Practice.
„Kennwort läuft nie ab“ ist eine Laborvereinfachung und produktiv kritisch.
Lokale Administratorrechte für ein Dienstkonto verletzen das Least-Privilege-Prinzip und sollten produktiv vermieden werden.
SPNs sind für Kerberos wichtig und müssen bei klassischen Dienstkonten bewusst gepflegt werden.
Nachweise
Weiterer NachweisAD-Benutzer iis_SVC wird angelegtAD-Benutzer iis_SVC wird angelegt Konfiguration Klassisches Dienstkonto im Container Users.Weiterer NachweisKennwortoptionen für iis_SVC gesetztKennwortoptionen für iis_SVC gesetzt Konfiguration Kennwort läuft nie ab, Benutzer kann Kennwort nicht ändern; Labor-/Sicherheitsdiskussion relevant.Weiterer NachweisGruppe ServiceAccounts erstelltGruppe ServiceAccounts erstellt Konfiguration Globale Sicherheitsgruppe ServiceAccounts.Weiterer Nachweisiis_SVC wird ServiceAccounts hinzugefügtiis_SVC wird ServiceAccounts hinzugefügt Konfiguration Mitgliedschaftsdialog mit ServiceAccounts.Weiterer NachweisServiceAccounts als primäre Gruppe gesetztServiceAccounts als primäre Gruppe gesetzt Konfiguration Primärgruppe wird von Domänen-Benutzer auf ServiceAccounts geändert.Weiterer NachweisDomänen-Benutzer entfernt, ServiceAccounts verbleibtDomänen-Benutzer entfernt, ServiceAccounts verbleibt Prüfung Mitgliedschaft von iis_SVC zeigt nur ServiceAccounts.Weiterer Nachweisiis_SVC in lokaler Administratorengruppe auf Server2 geprüftiis_SVC in lokaler Administratorengruppe auf Server2 geprüft Prüfung Lab-Vereinfachung, sicherheitlich als kritisch zu erklären.Weiterer NachweisSPN für iis_SVC auf Server2 gesetztSPN für iis_SVC auf Server2 gesetzt Konfiguration Setspn -s http/Server2.gfnlab.test gfnlab\iis_SVC.Weiterer NachweisIIS DefaultAppPool auf klassisches Dienstkonto iis_SVC vorbereitenIIS DefaultAppPool auf klassisches Dienstkonto iis_SVC vorbereiten Konfiguration Benutzername/Kennwort werden manuell eingetragen; Unterschied zu MSA/gMSA.Weiterer NachweisDefaultAppPool-Identität zeigt iis_SVCDefaultAppPool-Identität zeigt iis_SVC Prüfung Erweiterte Einstellungen zeigen gfnlab\iis_SVC.Weiterer NachweisIIS-Startseite localhost erfolgreich geöffnetIIS-Startseite localhost erfolgreich geöffnet Ergebnis Funktionstest des AppPools mit klassischem Dienstkonto.
20.2.1a – Systemstatussicherung von Server1 nach `\\Server2\DCBackup`
Ziel: Der Systemstatus von Server1 wurde auf eine Netzwerkfreigabe auf Server2 gesichert.
Umsetzung
Windows Server-Sicherung wurde auf Server1 installiert.
Auf Server2 wurde `C:\DCBackup` erstellt.
Die Freigabe `DCBackup` wurde mit `Domänen-Admins` und Vollzugriff eingerichtet.
Auf Server1 wurde ein Sicherungszeitplan für `Systemstatus` mit Netzwerkziel `\\Server2\DCBackup` erstellt.
Zusätzlich wurde eine Einmalsicherung gestartet und erfolgreich abgeschlossen.
Eine Systemstatussicherung ist bei Domänencontrollern relevant, weil sie AD-bezogene Systemkomponenten wie AD DS, SYSVOL, Registry, Bootdateien und Systemdateien erfasst. Das Backupziel auf einem separaten Server schützt vor einem rein lokalen Ausfall.
Fehler, Abweichungen oder Entscheidungen
Keine kritische Störung. Der relevante Punkt ist die saubere Berechtigung des Backupziels.
Fachliche Erkenntnisse
Ein Backup ist nur so brauchbar wie seine Wiederherstellbarkeit.
Freigabe- und NTFS-Berechtigungen müssen zusammen betrachtet werden.
Ein separates Sicherungsziel ist sinnvoller als eine rein lokale Sicherung auf dem betroffenen Server.
Nachweise
Weiterer NachweisWindows Server-Sicherung zur Installation ausgewähltWindows Server-Sicherung zur Installation ausgewählt Konfiguration Installationsauswahl auf Server1.Weiterer NachweisWindows Server-Sicherung erfolgreich installiertWindows Server-Sicherung erfolgreich installiert Prüfung Featureinstallation auf Server1 erfolgreich.Weiterer NachweisOrdner C:\DCBackup auf Server2 erstelltOrdner C:\DCBackup auf Server2 erstellt Konfiguration Backupzielordner angelegt.Weiterer NachweisFreigabe DCBackup mit Domänen-Admins VollzugriffFreigabe DCBackup mit Domänen-Admins Vollzugriff Konfiguration Jeder entfernt, Domänen-Admins mit Vollzugriff.Weiterer NachweisSicherungszeitplan für Systemstatus bestätigtSicherungszeitplan für Systemstatus bestätigt Konfiguration Systemstatus, VSS-Kopiesicherung, Ziel \\Server2\DCBackup.Weiterer NachweisSicherungszeitplan wurde erstelltSicherungszeitplan wurde erstellt Prüfung Geplante Sicherung täglich 21:00.Weiterer NachweisEinmalsicherung gestartetEinmalsicherung gestartet Kontext Schattenkopie/Backupfortschritt.Weiterer NachweisEinmalsicherung erfolgreich abgeschlossenEinmalsicherung erfolgreich abgeschlossen Ergebnis Systemstatussicherung 7,65 GB nach \\Server2\DCBackup.
20.2.1b – Systemstatuswiederherstellung im DSRM
Ziel: Die zuvor erstellte Systemstatussicherung von Server1 wurde im Verzeichnisdienst-Wiederherstellungsmodus wiederhergestellt.
Umsetzung
Server1 wurde mit `bcdedit /set safeboot dsrepair` in den DSRM gestartet.
Die Anmeldung erfolgte als lokaler `Server1\Administrator`.
Die Systemstatusdaten wurden über Windows Server-Sicherung auf den ursprünglichen Speicherort wiederhergestellt.
Nach der Wiederherstellung wurde `safeboot` entfernt und Server1 in den Normalmodus zurückgebracht.
`repadmin /showrepl` bestätigte die erfolgreiche Replikation nach der Wiederherstellung.
DSRM ist ein spezieller Wiederherstellungsmodus für Domänencontroller. AD DS läuft dort nicht im normalen Domänenbetrieb, daher wird mit dem lokalen Administrator-/DSRM-Kontext gearbeitet. Nach der Wiederherstellung muss der Safeboot-Eintrag entfernt werden, sonst startet der Server weiterhin im Wiederherstellungsmodus.
Fehler, Abweichungen oder Entscheidungen
Keine bleibende Störung; der Schwerpunkt lag auf korrektem Moduswechsel und anschließendem Replikationsnachweis.
Fachliche Erkenntnisse
Wiederherstellung muss praktisch getestet werden, nicht nur theoretisch geplant.
DSRM-Anmeldung unterscheidet sich vom normalen Domänenkontext.
Nach einem Restore ist eine Replikationsprüfung Pflicht.
Nachweise
Weiterer NachweisServer1 in DSRM gesetzt und Neustart ausgelöstServer1 in DSRM gesetzt und Neustart ausgelöst Konfiguration bcdedit /set safeboot dsrepair und shutdown -t 0 -r.Weiterer NachweisAnmeldung im abgesicherten Modus/DSRMAnmeldung im abgesicherten Modus/DSRM Kontext Login als anderer Benutzer im DSRM-Kontext.Sensible Konto- und Zugangsdaten werden nicht angezeigt.Wiederherstellungsassistent mit Sicherungsdatum und Credentials Konfiguration Systemstatus-Wiederherstellung aus Sicherung wird vorbereitet.Weiterer NachweisWiederherstellung wird bestätigtWiederherstellung wird bestätigt Konfiguration Zusammenfassung/Bestätigung vor der Wiederherstellung.Weiterer NachweisWiederherstellung der Systemstatusdaten läuftWiederherstellung der Systemstatusdaten läuft Kontext Fortschritt der Wiederherstellung.Weiterer NachweisSystemstatuswiederherstellung abgeschlossen, Neustart erforderlichSystemstatuswiederherstellung abgeschlossen, Neustart erforderlich Ergebnis Wiederherstellungsstatus erfolgreich abgeschlossen.Weiterer Nachweiswbadmin meldet abgeschlossene Wiederherstellungwbadmin meldet abgeschlossene Wiederherstellung Ergebnis Meldung nach Neustart im DSRM: Wiederherstellung abgeschlossen.Weiterer NachweisSafeboot entfernt und Neustart in NormalmodusSafeboot entfernt und Neustart in Normalmodus Konfiguration bcdedit /deletevalue safeboot und shutdown -t 0 -r.Weiterer Nachweisrepadmin /showrepl nach Wiederherstellung erfolgreichrepadmin /showrepl nach Wiederherstellung erfolgreich Prüfung Replikationspartner DC über RPC erfolgreich.
20.2.2 – AD-Datenbank und Logs verschieben, komprimieren und prüfen
Ziel: Die AD-Datenbank wurde verschoben, komprimiert, semantisch analysiert und physisch per `esentutl` geprüft. Zusätzlich wurde das DSRM-Kennwort angepasst und die Umgebung auf den korrekten Prüfpunkt zurückgesetzt.
Umsetzung
Partition C: wurde um 20480 MB verkleinert und eine neue NTFS-Partition `N:` erstellt.
NTDS wurde gestoppt.
Datenbank und Logs wurden mit `ntdsutil` nach `N:\ntds` verschoben.
Die Datenbank wurde nach `C:\Windows\ntds` komprimiert und anschließend zurück nach `N:\ntds` kopiert.
Alte Logdateien wurden gelöscht.
Eine semantische Analyse mit `GO Fixup` wurde durchgeführt.
NTDS wurde wieder gestartet und per `sc query ntds` geprüft.
Ein zwischenzeitlicher Replikationsfehler 8524 wurde mit DNS-/Replikationsprüfung und `repadmin /syncall` bereinigt.
Das DSRM-Kennwort wurde auf DC und Server1 lokal mit `reset password on server null` gesetzt.
Zum Abschluss wurden die VMs bewusst auf `Basis-AD_Sysvol_fix` zurückgesetzt.
Relevante Befehle / Konfigurationen
net stop ntds
ntdsutil → activate instance ntds → files → move db to N:\ntds → move logs to N:\ntds → compact to C:\windows\ntds
copy C:\windows\ntds\ntds.* N:\ntds
del N:\ntds\*.log
ntdsutil → semantic database analysis → go fixup
esentutl /g N:\ntds\ntds.dit
net start ntds
repadmin /syncall /AdeP
ntdsutil → set dsrm password → reset password on server null
Technischer Zusammenhang
Dieser Abschnitt zeigt direkte Wartung an der AD-Datenbank. Solche Arbeiten sind sensibel, weil AD DS aktiv von der `ntds.dit` und den Transaktionslogs abhängt. `ntdsutil` dient der AD-Datenbankwartung, `esentutl` prüft die physische Datenbankintegrität, während die semantische Analyse logische AD-Strukturen betrachtet.
Fehler, Abweichungen oder Entscheidungen
Die Aufgabenbeschreibung nennt Server1, der Lösungsteil nennt bei der Partitionierung jedoch DC. Die Umsetzung erfolgte sichtbar auf DC und wird als Abweichung zwischen Aufgabe und Lösungsteil dokumentiert. Zusätzlich wurde `Ntds.INTEG.RAW` nicht unter `C:\`, sondern im Benutzerprofil erzeugt, weil der Befehl aus `C:\Users\<lokales-konto> gestartet wurde. Nach dem NTDS-Start trat ein Replikationsfehler 8524 auf, der später erfolgreich bereinigt wurde.
Fachliche Erkenntnisse
Vor AD-Datenbankwartung muss eine brauchbare Sicherung existieren.
Abweichungen zwischen Aufgabenstellung und Umsetzung werden als fachliche Grenzen ausgewiesen.
Prüfberichte entstehen im aktuellen Arbeitsverzeichnis, wenn kein absoluter Pfad verwendet wird.
Ein erfolgreicher Datenbankcheck ersetzt keine Replikationsprüfung.
Der Prüfpunkt `Basis-AD_Sysvol_fix` wurde bewusst genutzt, um den zuvor erarbeiteten SYSVOL-/DFSR-Fix nicht wieder zu verlieren.
Nachweise
Weiterer NachweisPartition C wird um 20480 MB verkleinertPartition C wird um 20480 MB verkleinert Konfiguration Datenträgerverwaltung, Durchführung auf DC gemäß Lösungsteil; Abweichung zwischen Aufgabe und Lösungsteil beachten.Weiterer NachweisNeue Partition N erstelltNeue Partition N erstellt Prüfung Datenträgerverwaltung zeigt neues Volume N:.Weiterer NachweisPartition N Assistent/Formatierung abgeschlossenPartition N Assistent/Formatierung abgeschlossen Kontext Zusätzlicher Kontext zum Anlegen des Volumes.Weiterer NachweisNTDS gestoppt und Datenbank nach N:\ntds verschobenNTDS gestoppt und Datenbank nach N:\ntds verschoben Konfiguration net stop ntds; ntdsutil move db to N:\ntds.Weiterer NachweisLogs nach N:\ntds verschoben und Komprimierung gestartetLogs nach N:\ntds verschoben und Komprimierung gestartet Konfiguration move logs und compact to C:\windows\ntds.Weiterer NachweisAD-Datenbank erfolgreich komprimiertAD-Datenbank erfolgreich komprimiert Ergebnis NTDSUtil meldet Komprimierung erfolgreich und gibt Kopier-/Log-Löschhinweise.Weiterer NachweisKomprimierte Datenbank nach N:\ntds kopiertKomprimierte Datenbank nach N:\ntds kopiert Konfiguration copy C:\windows\ntds\ntds.* N:\ntds; Überschreiben mit A.Weiterer NachweisAlte Logdateien in N:\ntds gelöschtAlte Logdateien in N:\ntds gelöscht Konfiguration del N:\ntds\*.log ausgeführt.Weiterer NachweisSemantische Analyse und esentutl-Integritätsprüfung erfolgreichSemantische Analyse und esentutl-Integritätsprüfung erfolgreich Prüfung go fixup abgeschlossen; esentutl /g meldet Integrity check successful.Weiterer NachweisNtds.INTEG.RAW nicht unter C:\ gefundenNtds.INTEG.RAW nicht unter C:\ gefunden Fehler/Korrektur Bericht lag im Benutzerprofil, nicht im Root-Verzeichnis.Weiterer NachweisZugriffsmeldung beim Öffnen von ntds.INTEG.RAWZugriffsmeldung beim Öffnen von ntds.INTEG.RAW Fehler/Korrektur Datei vorhanden, aber direkter Zugriff/Öffnen problematisch; Pfadthema dokumentieren.Weiterer Nachweisdsdit.dmp.0 Bericht geöffnetdsdit.dmp.0 Bericht geöffnet Prüfung Semantischer Analysebericht im Editor sichtbar.Weiterer NachweisNTDS gestartet, Replikationsfehler 8524 sichtbarNTDS gestartet, Replikationsfehler 8524 sichtbar Fehler/Korrektur NTDS läuft wieder, aber repadmin /replsummary zeigt DNS-Aufruffehler.Weiterer NachweisServer1 Basisprüfung nach ReplikationsfehlerServer1 Basisprüfung nach Replikationsfehler Prüfung Server1: NTDS läuft, IP 192.168.1.1, DNS 192.168.1.200/192.168.1.1.Weiterer NachweisDNS-Reparatur und Replication-Troubleshooting begonnenDNS-Reparatur und Replication-Troubleshooting begonnen Fehler/Korrektur Zwischennachweis der DNS-/Replikationsbereinigung.Weiterer NachweisServer1 Hostname, NTDS und IP-Konfiguration geprüftServer1 Hostname, NTDS und IP-Konfiguration geprüft Prüfung Server1 gesund; NTDS RUNNING, DNS plausibel.Weiterer NachweisDNS-Auflösung für DC und Server1 geprüftDNS-Auflösung für DC und Server1 geprüft Prüfung nslookup löst trotz Timeout-Hinweis DC und SERVER1 auf.Weiterer NachweisReplikation nach SyncAll wieder fehlerfreiReplikation nach SyncAll wieder fehlerfrei Ergebnis repadmin /replsummary: 0 / 5 Fehler bei DC und SERVER1.Sensible Konto- und Zugangsdaten werden nicht angezeigt.DSRM-Kennwort auf DC lokal geändert Konfiguration ntdsutil reset password on server null, Kennwort erfolgreich gesetzt.Sensible Konto- und Zugangsdaten werden nicht angezeigt.DSRM-Kennwort auf Server1 lokal geändert Konfiguration ntdsutil reset password on server null auf Server1, Kennwort erfolgreich gesetzt.Weiterer NachweisVMs auf Basis-AD_Sysvol_fix zurückgesetztVMs auf Basis-AD_Sysvol_fix zurückgesetzt Ergebnis Bewusster Projektentscheid statt altem Basis-AD, um SYSVOL-Fix zu erhalten.
5. Troubleshooting- und Entscheidungsprotokoll
Thema
Beobachtung
Umgang / Ergebnis
RID-Zuweisungsfehler bei `New-ADUser`
Server1 war nicht gestartet; AD konnte keinen relativen Bezeichner zuweisen.
Server1 gestartet, Benutzeranlage erneut ausgeführt und geprüft.
PowerShell ISE (x86)
`Install-WindowsFeature` war nicht verfügbar.
Wechsel zur 64-Bit-PowerShell-ISE; Remote-Installation erfolgreich.
MSA auf Server3
Doppelter Backlink beim Versuch, `iis_MSA` auf Server3 zu installieren.
Warnung gelesen und mit `N` abgebrochen; korrektes Ergebnis für sMSA-Grenze.
KDS-Root-Key
gMSA benötigt KDS-Root-Key; produktiv mit Wartezeit.
Für die Laborverkürzung wurde AddHours(-10) bewusst verwendet.
Server-Manager-Neustartwarnung
Dialog spricht von „Server löschen“, obwohl Neustart gemeint ist.
Als bekannter Aufgabenstellung-/GUI-Bug eingeordnet.
20.2.2 Server1/DC-Inkonsistenz
Aufgabenstellung nennt Server1, Lösung verweist bei Partitionierung auf DC.
Die Umsetzung auf dem DC ist sichtbar; die Abweichung zur Aufgabenstellung bleibt erkennbar.
`Ntds.INTEG.RAW` nicht unter `C:\`
Berichtdatei wurde im Benutzerprofil erzeugt.
Das Pfadproblem wurde erkannt; die Integritätsprüfung war dennoch erfolgreich.
Replikationsfehler 8524
Nach NTDS-Start zeigte `repadmin /replsummary` DNS-Aufruffehler zwischen DC und Server1.
Server1 geprüft, DNS-Auflösung geprüft, `repadmin /syncall` ausgeführt; Replikation danach fehlerfrei.
Prüfpunkt am Abschluss
Die Aufgabenstellung nennt Basis-AD; für den belegten Ablauf musste der SYSVOL-Fix erhalten bleiben.
Die Rücksetzung auf Basis-AD_Sysvol_fix erfolgte bewusst.
6. Gesamte Fachliche Erkenntnisse
Fortgeschrittene AD-Verwaltung verbindet kontrollierte Änderungen mit technischer Zustandsprüfung.
PowerShell-Arbeitsweisen wie Splatting sind für wiederverwendbare Administration deutlich besser geeignet als lange Einzeiler.
Dienstkonten müssen sicherheitlich bewusst gewählt werden: klassisch funktioniert, MSA/gMSA sind aber meist sauberer und sicherer.
gMSA ist für Mehrserverdienste wie Webserverfarmen die praxisnähere Lösung, setzt aber KDS-Root-Key und berechtigte Computer voraus.
Backups sind erst dann fachlich belastbar, wenn auch eine Wiederherstellung getestet wurde.
DSRM ist ein Spezialmodus mit lokalem Administratorkontext und muss nach der Wiederherstellung sauber verlassen werden.
AD-Datenbankwartung verlangt besondere Sorgfalt: NTDS stoppen, Datenbank/Logs kontrolliert bewegen, Integrität prüfen und Replikation anschließend validieren.
Für das spätere eigene Homelab ist die Unterscheidung zwischen Benutzerkonten, Dienstkonten, MSA und gMSA direkt nutzbar, etwa für Webdienste, Monitoring, Backup-Jobs und geplante Aufgaben.
Die gezeigten Werte stammen aus einer isolierten Laborumgebung; Kennwörter und personenbezogene Angaben werden nicht angezeigt.
Praxis und Ergebnis
AD-Snapshots, Papierkorb und Kennwortrichtlinien
AD-Snapshot über dsamain, Active Directory Recycle Bin und differenzierte Kennwortrichtlinien untersuchen.
1. Kurzfassung
In diesem Arbeitsblock wurden fortgeschrittene Verwaltungstasks für Active Directory umgesetzt. Zunächst wurde ein AD-Snapshot erstellt, über dsamain auf Port 5000 bereitgestellt und mit dem aktuellen AD-Zustand verglichen. Danach wurde der Active-Directory-Papierkorb aktiviert; ein zuerst aufgetretenes FSMO-/Replikationsproblem wurde über repadmin /syncall /PAed auf DC und Server1 bereinigt. Abschließend wurden zwei Password Settings Objects erstellt und getestet.
Datenschutz: Personenbezogene Angaben, Laborkennwörter und sicherheitsrelevante Wiederherstellungsdaten werden aus Datenschutz- und Sicherheitsgründen nicht angezeigt. Technische Laborrollen bleiben nur erhalten, soweit sie für das Verständnis des Ablaufs erforderlich sind.
Aufgabe
Thema
Ergebnis
21.1
AD-Snapshot
Alter Attributwert aus Snapshot lesbar; aktueller AD-Wert separat vorhanden; Snapshot sauber unmounted.
21.2.3
AD-Papierkorb
Nach Replikationsbereinigung aktiviert; gelöschter Benutzer wiederhergestellt; Gruppenmitgliedschaft erhalten.
21.4
Password Settings Objects
Unterschiedliche Kennwortanforderungen erstellt, resultierende Richtlinien geprüft und praktisch getestet.
3. Aufgabe 21.1 – Active-Directory-Snapshot
Ziel
Ziel war es, einen früheren Zustand der AD-Datenbank lesend bereitzustellen. Bei Übungskonto C wurde zuerst die Telefonnummer 987654321 gesetzt, danach wurde ein Snapshot erstellt. Anschließend wurde der aktuelle Wert auf 123456789 geändert und der Snapshot über DC:5000 betrachtet.
Technischer Zusammenhang
Ein AD-Snapshot ist kein Restore, sondern eine read-only Analyse eines früheren AD-Zustands.dsamain stellt die gemountete ntds.dit temporär über einen separaten LDAP-Port bereit. Dadurch lassen sich frühere Attributwerte nachvollziehen, ohne das produktive AD zu verändern.
Fachliche Erkenntnisse
AD-Snapshots eignen sich zur Analyse alter Attributwerte.
dsamain muss während der Analyse geöffnet bleiben.
Der separate LDAP-Port vermeidet Konflikte mit dem produktiven AD.
Snapshots müssen nach der Analyse wieder unmounted werden.
Nachweise
Nachweis 001 – Telefonnummer Übungskonto C auf 987654321 gesetzt Ausgangswert vor dem AD-Snapshot: Übungskonto C in OU Arbeit, Register Rufnummern, Privat=987654321.Nachweis 002 – AD-Snapshot erstellt und gemountet NTDSUTIL: Snapshot erstellt, Liste angezeigt, Snapshot 1 gemountet unter C:\$SNAP_...Nachweis 003 – Aktueller AD-Wert auf 123456789 geändert Nach Erstellung des Snapshots wurde Telefonnummer von Übungskonto C im aktuellen AD auf 123456789 geändert.Weiterer Nachweis004 – Gemounteter Snapshot im Explorer sichtbarNachweis 004 – Gemounteter Snapshot im Explorer sichtbar Explorer zeigt den gemounteten Snapshot-Ordner unter C:\$SNAP_202605282116_VOLUMEC$.Weiterer Nachweis005 – Snapshot-NTDS-Datenbank mit dsamain auf Port 5000 bereitgestelltNachweis 005 – Snapshot-NTDS-Datenbank mit dsamain auf Port 5000 bereitgestellt dsamain startet die gemountete ntds.dit über LDAP-Port 5000; Konsole bleibt aktiv.
Warnungen sind in diesem Laborkontext nicht blockierend.
Weiterer Nachweis007 – Snapshot-LDAP-Instanz DC:5000 onlineNachweis 007 – Snapshot-LDAP-Instanz DC:5000 online DC:5000 ist im Verzeichnisserver-Dialog als Online sichtbar.Weiterer Nachweis008 – ADUC mit Snapshot-Verbindung geöffnetNachweis 008 – ADUC mit Snapshot-Verbindung geöffnet ADUC ist mit DC.gfnlab.test:5000 verbunden; Snapshot-Kontext sichtbar.Weiterer Nachweis009 – Snapshot-Wert von Übungskonto C geprüftNachweis 009 – Snapshot-Wert von Übungskonto C geprüft In der Snapshot-Ansicht ist Telefonnummer von Übungskonto C weiterhin 987654321.Weiterer Nachweis011 – Snapshot erfolgreich unmountedNachweis 011 – Snapshot erfolgreich unmounted NTDSUTIL: list mounted und unmount 1; Bereitstellung des Snapshots wurde aufgehoben.Weiterer Nachweis012 – Snapshot-Ordner im Explorer nicht mehr sichtbarNachweis 012 – Snapshot-Ordner im Explorer nicht mehr sichtbar Explorer unter C:\ zeigt keinen $SNAP-Ordner mehr.
4. Aufgabe 21.2.3 – Active-Directory-Papierkorb
Ziel
Der Active-Directory-Papierkorb wurde aktiviert. Danach wurde Übungskonto D erstellt, der Gruppe Richtlinien-Ersteller-Besitzer zugeordnet, gelöscht und aus Deleted Objects am ursprünglichen Speicherort wiederhergestellt.
Troubleshooting
Beim ersten Aktivierungsversuch trat eine FSMO-/Replikationsmeldung auf. Diese wurde durch repadmin /syncall /PAed auf DC und anschließend auf Server1 bereinigt. Erst danach wurde die forestweite Aktivierung erfolgreich bestätigt.
Technischer Zusammenhang
Der AD-Papierkorb ist eine forestweite, nach Aktivierung nicht deaktivierbare Funktion. Er ermöglicht die Wiederherstellung gelöschter Objekte inklusive wichtiger Attribute und Gruppenmitgliedschaften. In Mehr-DC-Umgebungen ist korrekte Replikation eine Voraussetzung für zuverlässige Funktion.
Fachliche Erkenntnisse
Die Funktion schützt vor versehentlichem Objektverlust.
Replikation ist bei forestweiten AD-Funktionen kritisch.
Deleted Objects dient als zentrale Wiederherstellungsansicht.
Wiederhergestellte Objekte können ihre Gruppenmitgliedschaften behalten.
Nachweise
Weiterer Nachweis013 – AD-Papierkorb vor AktivierungNachweis 013 – AD-Papierkorb vor Aktivierung ADAC zeigt gfnlab (lokal) ohne Deleted Objects; Aktion Papierkorb aktivieren verfügbar.Weiterer Nachweis015 – Fehler beim Aktivieren: FSMO/ReplikationNachweis 015 – Fehler beim Aktivieren: FSMO/Replikation ADAC meldet, dass FSMO-Rollenbesitz wegen fehlender Replikation nicht geprüft werden konnte.Weiterer Nachweis016 – Replikation auf DC angestoßenNachweis 016 – Replikation auf DC angestoßen repadmin /syncall /PAed auf DC wurde ohne Fehler ausgeführt.Weiterer Nachweis017 – Replikation auf Server1 angestoßenNachweis 017 – Replikation auf Server1 angestoßen repadmin /syncall /PAed auf Server1 wurde ohne Fehler ausgeführt.Weiterer Nachweis019 – Forestweite Aktivierung des Papierkorbs bestätigtNachweis 019 – Forestweite Aktivierung des Papierkorbs bestätigt ADAC meldet, dass der Papierkorb für die Gesamtstruktur aktiviert wurde und Replikation abzuwarten ist.Weiterer Nachweis022 – Deleted Objects sichtbarNachweis 022 – Deleted Objects sichtbar Nach Aktualisierung ist der Container Deleted Objects in ADAC sichtbar.Weiterer Nachweis023 – Benutzer Übungskonto D erstelltNachweis 023 – Benutzer Übungskonto D erstellt Benutzer Übungskonto D wird in OU Arbeit mit Kennwort und Option Kennwort läuft nie ab erstellt.Weiterer Nachweis024 – Übungskonto D Gruppenmitgliedschaft zugewiesenNachweis 024 – Übungskonto D Gruppenmitgliedschaft zugewiesen Beim Erstellen wird Übungskonto D der Gruppe Richtlinien-Ersteller-Besitzer zugeordnet.Weiterer Nachweis025 – Löschen von Übungskonto D bestätigtNachweis 025 – Löschen von Übungskonto D bestätigt ADAC zeigt Löschbestätigung für Benutzer Übungskonto D in OU Arbeit.Weiterer Nachweis026 – Übungskonto D in Deleted ObjectsNachweis 026 – Übungskonto D in Deleted Objects Gelöschter Benutzer Übungskonto D ist im Container Deleted Objects sichtbar; letzte bekannte OU verweist auf Arbeit.Weiterer Nachweis027 – Übungskonto D am ursprünglichen Ort wiederhergestelltNachweis 027 – Übungskonto D am ursprünglichen Ort wiederhergestellt OU Arbeit enthält nach Wiederherstellung wieder Übungskonto C und Übungskonto D.Weiterer Nachweis028 – Gruppenmitgliedschaft nach Wiederherstellung erhaltenNachweis 028 – Gruppenmitgliedschaft nach Wiederherstellung erhalten Übungskonto D besitzt nach Restore wieder Domänen-Benutzer und Richtlinien-Ersteller-Besitzer.
5. Aufgabe 21.4 – Password Settings Objects
Ziel
Es wurden zwei Fine-Grained Password Policies erstellt:Kennwort-Leicht für Übungskonto C mit Mindestlänge 2 und Kennwort-Schwer für Übungskonto D mit Mindestlänge 12.
PSO
Zielobjekt
Mindestlänge
Zweck
Kennwort-Leicht
Übungskonto C
2
bewusst schwache Testrichtlinie
Kennwort-Schwer
Übungskonto D
12
strengere Richtlinie mit Standardkomplexität
Technischer Zusammenhang
Password Settings Objects ermöglichen differenzierte Kennwortrichtlinien innerhalb einer Domäne. Sie gelten direkt für Benutzer oder Gruppen und können die allgemeine Kennwortrichtlinie der Default Domain Policy für konkrete Zielobjekte übersteuern. Wenn mehrere PSOs greifen, entscheidet die Rangfolge.
Testergebnis
Benutzer
Test
Einordnung
Übungskonto C
kurzes Kennwort 12
Passend zur Mindestlänge 2; kein Fehlerdialog ist belegt.
Übungskonto D
12
erwartungsgemäß abgelehnt
Übungskonto D
[Laborkennwort nicht angezeigt]
erwartungsgemäß abgelehnt, insbesondere wegen Mindestlänge 12
Übungskonto D
längeres Kennwort
als finaler Positivtest vorbereitet; kein separater Erfolgsdialog vorhanden
Fachliche Grenze: Die Eingabe eines längeren Kennworts ist sichtbar; ein abschließender Erfolgsdialog liegt nicht vor. Der positive Langpassworttest wird daher nicht als abgeschlossen behauptet.
Fachliche Erkenntnisse
PSOs ermöglichen feinere Sicherheitssteuerung als eine einzige Domänenkennwortrichtlinie.
Die resultierende Kennworteinstellung muss geprüft werden.
Konfiguration und praktische Tests gehören zusammen.
Für privilegierte Konten sind strengere PSOs ein realistisches Sicherheitsmittel.
Nachweise
Weiterer Nachweis029 – Default Domain Policy Kennwortrichtlinie geprüftNachweis 029 – Default Domain Policy Kennwortrichtlinie geprüft GPMC/Gruppenrichtlinienverwaltungs-Editor zeigt aktuelle Domänen-Kennwortrichtlinie: u.a. Komplexität aktiv, Mindestlänge 7.Weiterer Nachweis030 – PSO Kennwort-Leicht erstelltNachweis 030 – PSO Kennwort-Leicht erstellt Password Settings Object Kennwort-Leicht: Rangfolge 100, Mindestlänge 2, direkt anwendbar auf Übungskonto C.Weiterer Nachweis032 – PSO Kennwort-Schwer erstelltNachweis 032 – PSO Kennwort-Schwer erstellt Password Settings Object Kennwort-Schwer: Mindestlänge 12, weitere Standardoptionen, Übungskonto D als Zielobjekt.Personenbezogene Konto- und Kennwortdaten werden nicht angezeigt.Nachweis 033 – Resultierende Kennworteinstellung für Übungskonto C Übungskonto C erhält Kennwort-Leicht mit Mindestlänge 2.Personenbezogene Konto- und Kennwortdaten werden nicht angezeigt.Nachweis 034 – Resultierende Kennworteinstellung für Übungskonto D Übungskonto D erhält Kennwort-Schwer mit Mindestlänge 12 und Standardkomplexitätsoptionen.Personenbezogene Konto- und Kennwortdaten werden nicht angezeigt.Nachweis 035 – Kennworttest Übungskonto C mit zwei Zeichen Kennwortzurücksetzen für Übungskonto C mit kurzem Kennwort; passt zur Mindestlänge 2.
Kein separater Erfolgsdialog sichtbar; ADAC schließt bei Erfolg typischerweise ohne Fehlermeldung.
Personenbezogene Konto- und Kennwortdaten werden nicht angezeigt.Nachweis 036 – Kennworttest Übungskonto D mit 12 fehlgeschlagen Übungskonto D: kurzes Kennwort wird wegen Domänenanforderungen Länge/Komplexität/Verlauf abgelehnt.Personenbezogene Konto- und Kennwortdaten werden nicht angezeigt.Nachweis 037 – Kennworttest Übungskonto D mit [Laborkennwort nicht angezeigt] fehlgeschlagen Übungskonto D: [Laborkennwort nicht angezeigt] wird wegen PSO-Anforderungen abgelehnt, insbesondere Mindestlänge 12.Personenbezogene Konto- und Kennwortdaten werden nicht angezeigt.Nachweis 038 – Kennworttest Übungskonto D mit langem Kennwort vorbereitet Übungskonto D: längeres Kennwort wird eingegeben; erwarteter Positivtest gemäß PSO Kennwort-Schwer.
Kein abschließender Erfolgsdialog liegt vor; der positive Langpassworttest wird nicht als abgeschlossen behauptet.
Ergebnis und Grenze
Ein AD-Snapshot wurde über dsamain auf Port 5000 eingebunden, der Active-Directory-Papierkorb samt Replikationskorrektur erprobt und differenzierte Kennwortrichtlinien angewendet. Der positive Test des vorbereiteten langen Kennworts ist nicht als eigener Erfolgsdialog belegt und wird deshalb nicht als abgeschlossenes Testergebnis dargestellt.
Praxis und Ergebnis
Domänen, Gesamtstrukturen, Vertrauensstellung und AD-Standorte
Child-Domain, zweite Gesamtstruktur, DNS-Sekundärzonen, Forest Trust, UPN-Suffixe, Routing und AD Sites verbinden.
Überblick
Eine untergeordnete Domäne und eine zweite Gesamtstruktur wurden mit beidseitiger DNS-Auflösung, Gesamtstrukturvertrauensstellung, Freigabe-/SYSVOL-Tests, zusätzlichem UPN-Suffix und Active-Directory-Standorten verbunden. Die Fehler 8524 und 1908 sowie DNS-/SRV-Abweichungen bleiben Teil der Diagnosekette.
Architekturübersicht
Vorbereitung und Troubleshooting: Replikationsstabilität
Ziel
Vor Beginn der eigentlichen Erweiterungen wurde die AD-Basis geprüft, weil nach Neustart bzw. Checkpoint-Restore wiederholt Replikationsfehler sichtbar wurden.
Technischer Zusammenhang
Der wiederkehrende Fehler 8524 wurde als Post-Boot-/Checkpoint-Replikationsstatusproblem behandelt. Entscheidend war, dass DNS-Grundauflösung, DC-Locator und SYSVOL funktionierten und die Replikation nach gezielter Synchronisierung wieder fehlerfrei war.
Umsetzung und Ablauf
Ausgangsstatus mit `repadmin /replsummary` geprüft.
DNS-Auflösung von DC/SERVER1 und DSA-GUID-CNAMEs unter `_msdcs.gfnlab.test` kontrolliert.
SERVER1 auf NTDS, SYSVOL/NETLOGON und Policies geprüft.
Mit `repadmin /syncall DC /AdeP` und `repadmin /syncall SERVER1 /AdeP` manuell synchronisiert.
Nach der Synchronisierung zeigte `repadmin /replsummary` wieder 0 Fehler.
Nachweise
#001 Ausgangsprüfung auf DC: IP-Konfiguration und repadmin /replsummary mit Fehler 8524.#012 Hyper-V-/Checkpoint-Kontext vor erneuter Stabilisierung der AD-Basis.#017 Gezielte Replikations-/showrepl-Prüfung mit erfolgreichem letzten Versuch.Weiterer NachweisZwischenprüfung Replikationsstatus nach gezielter Synchronisation.#023 Zwischenprüfung Replikationsstatus nach gezielter Synchronisation.Weiterer NachweisPost-Boot-/Checkpoint-Replikationsfehler tritt erneut auf.#025 Post-Boot-/Checkpoint-Replikationsfehler tritt erneut auf.Weiterer NachweisDNS- und DC-Locator-Prüfung: DC/SERVER1 und nltest funktionieren.#028 DNS- und DC-Locator-Prüfung: DC/SERVER1 und nltest funktionieren.Weiterer NachweisDSA-GUID-CNAMEs unter _msdcs.gfnlab.test lösen auf.#029 DSA-GUID-CNAMEs unter _msdcs.gfnlab.test lösen auf.Weiterer NachweisServer1-Basisprüfung: Hostname, whoami, IP, NTDS läuft.#030 Server1-Basisprüfung: Hostname, whoami, IP, NTDS läuft.Weiterer NachweisServer1: SYSVOL/NETLOGON und Policies vorhanden.#032 Server1: SYSVOL/NETLOGON und Policies vorhanden.Weiterer Nachweisrepadmin /syncall DC /AdeP ohne Fehler.#034 repadmin /syncall DC /AdeP ohne Fehler.Weiterer Nachweisrepadmin /syncall SERVER1 /AdeP ohne Fehler.#035 repadmin /syncall SERVER1 /AdeP ohne Fehler.Weiterer Nachweisrepadmin /replsummary nach SyncAll sauber mit 0 Fehlern.#036 repadmin /replsummary nach SyncAll sauber mit 0 Fehlern.
22.1.1 – Server2 aus gfnlab.test entfernen
Ziel
Server2 wurde aus der bestehenden Domäne `gfnlab.test` entfernt und vor der Heraufstufung zur Child-Domain in die Arbeitsgruppe `WORKGROUP` aufgenommen.
Technischer Zusammenhang
Ein Server kann nicht gleichzeitig Mitglied einer Domäne bleiben und als erster DC einer neuen Child-Domain heraufgestuft werden. Der Austritt schafft den neutralen Ausgangszustand.
Umsetzung und Ablauf
Domänenmitgliedschaft auf Server2 über die GUI geändert.
Arbeitsgruppe `WORKGROUP` gesetzt.
Neustart durchgeführt.
Anmeldung als lokaler Administrator geprüft.
IP/DNS-Basis blieb erhalten: Server2 192.168.1.2, DNS 192.168.1.200.
Nachweise
Weiterer NachweisServer2: Domänenaustritt in WORKGROUP im GUI-Dialog vorbereitet.#037 Server2: Domänenaustritt in WORKGROUP im GUI-Dialog vorbereitet.Weiterer NachweisServer2: Bestätigung Willkommen in WORKGROUP.#039 Server2: Bestätigung Willkommen in WORKGROUP.Weiterer NachweisServer2: Neustart erforderlich nach Domänenaustritt.#040 Server2: Neustart erforderlich nach Domänenaustritt.Weiterer NachweisServer2 nach Neustart: lokaler Administrator, IP 192.168.1.2, DNS-Auflösung zu DC.#042 Server2 nach Neustart: lokaler Administrator, IP 192.168.1.2, DNS-Auflösung zu DC.
22.1.1 – Child-Domain sub.gfnlab.test auf Server2
Ziel
Server2 wurde als Domänencontroller der untergeordneten Domäne `sub.gfnlab.test` eingerichtet.
Technischer Zusammenhang
Eine Child-Domain ist Teil derselben Gesamtstruktur wie die Parent-Domain. Sie erhält eine eigene Domänenpartition, eigene Standard-GPOs und eigene SYSVOL/NETLOGON-Struktur, bleibt aber über automatische Parent-Child-Trusts mit der Gesamtstruktur verbunden.
Umsetzung und Ablauf
AD DS auf Server2 installiert.
Neue Domäne zu vorhandener Gesamtstruktur hinzugefügt.
Domänentyp „untergeordnete Domäne“ gewählt.
Parent-Domain `gfnlab.test` und Child-Name `sub` gesetzt.
Nach Neustart als `sub\administrator` angemeldet.
SYSVOL/NETLOGON und Standard-GPOs geprüft.
Nachweise
Weiterer NachweisServer2: AD DS Rolle und Verwaltungstools zur Installation ausgewählt.#043 Server2: AD DS Rolle und Verwaltungstools zur Installation ausgewählt.Weiterer NachweisServer2: Bereitstellungskonfiguration für neue Child-Domain sub.gfnlab.test.#047 Server2: Bereitstellungskonfiguration für neue Child-Domain sub.gfnlab.test.Weiterer NachweisServer2: Domänencontrolleroptionen mit DNS/GC und DSRM-Kennwort.#049 Server2: Domänencontrolleroptionen mit DNS/GC und DSRM-Kennwort.Weiterer NachweisServer2: zusätzliche Optionen/NetBIOS-Name SUB.#050 Server2: zusätzliche Optionen/NetBIOS-Name SUB.Weiterer NachweisServer2: Voraussetzungsprüfung für DC-Heraufstufung/Child-Domain.#052 Server2: Voraussetzungsprüfung für DC-Heraufstufung/Child-Domain.Weiterer NachweisServer2: Anmeldung nach Neustart an sub.gfnlab.test.#054 Server2: Anmeldung nach Neustart an sub.gfnlab.test.Weiterer NachweisServer2: Nachweis sub\administrator, DNS-Suffix sub.gfnlab.test, IP 192.168.1.2.#055 Server2: Nachweis sub\administrator, DNS-Suffix sub.gfnlab.test, IP 192.168.1.2.Weiterer NachweisServer2: SYSVOL/NETLOGON und Standard-GPOs vorhanden; dcdiag gestartet.#056 Server2: SYSVOL/NETLOGON und Standard-GPOs vorhanden; dcdiag gestartet.Weiterer NachweisServer2: dcdiag /test:dns mit SRV-Warnung/Prüfhinweis.#057 Server2: dcdiag /test:dns mit SRV-Warnung/Prüfhinweis.
22.1.1 – Trust, DNS, SRV und Replikationsvalidierung
Ziel
Die automatische Parent-Child-Vertrauensstellung, DNS-Delegierung und SRV-Registrierung der neuen Child-Domain wurden geprüft und nachbereitet.
Technischer Zusammenhang
Die Parent-Child-Trusts entstehen automatisch innerhalb der Gesamtstruktur. DNS-Delegierung und SRV-Records sorgen dafür, dass Clients und DCs die zuständigen Domänencontroller für `sub.gfnlab.test` finden.
Umsetzung und Ablauf
`sub.gfnlab.test` in Active Directory-Domänen und -Vertrauensstellungen sichtbar.
Automatische Vertrauensstellung als bidirektional und transitiv bestätigt.
DNS-Delegierung `sub` unter `gfnlab.test` geprüft.
Ping-Tests zeigten: kurzer Name und FQDN funktionieren, Zwischenformen nicht zwingend.
SRV-Warnung aus `dcdiag` mit `ipconfig /registerdns`, `nltest /dsregdns` und Netlogon-Neustart nachgearbeitet.
Child-Domain-Auflösung, DC-Locator und SRV-Abfragen erfolgreich geprüft.
Replikation mit `repadmin /syncall` und `repadmin /replsummary` fehlerfrei validiert.
Nachweise
Weiterer NachweisDC: automatische Parent-Child-Vertrauensstellung gfnlab.test ↔ sub.gfnlab.test sichtbar.#058 DC: automatische Parent-Child-Vertrauensstellung gfnlab.test ↔ sub.gfnlab.test sichtbar.Weiterer NachweisDC: Vertrauensstellung zu sub.gfnlab.test erfolgreich bestätigt.#059 DC: Vertrauensstellung zu sub.gfnlab.test erfolgreich bestätigt.Weiterer NachweisDC DNS: Delegierung sub mit NS SERVER2.sub.gfnlab.test.#060 DC DNS: Delegierung sub mit NS SERVER2.sub.gfnlab.test.Weiterer NachweisDC: Ping-Tests zu server2, server2.sub, server2.sub.gfnlab, FQDN.#061 DC: Ping-Tests zu server2, server2.sub, server2.sub.gfnlab, FQDN.Weiterer NachweisServer2: Ping dc und dc.gfnlab.test erfolgreich.#062 Server2: Ping dc und dc.gfnlab.test erfolgreich.Weiterer NachweisDC: repadmin /replsummary mit Fehler 1908 nach Child-Domain-Erstellung.#063 DC: repadmin /replsummary mit Fehler 1908 nach Child-Domain-Erstellung.Weiterer NachweisServer2: DNS-/SRV-Nachregistrierung per registerdns, dsregdns und Netlogon-Neustart.#064 Server2: DNS-/SRV-Nachregistrierung per registerdns, dsregdns und Netlogon-Neustart.Weiterer NachweisServer2: erneuter dcdiag /test:dns nach Nachregistrierung.#065 Server2: erneuter dcdiag /test:dns nach Nachregistrierung.Weiterer NachweisDC: Child-Domain-Auflösung und DC-Locator/SRV-Records erfolgreich.#066 DC: Child-Domain-Auflösung und DC-Locator/SRV-Records erfolgreich.Weiterer NachweisDC: repadmin /syncall für DC/SERVER1/SERVER2 erfolgreich.#071 DC: repadmin /syncall für DC/SERVER1/SERVER2 erfolgreich.Weiterer NachweisDC: repadmin /replsummary nach Bereinigung 0 Fehler für DC, SERVER1, SERVER2.#072 DC: repadmin /replsummary nach Bereinigung 0 Fehler für DC, SERVER1, SERVER2.
22.1.2a – Server3 und neue Gesamtstruktur it.pro
Ziel
Server3 wurde aus `gfnlab.test` entfernt und anschließend als erster Domänencontroller der neuen Gesamtstruktur `it.pro` eingerichtet.
Technischer Zusammenhang
Eine neue Gesamtstruktur ist eine eigenständige Sicherheits- und Namensgrenze. Server3 wurde daher nicht als Child-Domain in `gfnlab.test`, sondern als Root-DC eines separaten Forests `it.pro` eingerichtet.
Umsetzung und Ablauf
Server3 per PowerShell/PowerShell ISE aus der Domäne entfernt.
Nachher-Zustand als lokaler `server3\administrator` geprüft.
Neue Gesamtstruktur `it.pro` mit NetBIOS-Name `it` erstellt.
Nach Neustart Anmeldung als `it\administrator` geprüft.
Nachweise
Weiterer NachweisServer3: PowerShell ISE zeigt das Remove-Computer-Skript zur Trennung von der Domäne.#075 Server3: PowerShell ISE zeigt das Remove-Computer-Skript zur Trennung von der Domäne.Zugangsdaten werden nicht angezeigt.#077 Server3: lokales Administratorpasswort per PowerShell ISE geändert.Weiterer NachweisServer3: Workgroup-/lokaler Zustand nach Domänenaustritt geprüft.#078 Server3: Workgroup-/lokaler Zustand nach Domänenaustritt geprüft.Weiterer NachweisServer3: Install-ADDSForest-Skript für neue Gesamtstruktur it.pro.#079 Server3: Install-ADDSForest-Skript für neue Gesamtstruktur it.pro.Weiterer NachweisServer3: ADDS-Installation erfolgreich, Install-ADDSForest läuft mit Warnhinweis.#080 Server3: ADDS-Installation erfolgreich, Install-ADDSForest läuft mit Warnhinweis.Weiterer NachweisServer3: Anmeldung an neuer Domäne it.pro.#081 Server3: Anmeldung an neuer Domäne it.pro.Weiterer NachweisServer3: Nachweis it\administrator, DNS-Suffix it.pro, IP 192.168.1.3.#082 Server3: Nachweis it\administrator, DNS-Suffix it.pro, IP 192.168.1.3.
22.1.2a – Beidseitige DNS-Auflösung per sekundären Zonen
Ziel
Vor dem Forest-Trust wurde die bidirektionale DNS-Auflösung zwischen `gfnlab.test` und `it.pro` eingerichtet.
Technischer Zusammenhang
Forest-Trusts benötigen zuverlässige Namensauflösung in beide Richtungen. In diesem Arbeitsabschnitt wurde dies über sekundäre DNS-Zonen umgesetzt; Alternativen wären bedingte Weiterleitungen oder Stubzonen.
Umsetzung und Ablauf
Auf DC die Zonenübertragung für `gfnlab.test` an Server3 erlaubt.
Auf Server3 die sekundäre Zone `gfnlab.test` mit Master 192.168.1.200 erstellt.
`nslookup dc.gfnlab.test` auf Server3 erfolgreich.
Gegentest `nslookup server3.it.pro` auf DC zunächst erwartungsgemäß nicht erfolgreich.
Auf Server3 die Zonenübertragung für `it.pro` an DC erlaubt.
Auf DC die sekundäre Zone `it.pro` mit Master 192.168.1.3 erstellt.
`nslookup server3.it.pro` auf DC erfolgreich.
Nachweise
Weiterer NachweisDC DNS: Zonenübertragung für gfnlab.test an Server3/192.168.1.3 erlaubt.#083 DC DNS: Zonenübertragung für gfnlab.test an Server3/192.168.1.3 erlaubt.Weiterer NachweisDC DNS: Zonenübertragung auf Server3 bestätigt.#084 DC DNS: Zonenübertragung auf Server3 bestätigt.Weiterer NachweisDC: Fehlversuch sekundäre Zone gfnlab.test auf DC – Zone bereits vorhanden.#088 DC: Fehlversuch sekundäre Zone gfnlab.test auf DC – Zone bereits vorhanden.Weiterer NachweisServer3 DNS: sekundäre Zone gfnlab.test mit Master 192.168.1.200.#089 Server3 DNS: sekundäre Zone gfnlab.test mit Master 192.168.1.200.Weiterer NachweisServer3 DNS: Assistent für sekundäre Zone gfnlab.test abgeschlossen.#090 Server3 DNS: Assistent für sekundäre Zone gfnlab.test abgeschlossen.Weiterer NachweisServer3: nslookup dc.gfnlab.test → 192.168.1.200.#091 Server3: nslookup dc.gfnlab.test → 192.168.1.200.Weiterer NachweisDC: erster Gegentest nslookup server3.it.pro schlägt erwartungsgemäß fehl.#092 DC: erster Gegentest nslookup server3.it.pro schlägt erwartungsgemäß fehl.Weiterer NachweisServer3 DNS: Zonenübertragung für it.pro an DC/192.168.1.200 erlaubt.#093 Server3 DNS: Zonenübertragung für it.pro an DC/192.168.1.200 erlaubt.Weiterer NachweisServer3 DNS: Zonenübertragung it.pro bestätigt.#094 Server3 DNS: Zonenübertragung it.pro bestätigt.Weiterer NachweisDC: nslookup server3.it.pro → 192.168.1.3 erfolgreich.#098 DC: nslookup server3.it.pro → 192.168.1.3 erfolgreich.
Zwischen den Gesamtstrukturen `gfnlab.test` und `it.pro` wurde eine bidirektionale Gesamtstrukturvertrauensstellung erstellt.
Technischer Zusammenhang
Eine Forest-Trust-Beziehung ermöglicht Authentifizierung über Gesamtstrukturgrenzen hinweg. Sie schafft aber keine automatische Datenfreigabe und ersetzt keine Ressourcenberechtigungen.
Umsetzung und Ablauf
Trust-Assistent auf DC gestartet.
Vertrauensstellungsname `it.pro` gesetzt.
Gesamtstrukturvertrauensstellung gewählt.
Richtung bidirektional.
Trust für beide Domänen erstellt.
Gesamtstrukturweite Authentifizierung gewählt.
Trust auf Server3/it.pro sichtbar geprüft.
Nachweise
Weiterer NachweisDC: Eigenschaften/Trust-Kontext gfnlab.test vor Forest-Trust.#099 DC: Eigenschaften/Trust-Kontext gfnlab.test vor Forest-Trust.Weiterer NachweisDC: Trust-Assistent – Vertrauensstellungsname it.pro.#101 DC: Trust-Assistent – Vertrauensstellungsname it.pro.Weiterer NachweisDC: Trust-Assistent – bidirektionale Gesamtstrukturvertrauensstellung.#103 DC: Trust-Assistent – bidirektionale Gesamtstrukturvertrauensstellung.Weiterer NachweisDC: Trust-Assistent abgeschlossen/Bestätigung.#110 DC: Trust-Assistent abgeschlossen/Bestätigung.Weiterer NachweisServer3: Trust gfnlab.test in Eigenschaften von it.pro sichtbar.#112 Server3: Trust gfnlab.test in Eigenschaften von it.pro sichtbar.
22.1.2a – Freigabe-, Trust- und SYSVOL-Zugriffstest
Ziel
Der praktische Nutzen der Forest-Trust-Beziehung wurde über Freigaben und SYSVOL/NETLOGON-Zugriffe geprüft.
Technischer Zusammenhang
Der Trust ermöglicht Authentifizierung, aber Berechtigungen bleiben entscheidend. Die Testfreigaben waren bewusst offen konfiguriert, SYSVOL bleibt dagegen durch Standardberechtigungen geschützt.
Umsetzung und Ablauf
Auf DC Testfreigabe `TEST-DC` erstellt.
Auf Server1 Testfreigabe `TEST-SRV1` erstellt.
`Authentifizierte Benutzer` mit Vollzugriff nur für Testzwecke hinzugefügt.
Von Server3/it.pro Zugriff auf Testfreigaben geprüft und `it-pro.txt` erstellt.
Zugriff auf `\\server2.sub.gfnlab.test\SYSVOL` geprüft.
Schreiben in SYSVOL wurde verweigert.
Nachweise
Weiterer NachweisDC: Freigabe TEST-DC, Berechtigungen für Authentifizierte Benutzer.#113 DC: Freigabe TEST-DC, Berechtigungen für Authentifizierte Benutzer.Weiterer NachweisDC/Server1: Freigabe-Assistent/Berechtigungen für Testfreigabe.#115 DC/Server1: Freigabe-Assistent/Berechtigungen für Testfreigabe.Weiterer NachweisServer1: Freigabe TEST-SRV1 erstellt.#119 Server1: Freigabe TEST-SRV1 erstellt.Weiterer NachweisServer3: Zugriff auf \\dc.gfnlab.test\test-dc und it-pro.txt.#121 Server3: Zugriff auf \\dc.gfnlab.test\test-dc und it-pro.txt.Weiterer NachweisServer3: Zugriff auf Freigaben/SYSVOL-Struktur über Trust.#123 Server3: Zugriff auf Freigaben/SYSVOL-Struktur über Trust.Weiterer NachweisServer3: Schreiben in SYSVOL verweigert – erwartetes Berechtigungsverhalten.#124 Server3: Schreiben in SYSVOL verweigert – erwartetes Berechtigungsverhalten.
22.1.2b – UPN-Suffix test.suffix und Namensuffixrouting
Ziel
In `it.pro` wurde das alternative UPN-Suffix `test.suffix` eingerichtet und über das Namensuffixrouting im Trust nutzbar gemacht.
Technischer Zusammenhang
UPN-Suffixe ermöglichen alternative Anmeldenamen, ohne den internen Domänennamen zu ändern. In Forest-Trust-Szenarien muss das Namensuffixrouting passen, damit fremde UPNs korrekt zugeordnet werden.
Umsetzung und Ablauf
Alternatives UPN-Suffix `test.suffix` angelegt.
Administrator-Konto auf `administrator@test.suffix` gesetzt.
Anmeldung mit alternativem UPN getestet.
Namensuffixrouting für `test.suffix` in der Trust-Konfiguration aktiviert.
Zugriff auf `\\server1.gfnlab.test\` geprüft.
Nachweise
Weiterer NachweisServer3: alternatives UPN-Suffix test.suffix in it.pro angelegt.#125 Server3: alternatives UPN-Suffix test.suffix in it.pro angelegt.Weiterer NachweisServer3: Administrator-Konto mit UPN administrator@test.suffix.#126 Server3: Administrator-Konto mit UPN administrator@test.suffix.Weiterer NachweisServer3: Anmeldung mit administrator@test.suffix.#127 Server3: Anmeldung mit administrator@test.suffix.Weiterer NachweisServer3: Nachweis nach UPN-Anmeldung.#128 Server3: Nachweis nach UPN-Anmeldung.Weiterer NachweisServer1/DC: Namensuffixrouting test.suffix in Trust-Eigenschaften sichtbar.#129 Server1/DC: Namensuffixrouting test.suffix in Trust-Eigenschaften sichtbar.Weiterer NachweisServer1/DC: Namensuffixrouting test.suffix aktiviert.#130 Server1/DC: Namensuffixrouting test.suffix aktiviert.Weiterer NachweisServer3: Zugriffstest auf \server1.gfnlab.test nach UPN-/Routing-Anpassung.#131 Server3: Zugriffstest auf \server1.gfnlab.test nach UPN-/Routing-Anpassung.
22.2.2 – AD-Standorte, Subnetze und standortbezogene Replikation
Ziel
Die AD-Topologie wurde für mehrere Standorte modelliert: München, Bern und Wien.
Technischer Zusammenhang
AD-Sites bilden Netzwerkstandorte ab. Subnetze steuern die Standortzuordnung von Clients und DCs. Standortverknüpfungen, Zeitpläne und Bridgeheadserver beeinflussen standortübergreifende Replikation und Anmeldeverkehr.
Umsetzung und Ablauf
AD-Standorte `München`, `Bern`, `Wien` erstellt.
Subnetz `192.168.1.0/24` München zugeordnet.
Subnetz `192.168.2.0/24` Bern zugeordnet.
Subnetz `192.168.3.0/24` Wien zugeordnet.
Vorhandene DC-Serverobjekte nach München verschoben.
Standortverknüpfung erstellt.
Replikationszeitplan so gesetzt, dass 06–21 Uhr nicht verfügbar ist.
DC als bevorzugter Bridgeheadserver für IP definiert.
Standortbezogene SRV-Einträge unter `Sites → München → _tcp` geprüft.
Nachweise
Weiterer NachweisAD-Standorte: Erstellung der Standorte München, Bern und Wien begonnen.#132 AD-Standorte: Erstellung der Standorte München, Bern und Wien begonnen.Weiterer NachweisAD-Standorte: Standortobjekte München/Bern/Wien sichtbar.#134 AD-Standorte: Standortobjekte München/Bern/Wien sichtbar.Weiterer NachweisAD-Standorte: Subnetz 192.168.1.0/24 Standort München.#135 AD-Standorte: Subnetz 192.168.1.0/24 Standort München.Weiterer NachweisAD-Standorte: Subnetz 192.168.2.0/24 Standort Bern.#136 AD-Standorte: Subnetz 192.168.2.0/24 Standort Bern.Weiterer NachweisAD-Standorte: Subnetz 192.168.3.0/24 Standort Wien.#137 AD-Standorte: Subnetz 192.168.3.0/24 Standort Wien.Weiterer NachweisAD-Standorte: Subnetze und Standorte vollständig sichtbar.#138 AD-Standorte: Subnetze und Standorte vollständig sichtbar.Weiterer NachweisAD-Standorte: Serverobjekte nach München verschoben.#140 AD-Standorte: Serverobjekte nach München verschoben.Weiterer NachweisAD-Standorte: neue Standortverknüpfung/Link-Konfiguration.#142 AD-Standorte: neue Standortverknüpfung/Link-Konfiguration.Weiterer NachweisAD-Standorte: Zeitplan – Replikation 06–21 Uhr nicht verfügbar.#143 AD-Standorte: Zeitplan – Replikation 06–21 Uhr nicht verfügbar.Weiterer NachweisAD-Standorte: DC als bevorzugter Bridgeheadserver für IP.#144 AD-Standorte: DC als bevorzugter Bridgeheadserver für IP.Weiterer NachweisDNS: standortbezogene SRV-Einträge unter Sites → München → _tcp.#145 DNS: standortbezogene SRV-Einträge unter Sites → München → _tcp.
Fachliche Erkenntnisse & bewusste Abweichungen
Replikation nach Neustart
Fehler 8524 trat nach Neustart/Checkpoint wiederholt auf, obwohl DNS-Grundauflösung und SYSVOL funktionierten. Die stabile Arbeitsregel lautet: nach Neustart warten, prüfen, ggf.repadmin /syncall, erst dann AD-Erweiterungen durchführen.
DNS-/SRV-Nachregistrierung
Nach der Child-Domain-Erstellung trat zeitweise Fehler 1908 bzw. eine SRV-Warnung auf. Die Nachregistrierung über ipconfig /registerdns,nltest /dsregdns und Netlogon-Neustart führte anschließend zu erfolgreichen SRV- und Replikationsprüfungen.
Kennwortabweichung
Das abweichende Labkennwort ist eine Laborabweichung, kein fachlicher Fehler; der Wert wird nicht angezeigt.
DNS-Zonenkontext
Die Zone gfnlab.test wurde versehentlich auf DC als sekundäre Zone angelegt. Die Fehlermeldung war korrekt, da die Zone dort bereits primär/AD-integriert vorhanden ist. Richtig: auf DC Zonenübertragung erlauben, sekundäre Zone auf Server3 erstellen.
Abweichende Standortvorgabe
Die Aufgabenstellung nennt Replikation München–Wien, der Lösungsteil arbeitet mit München-Bern. Die finale Bewertung orientiert sich an der tatsächlich per Screenshot belegten Konfiguration.
Reset verschoben
Der Reset auf Basis-AD wurde geplant, ist jedoch nicht als ausgeführt belegt.
06
Technologiebereich
SYSVOL, Gruppenrichtlinien und Anwendungskontrolle
SYSVOL-/DFS-R-Probleme beheben, GPOs strukturieren, Software verteilen und Richtlinienwirkung nachvollziehen.
Praxis und Ergebnis
SYSVOL-/DFS-R-Reparatur und GPO-Verwaltung
SYSVOL-Replikation stabilisieren, GPO-Verarbeitung, Vererbung, Filter, Verknüpfungen und Remote-Aktualisierung nachvollziehen.
Ausgangslage
Eine fehlerhafte SYSVOL-/DFS-R-Replikation musste vor der anschließenden Gruppenrichtlinienarbeit stabilisiert werden. Danach wurden Richtlinienverarbeitung, Verknüpfungen, Vererbung, Filter und Remote-Aktualisierung in derselben Laborumgebung bearbeitet.
2. SYSVOL-/DFS-R-Reparatur
Ausgangslage
Vor Beginn der fachlichen AD-/GPO-Vertiefung musste die vorbereitete Domänenumgebung validiert werden. Auf SERVER1 lag ein DFS-R-Fehler vor: Event 4012 mit Fehler 9061. Der replizierte SYSVOL-Ordner war zu lange offline; damit war die SYSVOL-Replikation als Grundlage für Gruppenrichtlinien nicht belastbar.
Ziel
Ziel war die Wiederherstellung bzw. Validierung einer nutzbaren SYSVOL-/NETLOGON-Basis für spätere Gruppenrichtlinienaufgaben. Zentral waren DFSR,SYSVOL,NETLOGON, die AD-Attribute msDFSR-Enabled und msDFSR-options sowie Diagnosetools wie repadmin,dcdiag und dfsrdiag.
Technische Umsetzung
Domäne, Domänencontroller und Replikationspartner geprüft.
DFSR auf den beteiligten DCs gestoppt.
SYSVOL-Subscriptions temporär deaktiviert.
Autoritativen DC über msDFSR-options = 1 festgelegt.
AD-Replikation mit repadmin /syncall /AdeP synchronisiert.
DFSR-Dienst wieder gestartet und Konfiguration per dfsrdiag pollad neu eingelesen.
SERVER1 nichtautorativ wieder in die SYSVOL-Replikation aufgenommen.
Events, Freigaben und SYSVOL-Policies auf beiden DCs geprüft.
Ergebnis: Die Abschlussnachweise zeigen SYSVOL/NETLOGON auf DC und SERVER1, einen plausiblen Policies-Abgleich und keine AD-Replikationsfehler in repadmin /replsummary.
Ausgewählte Nachweise
Domäne gfnlab.test, DC.gfnlab.test und Server1.gfnlab.test inklusive IP-Adressen und FSMO-/PDC-Rolle sichtbar. DFSR-Event 4012 auf SERVER1: SYSVOL zu lange offline, Fehler 9061. PowerShell-Abfrage der SYSVOL Subscriptions: msDFSR-Enabled und msDFSR-options vor der Deaktivierung.Weiterer NachweisSYSVOL Subscriptions auf beiden DCs wurden auf msDFSR-Enabled=False gesetzt; DC mit msDFSR-op… SYSVOL Subscriptions auf beiden DCs wurden auf msDFSR-Enabled=False gesetzt; DC mit msDFSR-options=1.Weiterer NachweisDFSR-Eventlog auf DC mit 4114 und 4602; erfolgreiche autoritative Initialisierung des SYSVOL-… DFSR-Eventlog auf DC mit 4114 und 4602; erfolgreiche autoritative Initialisierung des SYSVOL-Ordners.Weiterer NachweisDFSR-Events 4614 und 4604 auf SERVER1; erste Synchronisierung mit DC abgeschlossen. Aufgabe: … DFSR-Events 4614 und 4604 auf SERVER1; erste Synchronisierung mit DC abgeschlossen.Weiterer Nachweisrepadmin /replsummary und dcdiag auf DC mit erfolgreichen Advertising/SysVolCheck/NetLogons-T… repadmin /replsummary und dcdiag auf DC mit erfolgreichen Advertising/SysVolCheck/NetLogons-Tests.Weiterer Nachweisnet view auf DC und SERVER1 sowie Policies-Ordnervergleich über UNC-Pfade. Aufgabe: Abschluss… net view auf DC und SERVER1 sowie Policies-Ordnervergleich über UNC-Pfade.
3. Arbeitsblock – Active Directory als Verwaltungseinheit
Ausgangslage
Nach dem SYSVOL-/DFS-R-Fix wurden Gruppenrichtlinienfunktionen in der Domäne gfnlab.test geprüft und praktisch angewendet. Schwerpunkt waren Default Domain Policy, Client Side Extensions, Remote-GPUpdate, Starter-GPOs, OU-Verknüpfungen, SYSVOL-Bezug, blockierte Vererbung und erzwungene GPOs.
Durchgeführte Arbeitsschritte
Bereich
Umsetzung
Default Domain Policy
Gelesen/geprüft, nicht verändert.
Client Side Extensions
Registry-Pfad auf W11 geprüft.
W11 in OU Arbeit
Computerkonto verschoben und per PowerShell geprüft.
Remote-GPUpdate
Erst Fehler 8007071a, danach durch Firewall-GPOs erfolgreich.
Starter-GPOs
Firewall-GPOs erstellt und angewendet.
GPO-Arbeit
GPO erstellt, verknüpft und über SYSVOL-GUID validiert.
Unverknüpftes GPO
GPO erstellt, Link erzeugt, nur Link gelöscht, Objekt blieb erhalten.
OU Notebooks
OU erstellt und Vererbung blockiert.
GPO Virenscanner
Domänenweit verknüpft und erzwungen; nur Demonstration der GPO-Wirkung.
Default Domain Policy, W11 und Remote-GPUpdate
Die Default Domain Policy wurde kontrolliert, aber nicht angepasst. W11 wurde als Client für GPO-Tests genutzt. Der erste Remote-GPUpdate-Versuch schlug mit 8007071a fehl. Nach Erstellung und Anwendung der Firewall-GPOs wurde Remote-GPUpdate erfolgreich ausgeführt.
Weiterer NachweisDefault Domain Policy im Tab Einstellungen/Details; Verknüpfung mit gfnlab.test sichtbar. Auf… Default Domain Policy im Tab Einstellungen/Details; Verknüpfung mit gfnlab.test sichtbar.Weiterer NachweisKennwortrichtlinien, Kontosperrung und Kerberos-Parameter der Default Domain Policy sichtbar.… Kennwortrichtlinien, Kontosperrung und Kerberos-Parameter der Default Domain Policy sichtbar.Weiterer NachweisRegistry-Pfad HKLM\...\Winlogon\GPExtensions mit Client Side Extensions sichtbar. Aufgabe: 17… Registry-Pfad HKLM\...\Winlogon\GPExtensions mit Client Side Extensions sichtbar.Weiterer Nachweisgpupdate /force auf W11 erfolgreich für Computer- und Benutzerrichtlinien. Aufgabe: 17.2.2 · … gpupdate /force auf W11 erfolgreich für Computer- und Benutzerrichtlinien.Weiterer NachweisGet-ADComputer W11 zeigt DistinguishedName CN=W11,OU=Arbeit,DC=gfnlab,DC=test. Aufgabe: 17.2.… Get-ADComputer W11 zeigt DistinguishedName CN=W11,OU=Arbeit,DC=gfnlab,DC=test.Weiterer NachweisRemote-GPUpdate auf W11.gfnlab.test schlägt mit Fehlercode 8007071a fehl. Aufgabe: 17.2.2 · N… Remote-GPUpdate auf W11.gfnlab.test schlägt mit Fehlercode 8007071a fehl.Weiterer NachweisStarter-Gruppenrichtlinienobjekte für Berichte-Firewallports und Remoteaktualisierung-Firewal… Starter-Gruppenrichtlinienobjekte für Berichte-Firewallports und Remoteaktualisierung-Firewallports sichtbar.Weiterer NachweisEinstellungen der GPO Berichte Firewall mit Firewallregeln für Remote-Ereignisprotokollverwal… Einstellungen der GPO Berichte Firewall mit Firewallregeln für Remote-Ereignisprotokollverwaltung.Weiterer Nachweisgpresult /r auf W11: Default Domain Policy, GPO Berichte Firewall und GPO Remoteaktualisierun… gpresult /r auf W11: Default Domain Policy, GPO Berichte Firewall und GPO Remoteaktualisierung Firewall angewendet.Weiterer NachweisRemote-GPUpdate auf W11.gfnlab.test erfolgreich. Aufgabe: 17.2.2 · Nachweistyp: Ergebnisnachw… Remote-GPUpdate auf W11.gfnlab.test erfolgreich.
GPO-Objekte, Links, Vererbung und Erzwingen
Im zweiten Teil wurde der Unterschied zwischen GPO-Objekt und GPO-Verknüpfung praktisch demonstriert. Zusätzlich wurde eine untergeordnete OU Notebooks erstellt, die Gruppenrichtlinienvererbung blockiert und anschließend mit dem GPO Virenscanner eine erzwungene Domänenverknüpfung demonstriert.
Abgrenzung:Virenscanner ist hier ein GPO-Name. Es wurde keine Virenscanner-Software installiert oder konfiguriert.
Weiterer NachweisOU Arbeit mit verknüpfter GPO-Arbeit in der GPMC. Aufgabe: 17.4.1 · Nachweistyp: Konfiguratio… OU Arbeit mit verknüpfter GPO-Arbeit in der GPMC.Weiterer NachweisDetails der GPO-Arbeit mit eindeutiger ID {C97FA185-0149-4B8B-A87E-5AB4A2517E46}. Aufgabe: 17… Details der GPO-Arbeit mit eindeutiger ID {C97FA185-0149-4B8B-A87E-5AB4A2517E46}.Weiterer NachweisPowerShell: C:\Windows\SYSVOL\sysvol\\gfnlab.test\Policies mit fünf GPO-Ordnern inkl. GUID von… PowerShell: C:\Windows\SYSVOL\sysvol\\gfnlab.test\Policies mit fünf GPO-Ordnern inkl. GUID von GPO-Arbeit.Weiterer NachweisOU Arbeit zeigt GPO-Arbeit und unverknüpftes GPO als verknüpfte GPOs. Aufgabe: 17.4.2 · Nach… OU Arbeit zeigt GPO-Arbeit und unverknüpftes GPO als verknüpfte GPOs.Weiterer NachweisDialog: Verknüpfung löschen, Gruppenrichtlinienobjekt wird nicht gelöscht. Aufgabe: 17.4.2 · … Dialog: Verknüpfung löschen, Gruppenrichtlinienobjekt wird nicht gelöscht.Weiterer NachweisContainer Gruppenrichtlinienobjekte enthält unverknüpftes GPO weiterhin. Aufgabe: 17.4.2 · N… Container Gruppenrichtlinienobjekte enthält unverknüpftes GPO weiterhin.Weiterer NachweisADUC zeigt OU Notebooks unter Arbeit. Aufgabe: 17.6.1 · Nachweistyp: Ergebnisnachweis · Sensi… ADUC zeigt OU Notebooks unter Arbeit.Weiterer NachweisGPMC zeigt OU Notebooks unter Arbeit mit blauem Ausrufezeichen für blockierte Vererbung. Aufg… GPMC zeigt OU Notebooks unter Arbeit mit blauem Ausrufezeichen für blockierte Vererbung.Weiterer NachweisGPO Virenscanner ist auf gfnlab.test verknüpft; Erzwungen=Ja und Verknüpfung aktiviert=Ja. Au… GPO Virenscanner ist auf gfnlab.test verknüpft; Erzwungen=Ja und Verknüpfung aktiviert=Ja.
Fachliche Grenzen
Die Bezeichnung „Virenscanner“ ist ausschließlich der Name eines Übungs-GPOs. Ein installierter Virenscanner wird daraus nicht abgeleitet. Der Basis-AD-Prüfpunkt ist nicht als eigener Bildnachweis belegt; die späteren Folgearbeiten zeigen jedoch den verwendeten Laborzustand.
Praxis und Ergebnis
Central Store, Richtlinienauswertung und Softwareverteilung
SYSVOL erneut stabilisieren, Central Store und Starter-GPOs aufbauen, RSoP/gpresult nutzen und MSI-Software verteilen.
Überblick
Nach einem Rollback wurde die verlorene SYSVOL-/DFS-R-Stabilisierung erneut hergestellt. Darauf aufbauend entstanden Central Store und Starter-GPOs; Richtlinienergebnisse wurden mit RSoP und gpresult ausgewertet und eine MSI-Softwareverteilung praktisch geprüft.
gfnlab.testAD-Domäne, GPO-Verknüpfungen, OU Arbeit
Komponente
Rolle
Relevanz
DC
Domänencontroller und DNS
GPMC, ADSIEdit, SYSVOL-Fix, Central Store, Softwarefreigabe
SERVER1
replizierender Domänencontroller
Validierung der SYSVOL-/DFSR-Replikation
W11
Windows-11-Domänenclient
Richtlinienanwendung und Installationsnachweis
Basis-AD_Sysvol_fix
Hyper-V-Prüfpunkt
Neuer stabiler Ausgangspunkt nach Fix
3. Fehlerkette vor dem Neustart von Arbeitsblock
Beim ersten Versuch von 18.1.1 fehlte der Central-Store-Ordner PolicyDefinitions auf SERVER1. Auf DC war er vorhanden. Die anschließende DFSR-Diagnose zeigte 447 ausstehende Dateien. Das passte zur vorherigen Entscheidungskette: Der frühere Fix war durch den Rücksprung auf den alten Prüfpunkt verloren gegangen.
FehlernachweisSERVER1/SYSVOL: Im Policies-Ordner fehlen PolicyDefinitions; nur Standard-GPOs sichtbar.DFSR-Fehlernachweisdfsrdiag backlog zeigt 447 ausstehende SYSVOL-Dateien inklusive PolicyDefinitions/ADMX-Dateien.
Entscheidung im Arbeitsverlauf: Arbeitsblock wurde nicht als fehlerfrei fortgeführt, sondern bewusst pausiert. Danach wurde Arbeitsblock erneut bearbeitet, validiert und mit einem neuen Prüfpunkt gesichert.
4. Erneuter Aufgabenstellung-0-Fix als Stabilisierungsschritt
Nach dem Rollback zeigte repadmin /replsummary zunächst Fehler 8524. SERVER1 wurde hinsichtlich DNS korrigiert. Danach zeigte die AD-Replikation 0 Fehler. Anschließend wurde der SYSVOL-/DFSR-Fix entsprechend der Aufgabenstellung durchgeführt: DFSR stoppen/manuell setzen, ADSIEdit-Anpassungen, autoritative Initialisierung auf DC, nicht-autoritative Reaktivierung von SERVER1 und Validierung über Eventlog, Freigaben und Replikationsstatus.
FehlerausgangszustandNach Rollback zeigt repadmin /replsummary Fehler 8524 zwischen DC und SERVER1.Weiterer NachweisAD-Replikationsnachweis repadmin /replsummary zeigt 0/5 Fehler für DC und SERVER1.AD-Replikationsnachweisrepadmin /replsummary zeigt 0/5 Fehler für DC und SERVER1.Weiterer NachweisADSIEdit-Konfigurationsnachweis ADSIEdit: DC/SYSVOL Subscription mit msDFSR-Enabled = FALSE u…ADSIEdit-KonfigurationsnachweisADSIEdit: DC/SYSVOL Subscription mit msDFSR-Enabled = FALSE und msDFSR-Options = 1 vorbereitet.Weiterer NachweisDFSR-Ereignisnachweis DC: DFS Replication Event ID 4114 bestätigt temporäre Deaktivierung von…DFSR-EreignisnachweisDC: DFS Replication Event ID 4114 bestätigt temporäre Deaktivierung von SYSVOL.Weiterer NachweisDFSR-Ereignisnachweis DC: Event ID 4602 bestätigt erfolgreiche autoritative SYSVOL-Initialisi…DFSR-EreignisnachweisDC: Event ID 4602 bestätigt erfolgreiche autoritative SYSVOL-Initialisierung.Weiterer NachweisDFSR-Ereignisnachweis SERVER1: Event ID 4604 bestätigt abgeschlossene erste SYSVOL-Synchronis…DFSR-EreignisnachweisSERVER1: Event ID 4604 bestätigt abgeschlossene erste SYSVOL-Synchronisierung mit DC.Weiterer NachweisSYSVOL-/Freigabenachweis SERVER1: SYSVOL/NETLOGON-Freigaben vorhanden; Policies enthält die z…SYSVOL-/FreigabenachweisSERVER1: SYSVOL/NETLOGON-Freigaben vorhanden; Policies enthält die zwei Standard-GPOs.Weiterer NachweisAbschlussvalidierung DC: SYSVOL/NETLOGON-Freigaben, Standard-GPOs und repadmin /replsummary m…AbschlussvalidierungDC: SYSVOL/NETLOGON-Freigaben, Standard-GPOs und repadmin /replsummary mit 0 Fehlern.Weiterer NachweisPrüfpunkt-Nachweis Hyper-V: neuer Prüfpunkt „Basis-AD_Sysvol_fix“ wurde nach erfolgreichem Fi…Prüfpunkt-NachweisHyper-V: neuer Prüfpunkt „Basis-AD_Sysvol_fix“ wurde nach erfolgreichem Fix erstellt.
5. Arbeitsblock.1 – Central Store
Die Default Domain Policy lud die administrativen Vorlagen zunächst vom lokalen Computer. Danach wurde C:\Windows\PolicyDefinitions nach C:\Windows\SYSVOL\domain\Policies kopiert. Nach erneutem Öffnen der Richtlinie wurde der Central Store erkannt. Auf SERVER1 war PolicyDefinitions anschließend ebenfalls sichtbar.
Weiterer NachweisVorher-Zustand Default Domain Policy: Administrative Vorlagen werden zunächst vom lokalen Com…Vorher-ZustandDefault Domain Policy: Administrative Vorlagen werden zunächst vom lokalen Computer geladen.Weiterer NachweisDateisystem-Nachweis DC: PolicyDefinitions wurde nach C:\Windows\SYSVOL\domain\Policies kopiert.Dateisystem-NachweisDC: PolicyDefinitions wurde nach C:\Windows\SYSVOL\domain\Policies kopiert.Weiterer NachweisNachher-Zustand GPMC zeigt Administrative Vorlagen vom zentralen Computer abgerufen.Nachher-ZustandGPMC zeigt Administrative Vorlagen vom zentralen Computer abgerufen.Weiterer NachweisReplikations-/Dateisystem-Nachweis SERVER1: PolicyDefinitions ist im SYSVOL Policies-Ordner v…Replikations-/Dateisystem-NachweisSERVER1: PolicyDefinitions ist im SYSVOL Policies-Ordner vorhanden.
6. Arbeitsblock.2 – Starter-GPOs und Remote-Funktionen
Die GPMC-Berechtigungsmeldung zu SYSVOL/AD wurde als ACL-Konsistenzhinweis eingeordnet und nicht als neuer DFSR-Fehler. Danach wurden aus den Starter-GPOs die GPOs Remote GroupPolicy Result und Remote Update erstellt, mit der Domäne verknüpft und auf W11 per gpresult /r nachgewiesen.
Technischer Zusammenhang der GPMC-Berechtigungsmeldung
Ein Gruppenrichtlinienobjekt besteht aus zwei relevanten Bestandteilen: dem Group Policy Container im Active Directory und dem Group Policy Template im SYSVOL. Der AD-Anteil enthält Metadaten, Verknüpfungen, Versionen und Berechtigungsinformationen. Der SYSVOL-Anteil enthält dateibasierte Richtlinieninhalte, Skripte und Einstellungen im Ordner \\gfnlab.test\SYSVOL\\gfnlab.test\Policies\{GUID}.
Bestandteil
Speicherort
Funktion
Group Policy Container, GPC
Active Directory
Metadaten, Links, Versionen und Berechtigungsinformationen
Group Policy Template, GPT
SYSVOL
Dateibasierte Richtlinieninhalte, Skripte und Einstellungen
Die Meldung bedeutete, dass die Berechtigungen des GPO-Anteils im SYSVOL nicht exakt zu den im Active Directory hinterlegten Berechtigungen passten. In diesem Fall war das kein erneuter DFSR-Ausfall, weil AD-Replikation, SYSVOL/NETLOGON-Freigaben, Event ID 4602/4604 und der Central Store zuvor erfolgreich validiert worden waren. Das Bestätigen mit OK war deshalb korrekt: Die GPMC gleicht dabei die SYSVOL-Berechtigungen an die Berechtigungen im Active Directory an.
Bewertung: Die Meldung wurde nicht als Abbruchkriterium behandelt. gpresult /r auf W11 bestätigte anschließend die erfolgreiche Richtlinienanwendung.
Umsetzung und Ergebnis
Die Starter-GPOs wurden verwendet, um die für Remote-Gruppenrichtlinienabfragen und Remote-Gruppenrichtlinienaktualisierung benötigten Firewallregeln sauber als GPOs bereitzustellen. Daraus entstanden die zwei domänenweit verknüpften GPOs Remote GroupPolicy Result und Remote Update.
Weiterer NachweisGPO-Erstellungsnachweis GPO „Remote GroupPolicy Result“ wird aus Starter-GPO „Gruppenrichtlin…GPO-ErstellungsnachweisGPO „Remote GroupPolicy Result“ wird aus Starter-GPO „Gruppenrichtlinie für Berichte – Firewallports“ erstellt.Weiterer NachweisGPO-Erstellungsnachweis GPO „Remote Update“ wird aus Starter-GPO „Gruppenrichtlinien-Remoteak…GPO-ErstellungsnachweisGPO „Remote Update“ wird aus Starter-GPO „Gruppenrichtlinien-Remoteaktualisierung – Firewallports“ erstellt.Weiterer NachweisGPO-Verknüpfungsnachweis Domäne gfnlab.test zeigt die verknüpften GPOs „Remote GroupPolicy Re…GPO-VerknüpfungsnachweisDomäne gfnlab.test zeigt die verknüpften GPOs „Remote GroupPolicy Result“ und „Remote Update“.Weiterer NachweisClient-Nachweis W11: gpresult /r zeigt unter Computereinstellungen Default Domain Policy, Rem…Client-NachweisW11: gpresult /r zeigt unter Computereinstellungen Default Domain Policy, Remote Update und Remote GroupPolicy Result.
7. Arbeitsblock.1 – Gruppenrichtlinienergebnis
Für GFNLAB\<Übungskonto> auf GFNLAB\W11 wurde das Gruppenrichtlinienergebnis mit dem GPMC-Assistenten ermittelt. Zusätzlich wurde ein HTML-Bericht mit gpresult erzeugt und geprüft.
Der Lernauftrag wurde über zwei unterschiedliche Werkzeuge erfüllt. Beide zeigen denselben technischen Kernbefund, eignen sich aber für unterschiedliche Zwecke.
Aspekt
GPMC-Gruppenrichtlinienergebnis
gpresult /H
Zweck
Interaktive administrative Auswertung in der GPMC
Exportierbarer, archivfähiger HTML-Nachweis
Ausführung
GUI-basiert vom DC aus
Kommandozeile, hier remote gegen W11 und Benutzer kk
Inhalt
Zusammenfassung, Computer-/Benutzerdetails, angewendete und abgelehnte GPOs, Ereignisse
Sehr ähnliche Daten als HTML-Datei mit Computer-/Benutzerkontext
Stärke
Gut für direkte Administration und Ereignisansicht
Gut für nachvollziehbare technische Auswertung
Inhaltlich bestätigten beide Wege denselben Befund: Für GFNLAB\<Übungskonto> auf GFNLAB\W11 wurden keine relevanten Fehler erkannt. Auf Computerseite waren Default Domain Policy,Remote GroupPolicy Result und Remote Update sichtbar. Die lokale Gruppenrichtlinie wurde als nicht angewendet bzw. abgelehnt geführt. Auf Benutzerseite waren keine eigenen Benutzereinstellungen definiert.
Bewertung: Die GPMC zeigt die operative Administrationssicht, der HTML-Bericht liefert den portablen Ergebnisbericht. Die Kombination ist belastbarer als nur ein einzelner Screenshot.
Weiterer NachweisRSoP-Ergebnisnachweis GPMC-Gruppenrichtlinienergebnis für GFNLAB\<Übungskonto> auf GFNLAB\W11…RSoP-ErgebnisnachweisGPMC-Gruppenrichtlinienergebnis für GFNLAB\<Übungskonto> auf GFNLAB\W11 ohne Fehler.Weiterer Nachweisgpresult-HTML-Bericht kk.html in Edge: Gruppenrichtlinienergebnisse für GFNLAB\<Übungskonto> …gpresult-HTML-Bericht kk.html in Edge: Gruppenrichtlinienergebnisse für GFNLAB\<Übungskonto> auf GFNLAB\W11, keine Fehler, angewendete GPOs sichtbar.Weiterer Nachweisgpresult-HTML-Bericht kk.html: Benutzerdetails GFNLAB\<Übungskonto>, OU Arbeit und keine benu…gpresult-HTML-Bericht kk.html: Benutzerdetails GFNLAB\<Übungskonto>, OU Arbeit und keine benutzerspezifischen Einstellungen definiert.
8. Arbeitsblock – Softwareverteilung
W11 wurde in die OU Arbeit verschoben. Auf DC wurde C:\Software als \\DC\Software freigegeben, die Datei 7zip.msi bereitgestellt und über das GPO Softwareverteilung per Computerkonfiguration als zugewiesenes MSI-Paket verteilt. Danach wurde das GPO mit der OU Arbeit verknüpft, ein Remote-Gruppenrichtlinienupdate ausgelöst und die Anwendung auf W11 nach Neustart/Anmeldung geprüft.
Warum Computerkonfiguration?
Die Software wurde unter Computerkonfiguration zugewiesen, weil die Installation maschinenbezogen erfolgen sollte. Entscheidend ist das Computerkonto W11 in der OU Arbeit, nicht ein einzelner Benutzer. Dadurch kann 7-Zip im Systemkontext des Clients installiert werden und steht anschließend unabhängig vom angemeldeten Benutzer zur Verfügung.
Warum Neustart?
Das Remote-Gruppenrichtlinienupdate sorgt dafür, dass W11 die neue Richtlinienzuweisung erhält. Bei zugewiesener Software unter der Computerkonfiguration erfolgt die eigentliche Installation jedoch typischerweise beim nächsten Start bzw. vor der Benutzeranmeldung im Vordergrundzyklus des Computers. Deshalb beweist gpresult /r zunächst die Richtlinienanwendung, aber noch nicht zwingend die fertige Installation.
GPO erstellen und MSI-Paket zuweisen.
GPO mit der OU Arbeit verknüpfen.
Remote-GPUpdate bzw.gpupdate /force ausführen.
Mit gpresult /r prüfen, ob das GPO beim Computer angekommen ist.
W11 neu starten.
Nach Anmeldung prüfen, ob 7-Zip installiert wurde.
Warum UNC-Pfad?
Die Installation wird vom Client W11 ausgeführt. Ein lokaler Pfad wie C:\Software\7zip.msi würde aus Sicht von W11 auf dessen eigene lokale Festplatte zeigen und nicht auf den Ordner auf DC. Daher muss das MSI über einen Netzwerkpfad erreichbar sein. Korrekt ist \\DC\Software\7zip.msi, weil W11 das Paket über SMB von DC abrufen kann. Voraussetzung sind passende Freigabe- und NTFS-Leserechte für die relevanten Domänencomputer bzw. authentifizierten Benutzer.
Weiterer NachweisAD-Strukturnachweis OU Arbeit enthält Übungskonto C und das Computerkonto W11.AD-StrukturnachweisOU Arbeit enthält Übungskonto C und das Computerkonto W11.Weiterer NachweisDateisystem-/Paketnachweis DC: 7zip.msi liegt im Ordner C:\Software.Dateisystem-/PaketnachweisDC: 7zip.msi liegt im Ordner C:\Software.Weiterer NachweisGPO-Softwareinstallation GPO „Softwareverteilung“ enthält 7-Zip 22.01 als zugewiesenes MSI-Pa…GPO-SoftwareinstallationGPO „Softwareverteilung“ enthält 7-Zip 22.01 als zugewiesenes MSI-Paket mit Quelle \\DC\Software\7zip.msi.Weiterer NachweisGPO-Verknüpfungsnachweis OU Arbeit ist mit dem GPO „Softwareverteilung“ verknüpft; Link aktiv…GPO-VerknüpfungsnachweisOU Arbeit ist mit dem GPO „Softwareverteilung“ verknüpft; Link aktiviert, nicht erzwungen.Weiterer NachweisRemote-GPUpdate-Ergebnis Remote-Gruppenrichtlinienaktualisierung erfolgreich für W11.gfnlab.t…Remote-GPUpdate-ErgebnisRemote-Gruppenrichtlinienaktualisierung erfolgreich für W11.gfnlab.test.Weiterer NachweisClient-Nachweis W11: gpresult /r zeigt Softwareverteilung, Default Domain Policy, Remote Upda…Client-NachweisW11: gpresult /r zeigt Softwareverteilung, Default Domain Policy, Remote Update und Remote GroupPolicy Result unter Computereinstellungen.Weiterer NachweisInstallationsnachweis W11: 7-Zip File Manager ist nach Neustart/Anmeldung über Windows-Suche …InstallationsnachweisW11: 7-Zip File Manager ist nach Neustart/Anmeldung über Windows-Suche verfügbar.
Wichtige Aussage: 7-Zip wurde nicht manuell auf W11 installiert. Die Bereitstellung erfolgte über das zugewiesene MSI-Paket \\DC\Software\7zip.msi per Gruppenrichtlinie. Der sichtbare 7-Zip File Manager ist der Installationsnachweis, nicht nur das vorherige gpresult.
Fehlerkontext: Der Rollback hatte den vorherigen SYSVOL-Fix verloren; die erneute Reparatur ist deshalb ein eigener belegter Arbeitsschritt.
Praxis und Ergebnis
Ordnerumleitung, Anmeldeskripte und Anwendungskontrolle
Ordnerumleitung, Login-Skript, WMI-/Security-Filter, Sicherheitsvorlagen, Auditing, UAC und AppLocker untersuchen.
Überblick
Der Arbeitsblock umfasst Ordnerumleitung, Anmeldeskripte, GPO-Geltungsbereiche, Sicherheitsvorlagen, Dateizugriffsüberwachung, die Betrachtung der Benutzerkontensteuerung und AppLocker.
Ergebnis: Die Benutzerkontensteuerung wurde nur betrachtet; eine Konfigurationsänderung wird nicht behauptet.
Ausgangslage und Arbeitsverlauf
Stabile Verzeichnisbasis
Der Arbeitsblock setzte auf dem zuvor validierten SYSVOL-/DFS-R-Zustand auf. Nicht validierte ältere Prüfpunkte wurden nicht als Beleg eines späteren stabilen Zustands verwendet.
Ordnerumleitung
Die zentrale Ablage wurde umgesetzt und fachlich von Freigabe- und NTFS-Berechtigungen abgegrenzt.
Skriptcodierung
Eine zunächst falsche VBS-Codierung wurde erkannt; die Datei wurde gelöscht und in der geforderten ANSI-Codierung neu erstellt.
Audit und Anwendungskontrolle
Der Dateizugriff wurde über Ereignis 4663 nachvollzogen. AppLocker wurde anhand der sichtbaren WordPad-Blockierung bewertet.
Technische Arbeitsbereiche
Arbeitsbereich
Bearbeiteter Inhalt
Ordnerumleitung
Dokumentordner zentral über Gruppenrichtlinien umleiten.
Anmeldeskript und Filter
Skriptverteilung, Vererbung sowie WMI- und Sicherheitsfilter anwenden.
Sicherheitsvorlagen
Sicherheitskonfiguration mit Vorlagen analysieren.
Überwachung
Dateizugriff über Ereignis 4663 nachvollziehen.
Benutzerkontensteuerung
Richtlinien betrachtet; keine Änderung vorgenommen.
AppLocker
WordPad-Start regelbasiert blockieren und das Ergebnis prüfen.
19.1 – Ordnerumleitung für Dokumente
Ziel war die zentrale Umleitung des Benutzerordners „Dokumente“ auf eine versteckte Freigabe auf DC. Damit werden Benutzerdaten nicht nur lokal auf W11 gespeichert, sondern zentral im Domänenkontext abgelegt.
Umsetzung
GPO „Ordner umleiten“ erstellt und mit der OU „Arbeit“ verknüpft.
Benutzerkonfiguration für „Dokumente“ auf den UNC-Pfad \\DC\profile$ gesetzt.
Auf DC die Freigabe „Profile$“ vorbereitet und die erweiterten NTFS-Berechtigungen gemäß Aufgabenstellung gesetzt.
Anmeldung als Übungskonto C auf W11 durchgeführt und den neuen Dokumente-Pfad geprüft.
Technischer Zusammenhang
Ordnerumleitung trennt Benutzerdateien vom lokalen Client und macht sie domänenweit nutzbar. Wichtig ist die Trennung zwischen Freigabeberechtigungen und NTFS-Berechtigungen: Die Freigabe öffnet den Netzwerkzugriff, die NTFS-Rechte begrenzen die tatsächlichen Dateioperationen. Die versteckte Freigabe mit `$` reduziert nur die Sichtbarkeit in der Netzwerkumgebung, ersetzt aber keine Berechtigungen.
Fachliche Erkenntnisse: Praktischer Nutzen: Für Benutzer mit mehreren Arbeitsgeräten ist Ordnerumleitung ein klassisches Mittel, um Dokumente zentral bereitzustellen. Als moderne Alternative sollen später OneDrive for Business und weitere Cloud-/Hybrid-Lösungen verglichen werden.
Nachweise
KonfigurationNeue GPO „Ordner umleiten“ für die spätere Ordnerumleitung wurde erstellt.KonfigurationDie Dokumente-Ordnerumleitung wurde auf den UNC-Pfad \\DC\profile$ konfiguriert.ErgebnisDie OU „Arbeit“ zeigt die verknüpfte GPO „Ordner umleiten“.Weiterer NachweisKonfiguration · Die versteckte Freigabe „Profile$“ wurde erstellt und mit Frei…KonfigurationDie versteckte Freigabe „Profile$“ wurde erstellt und mit Freigabeberechtigungen versehen.Weiterer NachweisErgebnis · Die finalen erweiterten NTFS-Berechtigungen für C:\Profile sind ges…ErgebnisDie finalen erweiterten NTFS-Berechtigungen für C:\Profile sind gesetzt.Weiterer NachweisPrüfung · Nach der Anmeldung zeigt „Dokumente“ auf den umgeleiteten UNC-Pfad.PrüfungNach der Anmeldung zeigt „Dokumente“ auf den umgeleiteten UNC-Pfad.Weiterer NachweisErgebnis · Auf DC wurde unter C:\Profile automatisch der Benutzerordner „kk“ a…ErgebnisAuf DC wurde unter C:\Profile automatisch der Benutzerordner „kk“ angelegt.
19.2 – Anmeldeskript, Vererbung, WMI-Filter und Sicherheitsfilterung
Ziel war die Erstellung und gezielte Anwendung eines Anmeldeskripts über Gruppenrichtlinien. Danach wurden GPO-Scope-Mechanismen praktisch getestet: Blockierte Vererbung, Erzwungen, WMI-Filter und Sicherheitsfilterung.
Umsetzung
VBS- und PowerShell-Anmeldeskript erstellt und im Logon-Skriptordner der GPO abgelegt.
GPO „Anmeldeskript“ erstellt, Skripte eingetragen und mit der Domäne verknüpft.
Anwendung per Anmeldung und gpresult geprüft.
Vererbungsblockierung an der OU „Arbeit“ getestet und anschließend mit „Erzwungen“ übersteuert.
WMI-Filter mit ProductType = 1 für Workstations erstellt und der GPO zugeordnet.
Sicherheitsfilterung/Verweigern für Domänen-Admins getestet, sodass das Skript für diese Gruppe nicht angewendet wird.
Der erwartete Test mit Übungskonto B ist im ausgewählten Bildbestand nicht eindeutig belegt; ein eigener Bildnachweis liegt nicht vor.
Technischer Zusammenhang
Diese Aufgabe zeigt den GPO-Verarbeitungsbereich. Eine GPO wirkt nur, wenn Verknüpfung, Vererbung, Sicherheitsfilterung und WMI-Filter zusammenpassen. „Vererbung blockieren“ verhindert geerbte GPOs an einer OU; „Erzwungen“ kann die Blockierung für eine konkrete Verknüpfung übersteuern. Der WMI-Filter nutzt Win32_OperatingSystem.ProductType: 1 steht für Workstations, 2 für Domain Controller und 3 für Member Server. Das Anmeldeskript wird dadurch gezielt auf Clients begrenzt. Eine Verweigern-Berechtigung ist wirksam, sollte wegen ihres Vorrangs vor erlaubenden Berechtigungen jedoch sparsam eingesetzt werden.
Fachliche Erkenntnisse: Beim ersten Speichern der VBS-Datei wurde die geforderte ANSI-Codierung vergessen. Die Datei wurde gelöscht und korrekt neu erstellt. Das ist eine relevante Praxislektion: Bei Skripten, insbesondere in älteren Windows-/VBS-Kontexten, kann die Dateicodierung über Kompatibilität, Zeichendarstellung und Ausführung entscheiden.
Fachliche Grenze: Der explizite Test mit Übungskonto B trotz Vererbungsblockierung ist im Bildbestand nicht eindeutig nachgewiesen. Belegt sind VBS-/PowerShell-Ausführung, Vererbungsblockierung, Erzwingen, WMI-Filterung und Sicherheitsfilterung.
Nachweise
Weiterer NachweisFehler/Korrektur · Beim ersten Speichern wurde die Codierung nicht wie geforde…Fehler/KorrekturBeim ersten Speichern wurde die Codierung nicht wie gefordert auf ANSI gesetzt.Weiterer NachweisFehler/Korrektur · Die VBS-Datei wurde anschließend korrekt mit ANSI-Codierung…Fehler/KorrekturDie VBS-Datei wurde anschließend korrekt mit ANSI-Codierung neu gespeichert.Weiterer NachweisKonfiguration · Das PowerShell-Anmeldeskript „Hallo.ps1“ wurde in der PowerShe…KonfigurationDas PowerShell-Anmeldeskript „Hallo.ps1“ wurde in der PowerShell ISE erstellt und gespeichert.Weiterer NachweisKonfiguration · HalloUser.vbs und Hallo.ps1 liegen im Logon-Skriptordner der GPO.KonfigurationHalloUser.vbs und Hallo.ps1 liegen im Logon-Skriptordner der GPO.Weiterer NachweisKonfiguration · Hallo.ps1 wurde als PowerShell-Anmeldeskript eingetragen.KonfigurationHallo.ps1 wurde als PowerShell-Anmeldeskript eingetragen.Weiterer NachweisKonfiguration · Die GPO „Anmeldeskript“ wurde mit der Domäne gfnlab.test verkn…KonfigurationDie GPO „Anmeldeskript“ wurde mit der Domäne gfnlab.test verknüpft.Weiterer NachweisPrüfung · Beim Anmelden erscheint die VBS-Begrüßungsmeldung.PrüfungBeim Anmelden erscheint die VBS-Begrüßungsmeldung.Weiterer NachweisPrüfung · Beim Anmelden erscheint die PowerShell-Begrüßungsmeldung.PrüfungBeim Anmelden erscheint die PowerShell-Begrüßungsmeldung.Weiterer NachweisPrüfung · gpresult /r zeigt das GPO „Anmeldeskript“ bei den Benutzereinstellun…Prüfunggpresult /r zeigt das GPO „Anmeldeskript“ bei den Benutzereinstellungen als angewendet.Weiterer NachweisKonfiguration · Die OU „Arbeit“ zeigt die aktivierte Vererbungsblockierung.KonfigurationDie OU „Arbeit“ zeigt die aktivierte Vererbungsblockierung.Weiterer NachweisPrüfung · gpresult /r zeigt, dass „Anmeldeskript“ wegen unbekannter Ursache/ni…Prüfunggpresult /r zeigt, dass „Anmeldeskript“ wegen unbekannter Ursache/nicht angewendet aus dem Scope fällt.Weiterer NachweisKonfiguration · Die Gruppenrichtlinienvererbung zeigt „Anmeldeskript“ als erzw…KonfigurationDie Gruppenrichtlinienvererbung zeigt „Anmeldeskript“ als erzwungen trotz blockierter Vererbung.Weiterer NachweisPrüfung · Auf Server1 wird das Anmeldeskript vor WMI-Filterung ebenfalls ausge…PrüfungAuf Server1 wird das Anmeldeskript vor WMI-Filterung ebenfalls ausgeführt.Weiterer NachweisKonfiguration · Der Workstationfilter nutzt die Abfrage Win32_OperatingSystem …KonfigurationDer Workstationfilter nutzt die Abfrage Win32_OperatingSystem ProductType = 1.Weiterer NachweisKonfiguration · Die GPO „Anmeldeskript“ wurde mit dem WMI-Filter „Workstationf…KonfigurationDie GPO „Anmeldeskript“ wurde mit dem WMI-Filter „Workstationfilter“ verknüpft.Weiterer NachweisPrüfung · gpresult /r auf Server1 zeigt „Anmeldeskript“ als verweigert durch W…Prüfunggpresult /r auf Server1 zeigt „Anmeldeskript“ als verweigert durch WMI-Filter.Weiterer NachweisKonfigurationswarnung · Die Warnung beim Setzen einer Verweigern-Berechtigung …KonfigurationswarnungDie Warnung beim Setzen einer Verweigern-Berechtigung wurde bestätigt.Weiterer NachweisPrüfung · Übungskonto C erhält das Anmeldeskript weiterhin, obwohl Domänen-Adm…PrüfungÜbungskonto C erhält das Anmeldeskript weiterhin, obwohl Domänen-Admins ausgeschlossen wurden.Weiterer NachweisPrüfung · gpresult zeigt, dass „Anmeldeskript“ wegen Sicherheitsfilterung für …Prüfunggpresult zeigt, dass „Anmeldeskript“ wegen Sicherheitsfilterung für den Administrator nicht angewendet wird.
19.3 – Sicherheitsvorlagen und Sicherheitskonfiguration/-analyse
Ziel war der Umgang mit Sicherheitsvorlagen, lokaler Sicherheitsanalyse und zentralem GPO-Import. Konfiguriert wurde ein Warnhinweis für interaktive Anmeldungen.
Umsetzung
MMC mit den Snap-Ins „Sicherheitsvorlagen“ und „Sicherheitskonfiguration und -analyse“ erstellt.
Zusätzlich wurde die in der Aufgabenstellung geforderte leere „Testvorlage“ erstellt.
DC-Sicherheitsvorlage kopiert/angepasst und Text sowie Titel für interaktive Anmeldung gesetzt.
Vorlage in eine Sicherheitsdatenbank importiert, lokalen Computer analysiert und konfiguriert.
Lokale Wirkung auf DC getestet und anschließend Vorlage exportiert.
Exportierte Vorlage in die Default Domain Controllers Policy importiert und Wirkung auf SERVER1 per gpupdate nachgewiesen.
Nach der ersten Analyse wurde der Schritt „Computer jetzt konfigurieren“ aus der Sicherheitsdatenbank heraus durchgeführt und anschließend erneut analysiert.
Technischer Zusammenhang
Die Sicherheitskonfiguration/-analyse vergleicht einen Soll-Zustand aus einer Vorlage mit dem Ist-Zustand eines Computers. Die lokale Konfiguration wirkt zunächst nur auf das konkrete System. Erst der Import in eine passende GPO macht die Einstellung zentral steuerbar und auf weitere Zielsysteme anwendbar. Genau diese Trennung zwischen lokaler Analyse, lokaler Anwendung und zentraler GPO-Verteilung ist der Kern der Aufgabe.
Fachliche Erkenntnisse: Sicherheitsvorlagen sind nicht nur „Klick-Konfiguration“, sondern ein Werkzeug zur Soll-Ist-Prüfung. Fachlich ist klar zu trennen, ob eine Einstellung nur lokal getestet oder bereits zentral über GPO verteilt wurde.
Kausalkette 19.3: Die Nachweise bilden nun die vollständige Abfolge ab: Vorlage/Testvorlage → Import in Analyse-Datenbank → erste Analyse mit Abweichung → Computer jetzt konfigurieren → erneute Analyse mit passendem Zustand → Export und zentraler Import in die Default Domain Controllers Policy.
Nachweise
Weiterer NachweisKonfiguration · Die MMC enthält Sicherheitskonfiguration/-analyse und Sicherhe…KonfigurationDie MMC enthält Sicherheitskonfiguration/-analyse und Sicherheitsvorlagen.Weiterer NachweisKonfiguration · Der Pfad C:\Windows\security\templates wurde eingebunden; „DC …KonfigurationDer Pfad C:\Windows\security\templates wurde eingebunden; „DC security“ ist sichtbar.Weiterer NachweisKonfiguration · Zusätzlich wurde eine leere Testvorlage erstellt.KonfigurationZusätzlich wurde eine leere Testvorlage erstellt.Weiterer NachweisKonfiguration · Der Text für die interaktive Anmeldewarnung wurde in der Siche…KonfigurationDer Text für die interaktive Anmeldewarnung wurde in der Sicherheitsvorlage gesetzt.Weiterer NachweisKonfiguration · Der Titel „Wichtiger Warnhinweis“ wurde in der Sicherheitsvorl…KonfigurationDer Titel „Wichtiger Warnhinweis“ wurde in der Sicherheitsvorlage gesetzt.Weiterer NachweisKonfiguration · Die angepasste DC-Sicherheitsvorlage wurde in die Analyse-Date…KonfigurationDie angepasste DC-Sicherheitsvorlage wurde in die Analyse-Datenbank importiert.Weiterer NachweisPrüfung · Die Analyse zeigt, dass die Anmeldewarnung initial noch nicht im Com…PrüfungDie Analyse zeigt, dass die Anmeldewarnung initial noch nicht im Computerzustand übereinstimmt.Weiterer NachweisKonfiguration · Der Computer wurde aus der Sicherheitsdatenbank heraus konfigu…KonfigurationDer Computer wurde aus der Sicherheitsdatenbank heraus konfiguriert.Weiterer NachweisPrüfung · Die Analyse zeigt die Anmeldewarnung nach der lokalen Konfiguration …PrüfungDie Analyse zeigt die Anmeldewarnung nach der lokalen Konfiguration als passend/konfiguriert.Weiterer NachweisKonfiguration · Die konfigurierte Vorlage wurde als „DC-Sicherheitsvorlage nac…KonfigurationDie konfigurierte Vorlage wurde als „DC-Sicherheitsvorlage nach Analyse“ exportiert.Weiterer NachweisPrüfung · Beim Anmelden auf DC erscheint der konfigurierte Warnhinweis.PrüfungBeim Anmelden auf DC erscheint der konfigurierte Warnhinweis.Weiterer NachweisKonfiguration · Die exportierte Sicherheitsvorlage wurde in die Default Domain…KonfigurationDie exportierte Sicherheitsvorlage wurde in die Default Domain Controllers Policy importiert.Weiterer NachweisPrüfung · Auf Server1 wurde gpupdate /force erfolgreich ausgeführt.PrüfungAuf Server1 wurde gpupdate /force erfolgreich ausgeführt.Weiterer NachweisPrüfung · Nach GPO-Import und gpupdate erscheint der Warnhinweis auch auf Serv…PrüfungNach GPO-Import und gpupdate erscheint der Warnhinweis auch auf Server1.
19.4 – Überwachungsrichtlinie und Event-ID 4663
Ziel war die gezielte Dateisystemüberwachung. Nach der Richtlinienkonfiguration wurde auf Server2 ein Ordner vorbereitet, ein Zugriff als Übungskonto C erzeugt und das Sicherheitsprotokoll auf Event-ID 4663 ausgewertet.
Abweichung zur Aufgabenstellung: Belegt ist die umgesetzte Variante auf Server2; die Aufgabenstellung nennt für den Ordner Daten abweichend den DC.
Umsetzung
Kontorichtlinien in der Default Domain Policy betrachtet.
GPO „Ordnerüberwachung“ erstellt und domänenweit verknüpft.
Globale Objektzugriffsüberwachung/SACL für Dateisystemzugriffe konfiguriert.
Auf Server2 den Ordner C:\Daten erstellt und Domänen-Benutzern Änderungsrechte gegeben.
Sicherheitsprotokoll geleert, als Übungskonto C Datei erstellt und wieder gelöscht.
Event-ID 4663 als Nachweis für den überwachten Dateiobjektzugriff ausgewertet.
Technischer Zusammenhang
Damit ein Dateizugriff als Sicherheitsereignis erscheint, müssen mehrere Ebenen zusammenpassen: Die Audit-Richtlinie muss das Dateisystem überwachen, eine SACL muss definieren, welche Objektzugriffe protokolliert werden, und es muss ein tatsächlicher Zugriff stattfinden. Event-ID 4663 ist deshalb kein Zufallsfund, sondern das Ergebnis einer gezielt aufgebauten Audit-Kette.
Fachliche Erkenntnisse: Audit-Konfiguration ist nur aussagekräftig, wenn das Ereignis sauber erzeugt und der Test reproduzierbar ist. Das vorherige Leeren des Sicherheitsprotokolls verbessert die Nachvollziehbarkeit erheblich.
Nachweise
Weiterer NachweisAnalyse · Die Kontorichtlinien der Default Domain Policy wurden betrachtet.AnalyseDie Kontorichtlinien der Default Domain Policy wurden betrachtet.Weiterer NachweisKonfiguration · Die GPO „Ordnerüberwachung“ wurde auf Domänenebene erstellt/ve…KonfigurationDie GPO „Ordnerüberwachung“ wurde auf Domänenebene erstellt/verknüpft.Weiterer NachweisKonfiguration · Die erweiterte Überwachungsrichtlinie „Dateisystem überwachen“…KonfigurationDie erweiterte Überwachungsrichtlinie „Dateisystem überwachen“ wurde aktiviert.Weiterer NachweisKonfiguration · Die globale Dateisystem-SACL enthält die gewünschten Audit-Ein…KonfigurationDie globale Dateisystem-SACL enthält die gewünschten Audit-Einträge.Weiterer NachweisErgebnis · Die GPO „Ordnerüberwachung“ zeigt die konfigurierte Dateisystem-Übe…ErgebnisDie GPO „Ordnerüberwachung“ zeigt die konfigurierte Dateisystem-Überwachung.Weiterer NachweisPrüfung · Auf Server2 wurde die Richtlinie per gpupdate aktualisiert.PrüfungAuf Server2 wurde die Richtlinie per gpupdate aktualisiert.Weiterer NachweisKonfiguration · Auf Server2 wurde der Ordner C:\Daten erstellt.KonfigurationAuf Server2 wurde der Ordner C:\Daten erstellt.Weiterer NachweisKonfiguration · Domänen-Benutzer erhielten Änderungsrechte auf C:\Daten.KonfigurationDomänen-Benutzer erhielten Änderungsrechte auf C:\Daten.Weiterer NachweisPrüfung · Das Sicherheitsprotokoll wurde vor dem Test geleert.PrüfungDas Sicherheitsprotokoll wurde vor dem Test geleert.Weiterer NachweisPrüfung · Als Übungskonto C wurde im Ordner C:\Daten eine Textdatei erstellt.PrüfungAls Übungskonto C wurde im Ordner C:\Daten eine Textdatei erstellt.Weiterer NachweisPrüfung · Die Textdatei wurde per PowerShell mit Remove-Item gelöscht.PrüfungDie Textdatei wurde per PowerShell mit Remove-Item gelöscht.Weiterer NachweisErgebnis · Event-ID 4663 dokumentiert den Dateizugriff/Löschvorgang durch GFNL…ErgebnisEvent-ID 4663 dokumentiert den Dateizugriff/Löschvorgang durch GFNLAB\<Übungskonto>.
19.5 – Benutzerkontensteuerung betrachten
betrachtet / keine Änderung vorgenommen
Ziel war das Betrachten und Einordnen der UAC-Richtlinien in der Default Domain Policy. Es wurden keine Änderungen vorgenommen.
Umsetzung
UAC-Richtlinien in der Default Domain Policy geöffnet und betrachtet.
Erläuterungen zu den Richtlinien geprüft.
Keine Änderung an den Einstellungen vorgenommen.
Technischer Zusammenhang
UAC trennt normale Benutzeraktionen von administrativen Aktionen und reduziert das Risiko, dass Prozesse ohne bewusste Erhöhung mit erhöhten Rechten arbeiten. Im Domänenkontext können UAC-Einstellungen zentral gesteuert werden, Änderungen müssen aber bewusst bewertet werden, da sie Benutzerkomfort und Sicherheitsniveau direkt beeinflussen.
Fachliche Erkenntnisse: Nicht jede Aufgabe verlangt eine Änderung. Auch das kontrollierte Betrachten und Nicht-Verändern ist fachlich aussagekräftig, sofern deutlich bleibt, dass keine produktive Anpassung erfolgte.
Nachweise
Weiterer NachweisAnalyse · Die Benutzerkontensteuerungsrichtlinien wurden in der Default Domain…AnalyseDie Benutzerkontensteuerungsrichtlinien wurden in der Default Domain Policy betrachtet.
19.6 – AppLocker: WordPad blockieren
Ziel war eine AppLocker-Richtlinie, die WordPad für Domänen-Benutzer blockiert, ohne durch fehlende Standardregeln das System unnötig einzuschränken.
Umsetzung
GPO „Kein Wordpad zugelassen“ erstellt.
AppLocker-Standardregeln für ausführbare Regeln und weitere Regeltypen vorbereitet.
Verweigern-Regel für WordPad für Domänen-Benutzer erstellt.
Publisher-Regel so eingestellt, dass WordPad unabhängig von der konkreten Version erfasst wird.
Ausführbare Regeln auf „Erzwingen“ gesetzt, andere Regeltypen auf „Nur überwachen“ belassen.
GPO mit der Domäne verknüpft, gpupdate auf W11 durchgeführt und Blockierung des WordPad-Starts nachgewiesen.
Übungsumgebung nach Abschluss auf den vorgesehenen Prüfpunkt zurückgesetzt.
Technischer Zusammenhang
AppLocker arbeitet regelbasiert. Standardregeln sind wichtig, damit Windows- und Program-Files-Standardpfade sowie Administratoren nicht unbeabsichtigt blockiert werden. Eine Verweigern-Regel ist besonders stark und muss deshalb eng begründet werden. Der Modus „Nur überwachen“ erlaubt eine risikoreduzierte Beobachtung, während „Erzwingen“ die Regel tatsächlich technisch durchsetzt.
Application Control: Vor einem breiteren Rollout sind Standardregeln und ein klar abgegrenzter Test erforderlich.
Fachliche Grenze: GPO-Erstellung, Regelkonfiguration, Aktualisierung beziehungsweise Neustart und der Blockierungsdialog sind belegt. Ein zusätzlicher gpresult-Nachweis für die AppLocker-GPO liegt nicht vor.
Nachweise
Weiterer NachweisKonfiguration · Die GPO „Kein Wordpad zugelassen“ wurde erstellt.KonfigurationDie GPO „Kein Wordpad zugelassen“ wurde erstellt.Weiterer NachweisKonfiguration · Für ausführbare Regeln sind AppLocker-Standardregeln vorhanden.KonfigurationFür ausführbare Regeln sind AppLocker-Standardregeln vorhanden.Weiterer NachweisKonfiguration · Die AppLocker-Regel wurde als Verweigern-Regel für Domänen-Ben…KonfigurationDie AppLocker-Regel wurde als Verweigern-Regel für Domänen-Benutzer vorbereitet.Weiterer NachweisKonfiguration · Der Publisher-Regler wurde so gesetzt, dass WordPad unabhängig…KonfigurationDer Publisher-Regler wurde so gesetzt, dass WordPad unabhängig von der Version gesperrt wird.Weiterer NachweisErgebnis · Die ausführbaren AppLocker-Regeln enthalten die Verweigern-Regel fü…ErgebnisDie ausführbaren AppLocker-Regeln enthalten die Verweigern-Regel für WordPad.Weiterer NachweisKonfiguration · Ausführbare Regeln werden erzwungen; andere Regeltypen stehen …KonfigurationAusführbare Regeln werden erzwungen; andere Regeltypen stehen auf „Nur überwachen“.Weiterer NachweisKonfiguration · Die GPO „Kein Wordpad zugelassen“ wurde mit der Domäne verknüpft.KonfigurationDie GPO „Kein Wordpad zugelassen“ wurde mit der Domäne verknüpft.Weiterer NachweisPrüfung · Auf W11 wurde gpupdate /force ausgeführt; Neustart/Abmeldung wurde f…PrüfungAuf W11 wurde gpupdate /force ausgeführt; Neustart/Abmeldung wurde für die Richtlinienübernahme bestätigt.Weiterer NachweisErgebnis · Der Start von WordPad wurde durch AppLocker blockiert.ErgebnisDer Start von WordPad wurde durch AppLocker blockiert.Weiterer NachweisAufräumen · Nach Abschluss der Aufgabenstellung wurde die Übungsumgebung auf den vorge…AufräumenNach Abschluss der Arbeitsschritte wurde die Übungsumgebung auf den vorgesehenen Prüfpunkt zurückgesetzt.
Fachliches Ergebnis
Der Ablauf zeigt Konfiguration, Fehlerkorrektur und Ergebnis für die bearbeiteten Richtlinienbereiche. Für AppLocker ist die praktische Blockierung sichtbar; ein zusätzlicher gpresult-Nachweis liegt nicht vor. UAC wurde betrachtet, nicht verändert.
07
Technologiebereich
Zertifikatsdienste und Schlüsselwiederherstellung
AD CS, Zertifikatvorlagen, Sperrlisten, OCSP-Pfade, Schlüsselarchivierung und Wiederherstellung einordnen.
Praxis und Ergebnis
Enterprise-PKI, Sperrlisten und OCSP-Pfade
Enterprise Root CA, Vertrauensstellung, Benutzerzertifikat, Legacy-Webregistrierung, Sperrung, CRL sowie OCSP/CDP/AIA bearbeiten.
Überblick
Die Domänenbasis wurde stabilisiert, eine Enterprise Root CA eingerichtet und ihr Vertrauensanker geprüft. Darauf folgten Benutzerzertifikat, Legacy-Webregistrierung, Sperrung und CRL sowie vorbereitende OCSP-, CDP- und AIA-Schritte.
Architekturüberblick
PKI-Architektur in der Domäne
gfnlab.test
PKI-Architektur: DC stellt AD DS, DNS und GPO bereit; Server2
betreibt Enterprise Root CA, Webregistrierung und Online Responder; W11
dient als Client für Root-Vertrauen und Benutzerzertifikate.
Zertifikatslebenszyklus mit Ausstellung,
Vertrauen, Sperrung und Prüfung
Zertifikatslebenszyklus: Bearbeitet wurden Ausstellung, Vertrauen, Widerruf und Validierung über CRL, CDP, AIA und OCSP.
Ausgangslage, Checkpoint-Rücksetzung und Preflight
Ziel
Vor Beginn von Arbeitsblock sollte die Domänenbasis wieder belastbar
sein. Nach dem Zurücksetzen auf den geeigneten Prüfpunkt mussten
Replikation, DNS und der Secure Channel von Server2 geprüft werden, weil
AD CS stark von einer stabilen AD DS-/DNS-Basis abhängt.
Technischer Zusammenhang
Der wichtigste Arbeitsverlauf in diesem Abschnitt war ein Infrastruktur-Fix: Nach der Rücksetzung trat erneut Replikationsfehler 8524 zwischen DC und Server1 auf. Zusätzlich war Server2 zeitweise nicht mehr vertrauenswürdig gegenüber der Domäne. Beides musste vor dem Einsatz von Server2 als Enterprise-CA-Server behoben werden.
Umsetzung und Ablauf
Auf DC wurden die Replikationspartner DC und SERVER1 per repadmin /syncall synchronisiert und anschließend mit repadmin /replsummary geprüft. Auf Server2 wurden
IP/DNS-Basis, Erreichbarkeit des DC und der Secure Channel kontrolliert.
Die gebrochene Vertrauensstellung wurde über Domänenadmin-Anmeldedaten
und Zurücksetzen des Maschinenkontos repariert.
Ergebnis und Interpretation
Die Preflight-Kette endete mit stabiler DC/SERVER1-Replikation und
wiederhergestellter Server2-Domänenanbindung. Damit war die technische
Ausgangslage für AD CS, Zertifikatverteilung und Webregistrierung
belastbar.
Fachliche Erkenntnisse
Nach Hyper-V-Prüfpunkten können Replikationsstatus und
Computerkonto-Kennwort auseinanderlaufen. Für PKI-Aufgaben sollte
deshalb immer zuerst die Domänenbasis geprüft werden: Replikation, DNS,
SYSVOL/NETLOGON und Secure Channel.
Nachweise
Fehlerbild:
Server2-Domänenanmeldung scheitert nach Checkpoint/Rücksetzung wegen
gebrochener Vertrauensstellung.Weiterer Nachweisrepadmin /syncall auf DC als aktive Stabilisierung der DC/SERVER1-Replikation. repadmin /syncall auf DC als
aktive Stabilisierung der DC/SERVER1-Replikation.Weiterer Nachweisrepadmin /syncall auf SERVER1 als Gegenrichtung/Partnerprüfung. repadmin /syncall auf SERVER1
als Gegenrichtung/Partnerprüfung.Weiterer Nachweisrepadmin /replsummary mit 0 Fehlern nach SyncAll; Replikation stabilisiert. repadmin /replsummary mit 0
Fehlern nach SyncAll; Replikation stabilisiert.Weiterer NachweisServer2: IP/DNS-Basis und Erreichbarkeit DC; Vorbereitung Secure-Channel-Prüfung. Server2: IP/DNS-Basis und
Erreichbarkeit DC; Vorbereitung Secure-Channel-Prüfung.Weiterer NachweisServer2: Secure-Channel-Reparatur/Prüfung im lokalen Kontext vorbereitet. Server2:
Secure-Channel-Reparatur/Prüfung im lokalen Kontext
vorbereitet.Weiterer NachweisPowerShell-Fehler-/Diagnosephase beim Prüfen/Reparieren des Server2-Secure-Channels. PowerShell-Fehler-/Diagnosephase
beim Prüfen/Reparieren des Server2-Secure-Channels.Weiterer NachweisKorrektur/erneuter Reparaturversuch mit Domänenadmin-Anmeldedaten. Korrektur/erneuter
Reparaturversuch mit Domänenadmin-Anmeldedaten.Weiterer NachweisZwischenstand der Secure-Channel-Reparatur mit Eingabe der Domänenadmin-Credentials. Zwischenstand der
Secure-Channel-Reparatur mit Eingabe der
Domänenadmin-Credentials.Weiterer Nachweisder reparierten Domänenanmeldung bzw. erfolgreichen Server2-Anmeldefähigkeit. Nachweis der reparierten
Domänenanmeldung bzw. erfolgreichen
Server2-Anmeldefähigkeit.Weiterer NachweisServer2-Basisprüfung: IP-Konfiguration, DNS/NetBIOS und Domänenanbindung vor Beginn der Zertifikatsdienste- und PKI-Arbeit. Server2-Basisprüfung:
IP-Konfiguration, DNS/NetBIOS und Domänenanbindung vor Beginn der Zertifikatsdienste- und PKI-Arbeit.
Enterprise Root CA auf Server2 installieren
Ziel
Auf Server2 wurde eine Unternehmens-Stammzertifizierungsstelle als
zentrale Enterprise-Root-CA der Domäne gfnlab.test aufgebaut.
Technischer Zusammenhang
Eine Enterprise Root CA ist in Active Directory integriert. Dadurch
können Domänenmitglieder dem CA-Zertifikat über AD-Veröffentlichung und
Gruppenrichtlinien vertrauen. Gleichzeitig ist die CA ein
sicherheitskritisches System, weil sie Identitäts- und
Vertrauensnachweise ausstellt.
Umsetzung und Ablauf
Auf Server2 wurden die AD-CS-Rollendienste Zertifizierungsstelle,
Online Responder und Zertifizierungsstellen-Webregistrierung ausgewählt.
In der initialen AD-CS-Konfiguration wurde zunächst nur die
Zertifizierungsstelle eingerichtet. Die CA wurde als Unternehmens-CA mit
neuem privaten Schlüssel und dem Namen gfnlab-ROOT-CA konfiguriert.
Ergebnis und Interpretation
Die Enterprise Root CA wurde erfolgreich eingerichtet. Die weiteren
Rollendienste wurden bewusst nicht unkontrolliert in einem Schritt
konfiguriert, sondern später im passenden Aufgabenabschnitt
weitergeführt.
Fachliche Erkenntnisse
Bei AD CS ist die Trennung zwischen Rolleninstallation und
eigentlicher AD-CS-Konfiguration wichtig. Eine Rolle kann installiert
sein, ohne dass der jeweilige AD-CS-Rollendienst bereits funktionsfähig
konfiguriert ist.
Nachweise
Weiterer NachweisAD CS-Rolleninstallation auf Server2: Installationsauswahl mit Zertifizierungsstelle, Online … AD CS-Rolleninstallation auf
Server2: Installationsauswahl mit Zertifizierungsstelle, Online
Responder und Webregistrierung.Weiterer NachweisAD CS-Konfiguration: Rollendienste-Auswahl, zunächst nur Zertifizierungsstelle konfigurieren. AD CS-Konfiguration:
Rollendienste-Auswahl, zunächst nur Zertifizierungsstelle
konfigurieren.Weiterer NachweisAD CS-Konfiguration: Unternehmenszertifizierungsstelle. AD CS-Konfiguration:
Unternehmenszertifizierungsstelle.Weiterer NachweisAD CS-Konfiguration: Neuer privater Schlüssel / Kryptografie-Grundlage. AD CS-Konfiguration: Neuer
privater Schlüssel / Kryptografie-Grundlage.Weiterer NachweisCA-Name gfnlab-ROOT-CA wird gesetzt. CA-Name gfnlab-ROOT-CA wird
gesetzt.Weiterer NachweisBestätigungsseite der CA-Konfiguration mit zentralen Parametern. Bestätigungsseite der
CA-Konfiguration mit zentralen Parametern.Weiterer NachweisAD CS-Konfiguration erfolgreich abgeschlossen. AD CS-Konfiguration erfolgreich
abgeschlossen.Weiterer NachweisNachfolgeabfrage weitere Rollendienste: zunächst Nein bzw. später separat konfigurieren. Nachfolgeabfrage weitere
Rollendienste: zunächst Nein bzw. später separat
konfigurieren.
Vertrauensanker, Zertifikatsspeicher und Root-Zertifikat-Export
Ziel
Nachweisen, wie das Root-CA-Zertifikat in der Domäne verteilt und
zusätzlich manuell exportiert sowie auf W11 bereitgestellt wird.
Technischer Zusammenhang
Der Vertrauensanker einer PKI ist das Stammzertifikat. In einer
Enterprise-PKI kann dieses über Active Directory und Gruppenrichtlinien
verteilt werden. Der manuelle Export bleibt trotzdem ein wichtiger
Administrationsweg, um Zertifikate gezielt zu prüfen oder auf Systeme zu
übertragen.
Umsetzung und Ablauf
Auf W11 wurde der Zertifikatsspeicher des lokalen Computers geprüft. Zusätzlich wurden GPO- und ADSI-Pfade als mögliche Veröffentlichungs- und Verteilwege betrachtet. Auf Server2 wurde das Root-CA-Zertifikat geöffnet, DER-codiert exportiert und als gfnlab-root-ca.cer nach C:\cert geschrieben. Ein durch rekursives Ordnerkopieren entstandenes Pfad-/Doppelstrukturproblem wurde erkannt und korrigiert.
Ergebnis und Interpretation
Die Root CA war im Domänenkontext veröffentlicht, das Stammzertifikat wurde exportiert und auf W11 bereitgestellt. Die korrigierte Kopierpanne grenzt gezieltes Dateikopieren von rekursivem Ordnerkopieren ab.
Fachliche Erkenntnisse
Bei Zertifikatsdateien sollten Zielpfade eindeutig und dateibezogen
verwendet werden. Rekursives Kopieren ganzer Ordner kann verschachtelte
Zielpfade wie C:\cert\cert\... erzeugen und später zu
PathTooLong- oder Übersichtproblemen führen.
Nachweise
Weiterer NachweisW11-Anmeldung/Neustartkontext für Prüfung des Zertifikatsspeichers. W11-Anmeldung/Neustartkontext
für Prüfung des Zertifikatsspeichers.Weiterer NachweisMMC Zertifikate lokaler Computer: gfnlab-ROOT-CA im vertrauenswürdigen Stammzertifikatsspeich… MMC Zertifikate lokaler
Computer: gfnlab-ROOT-CA im vertrauenswürdigen Stammzertifikatsspeicher
sichtbar.Weiterer NachweisGruppenrichtlinienverwaltung: Speicherort Vertrauenswürdige Stammzertifizierungsstellen als V… Gruppenrichtlinienverwaltung:
Speicherort Vertrauenswürdige Stammzertifizierungsstellen als
Vergleich/GPO-Verteilweg.Weiterer NachweisADSI-Editor: Public Key Services / Certification Authorities als AD-Veröffentlichungspfad der… ADSI-Editor: Public Key Services
/ Certification Authorities als AD-Veröffentlichungspfad der Enterprise
Root CA.Weiterer NachweisServer2 Zertifizierungsstelle: Eigenschaften der gfnlab-ROOT-CA und Zertifikat anzeigen. Server2 Zertifizierungsstelle:
Eigenschaften der gfnlab-ROOT-CA und Zertifikat anzeigen.Weiterer NachweisZertifikatexport-Assistent: DER-codiert-binär X.509 (.CER). Zertifikatexport-Assistent:
DER-codiert-binär X.509 (.CER).Weiterer NachweisExportpfad C:für gfnlab-root-ca.cer wird ausgewählt. Exportpfad C:für
gfnlab-root-ca.cer wird ausgewählt.Weiterer NachweisZieldatei gfnlab-root-ca.cer im Ordner C:. Zieldatei gfnlab-root-ca.cer im
Ordner C:.Weiterer NachweisExport-Assistent abgeschlossen; Stammzertifikat exportiert. Export-Assistent abgeschlossen;
Stammzertifikat exportiert.Weiterer NachweisExportbestätigung / Zertifikat erfolgreich exportiert. Exportbestätigung / Zertifikat
erfolgreich exportiert.Weiterer NachweisKopierfehler: rekursives Kopieren des Ordners cert erzeugt Pfad-/Doppelstrukturproblem; Lesso… Kopierfehler: rekursives
Kopieren des Ordners cert erzeugt Pfad-/Doppelstrukturproblem; Fachliche Erkenntnisse für gezieltes Dateikopieren.Weiterer NachweisNach erneuter Kopierprüfung: Fehler-/Pfadkontext sichtbar und korrigierbarer Zwischenstand. Nach erneuter Kopierprüfung:
Fehler-/Pfadkontext sichtbar und korrigierbarer
Zwischenstand.Weiterer NachweisW11: gfnlab-root-ca.cer liegt im Zielpfad; Übertragung final belegt. W11: gfnlab-root-ca.cer liegt im
Zielpfad; Übertragung final belegt.
Benutzerzertifikat im Kontext Übungskonto C
Ziel
Im Benutzerkontext von Übungskonto C ein Benutzerzertifikat anfordern
und im persönlichen Zertifikatsspeicher nachweisen.
Technischer Zusammenhang
Benutzerzertifikate werden im Benutzerkontext ausgestellt und gespeichert. Deshalb waren der korrekte Anmeldekontext, das passende MMC-Snap-In und die Stabilisierung des verwendeten Übungskontos entscheidend.
Umsetzung und Ablauf
Das Konto kk wurde geprüft, aktiviert bzw. hinsichtlich
Kennwort und Sperrstatus kontrolliert. Danach wurde W11 im KK-Kontext
verwendet. In der MMC wurde das Zertifikate-Snap-In für das eigene
Benutzerkonto eingebunden. Anschließend wurde über den
Zertifikatregistrierungsassistenten die Vorlage Benutzer angefordert.
Ergebnis und Interpretation
Das Benutzerzertifikat für Übungskonto C wurde erfolgreich registriert
und im persönlichen Zertifikatsspeicher sichtbar. Der anfängliche
Anmelde-/Kontextfehler wurde fachlich aufgelöst.
Fachliche Erkenntnisse
Bei Zertifikatsaufgaben muss immer geklärt werden, ob der Computer-
oder Benutzerzertifikatsspeicher gemeint ist. Ein funktionierendes
Domänenkonto genügt nicht, wenn das Snap-In im falschen
Sicherheitskontext geöffnet wird.
Nachweise
Weiterer NachweisW11/KK-Anmeldeproblem bzw. falscher/fehlender Benutzerkontext als Troubleshooting-Zwischenstand. W11/KK-Anmeldeproblem bzw.
falscher/fehlender Benutzerkontext als
Troubleshooting-Zwischenstand.Weiterer NachweisW11: Anmeldung als anderer Benutzer / Domänenkontext wird korrigiert. W11: Anmeldung als anderer
Benutzer / Domänenkontext wird korrigiert.Weiterer NachweisDC/PowerShell: KK-Konto geprüft/aktiviert/Passwort zurückgesetzt; Ursache der Anmeldung stabi… DC/PowerShell: KK-Konto
geprüft/aktiviert/Passwort zurückgesetzt; Ursache der Anmeldung
stabilisiert.Weiterer NachweisW11 im KK-Kontext mit gpupdate/Initialisierung vor Zertifikatanforderung. W11 im KK-Kontext mit
gpupdate/Initialisierung vor Zertifikatanforderung.Weiterer NachweisMMC im Benutzerkontext: Zertifikate-Snap-In hinzufügen. MMC im Benutzerkontext:
Zertifikate-Snap-In hinzufügen.Weiterer NachweisMMC-Snap-In-Kontext Eigenes Benutzerkonto bzw. aktuelle Benutzerzertifikate bestätigt. MMC-Snap-In-Kontext Eigenes
Benutzerkonto bzw. aktuelle Benutzerzertifikate bestätigt.Weiterer NachweisZertifikatregistrierungsassistent im KK-Kontext gestartet.
Zertifikatregistrierungsassistent im KK-Kontext gestartet.Weiterer NachweisZertifikatanforderung: Vorlage Benutzer ist auswählbar. Zertifikatanforderung: Vorlage
Benutzer ist auswählbar.Weiterer NachweisBenutzerzertifikat wurde erfolgreich registriert/installiert. Benutzerzertifikat wurde
erfolgreich registriert/installiert.Weiterer NachweisBenutzerzertifikat in Eigene Zertifikate sichtbar. Benutzerzertifikat in Eigene
Zertifikate sichtbar.Weiterer NachweisEigenschaften/Details des Benutzerzertifikats als Nachweis der erfolgreichen Ausstellung. Eigenschaften/Details des
Benutzerzertifikats als Nachweis der erfolgreichen
Ausstellung.
Zertifizierungsstellen-Webregistrierung
Ziel
Die Zertifizierungsstellen-Webregistrierung nachinstallieren,
aufrufen und fachlich bewerten.
Technischer Zusammenhang
Die Webregistrierung unter http://Server2/certsrv ist
eine ältere AD-CS-Funktion. Sie kann CA-Zertifikate, CRLs und bestimmte
manuelle Anforderungswege bereitstellen, ist aber gegenüber modernen
Enrollment-Methoden funktional eingeschränkt und muss kritisch
eingeordnet werden.
Umsetzung und Ablauf
Der Rollendienst Zertifizierungsstellen-Webregistrierung wurde
nachträglich konfiguriert. Auf W11 wurde die Weboberfläche über Edge
aufgerufen. Der Versuch einer Zertifikatanforderung zeigte erwartbare
Einschränkungen; der Abruf von CA-Zertifikat und CRL über die
Webregistrierung war nachvollziehbar.
Ergebnis und Interpretation
Die Webregistrierung war erreichbar und funktional nutzbar, wird aber
nicht als moderne Best-Practice-Lösung dargestellt. Sie dient hier als
Lernnachweis für Legacy-Kompatibilität und manuelle PKI-Zugriffe.
Fachliche Erkenntnisse
Nicht jede funktionierende AD-CS-Komponente ist automatisch
empfehlenswert. Webregistrierung sollte in produktiven Umgebungen nur
bewusst, abgesichert und mit Kenntnis ihrer Limitierungen eingesetzt
werden.
Nachweise
Weiterer NachweisWebregistrierung wird als weiterer AD-CS-Rollendienst auf Server2 konfiguriert. Webregistrierung wird als
weiterer AD-CS-Rollendienst auf Server2 konfiguriert.Weiterer NachweisRollendienst Zertifizierungsstellen-Webregistrierung ausgewählt. Rollendienst
Zertifizierungsstellen-Webregistrierung ausgewählt.Weiterer NachweisWebregistrierung erfolgreich konfiguriert. Webregistrierung erfolgreich
konfiguriert.Weiterer NachweisW11/Edge: Zugriff auf http://Server2/certsrv, Startseite der Webregistrierung erreichbar. W11/Edge: Zugriff auf
http://Server2/certsrv, Startseite der Webregistrierung
erreichbar.Weiterer NachweisWebregistrierung: Benutzerzertifikatanforderung wird vorbereitet/eingereicht. Webregistrierung:
Benutzerzertifikatanforderung wird vorbereitet/eingereicht.Weiterer NachweisWebregistrierung zeigt erwartbare Fehl-/Limitationsmeldung; fachliche Bewertung als Legacy-Fu… Webregistrierung zeigt
erwartbare Fehl-/Limitationsmeldung; fachliche Bewertung als
Legacy-Funktion erforderlich.Weiterer NachweisWebregistrierung: Downloadseite für CA-Zertifikat/CRL sichtbar; alternative Abrufe funktionie… Webregistrierung: Downloadseite
für CA-Zertifikat/CRL sichtbar; alternative Abrufe
funktionieren.
Zertifikatssperrung, CRL und Online Responder
Ziel
Ein ausgestelltes Benutzerzertifikat sperren, eine neue Sperrliste
veröffentlichen und den Online Responder als OCSP-Komponente
vorbereiten.
Technischer Zusammenhang
Zertifikatsvertrauen endet nicht bei der Ausstellung. Eine PKI muss
auch widerrufene Zertifikate zuverlässig erkennbar machen. Das geschieht
klassisch über CRLs und moderner bzw. dynamischer über OCSP.
Umsetzung und Ablauf
Das Benutzerzertifikat von Übungskonto C wurde in der CA-Konsole
gesperrt. Anschließend wurde gezeigt, dass eine Sperrung erst nach
CRL-Veröffentlichung in der Sperrliste sichtbar wird. Danach wurde der
Online Responder als weiterer AD-CS-Rollendienst konfiguriert.
Ergebnis und Interpretation
Die Wirkungskette Sperren -> CRL neu veröffentlichen ->
Sperreintrag sichtbar wurde praktisch nachgewiesen. Der Online Responder
wurde als Grundlage für spätere OCSP-Konfiguration bereitgestellt.
Fachliche Erkenntnisse
Sperrung und Veröffentlichung sind getrennte Schritte. Ohne
aktualisierte CRL oder funktionsfähigen OCSP-Pfad kann ein widerrufenes
Zertifikat weiterhin nicht korrekt als gesperrt erkannt werden.
Nachweise
Weiterer NachweisCA-Konsole: Benutzerzertifikat von KK wird gesperrt. CA-Konsole: Benutzerzertifikat
von KK wird gesperrt.Weiterer NachweisGesperrte Zertifikate: CRL-Eigenschaften/Veröffentlichungsintervalle und leere aktuelle CRL v… Gesperrte Zertifikate:
CRL-Eigenschaften/Veröffentlichungsintervalle und leere aktuelle CRL vor
Neuveröffentlichung.Weiterer NachweisCRL-Anzeige vor Veröffentlichung zeigt noch keinen Sperreintrag; wichtiges Ursache-Wirkungs-B… CRL-Anzeige vor Veröffentlichung
zeigt noch keinen Sperreintrag; wichtiges
Ursache-Wirkungs-Beispiel.Weiterer NachweisNeue Sperrliste wird veröffentlicht. Neue Sperrliste wird
veröffentlicht.Weiterer NachweisCRL-Anzeige nach Veröffentlichung enthält den gesperrten Eintrag; Nachweis der CRL-Aktualisie… CRL-Anzeige nach
Veröffentlichung enthält den gesperrten Eintrag; Nachweis der
CRL-Aktualisierung.Weiterer NachweisOnline-Responder-Rollendienst wird zur Konfiguration ausgewählt. Online-Responder-Rollendienst
wird zur Konfiguration ausgewählt.Weiterer NachweisOnline-Responder-Konfiguration erfolgreich abgeschlossen. Online-Responder-Konfiguration
erfolgreich abgeschlossen.
Optional: OCSP-Antwortsignatur und Sperrkonfiguration
Ziel
Den optionalen OCSP-Teil vollständig umsetzen:
OCSP-Antwortsignatur-Vorlage berechtigen, Zertifikat anfordern und
Sperrkonfiguration erstellen.
Technischer Zusammenhang
Ein Online Responder benötigt ein geeignetes
OCSP-Antwortsignatur-Zertifikat. Das Computerkonto des Responder-Servers
muss dafür berechtigt sein, und die Sperrkonfiguration muss auf die
richtige CA und Sperrinformationen verweisen.
Umsetzung und Ablauf
Die Vorlage OCSP-Antwortsignatur wurde angepasst, das
Computerkonto Server2 wurde hinzugefügt und zum Registrieren berechtigt.
Danach wurde die Vorlage auf der CA veröffentlicht und auf Server2 ein
entsprechendes Zertifikat registriert. In der Online-Responderverwaltung
wurde die Sperrkonfiguration Sperr1 erstellt und mit der
Enterprise CA gfnlab-ROOT-CA verknüpft.
Ergebnis und Interpretation
Der optionale Online-Responder-/OCSP-Aufbau wurde nicht nur begonnen,
sondern mit Zertifikat und Sperrkonfiguration abgeschlossen.
Fachliche Erkenntnisse
OCSP ist nicht nur ein Rollendienst. Entscheidend sind
Template-Berechtigung, ausgestelltes OCSP-Signing-Zertifikat und eine
korrekt referenzierte Sperrkonfiguration.
Nachweise
Weiterer NachweisZertifikatvorlage OCSP-Antwortsignatur: Sicherheitseinstellungen geöffnet. Zertifikatvorlage
OCSP-Antwortsignatur: Sicherheitseinstellungen geöffnet.Weiterer NachweisComputerkonto Server2 wird der OCSP-Antwortsignatur-Vorlage hinzugefügt. Computerkonto Server2 wird der
OCSP-Antwortsignatur-Vorlage hinzugefügt.Weiterer NachweisServer2 erhält Berechtigung Registrieren für OCSP-Antwortsignatur. Server2 erhält Berechtigung
Registrieren für OCSP-Antwortsignatur.Weiterer NachweisOCSP-Antwortsignatur wird als auszustellende Zertifikatvorlage veröffentlicht. OCSP-Antwortsignatur wird als
auszustellende Zertifikatvorlage veröffentlicht.Weiterer NachweisServer2 fordert ein Zertifikat auf Basis OCSP-Antwortsignatur an. Server2 fordert ein Zertifikat
auf Basis OCSP-Antwortsignatur an.Weiterer NachweisOCSP-Antwortsignatur-Zertifikat wurde erfolgreich registriert. OCSP-Antwortsignatur-Zertifikat
wurde erfolgreich registriert.Weiterer NachweisOnline-Responderverwaltung: Assistent zur Sperrkonfiguration wird gestartet. Online-Responderverwaltung:
Assistent zur Sperrkonfiguration wird gestartet.Weiterer NachweisSperrkonfiguration erhält den Namen Sperr1. Sperrkonfiguration erhält den
Namen Sperr1.Weiterer NachweisVorhandene Enterprise CA / gfnlab-ROOT-CA wird als CA-Zertifikat ausgewählt. Vorhandene Enterprise CA /
gfnlab-ROOT-CA wird als CA-Zertifikat ausgewählt.Weiterer NachweisSperranbieter/Konfiguration wird ausgewählt; OCSP-Prüfpfad vorbereitet. Sperranbieter/Konfiguration wird
ausgewählt; OCSP-Prüfpfad vorbereitet.Weiterer NachweisSperrkonfiguration wurde erstellt; Online-Responderkonfiguration abgeschlossen. Sperrkonfiguration wurde
erstellt; Online-Responderkonfiguration abgeschlossen.
Optional: CDP, AIA und OCSP-Pfade validieren
Ziel
CDP-, AIA- und OCSP-Pfade konfigurieren und im Zertifikat bzw. über
Abruf validieren.
Technischer Zusammenhang
CDP verweist auf Sperrlisten, AIA enthält Stelleninformationen und kann OCSP-URLs enthalten, OCSP liefert eine Online-Sperrstatusabfrage. Diese Funktionen bezeichnen unterschiedliche technische Zustände und dürfen nicht gleichgesetzt werden.
Umsetzung und Ablauf
In den CA-Erweiterungen wurde ein HTTP-CDP-Pfad für Sperrlisten
ergänzt. Zusätzlich wurde im AIA-/Stelleninformationen-Bereich die
OCSP-URL http://server2.gfnlab.test/ocsp hinterlegt. Nach
Dienstneustart und erneuter Zertifikatanforderung wurde geprüft, ob die
Pfade im Zertifikat sichtbar sind. Der CRL-Abruf über den
veröffentlichten HTTP-Pfad wurde zusätzlich getestet.
Ergebnis und Interpretation
Die optionalen CDP-/AIA-/OCSP-Pfade wurden konfiguriert und über
Zertifikatdetails sowie CRL-Abruf nachvollziehbar validiert.
Fachliche Erkenntnisse
CDP- und AIA-Konfigurationen sehen in der CA-Konsole ähnlich aus,
haben aber unterschiedliche Bedeutungen. Ein CRL-Pfad gehört in CDP, die
OCSP-URL in die Stelleninformationen/AIA.
Nachweise
Weiterer NachweisCA-Erweiterungen: CDP-Konfiguration mit HTTP-Pfad wird bearbeitet. CA-Erweiterungen:
CDP-Konfiguration mit HTTP-Pfad wird bearbeitet.Weiterer NachweisCDP-URL http://server2.gfnlab.test/certenroll/… wird in Sperrlisten einbezogen. CDP-URL
http://server2.gfnlab.test/certenroll/… wird in Sperrlisten
einbezogen.Weiterer NachweisDienstneustart-Hinweis nach CDP-Änderung; Neustart bewusst gesteuert. Dienstneustart-Hinweis nach
CDP-Änderung; Neustart bewusst gesteuert.Weiterer NachweisAIA/Stelleninformationen: OCSP-URL http://server2.gfnlab.test/ocsp wird ergänzt. AIA/Stelleninformationen:
OCSP-URL http://server2.gfnlab.test/ocsp wird ergänzt.Weiterer NachweisDienstneustart/Übernahme nach Erweiterungsänderungen; Konfiguration wird wirksam. Dienstneustart/Übernahme nach
Erweiterungsänderungen; Konfiguration wird wirksam.Weiterer NachweisMMC Zertifikate aktueller Benutzer: Basis-EFS-Zertifikat als Validierungszertifikat ausgewählt. MMC Zertifikate aktueller
Benutzer: Basis-EFS-Zertifikat als Validierungszertifikat
ausgewählt.Weiterer NachweisZertifikatanforderung Basis-EFS wird registriert. Zertifikatanforderung Basis-EFS
wird registriert.Weiterer NachweisBasis-EFS-Zertifikat wurde erfolgreich registriert. Basis-EFS-Zertifikat wurde
erfolgreich registriert.Weiterer NachweisDetails des neuen Zertifikats: CDP/CRL-Pfad ist im Zertifikat sichtbar. Details des neuen Zertifikats:
CDP/CRL-Pfad ist im Zertifikat sichtbar.Weiterer NachweisBrowser/Download: CRL-Datei über veröffentlichten HTTP-Pfad abrufbar und geöffnet. Browser/Download: CRL-Datei über
veröffentlichten HTTP-Pfad abrufbar und geöffnet.Weiterer NachweisZertifikatdetails: AIA/Stelleninformationen enthalten OCSP-URL http://server2.gfnlab.test/ocsp. Zertifikatdetails:
AIA/Stelleninformationen enthalten OCSP-URL
http://server2.gfnlab.test/ocsp.
Zusammenfassende Troubleshooting- und Arbeitsverlaufsanalyse
Die folgende Analyse fasst die wesentlichen Diagnose-, Korrektur- und Problemlösungsschritte zusammen.
Checkpoint-Folgefehler: Nach der Rücksetzung musste
die AD-Replikation erneut stabilisiert werden. Das bekannte Fehlerbild
8524 wurde über repadmin /syncall und anschließende
Kontrolle mit repadmin /replsummary abgegrenzt.
Server2-Vertrauensstellung: Server2 konnte zunächst
nicht zuverlässig als Domänenmitglied genutzt werden. Der Secure Channel
wurde geprüft und über Domänenadmin-Credentials bzw.
Maschinenkonto-Reparatur wiederhergestellt.
DNS/PTR-Einordnung:nslookup mit Server: Unknown wurde nicht pauschal als DNS-Fehler
bewertet, solange Forward-Lookups funktionierten. Das ist typischerweise
ein Reverse-DNS-/PTR-Thema und kein unmittelbarer Blocker für AD
CS.
Kopierfehler Root-Zertifikat: Das rekursive
Kopieren von C:\cert erzeugte eine verschachtelte
Zielstruktur. Die professionelle Korrektur bestand darin, die konkrete .cer-Datei gezielt zu übertragen.
Benutzerkontext Übungskonto C: Die
Zertifikatsanforderung erforderte den richtigen Benutzer- und
MMC-Snap-In-Kontext. Konto-/Kennwort-/Sperrstatus wurden geprüft, bevor
der Zertifikatregistrierungsassistent erneut verwendet wurde.
CDP/AIA/OCSP-Abgrenzung: CRL-Pfade, Stelleninformationen und Online-Sperrstatus wurden als getrennte PKI-Funktionen geprüft.
Fachliche Grenzen
Ein OCSP-End-to-End-, Last- oder Clienttest wurde nicht durchgeführt. Nach diesem Arbeitsabschnitt wurde bewusst kein neuer Prüfpunkt erstellt, weil die Umgebung für die folgenden PKI-Aufgaben weiterlief. Die Webregistrierung ist eine Legacy-Komponente; interne Zugangsdaten werden nicht angezeigt.
Praxis und Ergebnis
Zertifikatvorlagen, Schlüsselarchivierung und Wiederherstellung
Vorlagen und ACLs, Smartcard-Autoenrollment, CA-Backup, Key Recovery Agent, Schlüsselarchivierung und PFX-Wiederherstellung bearbeiten.
Überblick
Zertifikatvorlagen und Berechtigungen, Smartcard-Autoenrollment, CA-Sicherung, Key Recovery Agent, Schlüsselarchivierung sowie Export und Wiederherstellung eines privaten Schlüssels wurden als zusammenhängender PKI-Ablauf bearbeitet.
Architekturdiagramm
PKI-Verwaltungsarchitektur
Key-Recovery-Prozessdiagramm
Key-Recovery-Prozess
Ausgangslage und Startprüfung
Ziel
Stabilen Startzustand für die PKI-Verwaltungsaufgaben nachweisen.
Technischer Zusammenhang
Arbeitsblock wurde auf dem Endzustand von Arbeitsblock begonnen. Die
AD-Replikation, der CA-Dienst und die Gruppenrichtlinienverarbeitung
wurden vor dem Start geprüft, damit spätere Zertifikatsfehler nicht mit
einem instabilen Basiszustand verwechselt werden.
Umsetzung und Ablauf
Die Umgebung wurde vor der Bearbeitung nicht zurückgesetzt, sondern
auf Basis der Aufgabenstellung-23-Endzustands geprüft.repadmin /replsummary zeigte 0 Fehler für DC und SERVER1;
auf Server2 war certsvc aktiv und die CA antwortete auf certutil -ping; auf W11 wurden Gruppenrichtlinien
erfolgreich aktualisiert.
Ergebnis / Interpretation
Der Startzustand war belastbar: AD-Replikation, CA-Erreichbarkeit und
Gruppenrichtlinienverarbeitung waren vor den PKI-Verwaltungsschritten
funktionsfähig. Dadurch sind spätere Fehlerbilder eindeutig den
PKI-Konfigurationsschritten und nicht einer instabilen Domänenbasis
zuzuordnen.
Fachliche Erkenntnisse
Vor PKI-Änderungen sollte die Basis immer mit Replikationsstatus,
CA-Dienststatus und Client-GPO-Verarbeitung geprüft werden. Besonders
bei AD CS können unsaubere Baselines zu irreführenden Zertifikats- oder
Enrollment-Fehlern führen.
Nachweise
Nachweis 1:repadmin /replsummary auf DC mit 0 Fehlern für DC und
SERVER1.Weiterer NachweisServer2 ist als gfnlab\administrator angemeldet; certsvc läuft und certutil -ping zur CA ist …Nachweis 2: Server2 ist als gfnlab\administrator angemeldet;certsvc läuft
und certutil -ping zur CA ist erfolgreich.Weiterer NachweisW11 als gfnlab\administrator, gpupdate /force erfolgreich.Nachweis 3: W11 als gfnlab\administrator,gpupdate /force erfolgreich.
Zertifikatvorlagen und Schemaversionen
Ziel
Vorlagenversionen verstehen und eine neue
EFS-Wiederherstellungs-Vorlage erstellen.
Technischer Zusammenhang
Zertifikatvorlagen sind Steuerobjekte einer Enterprise-PKI. Die
Schemaversion bestimmt, welche Optionen bearbeitbar sind und ob moderne
Funktionen wie Autoenrollment oder erweiterte
Kompatibilitätseinstellungen verfügbar sind.
Umsetzung und Ablauf
Auf Server2 wurden vorhandene Zertifikatvorlagen nach Schemaversion
betrachtet. Anschließend wurde die Vorlage EFS-Wiederherstellungs-Agent dupliziert, auf Kompatibilität
Windows Server 2016 / Windows 10 gestellt und als Neuer EFS-Wiederherstellungs-Agent veröffentlicht. Die
automatische Benennung Kopie von ... wurde entsprechend der Aufgabenstellung
korrigiert.
Ergebnis / Interpretation
Die Umsetzung belegt den Übergang von einer vorhandenen
Standardvorlage zu einer eigenen, administrierbaren Vorlage. Damit ist
nachvollziehbar, dass Zertifikatvorlagen nicht nur ausgewählt, sondern
gezielt versioniert, angepasst und für eine CA veröffentlicht werden
müssen.
Fachliche Erkenntnisse
Automatisch erzeugte Vorlagennamen wurden für die Administration eindeutig und zweckbezogen umbenannt.
Nachweise
Weiterer NachweisEigenschaften einer Zertifikatvorlage der Schemaversion 1 mit weitgehend ausgegrauten Optionen.Nachweis 5: Eigenschaften einer
Zertifikatvorlage der Schemaversion 1 mit weitgehend ausgegrauten
Optionen.Weiterer NachweisEigenschaften einer Vorlage Version 2 mit erweiterten konfigurierbaren Optionen.Nachweis 6: Eigenschaften einer Vorlage
Version 2 mit erweiterten konfigurierbaren Optionen.Weiterer NachweisEigenschaften einer Vorlage Version 3 mit zusätzlicher Register-/Serverlogik.Nachweis 7: Eigenschaften einer Vorlage
Version 3 mit zusätzlicher Register-/Serverlogik.Weiterer NachweisDuplizieren der Vorlage EFS-Wiederherstellungs-Agent und erste Eigenschaften der neuen Vorlage.Nachweis 8: Duplizieren der Vorlage EFS-Wiederherstellungs-Agent und erste Eigenschaften der
neuen Vorlage.Weiterer NachweisRegisterkarte Anforderungsverarbeitung der duplizierten EFS-Vorlage.Nachweis 10: Registerkarte
Anforderungsverarbeitung der duplizierten EFS-Vorlage.Weiterer NachweisVorlagenliste zeigt die neu erstellte EFS-Vorlage mit Schemaversion 4.Nachweis 11: Vorlagenliste zeigt die neu
erstellte EFS-Vorlage mit Schemaversion 4.Weiterer NachweisDialog zum Aktivieren/Veröffentlichen der neuen EFS-Vorlage auf der CA.Nachweis 12: Dialog zum
Aktivieren/Veröffentlichen der neuen EFS-Vorlage auf der
CA.Weiterer NachweisUmbenennung der automatisch erzeugten Kopie von... in den vorgegebenen Anzeigenamen.Nachweis 20: Umbenennung der automatisch
erzeugten Kopie von ... in den vorgegebenen Anzeigenamen.Weiterer NachweisZertifikatvorlagenliste mit umbenannter/duplizierter EFS-Vorlage.Nachweis 21: Zertifikatvorlagenliste mit
umbenannter/duplizierter EFS-Vorlage.
Vorlagenberechtigungen und Standardbenutzer-Test
Ziel
Nachweisen, dass Template-Berechtigungen die Zertifikatsanforderung
steuern.
Technischer Zusammenhang
Der Test mit Übungskonto C zeigt, dass die Existenz einer Vorlage
allein nicht genügt. Benutzer können nur Vorlagen anfordern, für die sie
mindestens Lesen und Registrieren besitzen.
Umsetzung und Ablauf
Zunächst war die Vorlage für Übungskonto C nicht bzw. nur
eingeschränkt nutzbar. Danach wurde auf der Vorlage für Authentifizierte Benutzer die Berechtigung Registrieren gesetzt. Anschließend konnte Übungskonto C die
Vorlage registrieren.
Ergebnis / Interpretation
Der Abschnitt zeigt den Berechtigungseffekt direkt: Vor der Anpassung
war die Vorlage für den Standardbenutzer nicht nutzbar, nach der
Registrieren-Berechtigung konnte Übungskonto C sie anfordern. Damit ist
die Steuerwirkung der Template-ACL praktisch belegt.
Fachliche Erkenntnisse
Sichtbarkeit und Nutzbarkeit von Zertifikatvorlagen hängen an
Template-Berechtigungen. Für manuelle Registrierung sind mindestens
Lesen und Registrieren nötig.
Nachweise
Weiterer NachweisAnforderungsdialog zeigt Vorlagenverfügbarkeit/Nichtverfügbarkeit im Benutzerkontext.Nachweis 24: Anforderungsdialog zeigt
Vorlagenverfügbarkeit/Nichtverfügbarkeit im
Benutzerkontext.Weiterer NachweisSicherheit der neuen EFS-Vorlage mit Registrieren-Berechtigung für Authentifizierte Benutzer.Nachweis 27: Sicherheit der neuen
EFS-Vorlage mit Registrieren-Berechtigung für Authentifizierte
Benutzer.Weiterer NachweisÜbungskonto C sieht Neuer EFS-Wiederherstellungs-Agent als verfügbare Vorlage.Nachweis 29: Übungskonto C sieht Neuer EFS-Wiederherstellungs-Agent als verfügbare
Vorlage.Weiterer NachweisRegistrierung der neuen EFS-Vorlage wird abgeschlossen.Nachweis 30: Registrierung der neuen
EFS-Vorlage wird abgeschlossen.
Smartcard-Autoenrollment vorbereiten
Ziel
Autoenrollment über Gruppe, Vorlage und GPO vorbereiten.
Technischer Zusammenhang
Autoenrollment ist eine Kombination aus Template-Eigenschaften,
Template-Berechtigungen, Gruppenmitgliedschaft und Benutzer-GPO. Nur
wenn alle Ebenen zusammenpassen, kann ein Zertifikat automatisch im
Benutzerkontext landen.
Umsetzung und Ablauf
Auf DC wurde die Gruppe Smartcardanmeldung erstellt und Domänen-Benutzer zugeordnet. Auf Server2 wurde die Vorlage Smartcard-Anmeldung dupliziert, für Autoenrollment
berechtigt und veröffentlicht. Auf DC wurde die GPO PKI mit
Benutzer-Autoenrollment erstellt und mit der Domäne verknüpft.
Ergebnis / Interpretation
AD-Gruppe, Vorlagenberechtigungen, CA-Veröffentlichung und Benutzer-GPO bildeten die technische Grundlage für den anschließenden kritisch ausgewerteten Autoenrollment-Test.
Fachliche Erkenntnisse
Autoenrollment ist kein einzelner Haken, sondern eine Kette aus
Vorlage, Berechtigung, Gruppe und GPO.
Nachweise
Weiterer NachweisADUC/Gruppe Smartcardanmeldung mit Domänen-Benutzer-Kontext.Nachweis 31: ADUC/Gruppe Smartcardanmeldung mit
Domänen-Benutzer-Kontext.Weiterer NachweisMitglieder-/Gruppendialog für Smartcardanmeldung.Nachweis 32: Mitglieder-/Gruppendialog
für Smartcardanmeldung.Weiterer NachweisDuplizierte Smartcard-Vorlage mit Anzeigename Smartcard-Anmeldung-Autoenrollment.Nachweis 34: Duplizierte
Smartcard-Vorlage mit Anzeigename Smartcard-Anmeldung-Autoenrollment.Weiterer NachweisSicherheitskonfiguration der Smartcard-Autoenrollment-Vorlage.Nachweis 35: Sicherheitskonfiguration der
Smartcard-Autoenrollment-Vorlage.Weiterer NachweisGruppe Smartcardanmeldung mit Lesen/Registrieren/Automatisch registrieren.Nachweis 36: Gruppe Smartcardanmeldung mit Lesen/Registrieren/Automatisch
registrieren.Weiterer NachweisVeröffentlichungsdialog für Smartcard-Anmeldung-Autoenrollment.Nachweis 37: Veröffentlichungsdialog für Smartcard-Anmeldung-Autoenrollment.Weiterer NachweisCA-Konsole zeigt die veröffentlichte Smartcard-Autoenrollment-Vorlage.Nachweis 38: CA-Konsole zeigt die
veröffentlichte Smartcard-Autoenrollment-Vorlage.Weiterer NachweisGPMC-Kontext zur Erstellung/Verknüpfung der GPO PKI.Nachweis 39: GPMC-Kontext zur
Erstellung/Verknüpfung der GPO PKI.Weiterer NachweisBearbeitung der GPO PKI.Nachweis 40: Bearbeitung der GPO PKI.Weiterer NachweisBenutzerkonfiguration: Zertifikatdienstclient – Automatische Registrierung aktiviert.Nachweis 42: Benutzerkonfiguration:
Zertifikatdienstclient – Automatische Registrierung
aktiviert.Weiterer NachweisGPO-Einstellung mit Haken für Erneuern/Aktualisieren/Benachrichtigungen.Nachweis 44: GPO-Einstellung mit Haken
für Erneuern/Aktualisieren/Benachrichtigungen.
Smartcard-Autoenrollment-Test und Abweichung
Ziel
Autoenrollment testen und die beobachtete Abweichung fachlich
einordnen.
Technischer Zusammenhang
GPO PKI, Gruppe Smartcardanmeldung, Template-Veröffentlichung, Berechtigungen und Registry-Wert AEPolicy waren gesetzt. Das erwartete dritte Zertifikat erschien dennoch nicht eindeutig automatisch; der Endzustand bleibt uneindeutig.
Umsetzung und Ablauf
Auf W11 als Übungskonto C wurden Zertifikatsspeicher,gpresult /r, Template-Veröffentlichung,
Template-Berechtigungen,certutil -user -pulse und
Registry-Key AEPolicy=0x26 geprüft. Trotz korrekter
Voraussetzungen blieb der Speicher zunächst bei zwei Zertifikaten; ein
automatisch erzeugtes drittes Zertifikat ist aus den Nachweisen nicht
eindeutig ableitbar.
Ergebnis / Interpretation
Die Autoenrollment-Voraussetzungen sind belegt; ein drittes automatisch ausgestelltes Zertifikat ist nicht eindeutig nachgewiesen.
Fachliche Erkenntnisse
certutil -user -pulse stößt Autoenrollment an, beweist
aber nicht automatisch die erfolgreiche Ausstellung eines konkreten
Zertifikats.
Nachweise
Weiterer NachweisBenutzerzertifikatsspeicher von kk mit zwei Zertifikaten vor dem erwarteten Autoenrollment-Er…Nachweis 45: Benutzerzertifikatsspeicher
von kk mit zwei Zertifikaten vor dem erwarteten
Autoenrollment-Ergebnis.Weiterer Nachweisgpresult /r mit angewendeter GPO PKI und Benutzergruppen.Nachweis 48:gpresult /r mit
angewendeter GPO PKI und Benutzergruppen.Weiterer NachweisNach Aktualisierung weiterhin nur zwei Zertifikate sichtbar.Nachweis 49: Nach Aktualisierung
weiterhin nur zwei Zertifikate sichtbar.Weiterer NachweisCA-Konsole bestätigt Smartcard-Anmeldung-Autoenrollment als veröffentlichte Vorlage.Nachweis 54: CA-Konsole bestätigt Smartcard-Anmeldung-Autoenrollment als veröffentlichte
Vorlage.Weiterer NachweisSicherheit der Smartcard-Autoenrollment-Vorlage mit Berechtigungen für Smartcardanmeldung.Nachweis 56: Sicherheit der
Smartcard-Autoenrollment-Vorlage mit Berechtigungen für Smartcardanmeldung.Weiterer Nachweisgpupdate /force und certutil -user -pulse erfolgreich ausgeführt.Nachweis 57:gpupdate /force und certutil -user -pulse erfolgreich
ausgeführt.Weiterer NachweisMMC zeigt weiterhin zwei Zertifikate; Autoenrollment-Abweichung belegt.Nachweis 58: MMC zeigt weiterhin zwei
Zertifikate; Autoenrollment-Abweichung belegt.Weiterer Nachweisgpresult /r zeigt PKI und Gruppe Smartcardanmeldung im Benutzerkontext.Nachweis 59:gpresult /r zeigt PKI und Gruppe Smartcardanmeldung im
Benutzerkontext.Weiterer NachweisRegistry-Key HKCU...AutoEnrollment mit AEPolicy=0x26; GPO greift im Benutzerprofil.Nachweis 68: Registry-Key HKCU...AutoEnrollment mit AEPolicy=0x26; GPO
greift im Benutzerprofil.
CA-Sicherung
Ziel
CA-Datenbank und CA-Schlüsselmaterial sichern.
Technischer Zusammenhang
Eine CA ist vertrauenskritische Infrastruktur. Ein Backup muss nicht
nur die Datenbank, sondern auch CA-Zertifikat und privaten CA-Schlüssel
enthalten, sonst ist eine Wiederherstellung oder Migration nicht
vollständig.
Umsetzung und Ablauf
Auf Server2 wurde C:\CertBackup erstellt und die
CA-Sicherung über die Zertifizierungsstellenkonsole durchgeführt.
Gesichert wurden privater Schlüssel/CA-Zertifikat sowie CA-Datenbank und
Datenbankprotokoll. Das Ergebnis enthält einen DataBase-Ordner und eine PKCS#12-Datei.
Ergebnis / Interpretation
Die Sicherung enthält die relevanten Bestandteile für
CA-Wiederherstellung oder Migration: Datenbank, Protokolle,
CA-Zertifikat und privaten CA-Schlüssel. Damit ist nicht nur ein
Dateikopierstand, sondern ein CA-spezifisches Recovery-Artefakt
entstanden.
Fachliche Erkenntnisse
CA-Backups enthalten Schlüsselmaterial und müssen wie hochsensible
Sicherheitsartefakte behandelt werden.
Nachweise
Weiterer NachweisOrdner C:\CertBackup im Explorer vorbereitet.Nachweis 69: Ordner C:\CertBackup im Explorer vorbereitet.Weiterer NachweisAssistent zur Sicherung der Zertifizierungsstelle gestartet.Nachweis 70: Assistent zur Sicherung der
Zertifizierungsstelle gestartet.Weiterer NachweisZu sichernde Elemente: privater Schlüssel/CA-Zertifikat und CA-Datenbank/Protokoll.Nachweis 71: Zu sichernde Elemente:
privater Schlüssel/CA-Zertifikat und
CA-Datenbank/Protokoll.Weiterer NachweisKennwortschutz für CA-Backup wird konfiguriert.Nachweis 72: Kennwortschutz für CA-Backup
wird konfiguriert.Weiterer NachweisSicherungsassistent abgeschlossen.Nachweis 73: Sicherungsassistent
abgeschlossen.Weiterer NachweisExplorer zeigt DataBase und.p12 im Backup-Ordner.Nachweis 74: Explorer zeigt DataBase und .p12 im
Backup-Ordner.
KRA-Gruppe, Wiederherstellungskonto und Key-Recovery-Agent-Vorlage
Ziel
Wiederherstellungskonto als KRA-Benutzer vorbereiten und die KRA-Vorlage
absichern.
Technischer Zusammenhang
Für Schlüsselwiederherstellung wird nicht ein beliebiger Admin
genutzt, sondern ein eigener Key Recovery Agent. Die Gruppe
Schluesselarchivierungsgruppe und der Benutzer Wiederherstellungskonto bilden diese
Rolle im Lab ab.
Umsetzung und Ablauf
Auf DC wurden Schluesselarchivierungsgruppe und Wiederherstellungskonto / MP erstellt und die Mitgliedschaft geprüft. Auf
Server2 wurde die Vorlage Key Recovery Agent für diese
Gruppe berechtigt; Registrierung für Admin-Gruppen wurde entfernt bzw.
geprüft; anschließend wurde die Vorlage auf der CA veröffentlicht.
Relevante Befehle
New-ADGroup-Name"Schluesselarchivierungsgruppe"`-GroupScope Global `-Path"OU=Arbeit,DC=gfnlab,DC=test"New-ADUser-Name"Wiederherstellungskonto"-DisplayName"Wiederherstellungskonto"`-Surname Poe-GivenName Wiederherstellungskonto `-UserPrincipalName"MP@gfnlab.test"`-SamAccountName"MP"-Enabled$true`-AccountPassword(ConvertTo-SecureString"[Laborkennwort nicht angezeigt]"-AsPlainText-Force)`-Path"OU=Arbeit,DC=gfnlab,DC=test"`-ChangePasswordAtLogon$falseAdd-ADGroupMember-Identity"Schluesselarchivierungsgruppe"-MembersMP
Ergebnis / Interpretation
Die KRA-Rolle wurde bewusst von normalen Administrationsrollen
getrennt. Wiederherstellungskonto ist als eigener Wiederherstellungsbenutzer
vorbereitet, während die Vorlage so berechtigt wurde, dass nur die
vorgesehene Gruppe KRA-Zertifikate registrieren kann.
Fachliche Erkenntnisse
Key-Recovery-Berechtigungen sollten nicht breit an
Administratorgruppen vergeben bleiben. Eine dedizierte Gruppe macht die
Rolle prüfbarer und reduziert die Gefahr, dass
Schlüsselwiederherstellung unkontrolliert durch beliebige
Administratoren erfolgt.
Nachweise
Weiterer NachweisPowerShell ISE mit Befehlen zur Erstellung von Gruppe und Wiederherstellungskonto.Nachweis 75: PowerShell ISE mit Befehlen
zur Erstellung von Gruppe und Wiederherstellungskonto.Weiterer NachweisPowerShell-Prüfung zeigt MP aktiviert und Mitglied der Schluesselarchivierungsgruppe.Nachweis 78: PowerShell-Prüfung zeigt MP aktiviert und Mitglied der Schluesselarchivierungsgruppe.Weiterer NachweisVorlage Key Recovery Agent mit Berechtigungen für Schluesselarchivierungsgruppe.Nachweis 79: Vorlage Key Recovery Agent mit Berechtigungen für Schluesselarchivierungsgruppe.Weiterer NachweisRegistrieren-Berechtigung für Admin-Gruppen wurde entfernt/geprüft.Nachweis 82: Registrieren-Berechtigung
für Admin-Gruppen wurde entfernt/geprüft.Weiterer NachweisDialog zur Veröffentlichung Key Recovery Agent.Nachweis 83: Dialog zur Veröffentlichung Key Recovery Agent.Weiterer NachweisCA-Konsole zeigt Key Recovery Agent als veröffentlichte Vorlage.Nachweis 84: CA-Konsole zeigt Key Recovery Agent als veröffentlichte
Vorlage.
KRA-Zertifikat und CA-Wiederherstellungsagent
Ziel
KRA-Zertifikat ausstellen und als Wiederherstellungs-Agent in der CA
hinterlegen.
Technischer Zusammenhang
Das KRA-Zertifikat ist das operative Mittel, mit dem archivierte
private Schlüssel später wiederhergestellt werden können. Es muss im
Benutzerkontext von Wiederherstellungskonto liegen und einen privaten Schlüssel
besitzen.
Umsetzung und Ablauf
Server3 wurde als administrative Workstation verwendet. Die Anmeldung
als MP scheiterte zunächst wegen Hyper-V Enhanced Session/RDP-Kontext
und funktionierte nach Deaktivierung der erweiterten Sitzung.
Anschließend wurde als MP ein KRA-Zertifikat mit Anzeigename KRA angefordert, auf Server2 ausgestellt und auf Server3
abgerufen. Danach wurde es in der CA als Wiederherstellungs-Agent
hinterlegt.
Ergebnis / Interpretation
Der Abschnitt ist erfolgreich abgeschlossen, weil Wiederherstellungskonto ein
KRA-Zertifikat mit privatem Schlüssel besitzt und dieses Zertifikat als
Wiederherstellungs-Agent der CA hinterlegt wurde. Erst dadurch kann die
spätere Wiederherstellung archivierter privater Schlüssel
funktionieren.
Fachliche Erkenntnisse
Hyper-V Enhanced Session kann eine RDP-artige Anmeldung erzwingen.
Für einfache Konsolenanmeldung kann das Deaktivieren der erweiterten
Sitzung die saubere Lösung sein.
Nachweise
Weiterer NachweisServer3-Anmeldung als MP scheitert wegen RDP-/Enhanced-Session-Berechtigung.Nachweis 85: Server3-Anmeldung als MP
scheitert wegen RDP-/Enhanced-Session-Berechtigung.Weiterer NachweisNach Deaktivierung Enhanced Session: gpupdate /force, whoami = GFNLAB\<Übungskonto>.Nachweis 86: Nach Deaktivierung Enhanced
Session:gpupdate /force,whoami=GFNLAB\<Übungskonto>.Weiterer NachweisZertifikatanforderung für Key Recovery Agent als MP.Nachweis 88: Zertifikatanforderung für Key Recovery Agent als MP.Weiterer NachweisEigenschaften der Anforderung mit Anzeigename KRA.Nachweis 89: Eigenschaften der
Anforderung mit Anzeigename KRA.Weiterer NachweisZertifikatanforderung für KRA steht aus.Nachweis 91: Zertifikatanforderung für
KRA steht aus.Weiterer NachweisZweite/korrekte KRA-Anforderung steht aus.Nachweis 92: Zweite/korrekte
KRA-Anforderung steht aus.Weiterer NachweisServer2: Ausstehende Anforderungen zeigt Antrag von GFNLAB\<Übungskonto>.Nachweis 94: Server2: Ausstehende
Anforderungen zeigt Antrag von GFNLAB\<Übungskonto>.Weiterer NachweisKontextmenü zum Ausstellen der ausstehenden KRA-Anforderung.Nachweis 95: Kontextmenü zum Ausstellen
der ausstehenden KRA-Anforderung.Weiterer NachweisServer3 ruft KRA-Zertifikat nach Ausstellung ab.Nachweis 98: Server3 ruft KRA-Zertifikat
nach Ausstellung ab.Weiterer NachweisKRA-Zertifikatregistrierung abgeschlossen.Nachweis 99: KRA-Zertifikatregistrierung
abgeschlossen.Weiterer NachweisWiederherstellungskonto-Zertifikat zeigt Key Recovery Agent und privaten Schlüssel.Nachweis 100: Wiederherstellungskonto-Zertifikat zeigt
Key Recovery Agent und privaten Schlüssel.Weiterer NachweisCA-Eigenschaften Wiederherstellungs-Agents und Aufforderung zum AD-CS-Neustart.Nachweis 102: CA-Eigenschaften
Wiederherstellungs-Agents und Aufforderung zum
AD-CS-Neustart.
Vorlage „Benutzer mit archiviertem Schlüssel“
Ziel
Eine Benutzerzertifikatvorlage erstellen, deren private Schlüssel
archiviert werden.
Technischer Zusammenhang
Nur Zertifikate, deren Vorlage die Archivierung des privaten
Schlüssels erlaubt, können später über KRA wiederhergestellt werden. Die
neue Vorlage ersetzt die Standard-Benutzer-/EFS-Vorlagen für diesen
Testzweck.
Umsetzung und Ablauf
Die Vorlage Benutzer wurde dupliziert und als Benutzer mit archiviertem Schlüssel konfiguriert. In der
Anforderungsverarbeitung wurde die Archivierung des privaten Schlüssels
aktiviert; im Antragstellernamen wurden E-Mail-bezogene Haken entfernt;Benutzer und Basis-EFS wurden als abgelöste
Vorlagen ergänzt.
Ergebnis / Interpretation
Die Vorlage bildet die fachliche Brücke zwischen normaler
Benutzerzertifikatsausstellung und späterer Wiederherstellung. Durch die
aktivierte Schlüsselarchivierung erzeugen künftige Zertifikate bewusst
wiederherstellbares Schlüsselmaterial.
Fachliche Erkenntnisse
Schlüsselarchivierung wirkt nicht rückwirkend auf beliebige
vorhandene Zertifikate. Entscheidend ist, dass die Zertifikate aus einer
Vorlage stammen, die die Archivierung des privaten Schlüssels explizit
aktiviert.
Nachweise
Weiterer NachweisVorlage Benutzer wird dupliziert für archivierten Schlüssel.Nachweis 103: Vorlage Benutzer wird dupliziert für archivierten
Schlüssel.Weiterer NachweisAktivierung Schlüsselarchivierung/Bestätigung der Warnung.Nachweis 104: Aktivierung
Schlüsselarchivierung/Bestätigung der Warnung.Weiterer NachweisHaken Privaten Schlüssel für die Verschlüsselung archivieren gesetzt.Nachweis 105: Haken Privaten Schlüssel für die Verschlüsselung archivieren gesetzt.Weiterer NachweisDialog zum Hinzufügen abgelöster Vorlagen.Nachweis 106: Dialog zum Hinzufügen
abgelöster Vorlagen.Weiterer NachweisBenutzer und Basis-EFS als abgelöste Vorlagen ausgewählt.Nachweis 107:Benutzer und Basis-EFS als abgelöste Vorlagen ausgewählt.Weiterer NachweisBenutzer mit archiviertem Schlüssel wird als auszustellende Vorlage aktiviert.Nachweis 108:Benutzer mit archiviertem Schlüssel wird als auszustellende
Vorlage aktiviert.
Test: Zertifikat mit archiviertem Schlüssel exportieren und privaten Schlüssel löschen
Ziel
Den Verlustfall des privaten Schlüssels gezielt erzeugen.
Technischer Zusammenhang
Der Export mit gleichzeitiger Löschung erzeugt den kontrollierten
Verlustfall. Danach fehlt der lokale private Schlüssel, obwohl die CA
ihn archiviert hat.
Umsetzung und Ablauf
Auf W11 wurde als Übungskonto C ein Zertifikat auf Basis Benutzer mit archiviertem Schlüssel registriert.
Anschließend wurde der private Schlüssel in eine PFX-Datei exportiert
und dabei die Option aktiviert, den privaten Schlüssel nach
erfolgreichem Export lokal zu löschen.
Ergebnis / Interpretation
Der Verlustfall ist belegt: Vor dem Export war der private Schlüssel
vorhanden, nach dem PFX-Export mit Löschoption fehlte der lokale
Schlüsselhinweis. Damit wurde eine realistische Ausgangssituation für
die anschließende Wiederherstellung geschaffen.
Fachliche Erkenntnisse
Der Export mit Löschung des privaten Schlüssels ist ein
kontrollierter Verlustfall und sollte nur in einem Lab bewusst
durchgeführt werden.
Nachweise
Weiterer NachweisW11: Anforderung der Vorlage Benutzer mit archiviertem Schlüssel.Nachweis 109: W11: Anforderung der
Vorlage Benutzer mit archiviertem Schlüssel.Weiterer NachweisRegistrierung des Zertifikats mit archiviertem Schlüssel erfolgreich.Nachweis 110: Registrierung des
Zertifikats mit archiviertem Schlüssel erfolgreich.Weiterer NachweisZertifikatdialog/Details vor Export des privaten Schlüssels.Nachweis 111: Zertifikatdialog/Details
vor Export des privaten Schlüssels.Weiterer NachweisExport-Assistent: privaten Schlüssel exportieren.Nachweis 113: Export-Assistent: privaten
Schlüssel exportieren.Weiterer NachweisDateiname/Ort MyCert.pfx für Export.Nachweis 114: Dateiname/Ort MyCert.pfx für Export.Weiterer NachweisZertifikatexport wird abgeschlossen.Nachweis 116: Zertifikatexport wird
abgeschlossen.Weiterer NachweisExportmeldung erfolgreich.Nachweis 117: Exportmeldung
erfolgreich.Weiterer NachweisZertifikat zeigt nach Export keinen privaten Schlüssel mehr.Nachweis 118: Zertifikat zeigt nach
Export keinen privaten Schlüssel mehr.
CA-seitiges Extrahieren des archivierten Schlüssels
Ziel
Archiviertes Schlüsselmaterial über die CA auslesen.
Technischer Zusammenhang
Der Zertifikatsmanager auf dem CA-Server identifiziert das betroffene
Zertifikat über die Seriennummer und extrahiert das archivierte
Schlüsselmaterial mit certutil -getkey.
Umsetzung und Ablauf
Auf Server2 wurde das neueste Zertifikat von kk identifiziert und die Seriennummer kopiert. Mit certutil -getkey wurde daraus C:\cert\kk.cert erzeugt. Dieser Schritt ist die CA-/Zertifikatsmanager-Rolle im
Wiederherstellungsprozess.
Ergebnis / Interpretation
Die CA-Seite des Wiederherstellungsprozesses ist belegt: Über die
Seriennummer des betroffenen Zertifikats wurde das archivierte
Schlüsselmaterial als kk.cert bereitgestellt. Dieser
Schritt gehört zur Zertifikatsmanager-Rolle auf dem CA-Server.
Fachliche Erkenntnisse
Die Seriennummer ist der zentrale Bezugspunkt für die
Wiederherstellung. Ohne saubere Identifikation des richtigen
ausgestellten Zertifikats kann falsches oder nicht passendes
Schlüsselmaterial exportiert werden.
Nachweise
Weiterer NachweisServer2: neuestes kk -Zertifikat/Seriennummer für Wiederherstellung.Nachweis 119: Server2: neuestes kk-Zertifikat/Seriennummer für
Wiederherstellung.Weiterer Nachweiscertutil -getkey erzeugt kk.cert aus archiviertem Schlüsselmaterial.Nachweis 120:certutil -getkey erzeugt kk.cert aus
archiviertem Schlüsselmaterial.
KRA-seitige Wiederherstellung auf Server3
Ziel
Archiviertes Schlüsselmaterial über den KRA-Benutzer in eine
PFX-Datei wiederherstellen.
Technischer Zusammenhang
Der KRA-Benutzer Wiederherstellungskonto entschlüsselt bzw. konvertiert das
archivierte Material zu einer kennwortgeschützten PFX-Datei. Dieser
Schritt muss im KRA-Kontext erfolgen, weil nur dort das nötige
KRA-Zertifikat mit privatem Schlüssel verfügbar ist.
Umsetzung und Ablauf
Auf Server3 wurde kk.cert zunächst mit administrativem
Kontext von Server2 kopiert, weil MP keinen Zugriff auf
administrative Freigaben wie C$ besitzt. Danach wurde im
Kontext von MP per certutil -recoverkey eine
kennwortgeschützte kk.pfx erstellt.
Ergebnis / Interpretation
Die KRA-Seite ist abgeschlossen, weil aus der CA-Ausgabedatei eine
kennwortgeschützte PFX-Datei erzeugt wurde. Die getrennten Kontexte –
Administrator für Dateiübertragung, MP für KRA-Wiederherstellung – sind
dabei fachlich wesentlich.
Fachliche Erkenntnisse
Der Wechsel zwischen Admin-Kontext für Dateiübertragung und
MP-Kontext für KRA-Wiederherstellung ist fachlich wichtig und darf nicht
vermischt werden.
Nachweise
Weiterer NachweisServer3: ISE wird als gfnlab\administrator gestartet.Nachweis 121: Server3: ISE wird als gfnlab\administrator gestartet.Weiterer NachweisPowerShell ISE kopiert kk.cert von Server2 nach C:\Users\<lokales-konto>\Documents.Nachweis 124: PowerShell ISE kopiert kk.cert von Server2 nach C:\Users\<lokales-konto>\Documents.Weiterer Nachweiscertutil -recoverkey erzeugt kk.pfx im MP-Dokumentenordner.Nachweis 127:certutil -recoverkey erzeugt kk.pfx im
MP-Dokumentenordner.Weiterer Nachweisdir zeigt kk.cert und kk.pfx.Nachweis 128:dir zeigt kk.cert und kk.pfx.
Bereitstellung der PFX-Datei für Übungskonto C
Ziel
Die wiederhergestellte PFX-Datei im Lab an Übungskonto C
übergeben.
Technischer Zusammenhang
Im Lab wurde die wiederhergestellte PFX-Datei über eine SMB-Freigabe
für Übungskonto C bereitgestellt. Produktiv wäre dieser Transfer
sicherheitskritisch und müsste deutlich stärker abgesichert werden.
Umsetzung und Ablauf
Für die Lab-Übergabe wurde auf Server3 unter C:\Users\<lokales-konto>\Documents eine Freigabe Freigabe_KK erstellt, die kk.pfx enthält.
Berechtigungen wurden so gesetzt, dass Übungskonto C zugreifen kann.
Ergebnis / Interpretation
Die SMB-Freigabe erfüllt im Lab den Übergabezweck: Übungskonto C
erhält Zugriff auf die erzeugte PFX-Datei. Gleichzeitig bleibt klar,
dass diese Übergabeform produktiv nur mit zusätzlichen Schutzmaßnahmen
vertretbar wäre.
Fachliche Erkenntnisse
SMB-Freigaben für PFX-Dateien sind im Lab praktisch, produktiv aber
nur mit starker Zugriffskontrolle und Transport-/Speicherschutz
vertretbar.
Nachweise
Weiterer NachweisExplorer zeigt Freigabe_kk und kk.pfx im MP-Dokumentenordner.Nachweis 129: Explorer zeigt Freigabe_kk und kk.pfx im
MP-Dokumentenordner.Weiterer NachweisEigenschaften des Freigabeordners werden geöffnet.Nachweis 130: Eigenschaften des
Freigabeordners werden geöffnet.Weiterer NachweisErweiterte Freigabe/Ordnerfreigabe wird eingerichtet.Nachweis 132: Erweiterte
Freigabe/Ordnerfreigabe wird eingerichtet.Weiterer NachweisSicherheitsberechtigungen für Benutzer KK werden hinzugefügt/geprüft.Nachweis 133: Sicherheitsberechtigungen
für Benutzer KK werden hinzugefügt/geprüft.Weiterer NachweisFreigabe- und Sicherheitsdialoge finalisieren Zugriff für KK.Nachweis 134: Freigabe- und
Sicherheitsdialoge finalisieren Zugriff für KK.
PFX-Import und Wiederherstellung des privaten Schlüssels
Ziel
PFX-Datei importieren und den wiederhergestellten privaten Schlüssel
nachweisen.
Technischer Zusammenhang
Der Endbenutzer importiert die PFX-Datei in seinen
Benutzerzertifikatsspeicher. Der abschließende Nachweis ist der erneute
Besitz des privaten Schlüssels im Zertifikat.
Umsetzung und Ablauf
Auf W11 griff Übungskonto C auf \\Server3\Freigabe_KK zu,
importierte die PFX-Datei in den aktuellen Benutzerzertifikatsspeicher
und prüfte danach den wiederhergestellten privaten Schlüssel.
Ergebnis / Interpretation
Der Wiederherstellungsprozess ist abgeschlossen, wenn das importierte
Zertifikat wieder einen privaten Schlüssel besitzt. Damit ist die
Schlüsselarchivierung funktional nachgewiesen.
Fachliche Erkenntnisse
Der finale Beweis ist nicht die PFX-Datei selbst, sondern der erneute
Besitz des privaten Schlüssels im Benutzerzertifikatsspeicher.
Nachweise
Weiterer NachweisW11 greift auf \\Server3\Freigabe_KK zu.Nachweis 135: W11 greift auf \\Server3\Freigabe_KK zu.Weiterer NachweisZertifikatimport-Assistent startet für kk.pfx.Nachweis 136: Zertifikatimport-Assistent
startet für kk.pfx.Weiterer NachweisPFX-Datei wird für Import ausgewählt.Nachweis 137: PFX-Datei wird für Import
ausgewählt.Weiterer NachweisKennwort/Private-Key-Schutz im Import-Assistenten.Nachweis 138: Kennwort/Private-Key-Schutz
im Import-Assistenten.Weiterer NachweisZertifikatspeicher-Auswahl für Import.Nachweis 139: Zertifikatspeicher-Auswahl
für Import.Weiterer NachweisZertifikatimport wird abgeschlossen.Nachweis 140: Zertifikatimport wird
abgeschlossen.Weiterer NachweisImportmeldung erfolgreich.Nachweis 141: Importmeldung
erfolgreich.Weiterer NachweisZertifikatsspeicher zeigt wiederhergestelltes Zertifikat mit privatem Schlüssel.Nachweis 142: Zertifikatsspeicher zeigt
wiederhergestelltes Zertifikat mit privatem Schlüssel.
Diagnose- und Troubleshootingverlauf
Thema
Beobachtung im Arbeitsverlauf
Technischer Zusammenhang / Lösung
Startvalidierung nach Arbeitsblock
Vor Beginn wurden AD-Replikation, CA-Dienst und GPO-Verarbeitung
geprüft
Verhindert, dass spätere Zertifikatsfehler fälschlich auf
AD-/DNS-/CA-Basisprobleme zurückgeführt werden
Vorlagen als Kopie von ...
Duplizierte Vorlagen erschienen zunächst mit generischem Namen
Normales AD-CS-Verhalten; für Administration und eindeutige Zuordnung
entsprechend der Aufgabenstellung umbenennen
Template-Berechtigungen
Übungskonto C konnte Vorlagen erst nach korrekter Berechtigung
nutzen
Zeigt die reale Steuerwirkung von Lesen/Registrieren/Automatisch
registrieren
Smartcard-Autoenrollment
GPO, Gruppe, Template, Berechtigungen,certutil -user -pulse und AEPolicy=0x26 waren
vorhanden; erwarteter dritter Eintrag blieb uneindeutig
Die Voraussetzungen sind belegt; der Autoenrollment-Endzustand bleibt uneindeutig.
Anmeldung Wiederherstellungskonto auf Server3
Anmeldung als GFNLAB\<Übungskonto> scheiterte zunächst wegen
RDP-artiger Enhanced-Session-Anmeldung
Erweiterter Sitzungsmodus kann RDP-Rechte erzwingen; Deaktivierung
war im Lab die minimalinvasive Lösung
Admin-Kontext vs. KRA-Kontext
Kopieren über \\Server2\c$ erforderte Adminrechte,certutil -recoverkey dagegen KRA-Kontext
Saubere Rollentrennung: Transport/Administration nicht mit
eigentlicher Schlüsselwiederherstellung vermischen
PFX-Bereitstellung für Übungskonto C
kk.pfx wurde über eine gezielt berechtigte Freigabe
bereitgestellt
Die PFX wurde über eine gezielt berechtigte Freigabe bereitgestellt; ihr Inhalt wird aus Sicherheitsgründen nicht angezeigt.
Fachliche Erkenntnisse
Zertifikatvorlagen sind Steuerobjekte, keine reinen
Auswahlmasken. Sichtbarkeit, Registrierung, Autoenrollment und
Schlüsselarchivierung hängen direkt an Template-Eigenschaften und
ACLs.
Autoenrollment braucht eine vollständige Kette. Gruppe, GPO, Template-Veröffentlichung und Template-Berechtigungen
müssen zusammenpassen. Ein erfolgreicher Trigger
(certutil -user -pulse) beweist nur den Anstoß, nicht
automatisch die Ausstellung eines bestimmten Zertifikats.
KRA ist Rollen- und Vertrauensmanagement. Die
Wiederherstellung privater Schlüssel darf nicht als einfacher
Adminvorgang verstanden werden; sie muss über KRA-Zertifikat,
CA-Vertrauen und Benutzerkontext getrennt nachvollziehbar sein.
Lab-Kontexte können Fehlerbilder verfälschen. Hyper-V Enhanced Session, zwischengespeicherte Benutzerkontexte und
administrative Freigaben erzeugen Symptome, die fachlich eingeordnet
werden müssen.
CA-Backups enthalten sensibles Schlüsselmaterial. PFX-/P12-Dateien, Seriennummern, Recovery-Informationen und Benutzerkontexte werden aus Sicherheitsgründen nicht angezeigt.
Ein automatisch ausgestelltes drittes Zertifikat ist nicht eindeutig belegt und wird deshalb nicht als erreicht behauptet.
Fachliche Grenze: Ein automatisch ausgestelltes drittes Zertifikat und der abschließende Reset auf Basis-AD sind nicht eindeutig belegt. Kennwörter, Recovery-IDs und private Schlüssel werden nicht angezeigt.
08
Technologiebereich
Standortübergreifende Datei- und Cachedienste
AD-Standorte, DFS-Namespace und -Replikation, ABE, standortbasierte Referrals und BranchCache verbinden.
Praxis und Ergebnis
Mehrstandort-Dateidienste mit DFS und BranchCache
Berlin-/Hamburg-Topologie, Routing, AD-Standorte, DFS-Namespace/-R, ABE, Referrals und BranchCache aufbauen.
Überblick
Aus der Domänenumgebung entstand eine simulierte Mehrstandort-Topologie mit Routing zwischen Berlin und Hamburg, Active-Directory-Standorten und Subnetzen, einem domänenbasierten DFS-Namespace, DFS-Replikation, zugriffsbasierter Aufzählung, standortbezogenen Referrals und BranchCache.
2. Zielbild und Architektur
Die technische Leitidee war eine realitätsnahe Zweistandort-Umgebung. Das Berlin-Netz enthält die zentrale Domänen- und Dateidienstbasis, das Hamburg-Netz simuliert eine Filiale. Server2 verbindet beide Netze per LAN-Routing. DFS und AD-Standorte sorgen dafür, dass Clients standortabhängig geeignete Ordnerziele erhalten.
Diagramm Topologie Berlin/Hamburg mit Server2 als Router zwischen `192.168.1.0/24` und `172.16.1.0/24`.
Berlin / 192.168.1.0/24
├── DC 192.168.1.200
├── Server1 192.168.1.1
├── Server2 192.168.1.2 ← Router-Interface Berlin
└── W11 192.168.1.4 zunächst Hamburg / 172.16.1.0/24
├── Server2 172.16.1.2 ← Router-Interface Hamburg
├── Server3 172.16.1.3
└── W11 172.16.1.4 nach Standortwechsel
Diagnose- und Arbeitsverlauf
Phase
Beobachtung / Entscheidung
Technische Auswirkung
Preflight
Nach Checkpoint-/Startzustand trat erneut der bekannte AD-Replikationsfehler 8524 zwischen DC und Server1 auf.
Replikation wurde vor der fachlichen Umsetzung mit repadmin /syncall stabilisiert.
Secure Channel
Server2 zeigte nach Rücksetzung eine gebrochene Vertrauensstellung zur Domäne.
Das Maschinenkonto wurde repariert; der Zustand wurde mit nltest /sc_verify:gfnlab.test validiert.
Netzwerklogik
Bei Mehr-NIC-Konfigurationen wurden Gateway-/Subnetzfehler erkannt und korrigiert.
Server2-Hamburg-NIC ohne Default Gateway; Hamburg-Clients mit Gateway 172.16.1.2.
DFS/ABE
Ein zunächst falscher oder zwischengespeicherter Sicherheitskontext auf W11 verfälschte den ABE-Test.
Der Fehlkontext wird ausdrücklich als Troubleshooting-Zwischenstand geführt; finaler Beleg erfolgt mit GFNLAB\<Übungskonto>.
BranchCache
Die BranchCache-Konfiguration wurde auf die vorgesehenen Rollen und Richtlinien ausgerichtet.
Konfiguration wird belegt; ein harter Performancebeweis wird nicht behauptet.
4. Umsetzung und Nachweise
4.1 Preflight, Replikation und Baseline
Vor den eigentlichen Aufgabenschritten wurde die Domänenbasis geprüft. Diese Prüfung war notwendig, weil DFS, GPOs und BranchCache-Gruppenrichtlinien auf funktionierender AD-/DNS-/SYSVOL-Replikation aufbauen.
repadmin syncall / replsummary Ausgangszustand nach Checkpoint-/Startvalidierung: der bekannte Replikationsfehler wurde über `repadmin /syncall` bereinigt; anschließend konnte mit DFS/GPO-Arbeiten fortgefahren werden.
4.2 Hyper-V-Switches, Routing und Standortnetze
Die VMs wurden auf private Hyper-V-Netze verteilt. Server2 wurde als dual-homed Router zwischen Berlin und Hamburg eingesetzt. Server3 wurde vollständig in das Hamburg-Netz verschoben und konnte anschließend Ressourcen im Berlin-Netz erreichen.
alle VMs an Berlin PowerShell-Umstellung der vorhandenen VMs auf den privaten Switch `Berlin` als gemeinsame Ausgangstopologie.Weiterer NachweisVM-Netzwerkadapter BerlinVM-Netzwerkadapter Berlin Kontrollnachweis am Beispiel einer VM-Netzwerkkarte: virtueller Switch `Berlin` ist gesetzt.Weiterer NachweisDual-Homed-RouterDual-Homed-Router Server2 ist mit Berlin- und Hamburg-Interface konfiguriert und bildet die Routing-Komponente zwischen `192.168.1.0/24` und `172.16.1.0/24`.Weiterer NachweisLAN-Routing aktiviertLAN-Routing aktiviert Routing und RAS wurde mit benutzerdefinierter Konfiguration/LAN-Routing vorbereitet bzw. gestartet.Weiterer NachweisServer3 erreicht DC/Server1Server3 erreicht DC/Server1 Server3 im Hamburg-Netz erreicht DC und Server1 per Ping/Namensauflösung; damit ist das Routing über Server2 funktional.
4.3 Active-Directory-Standorte und Subnetze
Die AD-Standortstruktur bildet die Grundlage für standortbasierte DFS-Referrals. Ohne korrekte Subnetzzuordnung kann ein Client nicht zuverlässig seinem Standort zugeordnet werden.
Weiterer NachweisSubnetz BerlinSubnetz Berlin Subnetz `192.168.1.0/24` ist dem AD-Standort `Berlin` zugeordnet.Weiterer NachweisSubnetz HamburgSubnetz Hamburg Subnetz `172.16.1.0/24` ist dem AD-Standort `Hamburg` zugeordnet.
4.4 DFS-Namespace, zweiter Namespaceserver und Replikation
Der Namespace \\gfnlab.test\Firmendaten stellt einen einheitlichen Zugriffspfad bereit, während die eigentlichen Ordnerziele auf Server1 und Server3 liegen. Durch DFS-R werden Inhalte zwischen beiden Servern repliziert. Server3 wurde zusätzlich als Namespaceserver vorbereitet; der isolierte finale Endzustand mit beiden Namespaceservern liegt nicht als eigener Screenshot vor und wird deshalb als Fachliche Grenze geführt.
Weiterer NachweisDFS-Namespace: Konfiguration
Diagramm DFS-Namespace mit Ordnerzielen auf Server1 und Server3 sowie Replikation der Ordner `Briefe` und `IT`.Weiterer NachweisServer1 DFS-RollenServer1 DFS-Rollen Server1 besitzt die Rollen `DFS-Namespaces` und `DFS-Replikation`; Grundlage für den domänenbasierten Namespace.Weiterer NachweisFirmendaten erstelltFirmendaten erstellt Der domänenbasierte Namespace `\\gfnlab.test\Firmendaten` wurde erfolgreich erstellt.Weiterer NachweisNamespace sichtbarNamespace sichtbar DFS-Verwaltung zeigt den Namespace `Firmendaten` als verwaltetes Objekt.Weiterer NachweisFreigabe Server1Freigabe Server1 Freigabe `Briefe` auf Server1 mit Berechtigungsmodell für authentifizierte Benutzer als Ordnerziel.Weiterer NachweisDFS-Rollen Server3DFS-Rollen Server3 Server3 wurde für die DFS-Ziel-/Replikationsrolle vorbereitet.Weiterer NachweisReplikationsgruppe ÜbersichtReplikationsgruppe Übersicht Assistent/Übersicht zur Replikationsgruppe `Briefe` mit Server1 als primärem Mitglied und Server3 als weiterem Ziel.Weiterer NachweisReplikationsgruppe ErfolgReplikationsgruppe Erfolg Replikationsgruppe `Briefe` wurde erfolgreich erstellt.Weiterer NachweisServer3 auswählenServer3 auswählen Server3 wird im Dialog „Namespaceserver hinzufügen“ als zusätzlicher Namespaceserver für `\\gfnlab.test\Firmendaten` ausgewählt. Belegt den Konfigurationsschritt, nicht allein den finalen Endzustand.Weiterer NachweisPfadvorschau Server3Pfadvorschau Server3 Dialog zeigt `SERVER3` und den Pfad `\\SERVER3\Firmendaten` vor dem Hinzufügen als Namespaceserver; damit ist der vorgesehene Serverpfad vor dem Hinzufügen sichtbar.Weiterer NachweisBriefe und ITBriefe und IT Namespace enthält die Ordner `Briefe` und `IT` als zentrale Zugriffspunkte.Weiterer NachweisCachezeit 360 sCachezeit 360 s DFS-Namespace-Eigenschaften zeigen die Cachedauer der Verweise mit `360` Sekunden.Weiterer NachweisABE aktiviertABE aktiviert Namespace-Eigenschaften zeigen aktivierte zugriffsbasierte Aufzählung für den Namespace; dies stützt den späteren KK-Ergebnisnachweis.Weiterer NachweisIT-Replikationsgruppe ÜbersichtIT-Replikationsgruppe Übersicht Replikationsgruppe `IT` mit Server1 und Server3 wird eingerichtet.Weiterer NachweisIT-Replikationsgruppe ErfolgIT-Replikationsgruppe Erfolg Replikationsgruppe `IT` wurde erfolgreich erstellt.Weiterer NachweisStaging 8192 MBStaging 8192 MB Stagingkontingent für die IT-Replikationsmitgliedschaften wurde auf 8 GB angepasst.Weiterer NachweisServer1 TestdateienServer1 Testdateien Große BMP-Testdateien in `C:\IT` auf Server1 als Datenbasis für Replikationsprüfung.Weiterer NachweisServer3 repliziertServer3 repliziert Die Testdateien sind auf Server3 sichtbar; Replikation Server1 → Server3 ist praktisch nachgewiesen.Weiterer Nachweis0 Fehler / 1 Warnung0 Fehler / 1 Warnung DFS-R-Statusbericht für `IT`: keine Fehler, eine Warnung; Replikation wird nicht als fehlerhaft bewertet.
4.5 W11-Clienttest: ABE und standortbasierter DFS-Referral
Der Clienttest erfolgte als Vorher-/Nachher-Kette. Im Berlin-Kontext war Server1 aktiv; nach dem Wechsel von W11 in das Hamburg-Netz war Server3 aktiv. Zusätzlich wurde die zugriffsbasierte Aufzählung im Benutzerkontext GFNLAB\<Übungskonto> validiert.
Der Namespace wurde zunächst in einem falschen beziehungsweise zwischengespeicherten Sicherheitskontext geöffnet; dadurch waren Briefe und IT sichtbar. Dieser Zwischenstand wird nicht als finaler ABE-Erfolg gewertet.
Personenbezogene Kontodaten werden nicht angezeigt.Credential-Kontext Gespeicherte Windows-Anmeldeinformationen wurden als möglicher Störfaktor für den ABE-/Referral-Test identifiziert.Weiterer NachweisCredentials bereinigtCredentials bereinigt Credential Manager auf W11 wurde bereinigt, um den Test gezielt im vorgesehenen Benutzerkontext neu auszuführen.Weiterer NachweisIP-KonfigurationIP-Konfiguration W11 wurde nach Hamburg verschoben: `172.16.1.4/24`, Gateway `172.16.1.2`, DNS `192.168.1.200`.Weiterer NachweisNetzlaufwerk Z:Netzlaufwerk Z: DFS-Namespace wurde als Netzlaufwerk `Z:` verbunden.Weiterer NachweisBerlin: Server1 aktivBerlin: Server1 aktiv Vor Standortwechsel ist bei `Z:\Briefe` das Ziel `\\SERVER1\Briefe` aktiv und `\\SERVER3\Briefe_Server3` inaktiv; dies belegt den Berlin-Ausgangszustand.Weiterer Nachweisa – falscher Kontexta – falscher Kontext Zwischenzustand: `Briefe` und `IT` waren sichtbar. Dieser Nachweis wird als erkannter falscher/zwischengespeicherter Sicherheitskontext gewertet, nicht als finaler ABE-Erfolg.Weiterer Nachweisb – KK sieht nur Briefeb – KK sieht nur Briefe Finaler Nachweis nach Korrektur: Im Kontext `GFNLAB\<Übungskonto>` ist nur `Briefe` sichtbar; `IT` wird ausgeblendet.Weiterer Nachweisa – Briefe auf Server3 aktiva – Briefe auf Server3 aktiv Nach Standortwechsel nach Hamburg ist für `Briefe` das Ziel `\\SERVER3\Briefe_Server3` aktiv und `\\SERVER1\Briefe` inaktiv.Weiterer Nachweisb – IT auf Server3 aktivb – IT auf Server3 aktiv Administrativer Zusatznachweis: Auch `IT` verwendet in Hamburg `\\SERVER3\IT` als aktives Ziel; dieser Nachweis belegt Referral-Verhalten, nicht KK-Zugriff.
5. BranchCache
BranchCache wurde als ergänzender Optimierungsblock umgesetzt. Die Umgebung trennt Content Server, Hosted Cache Server und Client über AD-Gruppen und Gruppenrichtlinien. Die Konfiguration ist belegt; eine belastbare Performancemessung oder WAN-Einsparung wird nicht behauptet.
Weiterer NachweisBranchCache: Serverkonfiguration
Diagramm BranchCache-Zusammenspiel aus Content Server Server1, Hosted Cache Server Server3 und Client W11.Weiterer NachweisBC-ContentServerBC-ContentServer Server1 ist Mitglied der Gruppe `BC-ContentServer`.Weiterer NachweisBC-ClientsBC-Clients W11 ist Mitglied der Gruppe `BC-Clients`.Weiterer NachweisRolle installiertRolle installiert Server3 erhält BranchCache/BranchCache für Netzwerkdateien.Weiterer NachweisHosted Cache StatusHosted Cache Status `Get-BCStatus` belegt Hosted Cache Server aktiv, Dienst läuft und SCP-Registrierung ist aktiviert.Weiterer NachweisContent-Server RolleContent-Server Rolle Server1 erhält BranchCache für Netzwerkdateien als Content Server.Weiterer NachweisTestdatenTestdaten Freigabeinhalt `BCDaten` wird als Datenbasis vorbereitet.Weiterer NachweisFreigabe SummaryFreigabe Summary SMB-Freigabe `bcdaten` auf `C:\bcdaten` mit BranchCache-Aktivierung im Assistenten.Weiterer NachweisFreigabe ErfolgFreigabe Erfolg SMB-Freigabe `bcdaten` wurde erfolgreich erstellt.Weiterer NachweisGPO-Objekt für ContentServerGPO-Objekt GPO `BC-ContentServer Einstellungen` wurde erstellt und verknüpft.Weiterer NachweisSicherheitsfilterung für ContentServerSicherheitsfilterung Sicherheitsfilterung zielt auf `BC-ContentServer`, wodurch Server1 als Content Server adressiert wird.Weiterer NachweisHashveröffentlichungHashveröffentlichung Hashveröffentlichung für BranchCache ist aktiviert.Weiterer NachweisTCP/Port-KontextTCP/Port-Kontext QoS-Richtlinie `Bandbreite einschränken` wird mit TCP und beliebigem Zielport abgeschlossen.Weiterer Nachweisa – Drosselung 1 MB/sa – Drosselung 1 MB/s QoS-Richtlinie nutzt eine ausgehende Drosselungsrate von `1 MB/Sek.`.Weiterer Nachweisb – Quellnetz Hamburgb – Quellnetz Hamburg QoS-Richtlinie gilt für das Quell-IP-Präfix `172.16.1.0/24`.Weiterer NachweisGPO-Objekt für ClientsGPO-Objekt GPO `BC-Clients Einstellungen` wurde erstellt.Weiterer NachweisSicherheitsfilterung für ClientsSicherheitsfilterung Sicherheitsfilterung zielt auf `BC-Clients`, wodurch W11 adressiert wird.Weiterer NachweisAktivierte BranchCache-ClientrichtlinienÜbersicht Übersicht der aktivierten BranchCache-Clientrichtlinien; Einzelwerte werden durch a–e konkretisiert.Weiterer Nachweisa – BranchCache aktiva – BranchCache aktiv Clientrichtlinie `BranchCache aktivieren` ist aktiviert.Weiterer Nachweisb – Hosted Cache SCPb – Hosted Cache SCP Automatische Erkennung des gehosteten Cache über Dienstverbindungspunkt/SCP ist aktiviert.Weiterer Nachweisc – RTT 0 msc – RTT 0 ms BranchCache für Netzwerkdateien verwendet den maximalen Roundtrip-Netzwerklatenzwert `0 ms`, damit Caching im Lab sofort greift.Weiterer Nachweisd – HTTP-Inhaltsabrufd – HTTP-Inhaltsabruf Vordefinierte Firewallregel `BranchCache - Inhaltsabruf (verwendet HTTP)` wurde ausgewählt.Weiterer Nachweise – WSD-Peerermittlunge – WSD-Peerermittlung Vordefinierte Firewallregel `BranchCache - Peerermittlung (verwendet WSD)` wurde ausgewählt.Weiterer NachweisLeistungsindikator-AuswahlLeistungsindikator-Auswahl Auswahl des BranchCache-Leistungsindikators als Mess-/Validierungsvorbereitung; kein harter Performancebeweis.Weiterer Nachweisgpupdategpupdate Gruppenrichtlinien wurden auf W11 angewendet.Weiterer NachweisPerfmon CounterPerfmon Counter BranchCache-Leistungsindikatoren wurden als Kontrollpunkt eingebunden.Weiterer NachweisFinale Perfmon-AnsichtFinale Perfmon-Ansicht Finale Perfmon-Kontrollansicht. Aufgrund fehlender belastbarer Messwerte wird keine WAN-/Performanceersparnis behauptet.
6. Troubleshooting und Fachliche Erkenntnisse
Fall
Ursache / Risiko
Korrektur / Erkenntnis
AD-Replikation 8524
Nach Checkpoint-/Startzuständen trat wiederholt DNS-/Replikationsfehler 8524 auf.
Vor produktiven Arbeitsschritten immer repadmin /replsummary prüfen und bei Bedarf repadmin /syncall DC /AdeP sowie repadmin /syncall SERVER1 /AdeP ausführen.
Server2 Secure Channel
Checkpoint-Rücksetzung kann Computerkonto-/Secure-Channel-Inkonsistenzen verursachen.
Lokale Anmeldung, Domänenadmin-Credential prüfen, Maschinenkennwort zurücksetzen, Neustart, danach nltest /sc_verify.
Gateway-Logik bei zwei NICs
Ein falsches Gateway auf der zweiten NIC erzeugt Routing-/Namensauflösungsprobleme.
Server2: nur Berlin-Seite als Gateway-relevante Seite; Hamburg-NIC ohne Default Gateway. Hamburg-Clients nutzen 172.16.1.2.
DFS-Ebenen
Namespace, SMB-Freigabe, NTFS-Rechte, DFS-R und DFS-Anzeigeberechtigung werden leicht vermischt.
Namespace, SMB, NTFS, DFS-R, ABE und Referral wurden als getrennte technische Ebenen geprüft.
W11 Credential Cache
Gespeicherte Anmeldedaten können Tests unter falschem Sicherheitskontext ausführen.
Netzlaufwerke trennen, Credential Manager bereinigen, mit dem Zielkonto neu verbinden und den Test nur im korrekt angemeldeten Kontokontext werten.
BranchCache-Beweiskraft
Konfiguration allein ist kein harter Performancebeweis.
GPOs, Rollen und Status belegen; Performance-/WAN-Einsparung nur behaupten, wenn Messwerte belastbar sind.
Ergebnis und fachliche Grenzen
Routing, AD-Standorte, DFS-Namespace/-Replikation, ABE-Korrektur, standortbezogene Referrals sowie BranchCache-Rollen und -Richtlinien sind im technischen Ablauf belegt.
Fachliche Grenze: Der abschließende Zustand mit beiden Namespaceservern ist nicht separat fotografiert. Die BranchCache-Konfiguration ist belegt, nicht jedoch eine konkrete WAN- oder Performanceeinsparung; auch der abschließende Rücksprung auf den Basiszustand ist nicht als eigener Endnachweis vorhanden.
Abschluss
Technische Zusammenfassung
Die bearbeiteten Technologien, Vorgehensweisen und Ergebnisse im Überblick.
Bearbeitete Technologien
Die Arbeiten reichen von Server-Manager, PowerShell und Windows Admin Center über Hyper-V, Speicher, Freigaben und FSRM bis zu Deduplizierung und BitLocker. Hinzu kommen IP-Adressierung, Routing, NAT, DNS, DHCP, VPN und MDT/WDS, Active Directory mit Rollen, Objekten, Vertrauensstellungen und Wiederherstellung, Gruppenrichtlinien und Anwendungskontrolle, Zertifikatsdienste sowie DFS und BranchCache.
Vorgehen bei Konfiguration und Fehleranalyse
Die technischen Abschnitte verbinden Ausgangszustand, Konfiguration und Ergebnisprüfung. Fehler wie DNS- und Replikationsprobleme, unterbrochene Secure Channels, ungeeignete Prüfpunktzustände oder ein eingebundenes Installationsmedium wurden als Teil des Arbeitsverlaufs untersucht, korrigiert und anschließend erneut geprüft.
Einsatzrahmen
Die beschriebenen Systeme und Ergebnisse stammen aus einer abgegrenzten Lern- und Laborumgebung. Sie belegen die dort ausgeführten Arbeitsschritte, nicht den heutigen Zustand eines Produktivsystems.